Beiträge vom Mai, 2009

Unternehmensstabilität in schwierigen Märkten.

Freitag, 22. Mai 2009 13:06

Jetzt ist Ihr Verkaufsmanagement gefragt

In schwierigen Zeiten hat es schon immer erfolgreiche sowie auch marode Unternehmen gegeben. Der heutige Markt stellt jedoch jedes Unternehmen vor eine riesige Bewährungsprobe, die von jedem Mitarbeiter, wie es Donald V. Potter, Mc. Kinsey, bezeichnete, die Härte eines Preisboxers und die Zähigkeit eines Marathonläufers verlangt. Das gilt auch für Sie!

Natürlich ist der Satz „In jeder Krise steckt eine Chance“ eine Binsenweisheit. Doch gerade Zeiten schwierigen Absatzes bieten auch die Möglichkeit, einmal genau zu schauen, wo das Unternehmen und sein Verkauf steht. Wie es positioniert ist. Und vor allem, ob es mit seinen Produkten, Angeboten und Serviceleistungen auch noch so aufgestellt ist, dass seine Zukunftsfähigkeit nicht infrage gestellt wird. Mit einem Wort: Unternehmensstabilität!

Wenn Sie sich auch in Krisenzeiten erfolgreiche Firmen anschauen, stellen Sie schnell fest, dass solche Unternehmen im Grunde immer den gleichen 6 Maximen folgen.

Die 6 Maximen des Erfolgs

  1. Sie konzentrieren sich auf große Kunden, akzeptieren jedoch ebenfalls mittlere und kleinere.
  2. Sie heben sich vom Wettbewerb durch Zuverlässigkeit, Kundenbezogenheit und Freundlichkeit ab.
  3. Sie vermarkten segmentspezifische Angebote mit einer breiten Preispalette.
  4. Sie verkaufen vom Kunden gewünschte Vorteile, anstatt Produkte.
  5. Sie prüfen bei Kunden, die keine Rendite bringen, ob die weitere Geschäftsbeziehung verbessert oder beendet werden muss.
  6. Sie erkennen die Leistungen, auch die alltäglichen, aller Mitarbeiter an.

Doch wie gestaltet sich die Umsetzung dieser 6 Maxime in der Praxis?

Maxime 1: Sie konzentrieren sich auf große Kunden, akzeptieren jedoch ebenfalls mittlere und kleinere.

Je nach Unternehmen und angebotenen Produkten bringen große Kunden den höchsten Umsatz. Klar. Und um eine segmentspezifische strategische Verkaufsstrategie zu erarbeiten, muss diese Kundengruppe separat bearbeitet werden, um sie als erfolgreiche Multiplikatoren für das eigene Angebot auch für mittlere und kleinere Betriebe nutzen zu können.

Nicht vergessen:
Bedenken, dass Großkunden die niedrigstmöglichen Preise aushandeln, sind nicht von der Hand zu weisen. Das heißt aber auch, dass kleinere Kundenbetriebe rentabler sind als große. Deshalb kann kein Unternehmen auf dieses Kundensegment verzichten. Die Strategie: „Wir konzentrieren uns nur auf die Großen“ hat schon manchem Betrieb den Todesstoß versetzt.

Bekannt ist auch, dass mittlere Kunden die schwierigsten sind. Das gilt gleichermaßen für Handel und Endverbraucher. Vor allem der Handel spürt einerseits häufig Druck der größeren Wettbewerber in preislicher Hinsicht und andererseits auch die engen zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer kleineren Konkurrenten mit den (zu gewinnenden) Kunden und die aus dieser Beziehung zum Teil resultierenden Dienstleistungen. Unternehmen, die in einem schwierigen Markt bestehen wollen, müssen also einen Weg finden, mittlere Kunden anzuziehen und sich gleichzeitig zur Erwirtschaftung von Deckungsbeiträgen auf Großkunden konzentrieren.

