Beiträge vom Januar, 2009

So finden Sie jetzt neue, bahnbrechende Ideen für 2009

Montag, 26. Januar 2009 10:49

Als Marketing-Leiter sind Sie gefordert, ständig neue und bahnbrechende Ideen liefern zu müssen.

Keine leichte Aufgabe!
Aber eine lösbare, wie ein Blick auf die Erfolgsgeschichte von Dr. Claus Hipp, Chef von Deutschlands führendem Babykost- Hersteller, zeigt.

Kreativ zu sein bedeutet, etwas hervorzubringen, das einmalig ist, funktioniert und wertstiftend ist.

Dabei hängt Kreativität nicht davon ab, wie viele Mitarbeiter in der Marketingabteilung oder im Unternehmen sich die Köpfe über die neuesten Marketing-Trends zerbrechen.

Ein Beispiel: Mit 2.400 Forschern hält der niederländische Elektronikkonzern Philips nach eigenen Angaben 115.000 Patente. Siemens dagegen besitzt mit 45.000 Denkern nur 48.000 Patente.

Kreativität ist weniger eine Begabung – sie ist eine Technik!

Es kommt darauf an, diese Technik so anzuwenden, dass es Ihnen leicht fällt, den zündenden Gedanken für wirksame Werbeideen und Werbekampagnen zu finden, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Wie das geht (und auch bei Ihren Mitarbeitern funktioniert):

Der 1. Schritt: Bekennen Sie sich zu Ihrer Kreativität.

Spielen Sie ein Instrument? Schreiben Sie Gedichte oder Reden? Malen, filmen oder fotografieren Sie? Wenn Sie eine der Fragen mit „Ja“ beantworten, dann sind Sie künstlerisch kreativ. Kreativität ist aber nicht an die schönen Künste gebunden. Dies betont auch Claus Hipp, der nicht nur als Lebensmittelhersteller, sondern auch als Maler und Orchestermusiker erfolgreich ist: „Ob als Unternehmer oder als Künstler – der kreative Impuls ist der gleiche.“
Bereits vor 40 Jahren hatte Hipp die kreative unternehmerische Idee, konsequent auf biologisch angebaute Rohstoffe zu setzen. Nach zahlreichen Lebensmittelskandalen genießen die Erzeugnisse aus dem Hause Hipp heute einen Vertrauensvorsprung.

Der 2. Schritt: Verschaffen Sie sich gründliche Vorkenntnisse auch in Randgebieten

Wer nur oberflächlich sein Wissensgebiet beherrscht, wartet vergeblich auf die zündende Idee. So erfand Johannes Gutenberg (ca. 1400–1468) die Druckerpresse mit beweglichen Metallbuchstaben, weil er als Mainzer mit der Weinpresse vertraut war. Als gelernter Goldschmied beherrschte er die Metallverarbeitung, und als Schreiber kannte er den Markt für Schrifterzeugnisse.
Gutenberg hatte somit also die besten Voraussetzungen für die Erfindung des Jahrtausends.

Warum nicht auch Sie für Ihre nächste Marketing-Kampagne?

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Logistik mit System

Freitag, 23. Januar 2009 15:14

So finden Sie für Ihr Lager schnell das richtige Regal- und Kommissioniersystem

Sie werden mir Recht geben: Die Frage nach dem richtigen Kommissioniersystem ist in der gesamten Logistik-Kette die am meisten und heftigsten diskutierte Frage. Und bei genauerer Betrachtung muss zum Finden dieser Frage weit mehr beantwortet werden, als welche Technik wie viele Teile in welcher Zeit kommissionieren kann.

Denn zur Beurteilung der Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Logistik-Systeme müssen Sie Ihre Voraussetzungen, Gegebenheiten und Bedürfnisse klar herausarbeiten. Erst danach können Sie entscheiden, welche Kommissionierart oder welche Kombination die richtige ist. In dieser Sonderausgabe möchte ich Ihnen die unterschiedlichsten Kommissioniersysteme näherbringen, um Ihnen Anregungen und Ideen für den eigenen Bereich an die Hand zu geben.

Damit Sie sich einer Entscheidungsfindung für ein Kommissioniersystem überhaupt erfolgreich annähern können, unterteilen Sie den Kommissioniervorgang gedanklich immer in 4 Grundfunktionen:

  • Bereitstellung von Ware
  • Fortbewegung der Ware
  • Entnahme der Ware
  • Abgabe der Ware

Klären Sie außerdem die Frage, wie Sie die Waren für den Kommissionierer optimal bereitstellen können. Hierbei bieten sich die 2 klassischen Methoden „Mann zur Ware“ oder „Ware zum Mann“ an.

