Beiträge vom März, 2009

Wir-Gefühl startet eine neue Karriere

Freitag, 27. März 2009 14:57

Was ist das Werbewort des Jahres, welcher Begriff wurde im vergangenen Jahr auf dem deutschen Werbemarkt am häufigsten genutzt?

Es ist das kleine, aber viel sagende Wörtchen „Wir“. Obama sagte ja auch nicht, „Yes, I can“, und der schnell dahingeworfene Claim wurde zum Programm für einen neuen Aufbruch in Politik und Wirtschaft. Sich im Kollektiv wiederzufinden und nach Identitäten zu suchen, die über das eigene Ich hinausgehen, wird in den kommenden Monaten zu einem zentralen Trend in der Gesellschaft, aber auch auf unseren Märkten werden.

Gerade ist das Magazin „Wir“ an den Kiosk gegangen. Der Untertitel der Zeitschrift („Kommt in den besten Familien vor“) verrät, was mit Wir vor allem gemeint ist: die Familie. „Wir“ ist ein Magazinprojekt der Süddeutschen Zeitung“, das sich mit viel Herzblut dem von uns unter „Familie 2.0“ definierten Trend widmet. Die Anzeigenkunden beteiligen sich zumindest in der ersten Ausgabe intensiv am Wir-Marketing: Neben den erwartbaren Kunden wie Kinderwagenhersteller schalten auch Versicherungen, Banken und Premiummarken wie BMW, Microsoft und Hugo Boss Anzeigen für Jung und Alt.

Auch im Wertemonitor des Zukunftsinstituts („Wie geht’s der Welt“), der in Zusammenarbeit mit GfK Roper entsteht und in dem Menschen in 25 Nationen nach den für sie wichtigen Werten befragt wurden: Familie, stabile soziale Beziehungen und Freundschaft gehören überall zu den Top-10-Werten, wohingegen Werte wie Macht (Platz 52), Status (Platz 49) und Egoismus (Platz 52) abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landeten.

Nicht zuletzt hat Eric Greenbergs Buch „Generation We: How Millennial Youth Are Taking Over America and Changing Our World Forever“ den Trend angeschoben. Längst hat sich im Internet eine Gemeinde gebildet, die die neue Liebe zum „Wir sagen“ zur Generationenfrage erhebt (www.gen-we.org).

Einschätzung Zukunftsletter:
Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach kollektiven Identitäten und nach einer Kultur, die Beziehungen schafft. Dieses neu erwachende Vergemeinschaftungsbedürfnis kann von Handel und Industrie gar nicht ernst genug genommen werden.

Marken werden zukünftig nicht mehr nur ihre Einzigartigkeit nach vorne stellen, die Konsumenten erwarten eine kollektive Vision.

American Apparel, dm, IKEA oder doch Apple?
Wo ist die neue Volksmarke?

Weiterführende Informationen über aktuelle Trends im Marketing.

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Wirtschaftskrise & Rezession: Wie Sie die Konsumenten im Jahr 2009 erreichen

Dienstag, 17. März 2009 17:46

Machen Sie Ihre Produkte cheap und chic

Unsere Ökonomie steht vor einer epochalen Herausforderung… Es gibt eine neue Avantgarde des guten Geschmacks. Und kein Zufall: Ausgerechnet in der Wirtschaftskrise meldet sie sich zu Wort. Ein Markt-Trend, der uns in den nächsten Jahren definitiv begleiten wird, funktioniert so:

  • Fokussieren Sie einen Kunden, der sich den Überfluss nicht mehr leisten kann und will
  • Machen Sie sich klar, dass es sich schon jetzt um einen globalen Kunden handelt, der in Brasilien ebenso wie in Osnabrück und in Singapur nach einem Low-Budget-Luxus giert
  • Bedenken Sie jedoch immer, dass Sie keinen No-Budget-Markt beliefern möchten, sondern ein komplexes Produkt anbieten müssen, das bezahlbar, funktional und mit einer zeitgeistigen Ausstrahlung daherkommt

Einige Beispiele aus unterschiedlichen Branchen, die den Trend belegen:

Amerikas Spitzen-Retailer Target hat sich lange vor der Rezession eine Cheap-Chic-Strategie verordnet und damit den Konkurrenten Kmart hinter sich gelassen. Da der amerikanische Einzelhandelsmarkt hart umkämpft ist und Wal-Mart preislich nicht mehr zu unterbieten ist, setzte Target auf eine radikale Umpositionierung – und hatte nachhaltigen Erfolg damit. Die Stores wirken jünger, cooler und cleaner als Wal-Mart.

