Beiträge vom Dezember, 2008

Trendmärkte des 21. Jahrhunderts

Freitag, 19. Dezember 2008 12:04

Wie sich Russland und der Hotspot Moskau auf die Zukunft vorbereiten

Die Wirtschaft boomt, die Mittelschicht wächst und mit ihr der Wohlstand in dem 142 Mio. Einwohner großen Land, das angesichts der aktuellen Wirtschaftstrends und zahlreicher neuer Wachstumsmärkte so gute Entwicklungschancen bietet wie kaum ein anderes.

Moskau, das Manhattan des 21. Jahrhunderts

Russlands Wirtschaft wuchs 2007 um 8,1 %, in Moskau gar um 20 %. Zu den aufstrebenden Zentren gehören auch St. Petersburg, die Wolga-Region und Jekaterinburg. Die Arbeitslosigkeit sinkt von Jahr zu Jahr, der Lebensstandard steigt, immer stärker bildet sich eine kaufkräftige Mittelschicht heraus: Die Einkommen sind in den letzten 6 Jahren real um über 12 % per anno gestiegen, und auch für die Zukunft erwartet man Steigerungen um 10 %. Laut GfK legte die Kaufkraft 2007 landesweit um ca. 15 % zu, die Verbraucherstimmung ist ausgesprochen positiv: 40 % der Russen glauben, ihre finanzielle Situation wird sich weiter verbessern. Entsprechend optimistisch sind die Einzelhandels-Prognosen: 2008 rechnet man mit einem Umsatzplus von 11 % auf 500 Mrd. Dollar (2009: 570 Mrd., 2010: 630 Mrd. Dollar). Nach Studien von ACNielsen wird Russland 2025 der größte Verbrauchermarkt Europas sein. Retail-Giganten gehen von Milliardenumsätzen aus.

Vor allem Moskau baut seine Bedeutung als Hotspot aus

Derzeit entsteht mit dem Moscow International Business Center ein völlig neuer Business-Distrikt, der westliche Dimensionen sprengt. Mit 12 Billionen Dollar ist es das größte Investitions- und Bauprojekt in Europa. Der 100 Hektar große Komplex soll bis 2010 fertig gestellt werden; er vereint erstmals in Osteuropa Business-Aktivitäten, Wohnraum, Shopping-Mall und Entertainment an einem Ort. Damit wird der Metropolen-Effekt potenziert und wirkt immer mehr über die Grenzen der Stadt hinaus.

Die Globalisierung der russischen Konsumseele

Dank kräftiger Einkommenszuwächse und zunehmender Beliebtheit von Verbraucherkrediten sind die Russen ungewöhnlich konsumfreudig. In Moskau eröffnen wöchentlich neue Shopping-Malls. Immer mehr Big-Player realisieren die Chancen. Metro ist längst mit Media-Markt, Saturn sowie Real in Russland vertreten und erlöste dort letztes Jahr 3 Mrd. Euro. Der Otto-Konzern eröffnete jüngst ein Logistik-Zentrum und kämpft mit dem Konkurrenten Quelle um die Aufteilung des russischen Versandhandelsmarktes, dem man 30 bis 40 % Wachstum pro Jahr zutraut. 320 Mio. Euro Umsatz 2012 ist das Ziel von Otto; Quelle rechnet gar mit einem Anstieg von derzeit 180 Mio. auf 1 Mrd. Euro bis 2013. Die französische Supermarktkette Carrefour eröffnet in diesem Jahr 2 Hypermärkte in Moskau. Karstadt plant Premium-Warenhäuser nach dem Vorbild des Berliner KaDeWe. Und auch Wal-Mart hat inzwischen konkrete Pläne für den Markteintritt.

Neue Konsumkultur: Von „Geiz ist geil“ zum anspruchsvollen Kunden

Ein Trend ist unübersehbar: Alexander Demidov, Geschäftsführer der GfK RUS, sieht einen wichtigen Mentalitätswandel russischer Konsumenten. Sie suchen nicht mehr nur nach dem günstigsten Preis, sondern auch nach moderner Shopping-Atmosphäre und gutem Service. Die Qualität von Produkten wird immer wichtiger, weiß Demidov, und Zeit ist zum Konsumfaktor Nummer 1 geworden: „Immer mehr Leute wollen alles an einem Ort kaufen, der Absatz von Convenience-Produkten steigt überproportional. Kurz gesagt: Der russische Konsument ist in der letzten Zeit anspruchsvoller, wählerischer, dynamischer geworden, er ist besser informiert und orientiert sich stärker am Marken-Image und Service.“

Einheimische Webseiten schlagen Google

Auch der Megatrend Connectivity und neueste Web-Trends gehen an der westlich orientierten Gesellschaft nicht vorbei. Längst haben Russlands CommuniTeens ihre eigenen Social-Networking-Portale à la Facebook und StudiVZ. V Kontakte und Odnoklassniki.ru („Mitschüler“) zählen zu den Top 5 der beliebtesten Websites in Russland (sie werden öfter besucht als Google). 15 Mio. User nutzen Odnoklassniki.ru, davon 5 Mio. täglich, und jeden Tag kommen 100.000 neue hinzu. Allein im 1. Quartal 2008 hat das Unternehmen 3,3 Mio. Dollar Werbeeinnahmen erzielt, bis Ende des Jahres werden es voraussichtlich 30 Mio. Dollar sein.

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14 Tipps für den Einsatz von Produktvideos in Ihrem Shop

Mittwoch, 17. Dezember 2008 15:48

Wie Sie mit Produktvideos den Umsatz um bis zu 50% ankurbeln

Der Einsatz von Produktvideos steigert den Umsatz in Ihrem Shop um 15 bis 50%! Das sagen jedenfalls Berater und Marktforscher angesichts dieses neuen Werbetrends.

Nur Theorie? Anscheinend nicht: Der US-Elektrohändler Circuit City hat es in der Praxis nachgewiesen – er steigerte seinen Jahresumsatz um 40% und führt dies vor allem auf den Einsatz der Produktvideos zurück.

Und ist da nicht auch der verrückte Weinhändler Gary Vaynerchuck, dessen tägliche Verkaufsshow „Vaynerchuk TV“ (http://tv.winelibrary.com) für einen jährlichen Weinumsatz von 50 Millionen US$ sorgt? Die ersten Verkaufspioniere bestätigen, dass Videos im Onlineshop die Umsätze pushen – dabei sind die Kosten überschaubar. Denn gedreht werden nicht aufwändige Werbespots, sondern simple kleine Erklär-Videos, die den Gewinn im Verkauf optimieren sollen.

