Beiträge vom September, 2009

Die warmen Tage kommen: Gehen Sie mit Ihrer Werbung nach draußen!

Freitag, 18. September 2009 15:25

So gewinnen Sie neue Kunden in ihrer Freizeit

Die eigene Werbung den Menschen nahebringen – das will doch jeder. Nur tun muss man es! Und zwar im wortwörtlichen Sinne: Denn sobald die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, wollen alle raus ins Freie. Nur logisch, dass Sie auch mit Ihrer Werbung ins Freie müssen. Treffen Sie die Menschen in ihrer Freizeit.

1. Legen Sie fest, welche Ziele Sie mit der Aktion erreichen wollen

Wichtig ist, dass Sie diese Ziele nachprüfbar festlegen. Etwa: „100 neue Kunden erreichen, die uns bisher noch nicht kannten.“

2. Legen Sie fest, welche Kunden¬gruppen Sie erreichen wollen

Wollen Sie mit Ihrer Werbeaktion „alle“ erreichen oder wenden Sie sich an bestimmte Kunden oder Altersgruppen? Oft ist eine Einschränkung auf bestimmte Gruppen sinnvoll. Sie können dann Ihre Maßnahmen viel ziel¬gerichteter planen.

3 Überlegen Sie, wo Sie diese Kundengruppen antreffen

In welchen Freizeiteinrichtungen halten sie sich auf? Welche Veranstaltungen besuchen sie? Welches sind die besten Tage und Uhrzeiten für Ihre Aktion? Erstellen Sie eine Liste der Veranstaltungen, Feste und Verbrauchermessen in Ihrer Region.

4. Was können Sie Ihren Kunden in der Freizeit bieten?

Wie wollen Sie es umsetzen? In den Biergarten gehen und Flyer verteilen – das wäre ein Schuss in den Ofen. Wer die Kunden in der Freizeit „stört“, muss sich etwas einfallen lassen; etwa einen kostenlosen Service anbieten oder Warenproben verteilen.

5. Wie wollen Sie Ihre Idee umsetzen?

Was brauchen Sie zu der geplanten Aktion? Wie viele Mitarbeiter sind nötig, um sie umzusetzen? Müssen Sie eventuell Fachkräfte hinzuziehen? Oder ist Ihre Aktion so einfach, dass sie mit Studenten oder Hilfspersonal umgesetzt werden kann?

6. Wie gut ist Ihre Idee?

Wenn Sie Ihre Idee an den Ort und die zeitlichen Umstände anpassen, ist sie umso perfekter. Simples Beispiel: Verteilen Sie Sonnenkäppis an Regentagen, erhalten Sie nur die halbe Aufmerksamkeit. Eine Parfümerie, die einen Eincreme- Service im Freibad anbietet, dürfte allerdings der Renner sein.

7. Unterscheiden Sie zwischen privaten und öffentlichen Aktionen

Wenn Sie Ihre Werbeaktionen auf öffentlichem Grund und Boden durchführen wollen, müssen Sie sich an die zuständigen Ämter – z. B. das Rechts- und Ordnungsamt Ihrer Gemeinde – wenden. Neben unrealistischen Gebührensätzen können diese allerdings auch mit langen Genehmigungsverfahren nerven. Besser ist die Zusammenarbeit mit Privatveranstaltern oder gewerblichen Partnern. Den Preis drücken können Sie, wenn Ihre Aktion auch Werbecharakter für das Unternehmen hat, mit dem Sie zusammenarbeiten

8. Mit wem können Sie kooperieren?

Denken Sie auch an die Möglichkeiten einer wechselseitigen Kooperation. Wenn Sie eine Modenschau in einem Autohaus veranstalten, bieten Sie dem Autohaus auch mal die Ausstellung eines Pkw in Ihren Geschäftsräumen an. Oder binden Sie die Logos Ihrer Partner in die Werbemaßnahme mit ein.

9. Planen Sie eine Mitmachaktion – aber vergessen Sie die Passiven nicht

Besonders gefragt sind Aktionen, bei denen man mitmachen kann – weil man selbst etwas ausprobiert, weil man eine Kostprobe einer Dienstleistung erhält (ein Freiburger Masseur bietet z. B. kostenlose Probemassagen in Cafés und Kneipen an). Aber vergessen Sie nicht die Passiven. Nur die Mutigen trauen sich auf den Stuhl oder ans Spielgerät – die weniger Mutigen schauen zu. Sorgen Sie dafür, dass auch weniger Mutige etwas mitnehmen können – etwa eine kleine Kostprobe oder ein Werbegeschenk.