Typus Großkunde
Großkunden kaufen gern bei Unternehmen, mit denen sie sich auf Grund ihrer Unternehmenskultur, der Persönlichkeit und Kompetenz des Managements und der Verkaufsleiter sowie der Qualität des Angebotes identifizieren können. Großkunden müssen also ständig so umworben werden – und das nicht allein mit Verkaufs- und Beratungsbesuchen, als wenn sie erst gewonnen werden sollte. Treue Großkunden, denen ein entsprechendes Marketing-Programm gewidmet werden muss, sind nicht nur Meinungsbildner für kleinere Betriebe, sondern stellen durch Nachfrage des Handels auch eine besondere Marktmacht dar.

Da vor allem kleineren Betrieben auf Grund ihrer Umsatzgrößen nicht die gleiche Aufmerksamkeit gewidmet werden kann, muss für diese Gruppe ein Marketing-Konzept entwickelt werden, welches sich zu intensiver Betreuung auch anderer Medien, wie Telefon, Direct Mail, Internet, Veranstaltungen, Messeeinladungen etc. bedient.

Im Klartext: Stellen Sie jetzt die Vertriebsstrategie neu auf – abgestuft auf das jeweilige Kundensegment – und mit klaren Verantwortlichkeiten!

Maxime 2: Sie heben sich vom Wettbewerb durch Zuverlässigkeit, Kundenbezogenheit und Freundlichkeit ab.

Auch langjährige Kunden tendieren dazu, ihre Macht durch das Ausspielen mehrerer Lieferanten gegeneinander zu nutzen, um die Einkaufskosten zu senken. Sie wollen sicher sein, den möglichst günstigsten Preis für ein Angebot auch tatsächlich zu erhalten. Zweitlieferanten gelten häufig als Lückenbüßer und versuchen sich durch Dumpingpreise zum Hauptlieferanten zu profilieren. Die vom Hauptlieferanten gewährten Dienstleistungen werden trotz allem weiter gern genutzt.

Herausforderung:
Angebote müssen so erstellt werden, dass Produkt plus Dienstleistung, gestaffelt nach dem Marktanteil, bei dem jeweiligen Kunden möglichst miteinander verbunden werden.

Eine positive Kundenbeziehung kann auf Dauer nur auf Basis positiver zwischenmenschlicher Beziehungen, wie Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Eingehen auf persönliche Bedürfnisse der Bezugspersonen und Entscheidungsfinder, sowie einer vom Kunden geschätzten Kompetenz erfolgen. Kunden schätzen, dass ein Verkäufer eine Beratung so professionell durchführt, als würde er das Unternehmen seines Vaters betreuen und der empfohlene Produkteinsatz voll den erwarteten Ansprüchen entspricht und durch Produktnachkauf bestätigt wird.

Mit Großabnehmern …
… vereinbaren erfolgreiche Verkaufsberater einen eindeutigen Besuchs- und Kontaktplan. Für jeden Besuch sind sie gewissenhaft vorbereitet, haben einen für den Kunden interessanten Gesprächseinstieg und vermitteln klar und deutlich, was sie heute gemeinsam mit dem Kunden erreichen wollen. Falls wichtige Maßnahmen getroffen werden müssen, bitten sie bei der Besuchsanmeldung bereits um die Teilnahme wichtiger Entscheidungsfinder.

Zwischenzeitlich übermitteln sie wichtige Botschaften aus den Bereichen Markt, Technik, Wissenschaft etc. per E-Mail, Fax oder Telefon.

Für mittlere und kleinere Betriebe wird adäquat ein gesondertes Marketing-Konzept entwickelt. Diesen Kundensegmenten wird damit – wenn auch mit gemindertem Aufwand – ebenfalls das Gefühl der Wichtigkeit übermittelt.

Für alle Segmente …
… wird ein sogenanntes „Standardprogramm“, welches analog zum Kundenumsatz kostenlos zur Verfügung gestellt wird, sowie ein „Sonderserviceprogramm“, welches sich von der Konkurrenz abhebt, eingerichtet. Letzteres muss von den Kunden bezahlt werden. Selbstverständlich kann dieses Sonderprogramm unter bestimmten Konditionen in der Einführungszeit zur Verfügung gestellt und mit späteren Lieferungen verrechnet
werden.