Und das ist nur eines von 14 Erfolgskriterien meint die Marktforschung. Hier sind sie alle:

1. Erstellen Sie informative Clips, die Produkte erklären.

Informieren, erklären, zeigen, beraten – all das ist in einem Shopping-Video angesagt. Oder wie es eine Teilnehmerin bei einem Workshop neulich sagte: „Alle Kaffeemaschinenhersteller zeigen, wie gut der Kaffee schmeckt. Keiner erklärt, wie man ihn mit seiner Maschine zubereitet – und zwar Schritt für Schritt.“

2. Begrenzen Sie die Länge der Produktvideos…

… die Sie in Ihren Shop einbinden wollen, auf 1 bis 3 Minuten. Je nach zu erklärendem Gegenstand. Längere Videos können Sie in einem Servicebereich platzieren – sie dienen dann aber nicht dem Verkaufen, sondern sind eher gefilmte Bedienungsanleitungen.

3. Setzen Sie Moderatoren ein.

Einer vertrauenswürdigen und sympathischen Person, die Ihr Produkt präsentiert, „kauft man mehr ab“. Besonders wirksam: wenn Sie als Unternehmer selbst moderieren und ihr Produkt vorstellen. Dr. Claus Hipp und Wolfgang Grupp/Trigema machen es vor.

4. Zeigen Sie Produkte aus verschiedenen Blickwinkeln.

Produkte von oben und unten, von vorn und hinten zeigen ist ein Muss und eine unschlagbare Stärke des Videos.

5. Machen Sie Ihre Videos lebendiger, indem Sie zwei Kameras einsetzen.

Das ermöglicht Ihnen Schnitte zum schnelleren Perspektivwechsel.

6. Verzichten Sie auf Werbematerial, das keinen informativen Inhalt hat.

TV-Hersteller Philips präsentiert in einem Video auf YouTube eindrucksvoll die Wirkungsweise seiner TV-Geräte, die mit dem so genannten Ambilight ausgestattet sind: http://www.youtube.com/watch?v=ulGs3nqRDk8&feature=related

7. Zeigen Sie Ihre Produkte in Aktion.

Mal angenommen, Sie haben einen wasserdichten Schuh zu verkaufen. Hier ist ein wirksames Werbevideo dafür: Stellen Sie Ihren Schauspieler mit einem wasserdichten und einem nicht wasserdichten Schuh einfach eine Minute lang in ein Wasserbecken. Am Ende zeigen Sie den Vergleich.

8. Setzen Sie Ihre Kunden in Szene.

Eine gute Idee ist es, Kunden selbst die Vorzüge eines Produktes erklären zu lassen. Genau das ist der Grund, weshalb Sie bei Amazon jetzt auch als Kunde Videos einstellen können, um Produkte wie Bücher, Filme, Spiele oder Gartengeräte zu bewerten.

9. Konvertieren Sie Videos in das Flashplayer-Format…

… und ermöglichen Sie das Live-Streaming der Filme. Beim Live-Streaming müssen Filme nicht auf den Desktop des Surfers geladen werden, bevor man sie betrachten kann. Sie starten sofort auf dem Bildschirm des Nutzers.

10. Binden Sie das Video direkt in den Shop ein

Also neben der Produktbeschreibung, Abbildung, Preisauszeichnung usw. Beschreiben Sie in Worten kurz den Inhalt des Videos. Platzieren Sie einen großen „Play“-Button entweder direkt im Videovorschaubild oder auffällig darunter oder daneben.

11. Achten Sie auf ein attraktives Vorschaubild.

Produktvideos werden häufiger angeklickt, wenn das Vorschaubild aussagefähig ist – tabu sind Vorschaubilder, die nur aus Text (etwa dem Titel) oder einem langweiligen Standbild bestehen. Achten Sie darauf, dass bereits im Vorschaubild das im Video behandelte Produkt gut zu sehen ist.

12. Stellen Sie das Video Handelspartnern zur Verfügung.

Sind Sie Hersteller und haben Handelspartner? Dann stellen Sie es Ihren Handelspartnern zur Einbindung in den eigenen Shop zur Verfügung.

13. Veröffentlichen Sie Ihre Videos auf YouTube und anderen Videoplattformen.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Siegeszug des Modellhubschraubers Picooz vor dem letzen Weihnachtsfest. Ein begeisterter Hubschrauberflieger hatte ein selbst gedrehtes Video bei YouTube eingestellt. Mehrere hunderttausend Mal wurde es betrachtet – das Gerät wurde zum Kassenschlager.

14. Hosten Sie Videos auf einem eigenen oder speziell dafür vorgesehnen Webserver.

Der Vorteil: Sie können Produktvideos leichter verteilen und ihren Erfolg und die Verbreitung besser kontrollieren. Über die Abrufzahlen des Videos sehen Sie, wie oft es betrachtet, und über die Referrer-Statistik, an welchen Stellen es neu eingebunden wurde. Ob Sie den Webserver selbst betreiben oder dafür einen Dienstleister in Anspruch nehmen, ist Frage des Aufwands. Spezialisiert auf das Hosting von Shopping-Videos ist z. B. die Firma Cliplister. Preis für Onlineshops: 179EUR monatliche Grundgebühr, zzgl. 0,6 bis 1,4 Cent pro angeklicktes Video. Als Hersteller können Sie den Service kostenlos nutzen! http://www.cliplister.com

Weitere Informationen findet man unter folgenden Links:
10 goldene Regeln für erfolgreiche Web-Videoanzeigen (Teil 1)
10 goldene Regeln für erfolgreiche Web-Videoanzeigen (Teil 2)

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So beteiligen Sie Ihre Kunden an steigenden Treibstoffkosten

Montag, 15. Dezember 2008 14:13

Nicht nur die gestiegenen Personalausgaben, sondern auch die ständig steigenden Treibstoffkosten machen vielen Logistik- und Fuhrpark-Verantwortlichen zu schaffen.

Doch so können Sie Ihre Kunden zumindest an den höheren Spritkosten beteiligen.

Die explosionsartig steigenden Dieselpreise machen der gesamten Logistik und auch im Fuhrpark schwer zu schaffen. Arbeiten Sie mit Speditionen zusammen, dann kennen Sie das Thema Dieselpreisklauseln sicherlich schon. Hier schlagen Ihnen Speditionen bei anstehenden Vertragsverhandlungen einen so genannten Dieselpreisindex vor. Dabei wird zu einem bestimmten Stichtag ein durchschnittlicher Dieselpreis ermittelt und als 100% angenommen.