Was vor der Entscheidung für „Mann zur Ware“ oder „Ware zum Mann“ zu klären ist

Um hier auch wirklich eine tragfähige Antwort zu finden, stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Genügt es, wenn die Kommissionierer sich nur in einer räumlichen Ebene bewegen, oder benötigen Sie wegen der Vielzahl oder der großen Dimensionen Ihrer Waren auch die vertikale Ausrichtung?
  • Ist die automatische oder die manuelle Warenentnahme sinnvoller?
  • Wohin wird die Ware nach der Kommissionierung verbracht? Hier stehen die Varianten dezentral – also direkt am Entnahmeort – oder zentral (an einem Sammelplatz) zur Auswahl.

Achtung: Beachten Sie, dass bei einer dezentralen Sammlung immer noch die Frage der Auftragszusammenführung zu klären ist.

Wenn Sie diese Fragen für sich beantwortet haben, können Sie das richtige Kommissioniersystem auswählen. Dazu müssen Sie aber beurteilen können, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Systeme liegen. Hier gilt es, die technischen und auch die organisatorischen Merkmale gleichermaßen zu berücksichtigen (wie Kommissionierleistungen und sonstige Einsatzkriterien).

Dazu werden wir im folgenden die verschiedenen Kommissioniersysteme und deren Kombinationsmöglichkeiten genauer betrachten.

Ein- und mehrgeschossige Fachbodenregale Beim eingeschossigen Fachbodenregal bewegen sich Ihre Kommissionierer auf einer Ebene, und die Waren befinden sich immer in normaler Griffhöhe.

Bei mehrgeschossigen Regallagern muss ein Kommissionierer hingegen auch Treppen steigen, um an alle Waren heranzukommen.

Bei den eingeschossigen Fachbodenregalen kommissioniert also der Mitarbeiter einen Auftrag in einem Rundgang. Hierzu muss die Ware wegeoptimiert eingelagert sein. Hat der Kommissionierer seinen Rundgang beendet, ist auch der Auftrag abgearbeitet.

Tipp: Während eines Rundgangs können mehrere Aufträge abgearbeitet werden. Auch eine „zweistufige“ Kommissionierung ist denkbar. Bei jedem Fachbodenregallager bestimmt die maximale Greifhöhe des Mitarbeiters die größte realisierbare Höhe des Regals (max. 1,80 m). Bei beengten Platzverhältnissen oder einer großen Warenanzahl kommen mehrgeschossige Fachbodenregallager zum Einsatz. Hier müssen die Angestellten die einzelnen Ebenen durch Treppen erreichen.

Achtung: Dieses Treppensteigen kostet den Mitarbeiter zum einen Zeit, und außerdem ist beim Fachbodenragallager sowohl die zu kommissionierende Ware wie auch der Nachschub nur mit begrenzten Gewichten realisierbar.

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So machen Sie Ihren Fuhrpark winterfest

Freitag, 16. Januar 2009 14:30

Nun ist es wieder soweit, das der Winter wieder sein eisiges Zepter schwingt und es ist gut, sich schon jetzt Gedanken darüber zu machen, wie Sie Ihren Fuhrpark winterfest machen. Denn wenn die ersten Schneeflocken fallen, ist es zu spät – gerade in überraschenden Wintersituationen kommt es besonders häufig zu Unfällen. Darüber hinaus erinnern Sie sich sicher auch an plötzliche Wintereinbrüche, an denen Ihre Fahrer und Fahrzeuge an der Werkstatt oder dem Reifenservice Schlange stehen mussten.

Winterzeit ist Unfallzeit – davon kann Ihnen jede Werkstatt ein Liedchen singen.

Zum Winteranfang haben sich viele Fahrer noch nicht auf die veränderte Situation auf den Straßen eingestellt, viele Fahrzeuge sind noch nicht winterfest gemacht worden und rutschen mit Sommerbereifung über die Straßen. Besser, sich rechtzeitig vorzubereiten. Doch allein mit dem Appell an Ihre Fahrer, doch bitte rechtzeitig die Winterreifen aufzuziehen, ist es nicht getan, wenn Sie Ihrer Verantwortung Rechnung tragen wollen. Denn als Fuhrparkleiter halst Ihnen der Gesetzgeber jede Menge Verantwortlichkeiten auf, die Sie bei Nichtbeachtung teuer zu stehen kommen und die Sie auch nicht so einfach auf Ihre Fahrer übertragen können. So haben Sie per Gesetz nämlich immer dafür Sorge zu tragen, dass die von Ihnen betreuten Fahrzeuge verkehrssicher sind und den Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften entsprechen. Schließlich haben Sie als Fuhrparkmanager in jedem rechtlichen Belang die Haftung übernommen.