Wichtig:
Verschiedene Handelsorganisationen werden als „Margenschlucker“ angesehen, weil von ihnen oft im Rahmen der Beschaffung wenige oder keine Verkaufsunterstützungen ausgehen. Diesen Unternehmen, deren Mitarbeiter ihren favorisierten Platz „hinter dem Schreibtisch“ sehen, werden kaum Zukunftschancen eingeräumt. Die Industrie tut deshalb gut daran, mit solchen Unternehmen zu arbeiten, von denen eigene Aktivitäten erwartet werden können. Für diese Kunden werden dann gemeinsame Aktivitäten mit dem Ziel vereinbart, Marktanteile und Gewinn zu erhöhen. Intensives Verkaufstraining des Außen- und Innendienstes der Partnerunternehmen sind gute Hilfsmittel, dieses Ziel zu erreichen.

Maxime 3: Sie vermarkten segmentspezifische Angebote mit einer breiten Preispalette.

In einem stark umkämpften Markt reicht das Angebot qualitativ hochwertiger Produkte allein nicht aus. Jedes Unternehmen muss überlegen, ob es allein in der Mittelpreiskategorie anbieten sollte oder auch Spezialprodukte in der oberen Preisklasse sowie auch Massenprodukte für ausschließlich preisbewusste – nicht qualitätsbewusste – Käufer in der Niedrigpreisklasse.

Analysiert man den Markt, dann werden 50–70 Prozent der Betriebe in der Mittelpreisklasse, 10–15 Prozent in der Hochpreisklasse und der Rest im unteren Bereich zu finden sein. Die vergangenen Jahre haben bei erfolgreichen Firmen gezeigt, dass sich, um die Verkaufszahlen zu steigern, der Vertrieb in allen Preisklassen bewährt hat.

Firmen mit Hochpreispolitik mussten in den vergangenen Jahren feststellen, dass Konkurrenten der Mittelpreiskategorie ähnliche Produkt- und Dienstleistungseigenschaften angeboten und Kunden dadurch abgeworben haben, weil sie als „preiswerter“ angesehen wurden.

Niedrigpreisanbieter verlieren Kunden, weil sie zum Teil nicht mit der Produktqualität bzw. mit professioneller Beratung Schritt halten konnten. Außerdem kopieren verschiedene Unternehmen sich gegenseitig so, dass nur dasjenige verbesserte Verkaufschancen hat, welches kontaktfreudige, zuverlässige und kompetente Außendienstmitarbeiter hat und neben den beschriebenen Standarddienstleistungen noch vom Kunden gewünschten Zusatznutzen bieten und dem Kunden in seinem Wunsch nach Verbesserung der Wirtschaftskraft helfen kann.

Firmen, die Mühe haben, sich im Markt zu halten, versuchen häufig Qualitätsmängel, unzureichende Beratung und/ oder verminderte Lieferbereitschaft durch Rabatte auszugleichen.

Das Erwachen der Kunden erfolgt meist sehr schnell, wenn die eigene Wirtschaftlichkeit in Frage gestellt wird. Firmenpleiten sind dann die logische Folge.

Informationen zu den weiteren drei Maximen des Erfolgs finden Sie in einem der kommenden Blogbeiträge als “Unternehmensstabilität in schwierigen Märkten Teil 2″.

Thema: Einkaufsmanagement, Marketing, Verkaufsmanagement | Kommentare (1)

Technologie-Ideen für die kommenden Jahre

Dienstag, 19. Mai 2009 16:39

Neuer Stromspeicher lädt sich in Sekunden auf

Batterien könnten bald der Vergangenheit angehören. In den Elektroautos der Zukunft etwa könnten so genannte Super-Kondensatoren den nötigen Strom liefern. Vorteil: Diese Art von Stromspeicher ist in Sekundenschnelle aufgeladen und nutzt sich – anders als Akkus – im Lauf der Zeit nicht ab. Die US-Firma EEStor hat unlängst einen Super-Kondensator zum Patent angemeldet: Der Prototyp wiegt 130 kg und kann 52 Kilowattstunden speichern – rund 50-mal mehr als die Batterie im Toyota Prius. Zur Technik: Ein Kondensator besteht aus zwei leitenden Metallplatten, die durch eine dünne Isolierschicht getrennt sind. Bei einem Super-Kondensator werden Zehntausende dieser Zellen parallel geschaltet.