Target schwört auf „upscale discounting“, was vor allem 2 Maßnahmen erforderte: Kooperationen mit angesehenen Designern und ein phantasievolles Branding. Im Segment Bekleidung gingen die Preis-Premium-Discounter eine Kooperation mit Mossimo ein. Exklusive Sony-Geräte und Philippe Starcks Reality Line gingen bei Target an den Start, die meisten Produkte werden exklusiv für Target hergestellt.

Im Oktober 2008 besiegelte Target die Zusammenarbeit mit Thakoon, einem Designer, bei dem Michelle Obama, die neue First US-Lady, gerne arbeiten lässt. Der Design-Discounter sucht bewusst die Nähe zu puristischen asiatischen Stilen: Blue Ginger ist eine Food-Linie, die asiatische und westliche Geschmacksrichtungen geschickt kombiniert. Und während Wal- Mart 0,3 % des Umsatzes ins Marketing reinvestiert, gibt Target 2,3 % für Kundenkommunikation aus. Höchst erfolgreiche Kundenbindungsmaßnahmen und Imageprojekte wie die Beteiligung an der Restaurierung des Washington Monuments und an Erziehungsprogrammen sichern den langfristigen Erfolg.

Die Dacia-Demokratie: Wie sich eine Marke mit minimalistischem Chic nach oben robbt

Niemand hat an das rumänische Billigauto geglaubt, doch Dacia hat in den vergangenen 3 Jahren sage und schreibe 1 Mio. Billig-Pkws verkauft. Die Strategie ist simpel: Nutze das vorhandene Vertriebsnetz, das in der Renault-Familie zur Verfügung steht. Gehe mit dem Discount-Produkt Dacia Logan (7.200 Euro) in den Markt. Schiebe anschließend ein weiteres Produkt nach. Dacia hat mit dem MCV junge Familien anvisiert und noch einmal die Preise der Konkurrenz unterlaufen (8.500 Euro). Positioniere ein anspruchsvolles, aber weiterhin günstiges Edelprodukt (Dacia Sandero), womit man zu der Zielgruppe der gut verdienenden Mittelständler vorstößt, in ein Massensegment wie die Golf-Klasse vorstößt und dies wieder zu einem Preis, der unter 10.000 Euro liegt. Zunächst als Ostblock-Auto belächelt, hat Dacia in den vergangenen Jahren insgesamt 3 Mio. Autos verkauft.

Grüner Wohnen: Trotz bzw. aufgrund der Immobilienkrise floriert in den USA das Geschäft mit den ökologischen Häusern

Green Builders Inc. (www.greenbuildersinc.com) aus Austin/Texas bietet grünes Wohnen (zwischen 150 und 300 m2) zum für US-Verhältnisse günstigen Preis von 225.000 US-Dollar an. Im Paket enthalten sind Bambus-Parkettböden, hocheffiziente Heizungssysteme, moderne Fensterisolierungen, Regenwassertonnen und eine garantiert giftfreie Bauweise. Im Jahr 2005 wurden in den USA gerade einmal 10 Mrd. US-Dollar mit LOHAS-Häusern umgesetzt. Im vergangenen Jahr und trotz Immobilienkrise waren es bereits 49 Mrd. US-Dollar – 2013 soll sich dieser Wert noch einmal verdreifacht haben (Zahlenbasis: Mc-Graw-Hill Construction).

Billig und zeitgeistig: Puristische Hotel-Moderne

Vor kurzem hat in der Schweiz in der Gemeinde Sevelen das so genannte „Null-Sterne-Hotel“ geöffnet, was vor allem eine PR-Aktion zweier Künstler war, aber tatsächlich auch von klammen Kunden bewohnt werden kann. Die Räume sind allerdings wenig anziehend, denn es handelt sich um leer stehende Luftschutzbunker (www.null-stern-hotel.ch).