In 10 Schritten vermeiden Sie Zeitdruck beim Winterfestmachen Ihrer Fahrzeuge

Um dem leidigen Stress bei einer von den ersten Schneeflocken diktierten Winterfestmach-Aktion aus dem Weg zu gehen, sollten Sie schon jetzt damit beginnen, Ihre Fahrzeuge auf Winterfestigkeit zu prüfen. Es genügt aber nicht, in einem Aushang am Schwarzen Brett alle Fahrer dazu aufzurufen, die Winterreifen rechtzeitig montieren zu lassen.

Denn 1. machen Winterreifen nur einen kleinen Teil der Winterfestigkeit eines Fahrzeugs aus, und 2. können Sie nicht sicher sein, dass alle Fahrer Ihren Hinweis sehen und befolgen. Doch mit ein bisschen Systematik wird keiner Ihrer Fahrer bei den Wintervorbereitungen aus der Reihe tanzen.

  • Fordern Sie alle Fahrer schriftlich dazu auf, bis zu einem von Ihnen festgelegten Datum für die Winterfestigkeit ihrer Fahrzeuge zu sorgen.
  • Sprechen Sie mit den Werkstätten, die Ihre Fahrzeuge betreuen, und vereinbaren Sie, dass alle Fahrzeuge Ihres Unternehmens in diesem Zeitraum die Werkstatt aufsuchen werden.
  • Legen Sie zusammen mit derWerkstatt fest, welche winterrelevanten Punkte überprüft werden (Reifenprofil, Frostschutz, Winterreifenausstattung usw.).
  • EinigeWerkstätten bieten den Service an, Listen zu führen, in denen protokolliert wird, welche Fahrzeuge bereits winterfest gemacht wurden.Wenn Sie diese etwa 14 Tage vor Ablauf der Frist anfordern, sehen Sie sofort, welcher Fahrer Ihrer Aufforderung noch nicht nachgekommen ist.
  • Bieten Ihre Werkstätten keinen solchen Service an, können Sie den Anschreiben an die Fahrer Antwortformulare beilegen. Hier müssen die Fahrer dann den Werkstattbesuch und die durchgeführten Arbeiten von der Werkstatt betätigen lassen und das Formular an Sie zurücksenden.
  • Fordern Sie Nachzügler noch einmal schriftlich und eventuell auch telefonisch auf, den Werkstattbesuch schnellstmöglich nachzuholen.
  • Lässt ein Fahrer auch diese Frist verstreichen, weisen Sie ihn schriftlich auf sein Versäumnis hin. Machen Sie ihm klar, dass Sie ab sofort jegliche Verantwortung für das Fahrzeug ablehnen, und weisen Sie auf die Folgen fehlender Wintervorbereitungen hin. Schreiben Sie auch, dass Sie, falls Ihnen nicht winterfeste Fahrzeuge aus Ihrem Fuhrpark auffallen, diese nicht mehr vom Firmengelände fahren lassen.
  • Sollten alle diese Aufforderungen nicht fruchten, nehmen Sie Kontakt zum jeweiligen Vorgesetzten des Werkstattmuffels auf. Dieser kann dann disziplinarische Maßnahmen wie Abmahnungen ergreifen.
  • Nehmen Sie in alle Überlassungsverträge und auch die allgemeine Dienstwagenverordnung Passagen auf, in denen Sie die Fahrer explizit dazu verpflichten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig winterfest zu machen. Auch kann es nicht schaden, alle Fahrer in diesen Vereinbarungen dazu zu verpflichten, oben genannte Antwortbögen auch an Sie zurückzusenden.
  • Stellen Sie sicher, dass sich in jedem Fahrzeug ein Winterset befindet. Dieses sollte immer Folgendes enthalten:
    • Eiskratzer
    • Handbesen
    • Ersatzflasche Frostschutz für die Scheibenwaschanlage

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Der Arbeitsplatz ist in Zukunft überall

Mittwoch, 14. Januar 2009 18:02

Demnächst ist es soweit: Jonathan Schwartz, Chef des US-Technologiekonzerns Sun, wird seinen Schreibtisch für immer räumen. Doch der CEO scheidet nicht aus: Er löst lediglich sein Büro in der Firmenzentrale auf – und wird fortan arbeiten, wo er gerade ist. Am Flughafen, im Café, daheim. Damit folgt er den Trends von 17.000 anderen Sun-Mitarbeitern, die am so genannten Open-Work-Programm teilnehmen und Arbeitsort, -zeit und –mittel frei wählen können.