Windkraft nutzen – ohne hässliche Windräder

Nils Uellendahl, Absolvent der Hochschule Pforzheim, hat eine Idee: Er schlägt vor, Tausende von kleinen Windrädern an schon vorhandenen Hochspannungsleitungen anzubringen. Der erzeugte Strom könnte über Induktion direkt in das Kabel eingespeist werden. Neue Windkraftanlagen müssten so nicht gebaut werden.

Hochhäuser von unten abreißen

Die japanische Firma Kajima reißt große Gebäude ohne Sprengung und Staubwolken ab. Die Rückbauexperten haben eine Methode entwickelt, bei der das Haus von unten abgetragen wird.
Ablauf: Zuerst werden die tragenden Pfeiler im Erdgeschoss durch hydraulische Stützen ersetzt. Dann entfernen Abrissteams dann die Wände. Schließlich wird das gesamte Gebäude hydraulisch abgesenkt und das nächste Stockwerk demontiert. Vorteile der Methode: Es entsteht kein Staub; außerdem kann Baumaterial einfach sortiert und wiederverwendet werden, da alle Arbeiten im Erdgeschoss stattfinden (www.kajima.co.jp). Hintergrund: Beim Bau von Wolkenkratzern wird diese Methode in ungekehrter Reihenfolge schon seit Längerem angewendet.

Wasser mit Schrott säubern

Der Industriebezirk Taopu in Shanghai hat ein Problem: Die dort ansässigen Chemie- und Pharmafabriken verschmutzen das Grundwasser mit synthetischen Stoffen. Sie sind nicht biologisch abbaubar, können also nicht von herkömmlichen Kläranlagen herausgefiltert werden. Ein chinesischer Wissenschaftler hat jetzt eine ungewöhnliche Lösung präsentiert: Er leitet die Abwässer durch Schrott. Die Giftstoffe werden von der Oberfläche des Metalls angezogen und abgebaut. Außer Rost bleibt nichts übrig. Die Probeanlage enthält 914 Tonnen Metallspäne, die auf lokalen Schrottplätzen beschafft wurden; die Filterwirkung hält zwei Jahre lang an, danach muss das Metall ausgetauscht werden. Die Methode hat sich bewährt: Bleichmittel etwa werden zu 80 Prozent vom Schrott herausgefiltert; eine herkömmliche Kläranlage kommt nur auf 52 Prozent.

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Jetzt kommt die Renaissance der Sparsamkeit

Montag, 18. Mai 2009 9:18

Die Trendletter-Prognose steht: Die nächsten 12 Monate stehen im Zeichen der Rezession.

Das bedeutet:

Eine Renaissance des Sparsamkeit steht bevor, vor allem auf den Konsumentenmärkten.

Die Hälfte aller Deutschen will ihre Konsumausgaben in diesem Jahr zurückfahren, ergab eine Studie der Unternehmensberatung BCG. Selbst die konsumfreudigen Amerikaner halten das Geld zusammen: Aktuell sparen die US-Bürger jeden Monat 260 Mrd. Dollar – vor einem Jahr waren es nur 70 Mrd.!

Doch es wird auch Gewinner der Konsumkrise geben.

Dazu gehören zum Beispiel diese Branchen:
10 Prozent höhere Einnahmen, meldete Dollar General im dritten Quartal des vergangenen Jahres – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Damit gehört die amerikanische Discountkette zu den am schnellsten wachsenden Einzelhandelsunternehmen weltweit (Wal-Mart kam nur auf plus 3 Prozent, US-Biomärkte vermeldeten minus 20 Prozent). Das Sortiment in den 8.000 Filialen: Schönheitsprodukte, Haushaltsartikel, Spielwaren, Lebensmittel in Dosen – vieles davon Hausmarken; ein Viertel aller Produkte kostet weniger als einen Dollar.