Der neue Budget-Luxus im Hotelsegment ist natürlich etwas vollkommen anderes. Im Zukunftsletter wurden mit den Yotels und dem Grazer Hotel Daniel erfolgreiche Exemplare dieses Genres vorgestellt. In Amsterdam, Antwerpen und Maastricht machen gerade die Qbichotels (www.qbichotels.com) von sich reden und erweitern den Markt. Zimmer gibt es ab 69 Euro, je früher man bucht, umso günstiger werden die Zimmer, es gibt keine Rezeption, aber einen zuverlässigen Zimmerservice, die Buchung erfolgt ausschließlich online, Automaten stellen die Verpflegung sicher. In den nächsten 5 Jahren sollen 15 weitere Hotels in Europa entstehen.

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Mit der richtigen 404 Fehlerseite 10–15 % mehr Umsatz machen

Freitag, 6. März 2009 15:04

Meldet Ihre Website auch „404 – File not found“?

Sicher sind Sie über die Meldung „404 File not found“ schon des Öfteren gestolpert. Dann, wenn Sie auf fremden Seiten surfen. Auf Ihrer eigenen Website ist Ihnen das vermutlich noch nie passiert. Kein Wunder, die kennen Sie ja auch wie Ihre Westentasche. Aber Ihren potenziellen Kunden passiert dies tagtäglich. Wenn Sie mal sehen wollen, was Ihre Kunden sehen, dann machen Sie gleich die Probe aufs Exempel.

Klicken Sie irgendeine Unterseite Ihres Web-Auftritts an. Gehen Sie nun in das Adressfeld Ihres Browsers und löschen Sie einen Buchstaben aus der dort angegebenen Adresszeile. Klicken Sie den Reload-Button und schwupps erscheint eine Fehlermeldung. Hoffentlich nicht die standardmäßige „404 File not found“-Meldung. Denn dann sollten Sie an dieser Stelle schleunigst etwas für Ihr Online-Marketing tun.

Warum Sie die 404-Meldung individuell gestalten sollten:

Ihre Besucher sind vorwiegend deutschsprachig. Eine englische Standard-Fehlermeldung hilft da vielen nicht weiter. Die 404-Seite ist nicht in im Layout Ihres Online-Auftritts gestaltet. Viele, die diese Seite sehen, brechen den Besuch auf Ihrer Internetseite ab. Das können Sie im Rahmen von intelligenter Online-Werbung verhindern.

So gestalten Sie die perfekte 404-Seite

  1. Fassen Sie sich kurz.
    Was immer Sie tun, machen Sie nicht zu viele Worte. Jemand, der auf einer Fehlerseite gelandet ist, ist ein bisschen wie jemand, der sich im Wald verlaufen hat. Da hilft es ihm nicht, die einzelnen Bäume zu studieren. Machen Sie also nicht allzu viele Worte der Erklärung, Erläuterung oder Entschuldigung. Nehmen Sie ihn lieber an die Hand und führen Sie ihn aus dem Wald heraus. Beispielformulierung: „Nicht auf Anhieb gefunden, was Sie suchen? Wir helfen Ihnen!“
  2. Gestalten Sie die 404-Seite im Layout Ihres gesamten Webauftritts.
    Das heißt: in denselben Farben und Schriften. Wichtig: Auch Ihr Firmenlogo und Ihre Anschrift sollten enthalten sein. Damit ein orientierungsloser Besucher wieder weiß, wo er sich befindet.
  3. Integrieren Sie Ihre Navigation.
    Eine 404-Seite sollte auch Ihre Navigationselemente enthalten. Möglicherweise zeigen sie dem Besucher gleich, wonach er sucht – und er kann sich mit einem Klick selbst aus der Sackgasse befreien.
  4. Integrieren Sie ein Suchfeld zur Volltextsuche.
    Eine normale 404-Seite sagt dem Besucher, dass er eine Information nicht gefunden hat. Eine perfekte 404-Seite hilft dem Besucher dagegen bei der Suche. Deshalb sollten Sie dem Besucher im Zentrum Ihrer 404-Seite ein Suchfeld offerieren, in das er den gewünschten Begriff eingeben kann.
  5. Integrieren Sie einen Link zur Startseite.
    Möglicherweise ist der Besucher von Google gekommen und möchte Ihr Angebot durch einen allgemeinen Überblick erkunden, wie sie ihn auf Ihrer Startseite anbieten.
  6. Integrieren Sie einen Link zur Sitemap.
    Jede Website sollte eine Sitemap – also eine Übersicht über alle in ihr enthaltenen Seiten – aufweisen. Viele Besucher benutzen gern eine solche Struktur – da sie ihnen hilft, schneller ans Ziel zu finden. Der Link zur Sitemap gehört also unbedingt auf Ihre 404-Seite.
  7. Bieten Sie persönlichen Kontakt an.
    So mancher Besucher ist womöglich schon vom erfolglosen Klicken genervt und freut sich, einen persönlichen Ansprechpartner erreichen zu können. Die Angabe Ihrer Telefon-Hotline und/oder einer E-Mail-Adresse wirken da Wunder! Beispielformulierung: „Wir freuen uns auf Ihren Anruf! Täglich von 7–19 Uhr“.