Ähnlich wie Sun verfahren in Zukunft viele Unternehmen

Das Büro als alleiniger Ort der Arbeit und Energiezentrum des Betriebs verliert an Bedeutung. Wenn überhaupt stationär gearbeitet wird, dann nach dem Prinzip des Hot Desking: Feste Büroräume werden abgeschafft; der Mitarbeiter sucht sich morgens einen freien Arbeitsplatz. Die Entwicklung: Im Jahr 2020 werden 80 Prozent der Arbeitskräfte zeitweise außerhalb eines festen Büros tätig sein, prognostiziert die britische Future Foundation.

Zum Vergleich

Derzeit liegt dieser Anteil in Deutschland gerade mal bei 6,8 Prozent. Warum kommt gerade jetzt der Durchbruch für das, was früher Telearbeit genannt wurde? Technologien wie Handy, Blackberry oder allgegenwärtiger drahtloser Internetzugang haben die Idee befördert, sicher. Doch dass sich der nomadische Arbeitsstil so stark verbreitet, liegt vor allem an der zunehmenden Arbeitskräfteknappheit.

Um ihren Rekrutierungsbedarf zu decken, müssen Firmen in Zukunft neue Reserven erschließen, Mütter zum Beispiel.

Sie erwarten, dass die Möglichkeit zur Telearbeit besteht – genau wie viele junge Wissensarbeiter, die nicht mehr einsehen, jeden Morgen im Pendlerstau zu stehen. Freilich gibt es auch in Zukunft Firmenzentralen und Büroräume. Allerdings werden sie sich stark von den Schreibtischfarmen heutiger Tage unterscheiden.

Der wichtigste Trend

Nicht das Büro bestimmt die Art der Arbeit, sondern die Art der Arbeit das Büro. Das Modell 48 kleine Büros an einem Flur hat zunehmend ausgedient. Gefragt sind so genannte Hybrid Spaces: Räume, die je nach Zweck umgestaltet werden können. Heute Konferenzraum, morgen Denkzelle, übermorgen Cafeteria – verschiebbare Wände und Möbel machen das möglich. Per Datenfunk besteht überall Zugang zum Netz. Hintergrund: Der Arbeitsnomade bewegt sich auch zunehmend innerhalb des Büros; nur noch 40 Prozent der Arbeitszeit im Büro wird auch am Schreibtisch verbracht, hat eine US-Studie ergeben.

Infos zum Stichwort:
Aktuelle Arbeitsmarkt Trends
Trends im Arbeitsmarkt

Telearbeit – diese Risiken bleiben

Vier von fünf Mitarbeitern schaffen in Zukunft teilweise außerhalb des Büros. Der Anteil reiner Telearbeiter, die ausschließlich von zuhause aus arbeiten, bleibt dagegen relativ gering. Rechnen Sie mit 15 bis 20 Prozent.

Das sind die Gründe:

Es gibt keine Karriere ohne Anwesenheit im Büro. In einer weltweiten Umfrage der Personalberatung Korn Ferry gaben 60 Prozent von 1.300 Führungskräften an, dass sie Telearbeitern weniger Karrierechancen einräumen. „Von zuhause aus kann man nicht führen“, sagt Jack Welch, ehemaliger Chef von General Electric. Gerade junge Aufsteiger werden deshalb weiterhin ein eigenes Büro in der Firmenzentrale anstreben.

  • Nicht die ganze Belegschaft taugt für den nomadischen Lebensstil. Eine Umfrage der University of Maryland ergab: 14 Prozent aller Angestellten wollen weiter ins Büro gehen – selbst wenn sie telearbeiten könnten. Gründe für die ablehnende Haltung: fehlende soziale Kontakte, keine Weiterbildungsmöglichkeiten, keine Unterstützung bei organisatorischen oder technischen Problemen. Darüber hinaus fehlt vielen Mitarbeitern die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren und zu organisieren.
  • Wenn einige Mitarbeiter telearbeiten, sinkt die Zufriedenheit der stationären Mannschaft. Das ergab eine Untersuchung der Lally School of Management & Technology. Die Bürokräfte klagen vor allem darüber, dass es schwieriger wird, sich mit den Kollegen zu koordinieren.