Auch in Deutschland ist das Format auf dem Vormarsch: 40 neue Filialen will die Kette EuroShops in diesem Jahr eröffnen. In den Läden werden Dinge des täglichen Gebrauchs zu Tiefpreisen angeboten – von Glühbirnen bis zu Toilettenbürsten. 118 EuroShops gibt es mittlerweile. Gründer der Kette ist der Würzburger Unternehmer Rainer Schum. Das Konzept wird seit den 1990er Jahren bereits erfolgreich von der ostdeutschen Kette McGeiz (224 Filialen) verfolgt.

Trendletter-Einschätzung: Der Siegeszug der 1-Euro-Läden geht weiter.

Auch Lebensmitteldiscounter machen in den kommenden Monaten gute Geschäfte. Allerdings: Das große Wachstum findet in diesem Segment im Ausland statt (UK, USA). Der deutsche Discountmarkt ist gesättigt.

2009 wird voraussichtlich ein Rekordjahr für Ketten wie McDonald‘s, Burger King oder Kentucky Fried Chicken.

Allein im vergangenen November stiegen bei McDonald‘s die Umsätze in bestehenden Filialen um 7,7 Prozent – in Asien sogar um 13 Prozent.

Die Lage in Hongkong

Während in hochpreisigen Restaurants mittlerweile kaum noch Reservierungen nötig sind, stehen die Kunden bei lokalen Schnellimbiss-Ketten wie Fairwood Schlange – nicht wenige davon in Geschäftskleidung.

Trendletter-Einschätzung: Fast-Food gewinnt kurzfristig neue Kunden, die ausschließlich auf den Preis achten.

Der langfristige Trend weg vom Junkfood dagegen ist ungebrochen: Künftig setzen sich auch im Imbiss-Geschäft nur Anbieter durch, die gesunde Produkte (wenn möglich aus heimischer Erzeugung) in ansprechendem Ambiente servieren; sobald sich die Konjunktur erholt, wird nicht mehr schnelles Sattwerden, sondern dieses Fast Good gefragt sein.

Die Zeiten, in denen der Automechaniker bei größeren Reparaturen auch gratis Wischwasser nachfüllte, könnten bald vorbei sein.

In den kommenden Jahren werden Discount-Autowerkstätten den Markt erobern, das prognostiziert die Unternehmensberatung Arthur D. Little in einer Studie. Sie bieten exakt definierte Serviceleistungen zu Festpreisen an. Der Kunde bucht einen festen Termin per Internet und zahlt im Voraus. Wer nicht pünktlich erscheint, wird auch nicht bedient. Die Werkstätten folgen dem Vorbild der Discountflieger und fahren ein strenges Kostenmanagement: Die Filialen liegen am Stadtrand, ohne großzügige Warteräume und Empfangspersonal.

Trendletter-Einschätzung: Discount-Werkstätten werden kommen – aber eine Marktnische bleiben.

Denn: Die Komplexität des Produkts Automobil steigt. Den einfachen Ölwechsel kann der Discounter übernehmen; für Arbeiten im Motor wird der Kunde aber nach wie vor eine Vertragswerkstatt aufsuchen, da nur hier die nötigen elektronischen Diagnosegeräte stehen.

Gebrauchte Herzkatheter, Schläuche, Ultraschallscheren – was in vielen Krankhäusern normalerweise im Müll landet, macht Robert Schrödel zu Geld.

Der Unternehmer arbeitet medizinische Instrumente wieder auf. 680 Kliniken beliefert seine Firma Vanguard bereits; für die Häuser kann ein wiederaufgearbeitetes Instrument 50 Prozent billiger sein als ein neues Einmalprodukt (www.vanguard.de).

Trendletter-Einschätzung: Das Beispiel zeigt: Selbst in sensiblen Branchen gibt es große Chancen für so genannte Remanufactured Parts.