Steigt dieser Preis – etwa innerhalb eines Vierteljahres – um beispielsweise 19% an, sieht die Dieselpreisklausel einen entsprechenden Aufschlag bei den Transport- und Speditionskosten vor. So errechnet sich der Transportaufschlag.

Nehmen wir an, der Dieselkostenanteil bei Ihrem Spediteur beträgt durchschnittlich 23%.
Bei einer Dieselpreissteigerung von 19% ergibt sich: 0,19 x 0,23 = 0,0437
Die Kostensteigerung beträgt also 4,37%.

Tipp: Hinterfragen Sie immer sehr genau, wie die Preisstruktur bei Ihrem Spediteur aussieht. Hier versuchen viele, den Dieselanteil künstlich nach oben zu rechnen!

Wenn Sie also einen solchen Vertrag unterschreiben, müssen Sie ebendiese 4,37% Preissteigerung bei den Transportkosten akzeptieren. Bei den explodierenden Dieselkosten kommen hier übers Jahr betrachtet ganz schöne Summen zusammen.

Doch auf diesen Kosten müssen Sie nicht grundsätzlich sitzenbleiben

Betreiben Sie beispielsweise eine eigene Flotte von Transportfahrzeugen, dann können Sie versuchen, eine ähnliche Klausel bei Ihren Kunden durchzusetzen. Denn eins ist klar: Transportkapazität ist zu einem raren Gut geworden, das wissen auch Ihre Kunden.

Allerdings sollten Sie nicht versuchen, dieselben Steigerungsquoten durchzusetzen

Deshalb schlagen Sie ihnen immer eine nur teilweise Beteiligung an den Treibstoffkosten-Steigerungen vor. So haben Ihre Kunden zumindest das Gefühl, auch ein bisschen gewonnen zu haben. Eine gute Maßzahl liegt hier sicherlich in der goldenen Mitte, also bei 50 %.

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Warum der Kunde von morgen Königin ist!

Montag, 15. Dezember 2008 11:18

“Das Einzige, was ich perfekt beherrsche, ist, gelassen zu ertragen, dass ich nicht perfekt bin – und auch nicht perfekt sein will”, sagt eine Frau, die die Autoren der Studie “Female Marketing” zitieren.

Die Analyse weist auf Märkte im Wandel hin: 93 Prozent der Frauen ist es heute wichtiger, dass sich alle wohlfühlen, als den Haushalt perfekt zu managen. Darauf muss das Marketing reagieren!

Weitere zentrale Aussage: Der Kunde von morgen ist Königin.

Auf den Konsumentenmärkten der Zukunft ist die Frau in vielen Fällen der Entscheider, sie ist der wichtigste Beeinflusser des täglichen Konsums. Entweder sie trifft die Entscheidung allein oder sie hat das letzte Wort. Einige Trends: 77 Prozent der Frauen würden lieber einen Flachbildschirm-TV als ein Collier als Geschenk annehmen. 86 Prozent würden lieber eine digitale Filmkamera besitzen als Designerschuhe.

Weitere Charakteristika der Zielgruppe:

Frauen leben länger als Männer. Davon profitiert der Markt der so genannten Master Consumers. Die  Zielgruppe der über 50-Jährigen umfasst deutlich mehr Frauen als Männer.

Frauen lieben neue Medien. 70 Prozent aller Frauen im Alter von 14 bis 49 Jahren nutzen das Internet,  Durchschnittsdauer: 45 Minuten am Tag. Fast jeder zweite Online-Käufer ist weiblich. Bevorzugt kaufen  Frauen Bücher, Modeartikel, Eintrittskarten für Veranstaltungen und Kosmetik im Netz.

Frauen sind sportlich aktiv. Ab dem 35. Lebensjahr treiben Männer weniger, Frauen dagegen mehr Sport.  Von den 8 Millionen Menschen, die die Sportarten Walken  und Wandern betreiben, sind 70 Prozent weiblich.

Frauen lieben das Anprobieren. Pro Jahr verbringen sie 109 Stunden in Umkleidekabinen, ermittelten die Marktforscher von Emnid im Rahmen einer Befragung unter 14- bis 49-Jährigen.

Wie man mit erfolgreicher Ansprache von Frauen den Absatz stärken kann, zeigt Lenor.

Die  Weichspüler-Marke war in den Vergleichbarkeits-Wettbewerb mit markenlosen Produkten geraten und  verlor Marktanteile, weil Kunden vornehmlich nach dem Preis kaufen.

Marktforschung ergibt: “Beim Weichspüler geht es nicht um Kleidung, vielmehr will die Kundin im Zentrum des Weichspül-Erlebnisses stehen.” Fortan geht es bei Lenor nicht mehr um hygienische, weiche Wäsche, sondern um Begehren. In einer neuen Werbeaktion wird das Produkt wie ein Parfum beworben (Duft, Kosmetik), nicht mehr wie ein Waschmittel. Der wertmäßige Marktanteil stieg daraufhin um ein Drittel innerhalb von nur zwei Jahren.

Diese innovativen Ideen in der Werbung rollt man weiter aus. Um Kundinnen mit erhöhter Zahlungsbereitschaft anzusprechen, lanciert man Lenor Mystery (verschiedene Düfte, „Lenor verführt Sie mit den unentdeckten  Geheimnissen der Natur“). Eine Flasche des Produkts kostet 33 Prozent mehr als das Normalprodukt und 72 Prozent mehr als der Wettbewerb. Schon vier Monate nach Einführung erreicht der Umsatz 10 Prozent  des Normalsortiments.

Ein weiteres Beispiel: Der Ski-Hersteller K2 entwickelt einen Ski speziell für  Frauen (tiefer liegender Schwerpunkt im Körper), die Marke steigert damit den Absatz um 25 Prozent.

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Schwierige Mitarbeiter im Einkaufs- und Logistikbereich lenken und leiten

Freitag, 12. Dezember 2008 10:18

Positive Verhaltensänderungen brauchen Zeit, Geduld und Regeln, die eingehalten werden

Spätestens seit Goethe wissen wir: Es leben 2 Seelen in jeder Brust.

Sagt die eine hü, meint die andere hott. Innere Konflikte und Spannungen sind da eher die Regel als die Ausnahme. Nichts Schlimmes im Grunde, sind sie doch das Salz in der Lebenssuppe.

Ganz nach dem Motto: ohne Konflikte keine Fortschritte.

Zum Problem werden sie allerdings, wenn sie zum Dauerzustand mutieren und chronisch unzufrieden, lustlos oder gar aggressiv machen.