Co-Working gedeiht nur in der Nische

Selbstständig arbeiten – ohne auf den Kollegenplausch zu verzichten. Das ist die Idee hinter dem so genannten Co-Working-Prinzip: Selbstständige Wissensarbeiter mieten sich tage- oder monatsweise in einer Art Gemeinschaftsbüro ein. Diese Co-Working-Spaces bieten drahtlosen Internetzugang, einen Kühlschrank und in einigen Fällen auch eine kleine Kantine. Prognose: Den großen Durchbruch wird das Konzept nicht erleben; dafür sind die Kosten (bis zu 200 Euro pro Monat und Arbeitsplatz) einfach zu hoch (http://coworking.pbwiki.com).

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Mit deutscher Gründlichkeit in Asien einkaufen

Mittwoch, 7. Januar 2009 12:12

Die Firma Teuton bietet komplette Beschaffungs- und Lieferdienste in China, Taiwan, Malaysia, Indonesien und Singapur

Teutonisch klingt schon der Name

F. Teuton Pte. Ltd. Ein Deutscher hat die GmbH auch im September 1992 in Singapur gegründet. Ihr Ziel: Mittelständler zwischen Alpen und Ostsee durch das Einkaufslabyrinth Asien zu lotsen.
In einem kleinen Büro hatte alles angefangen, inzwischen ist ein Unternehmen mit 24 Mitarbeitern an zwei Standorten daraus geworden, dessen Jahresumsatz 2006 erstmals die 5-Mio.- Singapur-Dollar-Grenze überschritt (1 € = 2.12 SGD). Von Singapur aus erfolgt die weltweite Kundenbetreuung (inzwischen hat sich der Kundenhorizont bis über den Atlantik erweitert). Von hier aus werden auch alle Aktivitäten im Rahmen der Beschaffung von unterschiedlichsten Produkten in Südostasien gesteuert. Mit Ausnahme von China.

Die chinesische Tochter

1999 gründete die F. Teuton Pte. Ltd. im Lieblingsmarkt aller globalen Einkäufer ein Tochterunternehmen, die F. Teuton Shanghai Co. Ltd. In den Büros in Shanghais ultramodernem Stadtteil Pudong werden alle innerchinesischen Beschaffungsaktivitäten gesteuert, inklusive Qualitätssicherung und -überwachung, Zwischenlagerung, Auslieferung und Verschiffung.

Die Produkte

In Laufe der Jahre hat sich F. Teuton auf die Beschaffung von Zeichnungsund Sonderteilen aus Metallen spezialisiert, ob nun kalt oder warm verformt, ob geschmiedet, gegossen, gestanzt oder gedreht. Auf Wunsch können auch Teile aus Kunststoff oder Gummi mitsamt aller Komponenten beschafft werden. Die Anlieferung beim Kunden erfolgt lose, geschüttet oder montiert. Kleinverpackungen und Etikettierungen sind ebenfalls möglich.

Die Qualität

Das leidige Thema bei der Asien-Beschaffung, die Qualitäts- und Terminsicherheit, stand von Anbeginn im Fokus des Dienstleisters. Über 15 Jahre Erfahrung fasst der Geschäftsführer Arne Wink mit den Worten zusammen: „Wir suchen für unsere Kunden keinesfalls den billigsten, sondern immer nur den geeignetsten Zulieferer.“ Entsprechend hoch ist der Arbeitsaufwand, den die Firma bei der Qualitätssicherung betreibt. Arne Wink beziffert den Zeitanteil mit 60 % der Gesamtarbeit. Dafür gibt er seinen Kunden aber auch ein Just-in-time- Lieferversprechen!

Der Auftrag

  1. Der Interessent schickt seine Anfrage samt gut leserlicher Zeichnung (per Fax oder Mail) nach Singapur. Mit der Originalzeichnung folgen die Muster – am Besten gleich mehrere davon – per Luftpost hinterher, inklusive aller Angaben zum Jahresbedarf, der Erstbestellmenge, dem Zielpreis und allen notwendigen Terminen.
  2. F. Teuton lässt alle Zeichnungen und technischen Unterlagen ins Chinesische übersetzen, führt bei den infrage kommenden Zulieferern ein Auditing und erste Lieferverhandlungen entsprechend der Vorgaben durch.
  3. Gemeinsam mit dem Kunden wird der geeignetste Zulieferer ausgewählt.

