Beiträge vom Dezember, 2009

Wie Sie das Internet optimal für die tägliche Daten- und Lieferantensuche nutzen

Dienstag, 15. Dezember 2009 11:50

Nutzen Sie noch Firmennachschlagewerke oder Lieferantenverzeichnisse auf CD-ROM? Motten Sie sie ruhig ein, denn das Recherche-Werkzeug Nr. 1 im Einkauf ist heutzutage das Internet. Doch dabei müssen Sie ein paar Dinge beachten, wenn die Arbeit effektiv sein soll. Denn etwas im Internet suchen ist eine Sache – das schnelle Finden eine andere.

Wenn auch Sie immer wieder mal stundenlang im Web suchen und nichts außer unüberschaubaren Trefferlisten finden, dann hilft Ihnen dieser Beitrag garantiert weiter! Für die Suche nach neuen  Lieferanten sind die Online-Lieferantendatenbanken als direkte Nachfolger der Bücher und CDs die 1. Wahl. Im Vergleich zu einer Suchmaschine oder einem Web-Katalog finden Sie in einer Lieferantendatenbank bereits vorsortierte Informationen. Außerdem ist die Bedienung der  Lieferantenverzeichnisse in den meisten Fällen einfacher und komfortabler.

Praxis-Tipp:

Nutzen Sie für Ihre Lieferantensuche zuallererst professionelle Lieferantendatenbanken  im Internet. Die Zahl der weltweit zur Verfügung stehenden Lieferantendatenbanken ist groß – keiner hat sie bisher gezählt, wahrscheinlich gibt es Hunderte, wenn nicht sogar Tausende.

Beachten Sie:

Den schnellen Zugriff auf eine Vielzahl von Lieferantenverzeichnissen im Internet haben  Sie unter http://www.einkauf.oesterreich.com im „Einkaufsleuchtturm“, dem größten deutschsprachigen  Link-Portal für Einkäufer, unter der Rubrik „Wer liefert was?“.

8 Praxis-Tipps für eine schnelle und lohnende Recherche

1. Werden Sie sich klar darüber, was genau Sie suchen, noch bevor Sie online gehen.

2. Wählen Sie die passende Suchhilfe für die Recherche-Aufgabe aus.

3. Stellen Sie sicher, dass Sie die gewählte Suchhilfe vollständig beherrschen.

4. Verwenden Sie nicht nur einen einzelnen Suchbegriff.

5. Wählen Sie die richtigen Stich- und Suchwörter.

6. Verwenden Sie immer nur die Einzahl.  Beispiel:  Schiedsgericht und nicht Schiedsgerichte.

7. Seien Sie äußerst diszipliniert und konzentrieren Sie sich voll auf das, was Sie suchen. Das Internet  birgt ein riesiges Ablenkungspotenzial.

8. Klicken Sie nicht in den Ergebnisseiten herum. Werden Sie nicht im 1. Drittel der Resultate-Seite  fündig, überdenken Sie Ihre Suchanfrage (die verwendeten Suchwörter).

Erfolgreich recherchieren mit Google

Google ist weltweit die Suchmaschine Nummer 1. Selbstverständlich gibt es unzählige andere –  welche Sie verwenden, ist eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks.

Beachten Sie:

Egal, welche Suchhilfe Sie verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie sich tatsächlich mit  dieser auskennen. Das Eingeben von Suchwörtern in die Eingabezeile auf der Google-Startseite ist  Ihnen sicherlich bekannt. Daneben finden Sie den Link „Erweiterte Suche“, mit der Sie komplexere  Suchvorhaben starten können. Die danach erscheinende Suchmaske ist in 3 Teile gegliedert:

1. Mit Blau hinterlegte Eingabefelder für Suchbegriffe sowie ein Auswahlmenü für die Zahl der  Ergebnisse, die pro Seite angezeigt werden sollen. Diese 4 Eingabezeilen ersparen Ihnen das  Eingeben von Anführungszeichen, den OR-Operator oder das Minus-Zeichen. Wenn Sie die Suche  durchgeführt haben, zeigt Ihnen Google oben auf seiner Ergebnisseite, wie es Ihre Suchbegriffe in  seine „Suchsprache“ umgesetzt hat.

2. Hier können Sie Ihre Suche nach der Sprache der Ergebnisseiten, dem Dateiformat, dem  Aktualisierungsdatum einer Webseite, der Position der Suchbegriffe auf einer Seite und den Domänen  der Antwortseiten einschränken.
Beachten Sie: Suchanfragen beschränkt Google auf die Eingabe von maximal 10 Wörtern. Bei der  erweiterten Suche ist diese Grenze schnell überschritten. Google ignoriert alle Suchbegriffe jenseits  dieser Grenze, zeigt dies jedoch auf der Ergebnisseite unterhalb der Eingabezeile an.

3. Hier finden Sie die seitenspezifische Suche, die Sie unabhängig von den oberen beiden Abschnitten  verwenden können.

Beachten Sie:

Google unterscheidet bei den Suchbegriffen nicht zwischen Großund Kleinschreibung,  und auch Sonderzeichen wie Bindestriche sind Google egal.

Google schlägt Alarm

Ein Werkzeug, das Sie lieben werden, ist Google Alert (www.google.de/alerts?hl=de). Hiermit können  Sie sich regelmäßig automatisch per E-Mail über Google-Treffer zu bestimmten Begriffen informieren  lassen. Wenn Sie wissen möchten, wann und wo Ihr Name im Internet auftaucht, ob es etwas Neues  über einen wichtigen Lieferanten gibt oder wenn Sie Neues zu einem bestimmten Thema erfahren möchten, dann ist dieses kostenlose Werkzeug genau das Richtige für Sie.

Neue Suchwörter finden

Unter www.metager.de/asso.html finden Sie den Web-Assoziator der Meta-Suchmaschine MetaGer.  Wenn Sie bei einer Internet- Recherche mit Ihren Suchwörtern nicht weiterkommen, fragen Sie  einfach mal den Assoziator.

Auf der Seite www.einkaufsmanager.net erhalten Sie weitere interessante Hinweise zu Themen wie beispielsweise die Lieferantensuche.

Thema: Einkaufsmanagement, Marketing | Kommentare (0)