Problematische Persönlichkeiten erkennen

Streit mit dem Ehepartner, fehlende Anerkennung im Job, ein Pflegefall in der Familie: Berufs- und Privatleben stecken voller Problempotenziale. Der eine kann damit besser umgehen und der andere schlechter. Bei aller Unterschiedlichkeit und individuellen Konfliktlage ist für schwierige Mitarbeiter typisch:

1. Sie haben Probleme im Umgang mit sich selbst, wie z. B. egozentrische Charaktere (Selbstdarsteller, Besserwisser, Aggressive) oder labile Menschen (Zauderer, Ängstliche, Sensib – le).

2. Sie haben Probleme im Umgang mit anderen, wie z. B. sich aufdrängende Kollegen (Lobhudler, Gernegroße, Plaudertaschen) oder distanzierte Mitarbeiter (Sonderlinge, Eigenbrötler).

3. Sie haben Probleme, die richtige Arbeitseinstellung zu finden, wie z. B. zwanghafte Persönlichkeiten (Pedanten, Nörgler, Pfennigfuchser) oder Chaostypen (Sprunghafte, Spinner, Märchenerzähler). Wenn ein bestimmter Mitarbeiter immer wieder Streit anzettelt, muss schnell reagiert werden. Denn ein Kollege, der mit sich und seinem Leben nicht klarkommt, gefährdet eher früher als später den Arbeitsfrieden und damit den Erfolg Ihrer Einkauf- oder Logistik-Abteilung. Nur in den seltensten Fällen wird ein solcher Mitarbeiter seine privaten oder beruflichen Probleme von sich aus offenlegen. Den ersten Schritt muss der Chef machen, und er muss ihn mit viel Menschenkenntnis und Sensibilität tun.

Um den schlummernden Konflikten auf die Schliche zu kommen, sind folgende Analyse- Fragen hilfreich:

  • Seit wann ist das Verhalten des Mitarbeiters auffällig (seit einem Jahr, einem Monat, schon immer)?
  • Wird ein Anlass vermutet (Umstrukturierung, neue Kollegen, Krankheitsoder Todesfall in der Familie)?
  • Haben auch andere Teammitglieder die Verhaltensänderungen bemerkt (wann und in welcher Intensität)?

Praxis-Tipp: Einen Ausrutscher leistet sich jeder einmal. Er ist nicht der Rede Wert und sollte schnell vergessen werden. Ernst genommen werden müssen aber falsche Verhaltensweisen (Unpünktlichkeit, Missachtung von Absprachen, Schlampigkeit bei der Arbeit), die sich trotz Ermahnungen in steter Regelmäßigkeit wiederholen.

Problematischen Persönlichkeiten helfen

Krisengespräche mag niemand, auch Chefs nicht. Trotzdem müssen sie iom Rahmen der Mitarbeiterführung die Initiative ergreifen, um Schaden von der Firma, der Abteilung und letztendlich auch vom Betroffenen abzuwenden. Dabei sollte nicht lange um den heißen Brei herumgeredet oder große Seelenforschung betrieben werden. Gefragt sind Lösungen, die Konflikte aus der Welt schaffen. Empfehlenswert ist es, in so einem Gespräch seine eigenen Gefühle auf Sparflamme abzusenken. Mit Groll und Verärgerung im Bauch lassen sich Probleme nun einmal schlecht lösen.

Bewährt hat sich folgender Gesprächsfaden:
1. Eigene Beobachtungen und Eindrücke mitteilen („Mir ist aufgefallen, Herr Schmidt, dass Sie in letzter Zeit …).

2. Fehlverhalten mit Datum und Hausnummer benennen („In diesem Monat haben Sie bereits den 3. Termin versiebt!“).

3. Gründe für das Fehlverhalten erfragen („Da ist Ihnen wohl mehr als nur eine Laus über die Leber gelaufen. Habe ich Recht?“).

4. Feedback des Mitarbeiters bewerten (Ist er einsichtig, störrisch oder wird er aggressiv?).

5. Pflichten und Erwartungen klarmachen („Von einem Einkäufer/Logistiker wird nun mal eine erhöhte Reisebereitschaft verlangt.“).

6. Gemeinsam praxistaugliche Lösungen erarbeiten, die bei den Ursachen und nicht nur bei den Symptomen ansetzen („Sind wir uns einig, Herr Schmidt, dass Sie …“).

7. Klare Ziele vereinbaren („Dann arbeiten Sie die Fehlstunden bis Ultimo nach.“).

Beachten Sie: Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Sorgenkind. Behalten Sie im Auge, wie sich die Dinge entwickeln und wann Sie gegebenenfalls eine 2. Krisensitzung ansetzen müssen.

Keine Ausflüchte erlauben

Problemdiskussionen enden selten mit einem seligen Ja und Amen. Viel eher sind Einwände, Tricks und Ausflüchte zu erwarten, mitunter auch Schreiattacken. Wer sich im Ton vergreift, dessen Worte gehören nicht auf die Goldwaage. Ruhe bewahren und Verständnis zeigen helfen da mehr, als mit gleicher lautstarker Münze zurückzuzahlen. Ein zusätzlicher Trumpf in solchen Situationen ist ein vorformulierter Antwortkatalog auf typische Einwände.

Zum Beispiel:

  • „Herr Schmidt, es geht jetzt nicht darum, wie toll Sie die Lieferantenbewertung hinbekommen haben …“ (Mitarbeiter will vom Thema ablenken).
  • „Das Problem ist nicht, was die anderen machen …“ (Mitarbeiter schiebt Kollegen als Entschuldigung vor).
  • „Das sehen Sie so, was ich in gewisser Weise auch nachvollziehen kann, wir haben uns aber nach unseren Kunden zu richten und nicht umgekehrt.“ (Mitarbeiter will seine Meinung durchdrücken).

Das emotionale Rückgrat stärken

So gerechtfertigt eine Kritik auch immer sein mag, beim Kritisierten sorgt sie für gemischte Gefühlslagen, die bis hin zu Depressionen führen können. Mitunter vergehen Tage, bis er seine seelische Normallage wiedergefunden hat. Kleine Gesten, ein Lächeln oder Zunicken, ein anerkennendes Schulterklopfen, ein persönlicher Smalltalk im Fahrstuhl oder ein aufmunterndes „Na, wie geht’s voran?“ helfen dem Krisenkandidaten, emotional wieder auf die Beine zu kommen und einen Neuanfang zu starten.