Die Zeiten

Angebote einholen: 4–8 Wochen, Vorlage des Erstmusters: 4–6 Wochen, Freigabeprozess: 2–3 Wochen, erster Fertigungslauf: 6–8 Wochen, Transport (Tür zu Tür): 6 Wochen.

Kontakt

www.teuton.com.sg

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“Überleben” beim Stahl- und Rohstoffeinkauf

Montag, 5. Januar 2009 17:43

Die Etwas-geht-immer-Haltung ist der erfolgsentscheidende Unterschied

Die aktuelle Situation auf den Rohstoffmärkten bringt so manchen Einkäufer zum Schwitzen. Ein harter Brocken für viele Einkaufsleiter sind seit 2003 die Stahlpreise und die Edelstahlbeschaffung. Das Wichtigste ist hier, nicht zu resignieren, sondern darauf zu vertrauen, dass trotzdem Erfolge möglich sind.

Beachten Sie: Wer glaubt, dass nichts möglich ist, wird gar nicht erst versuchen, etwas zu erreichen – eine gefährliche Haltung!

Marktkenntnisse

Ohne genaue Informationen und Kenntnisse der aktuellen Rohstoffpreise und der Marktlage sind erfolgreiches Einkaufen und das Abwehren von Preiserhöhungen nicht möglich. Natürlich nutzen die Lieferanten die Marktsituation zum Geldverdienen, bis der Arzt kommt. Je mehr Informationen Sie von Marktkennern vorliegen haben, desto genauer wird das Bild, das Sie sich machen. Es fällt Ihnen leichter, zwischen Gerücht und Tatsache zu trennen. Erstaunlich viele Einkaufsabteilungen haben hier ein großes Informations-Defizit. In solchen Situationen sind natürlich auch Informationen von einem funktionierenden, persönlichen Netzwerk aus Ein- und Verkäufern hilfreich. Als zusätzliche Informationsquellen bieten sich spezielle Verbände (www.verbaende.com) und die Rechercheabteilungen der Großbanken an.

Preiserhöhungen kompensieren

Besonders in den Rohstoffmärkten ist es einfach so, dass sich nicht jede Preissteigerung abwehren lässt. Kartellähnliche Marktstrukturen, Absprachen und Spekulanten nehmen Einfluss auf die Märkte. Der jetzt “da-kann-man-nichts-gegenmachen” sagende und “schulterzuckende” Einkauf ist nicht zeitgemäß. Das, was Sie zum Beispiel im Rahmen der Stahlpreisentwicklung an Geld verlieren, müssen Sie durch Einkaufsaktionen und –initiativen in anderen Produktbereichen wieder hereinholen.

Alle in der Firma sind gefordert

Ob Einkauf und Logistik, Verkauf, Technik oder Geschäftsleitung – jetzt müssen alle an einem Strang ziehen. Bisherige Abläufe und Gewohnheiten gehören auf den Prüfstand. Im Team muss geprüft werden, ob die drohende Preiserhöhung nicht schon allein durch die Änderung der technischen Spezifikation abgefangen werden kann. Die Technik, wie auch der Verkauf, darf sich hier nicht vor der Verantwortung drücken.

5 Praxis-Tipps fürden Stahleinkauf

  1. Bündeln Sie den Bedarf mehrerer Warengruppen.
  2. Vermeiden Sie zu hohe Spezifikationen, die den Lieferantenkreis einengen.
  3. Schalten Sie Zwischenhändler-Margen aus, indem Sie nur direkt beim Hersteller kaufen oder bei Stahlverarbeitern, die dies praktizieren.
  4. Stellen Sie die gesamte Spezifikation auf den Prüfstand. Vielleicht haben sich die Produktionsanforderungen längst geändert, aber es wird immer noch nach der alten Spezifikation bestellt.
  5. Fragen Sie Ihre Stahlgüten nach den internationalen Normen an und nicht nach den deutschen DIN-Normen. Dadurch erweitern Sie den Lieferantenkreis.

Linktipps:
Interessanter Artikel zum Thema Einkaufen in der Wirtschaftskrise.
Praktische und kompetente Tipps zum Einkaufen in der Rezession.

Thema: Einkaufsmanagement, Globaler Einkauf | Kommentare (0)