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Gewinnspiele: So verhindern Sie die Generierung von Wegwerfadressen

Montag, 11. Mai 2009 17:03

Wie Sie die Adressqualität durch die richtige Konzeption steuern

Gewinnspiele gehören in der Werbung und im Marketing zu den einfachsten und beliebtesten Methoden, um schnell eine Vielzahl von Adressen zu generieren. Doch viele Adressen machen viel Arbeit, ihre Bearbeitung kostet viel Geld und nur ein Bruchteil davon ist wertvoll.
Anstelle potenzieller Kunden, zu denen dauerhafte Geschäftsbeziehungen aufgebaut werden können, locken Gewinnspiele – vor allem wenn sie stark beworben werden – die Glücksritter und Gewinnzocker an. Besser wäre es, weniger Adressen zu generieren und dafür nur wertvolle in die Kartei zu bekommen.

Wie man das macht? Durch die richtige Art, sein Gewinnspiel zu konzipieren.

Wer Geld verschenkt, ist selbst schuld

Zentrale Bedeutung beim Gewinnspiel hat der versprochene Preis. Wer Bargeld verschenkt, lockt besonders viele Glücksritter an. Besser sind Sachpreise – es braucht etwas mehr Mühe, sie zu Geld zu machen.

Sachpreise sind häufig fotogener – für Ihr Gewinnspiel ist die Übergabe eines Sachgewinnes deutlich besser im Bild zu inszenieren als die Übergabe eines Schecks oder eines Bündels Geldscheine. Sachpreise sind vor allem dann gut, wenn Sie aus dem eigenen Geschäft stammen. Wieso die Bäckerinnung einen PKW verlost, ist eigentlich kaum zu erklären. Besser wäre es, als Hauptgewinn einen Brotkorb zu verlosen, der ein Jahr lang kostenlos gefüllt wird.

Noch besser als Sachpreise sind Erlebnisse. Denn Erlebnisse sind im Leben eines Kunden wertvolle Erinnerungen. Und im Übrigen verhindern maßgeschneiderte Erlebnisgewinne, dass sich zu einem solchen Wettbewerb auch die Gewinnspielzocker melden, die nur über einen Balkon und über keine Rasenfläche verfügen.

Tolle Erlebnissgeschenke finden Sie unter folgenden URLs:
www.nowum.com
www.mydays.de
www.jollydays.de
www.meventi.de

Kommunizieren, aber richtig

Entscheidend für die Anzahl der richtigen Teilnehmer ist auch die richtige Bewerbung Ihres Gewinnspiels. Fangen Sie damit in Ihrem engeren Umfeld an – zum Beispiel in Ihrem Ladengeschäft und den Filialen. Oder auf Ihrer Website.
Eine massive Werbung über Massenmedien führt dazu, dass Sie massenhaft die falschen Adressen generieren. Gehen Sie daher so „zielgruppenspezifisch“ wie möglich vor. Platzieren Sie zusätzliche Werbung nur dort, wo sich Ihre potenziellen Kunden tatsächlich auch aufhalten oder informieren.

Was die Anzahl der Preise mit der Adressqualität zu tun hat

Nicht nur die Art und Höhe des Gewinnspielpreises entscheidet über die Qualität der generierten Adressen. Auch die Anzahl der Preise tut es.
Einfache Faustregel: Je mehr Preise Sie anbieten, desto mehr Teilnehmer werden Sie generieren. Denn jeder Leser Ihres Gewinnspielangebots macht eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung auf: Gibt es nur einen Hauptgewinn, ist die Aussicht auf den Erfolg recht gering. Gibt es dagegen mehrere Hundert Sachpreise, steigt die Aussicht, selbst einen Gewinn zu erhalten.

Gewinnspiele sind nichts für Dummies

Die Rätselfragen, die Sie aus RTL und anderen Fernsehsendern kennen, sollten Sie nicht verwenden. (Was ist Pisa? A) ein Gewürz oder B) eine Stadt in Italien?) Im Gegenteil, je schwieriger die Rätselfrage, desto besser schrecken Sie die ab, die mit wenig Aufwand lediglich eine Postkarte ausfüllen, die richtige Lösung fast mit verbundenen Augen ankreuzen können und die Karte dann womöglich noch bei Ihnen kostenlos einwerfen.