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So erkennen Sie in der Verhandlung einen Lügner

Donnerstag, 11. Dezember 2008 12:15

Wissenschaftler behaupten: Wir sagen bis zu 200-mal täglich die Unwahrheit

Wer erinnert sich nicht an Uwe Barschels „Ehrenwort“ vor laufender Kamera. Bluffen und Pokern, Über- und Untertreibung, das Verschweigen wichtiger Punkte, die Argumentation mit „fingierten“ Fakten sind wohl die wichtigsten Spielarten des Lügens. Zu den Beweggründen für Täuschungsmanöver gehören: Angst vor Kritik und Blamage, rücksichtsloses Karrierestreben, Verbesserung einer Verhandlungsposition, Ablenkung von Schwachstellen der eigenen Argumentation sowie die Absicht, um jeden Preis dominieren und siegen zu wollen. Die Erfahrungen im täglichen Business bestätigen die Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen, dass man Täuschungsversuche nicht mit absoluter Sicherheit entlarven kann. Ein Restrisiko bei der Einschätzung anderer Menschen bleibt wohl immer. Aber Sie können im Zweifel Vorsicht walten lassen, Ihre Wahrnehmungsfähigkeit für verdächtige Signale verbessern und bei Bedarf den „Advocatus Diaboli“ spielen:

Die Körpersprache ist in der Regel schwerer zu kontrollieren als die gesprochenen Worte.

Daher verraten sich viele Lügner nonverbal. Achten Sie daher vor allem auf plötzliche Veränderungen des Verhaltens. Vergleichen Sie Phasen, in denen Sie sicher sind, dass Ihr Gegenüber nicht lügt, mit solchen, die Ihnen verdächtig vorkommen. Je länger und je mehr Sie mit jemandem reden, desto besser liegen Sie in Ihrer Einschätzung.

Bei Lügnern werden häufig Asymmetrien zwischen dem Verhalten und dem gesprochenen Wort beobachtet.

So kann die Stimme zittern und die Tonhöhe ansteigen, während die Körpersprache (gespielte) Selbstsicherheit signalisiert. Oder die Stimme klingt fest und überzeugend, während Verlegenheitsgesten (z. B. Nase reiben, ans Ohr fassen) zunehmen, der Blickkontakt sehr unruhig wird, die Augenlider zucken oder unterstützende Gestik zurückgeht.

Beachten Sie: Bitte Vorsicht – diese Stereotype allein greifen jedoch nicht.

Besonders schwierig ist ein Lügner zu erkennen, der rhetorisch brillant ist und den Einsatz unfairer Rituale in Verhandlungen und Diskussionen über Jahre hinweg trainiert hat.

Es lohnt sich in jedem Fall, vorsichtig zu sein und jemandem erst dann zu vertrauen, wenn man gute Gründe dafür hat. Lassen Sie sich durch den Schein bloßer Rhetorik nicht blenden und prüfen Sie konsequent Fakten, Zahlen und Argumente einschließlich der zugrunde liegenden Informationsquellen auf ihre Tragfähigkeit und Seriosität.

Konsequentes Rückfragen ist das beste Mittel, um Täuschungsmanöver zu erkennen und zu entlarven.

Achten Sie bei diesem „Test der Sicherheit“ darauf, inwieweit Ihr Partner sich (auch körpersprachlich) verunsichern lässt und wie er seine Position relativiert. Hierfür kommen diese und ähnliche Fragen (je nach Situation) in Betracht: „Können Sie uns etwas zu Ihren Informationsquellen sagen?“, „Auf welche Beweismittel stützen Sie Ihre These?“, „Woher nehmen Sie die Sicherheit, dass dies der beste Weg ist?“ Lassen Sie sich durch Killerphrasen und pauschale Aussagen nicht irritieren. Fragen Sie freundlich, aber konsequent weiter und achten Sie dabei auf die Reaktionen Ihres Gegenübers. Wer sich ertappt fühlt, neigt häufig dazu, sich zu verraten.

Praxis-Tipp: Sie müssen im Rahmen von Preisverhandlungen oder Vertriebsgesprächen immer das gesamte verbale und nonverbale Verhalten auf seine Stimmigkeit untersuchen. Beachten Sie dabei auch die Vorinformationen und Erfahrungen über Persönlichkeit, Verhandlungsstil und Ruf Ihres Verhandlungspartners.

Glaubhaftigkeits-Diagnostik

Kanadische Wissenschaftler sind der Flunkerei aber auf der Spur: Immer, so behaupten die Psychologen, zeige sich – wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde

  • die wahre Emotion auf dem Gesicht des Befragten. Die Wissenschaftler kamen zu diesem Ergebnis, nachdem sie zahlreichen Probanden Bilder niedlicher Hundewelpen vorgelegt hatten. Die Studienteilnehmer wurden darum gebeten, so zu tun, als ekelten sie sich bei Ansicht der Fotos. Selbst bei den besten Schauspielern unter den Probanden habe sich für einen Moment das wahre Gefühl im Gesicht gezeigt.
  • Der Haken: Mit dem bloßen Auge war dies allerdings kaum wahrzunehmen, erst Zeitlupen-Einzelbilder dokumentierten die wahrhaftige Stimmungslage. In den Fällen, in denen die Versuchspersonen ihre wahren Gefühle überspielen mussten, grinsten sie beispielsweise häufiger an unpassenden Stellen oder zwinkerten öfter mit den Augen als in Normalsituationen.

Der Augen-Indikator

Eine Methode, um Einblick in die Gedankengänge des Gesprächspartners zu erhalten, stammt aus der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) und ist die Kunst der Deutung von Blickrichtungen. Dort soll der visuelle Wahrnehmungskanal einen Hinweis auf eine mögliche Lüge geben: Wenn die Augen des Verkäufers sich während der Antwort auf Ihre Frage nach oben links bewegen, dann konstruiert er im Geiste ein Bild, das er bisher noch nicht in dieser Art gesehen hat.
Beachten Sie: Die Augen gehen nur einen kurzen Moment nach links oben, da dieses Verhalten in der Regel durch das Unbewusste gesteuert wird. Sie können damit experimentieren: Bitten Sie einen Freund, sich ein lila Pferd vorzustellen oder wie seine Freundin mit einem 2 Meter hohen, roten Hut aussehen würde. Achten Sie darauf, wo seine Augen hinwandern. Dem Verkäufer können Sie in der Verhandlung ein paar Fragen stellen, bei denen Sie sicher sind, dass er sie wahrhaftig beantwortet.

Achten Sie schon bei der Frage auf die Augen.

Die Blickrichtung des Verkäufers kann ihn als Lügner enttarnen.