404-Seite: Das sollten Sie keinesfalls tun!

Hüten Sie sich auch vor Fehlern, wie sie allzu häufig gemacht werden:

  1. Keine Vorwürfe!
    „Bitte überprüfen Sie, ob Sie sich vertippt haben.“ Damit sagen Sie dem Besucher nichts anders als: „Du warst zu doof, das Richtige zu finden.“ Kein guter Start für eine Kundenbeziehung.
  2. Keine Entschuldigung.
    „Wir bitten um Entschuldigung“ – auch das ist falsch. Schließlich muss der Fehler gar nicht auf Ihrer Seite liegen. Ein solches deplatziertes Schuldeingeständnis wirkt nicht gerade vertrauenerweckend. Bedauern ausdrücken ist okay, Entschuldigen geht zu weit.
  3. Nichts ist unmöglich.
    „Leider kann die von Ihnen gewählte Seite nicht angezeigt werden“, schreibt BMW auf seiner Fehlerseite. Was falsch 404-Seiten werden immer dann angezeigt, wenn
    • der Besucher sich bei der Eingabe der Adresse (URL) vertippt hat
    • eine Suchmaschine noch einen veralteten Link anzeigt
    • eine Seite von Ihnen gelöscht oder in ein anderes Verzeichnis geschoben wurde.

    Was falsch ist. Denn vielleicht kann die Seite ja doch angezeigt werden, wenn man dem Besucher beim Auffinden behilflich ist?

  4. Gründe und Ausflüchte.
    „Möglicherweise haben Sie sich vertippt, sind die Daten veraltet oder die Seite ist nicht mehr vorhanden.“ Mal abgesehen davon, dass man durch die Angabe eines Sammelsuriums von Gründen Ahnungslosigkeit dokumentiert – die Gründe sind immer die gleichen (siehe Kasten) und müssen nicht ausgeführt werden. Denn auch solche Sätze lenken vom eigentlichen Ziel ab – dem Besucher schnellstens weiterzuhelfen.
  5. Falscher Humor.
    „Ups, Ihre Seite ist weg.“ Möglicherweise können Sie und Ihr Webmaster über diesen Humor lachen. Ein vielleicht schon genervter Besucher allerdings nicht. Deshalb müssen Sie bei humorvollen Seiten immer aufpassen, Ihre Besucher nicht zu veralbern.
  6. Automatisch weiterverlinken.
    Manche Website-Betreiber halten es für eine gute Idee, den irregeführten Besucher einfach auf die Startseite weiterzusenden – mit einer automatischen Weiterleitung eben. Da heißt es dann: „Leider ist die von Ihnen gewünschte Seite nicht mehr vorhanden. Sie werden in 3 Sekunden zur Startseite umgeleitet.“ Nichts hasst ein Besucher mehr, als den Surf-Vorgang nicht selbst kontrollieren zu können und irgendwohin gesandt zu werden, wo er vielleicht nicht hinmöchte. Behandeln Sie Ihre Kunden als das, was sie sind: Menschen, die ihre Entscheidungen selbst treffen können.
  7. Den Betrieb einstellen.
    Keinesfalls sollte Ihnen das unterlaufen, was mir beim BMW-Zubehörshop passiert ist. Da hieß es nach Eingabe einer falschen URL: „Unsere Seiten sind vorübergehend nicht mehr erreichbar.“


Weitere sinnvolle Links:

Praktische Hinweise und Tipps für ein effizientes Online-Marketing.
Wertvolle Artikel und Beiträge rund um das Thema Online-Marketing.

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Wie Sie mit SMS-Marketing Kunden binden können

Dienstag, 3. März 2009 9:54

Mobiles Marketing ist ein effektives Element, um technik- und spaßorientierte Zielgruppen mit Ihrer Botschaft zu erreichen.