10. Verlängern Sie die Wirksamkeit

Je länger Sie sich im Gedächtnis verankern, desto stärker ist der Werbeerfolg Ihrer Aktion. Ich denke da zum Beispiel an meine kleine Nichte (6 Jahre), die nach einem Ausflug in die Autostadt Wolfsburg einen kleinen Kinderführerschein mitbrachte: Der wird wohl ein paar Jahre in ihrem Kinderzimmer hängen und möglicherweise nie weggeworfen.

Die in München und Bad Tölz mit mehreren Filialen vertretene Parfümerie Wiedemann zum Beispiel kommt ihren Kundinnen seit rund 10 Jahren auf diese Weise nahe. Motto: Raus aus dem Laden, ran an die Kundinnen. Seit mehr als10 Jahren gibt es Schminkaktionen, z. B. auf Golfturnieren, bei verkaufsoffenen Sonntagen oder Straßenfesten, bei Modenschauen und Bällen, Ballettvorführung der Rosenheimer Ballettschule, Hochzeits-messen, in Autohäusern, Sportstudios, Modegeschäften usw. – überall dort, wo sich die Chance bietet, potenzielle Kundinnen anzutreffen.
Um die Aktionen noch werbewirk¬samer durchführen zu können, haben sie sich im Jahre 2006 einen winzigen Wohnanhänger gekauft und ihn pinkfarben lackieren lassen. Überall, wo er parkt, kann man sich kostenlos schminken lassen. Produkte werden nicht verkauft – aber die verschönerten Mädchen und Frauen erhalten einen Schminkpass, auf dem vermerkt ist, welche Produkte für sie verwendet wurden. Schätzungsweise 1.500 Damen wurden in diesen 10 Jahren geschminkt – nicht viel. Denn der Anteil der Damen, die sich dann tatsächlich trauen, liegt häufig nur bei 1 % der Anwesenden – allerdings bemerken 100 % der Besucherinnen die Werbeaktion und behalten sie im Gedächtnis. Und auch wer sich nicht an den Schminktisch traut, wird mit Warenproben oder Flyern beschenkt. So wurden dann in der Tat mehrere 100.000 Menschen direkt erreicht.

Weitere, interessante News und Informationen zum Thema “Kundengewinnung” erhalten Sie auf www.werbepraxis-aktuell.de

Thema: Marketing, Verkaufsmanagement, Werbung | Kommentare (0)

So nutzen Sie einen Podcast für Ihre Firmenkommunikation

Donnerstag, 10. September 2009 14:13

Sie denken über neue Kommunikationswege nach? Sie wollen zum Beispiel über Ihre  Messeaktivitäten im Internet informieren, aber dabei nicht einfach nur einen Text ins Netz  stellen? Oder Sie möchten Ihre Mitarbeiter oder Kunden regelmäßig Neuigkeiten visuell  vermitteln? Dann stellen Sie tägliche Podcasts ins Netz.

Was ist eigentlich ein Podcast?

Der Begriff „Podcasting“ selbst setzt sich aus den zwei  Worten „iPod“ und „Broadcasting“ (engl. für Sendung, Übertragung, Rundfunk) zusammen.  Ein Podcast ist im Prinzip eine Audiodateien-Sendung. Mittlerweile hat sich der Begriff auch für Videos durchgesetzt. Kennzeichen eines Podcasts ist jedoch, dass Sie ihn sozusagen in  Episoden senden. Mit einem Podcast können Sie etwa Ihre Mitarbeiter täglich über neue  Events oder Gespräche auf Ihrer Messe informieren. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die  Podcasts zu abonnieren und herunterzuladen, sich über die Neuigkeiten Ihrer Messepräsenz fortlaufend zu informieren. So funktioniert Ihr Podcast-Abo Sie stellen den Podcast als  Mediendatei auf einem Server bereit. Daneben laden Sie zusätzlich eine XML-Datei hoch. Dadurch entsteht ein RSS-Feed. Ein Nutzer Ihres Angebots kann diesen sogenannten Feed  mit einer speziellen Software – etwa: mit iTunes – „abonnieren“. Seine Feed-Software  überprüft dann automatisch, ob Sie neue Beiträge (Episoden) von der Messe ins Netz  gestellt haben, und lädt diese herunter. So erstellen Sie den Podcast