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Rücklaufquote minimieren – Mehr Response für Ihre Mailings

Mittwoch, 10. Dezember 2008 11:32

Wie Sie mit den richtigen Response-Elementen Ihren Rücklauf steigern

Machen Sie es den Lesern Ihres Mailings so einfach wie möglich zu reagieren. Das leuchtet ein und gilt als Standardweisheit unter den Mailing-Experten. Je leichter Sie es dem Leser machen, je mehr Arbeit Sie ihm abnehmen, desto mehr Rücklauf können Sie erwarten. Wir verraten Ihnen, mit welchen Response-Elementen Sie welche Wirkung erzielen können.

Die Postkarte

Funktioniert einfach und gut, vor allem dann, wenn Sie das Rückporto bereits übernehmen – mit dem Hinweis „Porto zahlt Empfänger“. Übrigens: Wahre Wunder wirkt es, wenn Sie statt dieses vorgedruckten Textes eine Briefmarke aufkleben – funktioniert zwar nur bei kleinen Mailing-Stückzahlen, aber dort zahlt es sich in jedem Fall aus.

Die Postkarte eignet sich:

  • für Anforderung von Infomaterial
  • für Bestellungen
  • für Terminanforderungen, etwa Vertreterbesuch
  • im B-to-C-Bereich (Business to Consumer)
  • im B-to-B-Bereich (Business to Business)

Nicht geeignet ist die Postkarte für Waren oder Dienstleistungen, die Diskretion erfordern, z. B. Bank- und Versicherungsangelegenheiten, Erotikartikel, Fortbildungsangebote.

Antwortschreiben mit Rückumschlag

Auch das Antwortschreiben, auf dem der Leser nur seine Wünsche anzukreuzen braucht und das dann in einen vorfrankierten Rückumschlag steckt, macht es ihm leicht zu reagieren. Vor allem dann, wenn der Kunde für eine Bestellung persönliche Daten wie z. B. Bankdaten angeben muss, sollten Sie zum Antwortschein, der im Umschlag versandt wird, greifen. Kaum jemand vertraut sensible Daten der Postkarte an.

Gutscheine & Coupons

Beide sind streng genommen keine Response-Elemente – denn sie erleichtern nicht wie die vorbereiteten Antwortkarten oder Antwortscheine die Reaktion. Sie sind aber gut geeignet, um die Entscheidung für eine Reaktion des durch die Werbung Umworbenen wahrscheinlicher zu machen. Coupons oder Gutscheine sind handfeste Werte, die der Kunde nur einzulösen braucht – entweder direkt im Geschäft bei Ihnen, bei seiner nächsten Bestellung oder indem er sie an Sie einsendet. Natürlich lassen sich Coupons und Gutscheine mit Antwortschreiben kombinieren. Oder Sie gestalten eine Antwortkarte gleich als Coupon – dann reduzieren Sie die Herstellungskosten für Ihr Mailing deutlich.

Fax-Antwort

Im B-to-B-Bereich eine gute Möglichkeit – etwa für die Anforderung von Informationen, Vereinbarung von Terminen, Zusage zu Veranstaltungen, Buchung oder Bestellung von Waren oder Dienstleistungen. So gut die Fax-Antwort im B-To-B-Bereich ist, so wenig wirkt sie, wenn Sie Privatkunden ansprechen. Denn mit dem Aufkommen der E-Mail sind Faxgeräte im Privathaushalt wieder seltener geworden.

Response-Elemente extra oder integriert?

Eine Antwortkarte kann man extra beilegen. Oder in einen Flyer so integrieren, dass sie der Kunde abtrennen muss. Was ist besser? Besser ist es, Response-Elemente Ihrem Mailing extra beizulegen. Denn viele Kunden möchten Prospekte nicht gern zerschneiden – anderen ist es zu viel Aufwand. Und deshalb liegen die Rücksendequoten für extra beigelegte Response-Elemente stets höher als die von integrierten.

E-Mail-Adresse und Internet

Fügen Sie in jedem Fall auch eine E-Mail-Adresse in Ihre Mailings ein – für Kunden, die auf diese Weise reagieren wollen. Schließlich ist es für alle Seiten der kostengünstigste und schnellste Weg. Statt einer info@-Sammeladresse sollte dies eine Adresse sein, unter der die eingehenden Reaktionen auch tatsächlich direkt bearbeitet werden. Also lieber eine neue Adresse für das Mailing einrichten und intern dafür sorgen, dass die dort eingehenden Mails sofort bearbeitet werden. Die Angabe einer Web-Adresse darf im Rahmen von Online-Werbung ebenfalls nicht fehlen.

Direkt-Telefon

Wirkt im Vertrieb wahre Wunder: wenn man einen Menschen aus Fleisch und Blut anrufen kann, um mit ihm offenstehende Fragen zu klären. Sofern Sie eine solche Service- oder Bestell-Hotline haben, rücken Sie diese gut sichtbar ins Zentrum Ihres Mailings. Sowohl im privaten als auch im B-to-B-Bereich ist diese Maßnahme ein wahrer Umsatzbringer, der auch noch zur Kundenbindung beiträgt. Bieten Sie Internet-Shoppern auch die Kontaktmöglichkeit Chat an – entweder als Sofort-Chat oder zu festen Uhrzeiten. Sie können den Kontakt via Messenger-Systeme oder das Telefonieren über Skype anbieten. In diesen drei Fällen muss der Kunde den Computer nicht verlassen, um sofort mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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Wie Sie unnötige Verluste bei Fahrzeugrückgabe und Verkauf verhindern

Dienstag, 9. Dezember 2008 17:17

So mancher Kollege hat bei der Fahrzeugrückgabe an die Leasinggesellschaft schon sein blaues Wunder erlebt. Da jeder nicht durch die übliche Nutzung bedingte Schaden in Rechnung gestellt wird, drohen schnell erhebliche Verluste. Aber auch beim klassischen Verkauf von eigenen Fahrzeugen aus dem Fuhrpark kommt es vor allem auf den Zustand des Wagens an, wenn der Verkaufspreis stimmen soll. Allerdings hilft Ihnen die Beachtung einiger Spielregeln, Kosten zu sparen.

Grundsätzlich ist es vollkommen egal, ob das Altfahrzeug nach der geplanten Laufzeit an eine Leasinggesellschaft zurückgegeben wird, oder ob Sie gekaufte Fahrzeuge weiterverkaufen. Der Zustand des Wagens bestimmt, ob die Leasinggesellschaft Nachforderungen stellt beziehungsweise ob der Verkauf zum veranschlagten Preis realistisch ist. Darüber hinaus lässt sich durch vorausschauendes Verhalten vor Rückgabe oder Verkauf so mancher Euro sparen beziehungsweise mehr erlösen. Stellen Sie grundsätzlich sicher, dass jeder Ihrer Fahrer sein Fahrzeug komplett und in sauberem Zustand an Sie übergibt.