Erhöhen Sie den Kundenaufwand

Nach einer einfachen Betrachtung von Aufwand und möglichem Ertrag lassen viele die Finger davon, wenn sie zu viel tun müssen, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Deshalb können Sie Ihr Gewinnspiel durchaus mit komplexeren Aufgaben verknüpfen: „Senden Sie uns Ihren besten Schnappschuss mit unserm Produkt XY.“ Oder: „Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept mit XY.“ Alles, was über das bloße Ankreuzen hinausgeht, hilft Ihnen, die an Ihrem Preis wirklich Interessierten zum Mitmachen zu gewinnen. Nur die sind auch potenzielle spätere Kunden.

Dubletten müssen raus

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen wird es nicht zu verhindern sein, dass sich zahlreiche Teilnehmer mehrfach anmelden. Bei Massengewinnspielen sind manchmal bis zu 60 % der Adressen Dubletten. Da hilft nur eines – eine Software, die Ihnen den Adressabgleich mit der Funktion „Dublettenerkennung“ ermöglicht.

Informationen über zahlreiche weitere innovative Ideen in der Werbung finden Sie unter folgender URL:
http://www.marketing-trendinformationen.de

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Wissen was übermorgen passiert…

Freitag, 8. Mai 2009 12:00

… das möchten sicherlich viele.

Hätte man da geade im ökonomischen Umfeld nicht einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber den weniger informierten Mitbewerben?

Ganz bestimmt sogar, denn mit wertvollen Informationen über die Entwicklung der kommenden Tage, Wochen oder gar Jahre hat man die Möglichkeit sich auf das Kommende einzustellen.

Dabei ist es gar nicht so wichtig sich auf konkrete Umstände mit bestimmten Maßnahmen einzustimmen, sondern vor allem eine hohe geistige Flexibilität zu beweisen, die im Idealfall dazu führt, sich offen gegenüber sich abzeichnenden sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Tendenzen zu zeigen.
Um ein konkretes Bild zu skizzieren: Es ist grundsätzlich sinnvoller, sich als Kapitän auf einem Schiff auf die Wellenbewegungen auf offener See längsseits einzustellen, als permanent zu versuchen sich mit seinem Schiff querzustellen, da dies langfristig nur zermürbt, ohne dass sich ein positiver Aspekt einstellt.

Hierfür haben wir in diesem Blog bereits mehrfach auf die zukunftsweisenden Beiträge im Trendletter hingewiesen, die sich beispielsweise mit aktuellen Arbeitsmarkt Trends, dem sozialen Gesellschaftswandel, der neuesten Trendforschung oder mit Wirtschaftsprognosen der Zukunft befassen.

Doch nun geht der Trendletter einen Schritt weiter. Zusätzlich zu den weiterhin erscheinenden Artikeln, die über das Trendletter News-Archiv abrufbar sind, gibt es nun den neuen Trendletter Blog mit dem sinnvollen Namen über_morgen.

In diesem Blog schreibt Axel Gloger, der Chefredakteur des Trendletter. Axel Gloger beschäftigt sich seit den achtziger Jahren mit Zukunftsfragen, die Unternehmer bewegen. Er spürt weltweit Trends auf, die Gesellschaft und Wirtschaft verändern. So auch in seinen Blogbeiträgen, die sich in regelmäßigen Abständen um die folgenden Fragen drehen:

  • Was zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus?
  • Was sind die Unternehmensmodelle der Zukunft?
  • Welche Wirtschafts- und Marketingstrends werden relevant?
  • Welche sind die erfolgsversprechenden Management Trends von morgen?
  • Welche Arbeitsmärkte erwarten uns in der kommenden Zeit?
  • Welche Technologien bergen ein zukunftsfähiges Potenzial in sich?

Dank dem Trendletter-Blog erhält man nun noch rascher als bisher, frühzeitig exklusive Informationen über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Zukunft.

Wissen was übermorgen passiert…
… kein Problem mit dem über_morgen Blog von Trendletter.de!

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