Aber Achtung: Wenn Sie aber auf falsche Marketing-Ratgeber hören, kann es für Sie teuer werden: Konkurrenten mahnen Sie ab und Kunden wandern ab. Hier zeigen wir ihnen Ihnen, wie Sie SMS-Marketing nutzen können, um eine optimale Kundenbindung zu erzielen.

Seinen Vizepräsidentschaftskandidaten gab Barack Obama nicht in einer Pressekonferenz bekannt, sondern per SMS. Die Kampagnenführung seiner amerikanischen Demokraten gewann mit dieser Aktion nicht nur unzählige Telefonnummern und konnte damit auch ohne Medienfilter schnell und direkt mit den Wählern in Kontakt treten.

Viel mehr noch: Sie schaffte es, den Empfängern mit diesem Kommunikationsinstrument ein Gefühl von Exklusivität zu vermitteln.

Was Sie bei Ihrer SMS-Kommunikation beachten sollten

  • Begrenzen Sie Ihre SMS-Kommunikation auf 160 Zeichen
  • Versenden Sie keine Bilder
  • Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernbotschaft

5 Regeln für eine erfolgreiche SMS-Kampagne

1. Schaffen Sie Mehrwert für den Kunden

Der Mehrwert für den Kunden kann bestehen aus

  • relevanten Informationen (orts-, zeit- und personenbezogen)
  • Unterhaltung (Gewinnspiele, Chats, Games o. Ä.)
  • geldwerten Vorteilen (Rabatte, Coupons per SMS)

Mein Tipp
Vermeiden Sie jegliche Pseudo-Informationen. Der Nutzer erwartet von Ihnen nur interessante und für ihn relevante Nachrichten.

2. Seien Sie kreativ

Kreativität ist der zentrale Schlüssel einer erfolgreichen SMS-Kampagne!
Seien Sie witzig, innovativ und überraschend.

3. Sprechen Sie die Zielgruppen authentisch und treffend an

Schaffen Sie eine persönliche Beziehung.
Denken Sie an den richtigen Zeitpunkt für die SMS – der kann von Zielgruppe zu Zielgruppe unterschiedlich sein.

4. Versuchen Sie, einen Dialog herzustellen

Sorgen Sie mit der SMS-Kampagne für einen Dialog zwischen dem Kunden und Ihnen.
Setzen Sie also am besten auf eine interaktive Kampagne, bei der Sie nicht nur senden, sondern auch empfangen.

5. Schließen Sie keine Kunden aus

Jeder Nutzer sollte von jedem Handy-Provider aus an der Kampagne teilnehmen können.
Sorgen Sie für ausreichende Kapazitäten (Leitungen, Netz usw.).

Welche Zielgruppen sich für Ihre Kampagne eignen

Zwar können Sie per SMS grundsätzlich jede Zielgruppe, die ein Handy besitzt, erreichen, allerdings ist die Handynutzung sehr unterschiedlich. Für Ihre SMS-Kampagne eignen sich vor allem:

  • Geschäftskunden, die es gewohnt sind mit der digitalen Informationsflut umzugehen.
  • Jugendliche Handynutzer, weil sie dem Unterhaltungscharakter von SMS-Kampagnen gegenüber aufgeschlossen sind.
  • Technik- oder spielaffine Zielgruppen, die ihr Handy über das Telefonieren hinaus gern und ständig nutzen.

Diese rechtlichen Fallstricke sollten Sie in jedem Fall vermeiden

Sie dürfen nur dann Rufnummern als Werbeziel nutzen, wenn Sie über die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers verfügen. Wenn Sie diese Grundregel nicht beachten, können Sie

  • wegen des Verstoßes gegen gesetzliche Vorschriften des BGB oder UWG abgemahnt werden.
  • damit ihr Image schnell zerkratzen, denn Empfänger empfinden ihr Handy als Teil der Privatsphäre und unerwünschte SMS als aufdringlich.

Achtung: Auch wenn Sie Handy-Rufnummern aus für jedermann zugänglichen Rufnummernverzeichnissen exportieren, dürfen Sie diese Nummern nicht für Ihre SMS-Werbezwecken nutzen.

Beachten Sie diese Regeln, so steht dem Erfolg Ihrer Kampagne nichts mehr im Weg.

Übrigens: SMS-Kampagnen sind gar nicht so teuer. Sie können mit einem Tausendkontaktpreis von 200 € rechnen.

Linktipps:

Thema: Marketing, Trends | Kommentare (0)