Checken Sie diese 4 Punkte bei der Rückgabe immer ab:

  1. Sind alle Schlüssel komplett?
  2. Liegen die Bedienungsanleitung und das Serviceheft bei?
  3. Sind eventuell vorhandene Navigations- CDs vorhanden?
  4. Wurden auch die Winter- beziehungsweise Sommerreifen abgeliefert?

Tipp:

Halten Sie diese Punkte immer in einem Übergabeprotokoll schriftlich fest. Ein gute Idee ist es auch, schon bei der Übergabe des neuen Fahrzeugs auf die Notwendigkeit der kompletten Rückgabe hinzuweisen. Auch hier hilft ein Übergabeprotokoll, Unstimmigkeiten zu vermeiden. Das abgelegte Fahrzeug muss bei der Rückgabe an Sie immer außen wie innen gründlich gereinigt worden sein, und auch hartnäckige Verschmutzungen sollten entfernt werden. Nehmen Sie diese Verpflichtung auf alle Fälle in Ihre allgemeinen Überlassungsverträge für Firmenfahrzeuge mit auf. Verpflichten Sie in dieser auch die Fahrer dazu, eventuelle zusätzlich anfallende Reinigungskosten selbst zu übernehmen.

Ein unabhängiges Gutachten vermeidet Ärger

Im 2. Schritt sollte vor der Rückgabe oder dem Verkauf die Beauftragung eines unabhängigen Gutachters erfolgen. Dabei ist es wichtig, dass dieser immer nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2000 und der „Fairen Fahrzeugbewertung“ arbeitet. Diese Richtlinien wurden vom Verband der markenunabhängigen Autoleasing- und Fuhrparkmanagement-Gesellschaften e. V. erarbeitet und stellen allgemein gültige Regeln zur Fahrzeugbewertung dar. Nach diesem Standard unterscheidet der Gutachter nämlich genau nach so genannten laufleistungsbezogenen Mängeln und Schäden, die nicht durch die übliche Nutzung hervorgerufen wurden. Ein wichtiger Punkt dieser Untersuchung ist der „Beulenkatalog“. Dieser unterscheidet recht genau, welche Defekte bei der Laufleistung eines Fahrzeugs als normal anzusehen sind und welche nicht. So zählen zum Beispiel bei einem Fahrzeug, das gut 100.000 Kilometer auf dem Buckel hat, leichte Beulen, kleinere Steinschlagschäden und Kratzer zum normalen Verschleiß und werden nicht extra im Gutachten aufgeführt.

Vorbeugung erspart Ihnen manchen Verlust

Übrigens ist es eine gute Idee, schon etwa ein halbes Jahr vor der Fahrzeugrückgabe beziehungsweise dem Verkauf aktiv zu werden. Schicken Sie grundsätzlich jedes Fahrzeug in die Werkstatt und lassen Sie eventuelle Schäden schon im Vorfeld fachmännisch reparieren. Dies ist in der Regel immer billiger, als sich nachher mit der Leasinggesellschaft herumzuschlagen.

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So stellen Sie sich auf die Generation Doof ein

Dienstag, 9. Dezember 2008 11:58

„Für dieses Werk wurde es höchste Zeit“, „Es gab lange kein Buch mehr, in dem so viel Wahrheit steckt“, „Zwei junge Autoren sagen, was gesagt werden musste“ und „habe mich wiedererkannt“, das sind einige Leser-Bewertungen zu „Generation Doof“. Das Buch liefert ein Seelenbild der heute 20- bis 33-Jährigen und wurde von zwei Autoren aus dieser Altersgruppe verfasst.

Deren Kernthese: Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Sie belegen das an einzelnen Themen und Trends die die Generation Doof charakterisieren:

1. Bildung ist unwichtig.

Man macht, was Spaß bringt, und kommt damit irgendwie durch. Allgemeinbildung hat keinen hohen Stellenwert mehr. Die Weisheit „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ wird ersetzt durch „Was Hänschen nicht lernt, schlägt Hans bei Wikipedia nach“.

2. Verbreitet ist eine gleichgültige Haltung gegenüber den Anforderungen des Berufslebens.

Wenn Ihnen Bewerbungen mangelhaft vorkommen, sind Sie in guter Gesellschaft. Anschreiben mit „Sehr geehrter Herr und Frau Personalbüro“ sind verbreitet. Zwei Drittel der Betriebe klagen über mangelndes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen der Bewerber, so eine Umfrage der DIHK.

3. Karriere macht man auf Firmenkosten: Man tut so, als ob man sehr viel zu tun hätte.

Multitasking, das parallele Arbeiten an mehreren Aufgaben, wird als Tarnung des scheinbar Vielbeschäftigten benutzt. Den im Büro üblichen Jargon (z. B. „Kernkompetenz“, „Kick-off“, „Face-to-Face-Group“) lernt man schnell, ohne ihn wirklich zu verstehen. Lange Abende im Büro sehen wie angestrengte Arbeit aus, tatsächlich aber werden sie genutzt, um im Internet zu surfen und Auktionen bei Ebay zu überwachen.

4. Permanenter und langfristiger Jugendwahn, auch wenn es in Deutschland immer weniger echte Jugendliche gibt.

Der Unterschied zwischen einem 25- und einem 35-Jährigen? Keiner, außer ein paar Fältchen, aber die kann man sich auch wegspritzen lassen. Benehmen, Sprache, Kleidung und Umgangsformen bleiben jugendlich. Sichtbar älter werden muss man heute nicht mehr unbedingt. Erwachsensein wird mit Feinrippunterhosen, Blasentee und langweiliger Lebenseinstellung gleichgesetzt.

5. Konsum ist eine Strategie, mit der man sich den Alltag angenehmer gestaltet.

Beim Einkauf wird bevorzugt die EC- oder Kreditkarte eingesetzt, weil man damit mehr ausgeben kann als bei begrenztem Bargeldvorrat. Shopping macht glücklich!

6. Man ist unpolitisch.

Wählen geht man nicht, weil man seine Zeit lieber mit Sinnvollerem verbringen will. „Ich kann ja doch nichts verändern“, bringt Janine, eine Bankkauffrau aus Köln, ihre und die Einstellung ihrer Generation auf den Punkt. Janine ist seit drei Jahren 29.