1. Schritt: Aufnahme vorbereiten

Sie benötigen ein Aufnahmegerät – also ein Mikrofon bzw. eine Kamera. In aller Regel  werden Sie Ihre Aufnahme nachbearbeiten, um die Qualität zu erhöhen. Dazu gibt es  kostenlose Programme wie:
Audacity (Freeware, Audio)
Adobe Premiere (Video)

2. Schritt: Im richtigen Format aufnehmen

Für Podcasts eignen sich am besten MP3 für Audio und WMV oder MPEG 4 für Video, da  diese Formate die Aufnahme stark komprimieren und damit die Datei nutzerfreundlich  verkleinern. Die Nutzer können Sie dann also schneller runterladen. Falls Sie Ihren Podcast in einem anderen Format aufgenommen haben, können Sie die Aufnahme mit den Programmen umwandeln.

3. Schritt: Podcast im Internet bereitstellen

Um anderen Internetnutzern Ihre Episode zugänglich zu machen, laden Sie die Datei auf  einen Webserver. Der Webserver muss die Programmiersprache PHP verstehen. Für den  Upload benötigen Sie noch ein FTP-Programm, z. B. FileZilla (Freeware).

4. Schritt: RSS-Feed erstellen

Ein Podcast wird aus Ihrem Audio oder Video aber erst, wenn Sie diesen in einen RSS-Feed einbinden. Damit erst können die Nutzer Ihre aufgenommen Folgen abonnieren. Die meisten  Weblog- und neueren Web-Content-Management- Systeme stellen heute bereits Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie automatisch RSS-Dateien erstellen können. Doch auch, wenn  Sie derzeit noch kein solches System einsetzen, haben Sie die Möglichkeit, RSS-Feeds  anzubieten.
So kommunizieren Sie Ihren Podcast Um einen Podcast bekannt zu machen, sollten Sie  diesen vom eigenen Blog aus verlinken, von der eigenen Website aus verlinken und in einem  entsprechenden Verzeichnis listen, z. B. www.podcast.de. Garantieren Sie mit Ihren Podcasts 3 Dinge: Originalität, Kontinuität und Qualität.

Sie sind auf der Suche nach neuen, einzigartigen Marketing & Trendinformaionen? Dann schauen Sie doch auf der Seite www.marketing-trendinformationen.de vorbei und erhalten Sie eine detaillierte Übersicht zu aktuellen Marketing-Trends.

Thema: Marketing, Trends, Zukunft | Kommentare (0)

Edelstahl: Preise wie Anfang 2006

Dienstag, 1. September 2009 13:55

Wenig Neues gibt es auch am Edelstahlmarkt. Die Nachfrage ist verhalten und die  Preise bleiben moderat. Inzwischen sind sie bei einem Stand von Anfang 2006 angelangt.

Viel weiter nach unten kann es aber kaum gehen, vermuten nicht nur Analysten, sondern  auch Einkäufer. Über mangelnde Angebote können sie sich in diesen Tagen jedenfalls nicht  beklagen. Überall, ob in Asien oder der EU, sind sie nicht nur gern gesehene Kunden –  Händler und Hersteller rennen ihnen geradezu die Bude ein. Besonders aktiv sind derzeit italienische Stahlkocher, die mit vielen guten Angeboten glänzen können. Aber auch Posco (Korea) bietet Nachlässe von 14 % und mehr an.

Die Londoner Metal Exchange (MEPS) sieht zwar auch die Talsohle bei den Edelstahlpreisen erreicht, hält einen baldigen Auftrieb jedoch für unwahrscheinlich. Im  Gegenteil: Für einzelne Sorten kann es noch tiefer nach unten gehen. So könnte der Preis  für flachgewalzte Bleche (Güte 304) bspw. Auf 650 €/t rutschen, 150 € weniger als noch im  Januar.

Sie interessieren sich für weitere nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema  “Globaler Einkauf“?          Dann sind Sie hier genau richtig: www.globalereinkauf.de – Die Website bieten Ihnen brauchbare Informationen und enthält beispielsweise wertvolle Ratschläge zu Themen wie:  “Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf!

Thema: Allgemein, Globaler Einkauf | Kommentare (0)