Trendletter-Einschätzung: Einer unserer Leser bemerkte kürzlich: „Die Generation Überraschungsei marschiert in die Betriebe.“ Hart arbeiten für ein schönes Leben, dieser Gedanke sei manchem Berufseinsteiger fremd. Durchschnittlich oder gering Qualifizierte weisen Bildungsdefizite auf, sind nicht besonders hoch motiviert und müssen von der Firma nachgeschult werden.

Eine Personalleiterin berichtet: Vor zehn Jahren erreichte der typische Bewerber im Test 90 von 130 möglichen Punkten. Heute sind es gerade einmal 50. Rekrutierung wird wegen der Qualifikationsmängel mühsamer. Es wird nichts anderes übrig bleiben, als die Anforderungen herunterzuschrauben und bei Neueinsteigern nachzurüsten.

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Kreative PR leicht gemacht: So bringen Sie System in Ihre Ideen

Montag, 8. Dezember 2008 11:28

Sie setzen das Kommunikationskonzept Ihres Unternehmens konsequent um. Sie sind ein verbindlicher Ansprechpartner für die Presse und Sie wenden das gesamte Spektrum der Medieninstrumente an. Das ist gut so. Und dennoch will Ihr Chef mehr.

  • Ihr Chef will positive Medienberichte – dafür sind Sie verantwortlich.
  • Ihr Chef will eine außergewöhnliche Kampagne starten – und erwartet von Ihnen Idee und Konzept.
  • Ihr Chef will ein Produkt mit neuem Slogan bewerben – und erwartet Ihre Vorschläge.

Und er hat Recht damit. Denn das alles zählt zu Ihren Aufgaben als PR-Verantwortlicher im Unternehmen. Aber die Aufforderung: „Seien Sie kreativ“ ist genauso widersinnig wie der Ruf nach Spontaneität. Nicht zufällige Blitzgedanken je nach Stimmungslage helfen Ihnen weiter, sondern eine klare Strategie für kreative PR. Bringen Sie Systematik in die kreativen Sonderaufgaben – entwickeln Sie Ihre Ideen schrittweise. Kreativ sein bedeutet, konzentriert und vor allem in der richtigen Reihenfolge zu arbeiten. Es gibt immer viele Wege, die zum Ziel führen, aber im Kreativbereich sollten Sie sich nicht gedanklich verlaufen. Denn die Gefahr ist groß, dass entweder die Phantasie Kapriolen schlägt, sich weit entfernt von annehmbaren Realitäten oder dass eben allein der Wunsch nach kreativen Einfällen eine gedankliche Blockade verursacht. Beides führt Sie also nicht zum Ziel und den Chef nicht zur Zufriedenheit. Darum: Gehen Sie den Weg mit kleinen Schritten und mit freiem Kopf. Betrachten Sie Ihre Aufgabe aus verschiedenen Perspektiven.

Die Kreativmethode der 10 Schritte

Ihr Chef will zum Beispiel einen neuen Slogan für das neue Produkt? Fragen Sie sich:

1. Was assoziieren Sie mit dem neuen Produkt?
Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Das Mindmapping eignet sich hervorragend als Methode für Ihre Ideenfindung. Ihr neues Produkt ist eine Espressomaschine? Schreiben Sie alles in Gedankenblasen, was Ihnen einfällt, wenn Sie an Espresso denken.

Mein Tipp
Ausführliche Informationen und Anleitungen zum Thema Mindmapping finden Sie inklusiver weiterführender Literatur unter www.laum.unihannover.de/ilr/lehre/Ptm/Ptm_Krea-MindMap.htm.

2. Was unterscheidet Ihre Neuheit von allen anderen Produkten dieser Kategorie
Arbeiten Sie die Vorteile heraus. Beachten Sie dabei jedes Detail wie technische Daten,Optik, Bedienerfreundlichkeit etc. Hier eignet sich eine Matrix zu den Kriterien, die Ihr Alleinstellungsmerkmal definieren. Diese Unique Selling Proposition, USP, beschreibt Ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz.

3. Warum ist Ihr Produkt so einzigartig und innovativ?
Welchen Mehrwert für den Verbraucher bietet Ihr neues Produkt? Jeder kleine Unterschied zählt.

4. Welche Bedürfnisse, welche Wünsche erfüllt Ihr Produkt?
Wie schnell, wie heiß, wie dosiert, wie variantenreich lässt sich der Espresso mit Ihrem neuen Produkt brühen? Listen Sie alle Vorteile auf.

5. Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?
Definieren Sie Ihre Zielgruppe nach Geschlecht, Alter, Kaufverhalten, Lebensgefühl etc.

6. Welche Emotionen möchten Sie wecken?
Was ist Trend in Ihrer Zielgruppe? Welches Lebensgefühl möchten Sie mit Ihrem Produkt ansprechen? Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und fragen Sie sich, wo Ihr Produkt im Alltag der Zielgruppe seinen Platz finden könnte.

7. Wo liegt der besondere Pfiff, der unverwechselbare Charme?
Das sind Fragen zum Image, das sie prägen möchten. Hier entscheiden Sie über Sprachstil und Wortwahl, über die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe. Bilden Sie Ihr Corporate Wording zumProdukt.

8. Fassen Sie Ihre Ergebnisse zusammen
Beachten Sie auch jene Ideen, die Ihnen zunächst fremd oder phantasievoll erscheinen und lassen Sie alle Antworten in Ruhe wirken. Engen Sie Ihre Kreativität nicht ein. Denn das Erfolgsgeheimnis liegt darin, neue Ideen im Werbedschungel zu finden, Ideen, die jenseits der ausgetrampelten Pfade liegen. Und alles Neue braucht ein wenig Zeit, um Wirkung zu entfalten.

9. Bündeln Sie die Antworten in Kategorien
Erst mit dieser Übersicht – einer Bewertung in aufsteigender Reihenfolge – sollten Sie Ihre Ideen favorisieren.

10.Welche Analogien, Bilder, Szenen fallen Ihnen zu den Ergebnissen ein?
Konzentrieren Sie sich in dieser Schlussphase auf Ihre favorisierte Idee. Entwerfen Sie Ihre „Story“ aufgrund aller Erkenntnisse aus den Punkten 1–7.

Mein Tipp
Gestalten Sie die Assoziationsrunde im Team. Die Ideen Ihrer Kollegen sind von unschätzbarem Wert. Denn je mehr Teilnehmer sich einbringen, desto vielfältiger, origineller wird Ihre Ideenbank zum Thema. Und das ist die beste Voraussetzung, um alle Aspekte zu berücksichtigen. Ebenso erhöht sich die Chance auf eine zündende Slogan-Idee im Team.

Thema: Public Relations (PR) | Kommentare (0)