Beiträge vom Februar, 2010

LKW-Parkplätze finden

Donnerstag, 25. Februar 2010 10:50

Im Rahmen des EU-Projekts SETPOS (www.stpos.eu), das den Ausbau und die  Vernetzung gesicherter LKW- Parkplätze in Europa fördert, ist die neue  Internet-Plattform www.truckinform.eu entstanden. Damit steht ein europaweiter  Informations und Reservierungsservice für Raststätten, Autohöfe und Lastkraftwagen-Parkplätze zur Verfügung, der auch auf Deutsch kostenlos angeboten wird.

Es sind mehr als 2.500 Lkw-Autohöfe und Raststätten in 40 Ländern Europas aufgeführt. Mittels einfach zu bedienender Suchfunktionen können Sie Parkund Rastplätze im Umkreis  eines bestimmten Ortes, entlang einer bestimmten Route oder nach Autobahnnummern

in kürzester Zeit finden. In einer Karte und in Tabellenform können Sie auch einen Parkplatz  auswählen und detaillierte Informationen abrufen, wie etwa die Zahl der Parkplätze,  Verfügbarkeit  von Duschen, Akzeptanz bestimmter Tankkarten oder Angaben zu Ärzten.

Weitere nützliche Suchfunktionen sind etwa: ob ein gesicherter Parkplatzbereich vorhanden  ist, ob Kühlfahrzeuge einen Stromanschluss vorfinden oder ob eine Reparaturwerkstatt in   der Nähe ist. Bei diesem kostenlosen Service ist eine Registrierung nicht notwendig, aber durchaus sinnvoll, da nur registrierte Nutzer Zugang zur Reservierungsfunktion haben. Auch  die Abfrage zur Anzahl der aktuell verfügbaren Lkw-Parkplätze per SMS oder Internet soll  künftig möglich sein.

Praxistipps rund um das Flottenmanagement wie beispielsweise “Bußgelder in Österreich” oder auch “Elektronische Maut in der Slowakei“, erhalten Sie auf www.fuhrparkmanagement-aktuell.de.

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Wie Sie die Herzen Ihrer Spender erreichen

Montag, 15. Februar 2010 18:37

Es gibt sie nach wie vor: die Spender. Scheinbar unberührt von dem allgemeinen Sparzwang sind sie  willig, Institutionen und Aktionen zu unterstützten. Somit birgt jede Spendenaktion ein hohes Erfolgspotential, wenn Sie Analyse, Argumente und Tonalität richtig einsetzen.

- Sie wollen eine große Fundraising-Aktion starten?

- Sie wollen neben einem kostenintensiven Mailing weitere Kommunikationskanäle nutzen?

- Sie wollen die Antworten auswerten und für Ihre Datenverarbeitung sowie für nächste Projekte verwenden?

- Sie wollen die Medien für Ihr Fundraising-Projekt interessieren?

- Sie wollen wissen, welche Kriterien eine Spendenquittung erfüllen muss?

- Sie wollen wissen, wann es sich lohnt, einen Förderverein zu gründen?

Mit diese Themenheft geben wir Ihnen konkrete Antworten auf Ihre Fragen. Aktuelle  Umfragen durch TNS Infratest belegen, dass das Spendenverhalten in Deutschland  durchaus als großzügig bewertet werden kann. 1.680 Befragte spendeten im Jahr 2008  durchschnittlich 102 €. Und im Ranking der Spendenanlässe führen Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Sofortund Nothilfe sowie Kirche, Wohlfahrt und Soziales die Statistik an.  Genaue Angaben dazu               finden Sie unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2684/umfrage/spendenzweckein-deutschland/.

Allerdings steht vor jedem Fundraising-Erfolg eine wichtige Erkenntnis:

Die Wirkung wird umso höher, je vernetzter Sie arbeiten.

Starten Sie ein Projekt im Rahmen eines integrativen Fundraisings und erhöhen Sie somit  Wirkung und Nutzen. Denn eine Spendenaktion sollte vernetzt stattfinden. Aber vor diesem  Start steht eine differenzierte Zielgruppendefinition, und zwar unabhängig davon, ob Sie

Ihre Adressen bei einem Broker mieten oder auf einen eigenen Spendenverteiler zurückgreifen können. Je klarer Sie  Ihre potentiellen Spender hinsichtlich Alter, Lifestyle,  Bildung, soziografischem Umfeld und Themenaffinität beschreiben können, desto  aussichtsreicher wird Ihre Fundraising-Aktion.

Mit einem Spenderprofil verhindern Sie einen Streuverlust Ihres Mailings und sparen Kosten.

Das sind die Merkmale Ihres Spenders:

Weiblich

Untersuchungen belegen, dass bis zu 70 % Ihrer Spender weiblich sind. Dieser Hinweis  diktiert Ihnen geradezu den Stil Ihrer Ansprache, textlich und gestalterisch. Denn neben Ihren Argumenten zu Sinn, Zweck und Verwendung sollten die Appelle an Mitgefühl, Fürsorge und Verantwortung nicht fehlen.

Gebildet

Menschen mit einer hohen Spendenbereitschaft weisen ein überdurchschnittliches Interesse an Politik, Wirtschaft, Kultur auf. Sie beobachten das Weltgeschehen gleichermaßen wie gesellschaftliche Entwicklungen und erkennen die Defizite und Handlungsspielräume. Sie informieren sich in den Medien und wollen eigenverantwortlich einen Beitrag leisten zum Wachstum in allen Lebensbereichen und sie sind darüber hinaus Kenner und Genießer von Kunst und Kultur.

Religiös

Spender leben oftmals nach religiösen Werten und entwickeln darüber ihre spezifische Themenaffinität für Hilfe bei Katastrophen, menschlichen Krisen und humaner Entwicklungshilfe.

Gut verdienend

Das Einkommen der Spender ist überdurchschnittlich hoch. Dementsprechend gestalten sich  das Lebensumfeld, die Kontakte und die Interessen. Sie bevorzugen meist eine ruhige und gediegene Wohngegend, sind häufig Besitzer eines Einfamilienhauses und nehmen aktiv am Vereins- und Clubleben oder in einem politischen Ortsverband ihres Wohnortes teil. Häufig sind sie in Elternräten von Kindergärten und Schulen vertreten oder engagieren sich ehrenamtlich im sozialen Bereich.

Best ager

Die Generation 50 plus verfügt nicht nur über eine hohe Kaufkraft, sondern ist auch überaus spendenbereit. Bei potentiellen Spendern diesen Alters gibt es nach allen Erfahrungen keine Neigung für spezielle Einrichtungen, sondern einzig Zweck und Sinn eines Spendenaufrufes

und Image der Institution sind entscheidend. Dabei legen sie mehr Wert auf Tradition als auf Trends und sind an einer ausführlichen Unternehmensdarstellung interessiert.

Keine Spende ohne Anreiz

Sie wollen das Geld des Spenders. Für Ihre Organisation. Für Ihr Projekt. Aber mit diesem Ziel stehen Sie nicht alleine da. Denn genau das ist das erste Ziel von Organisationen, die  ihre Arbeit gänzlich oder zum Teil durch Spenden finanzieren. Diese Tatsache hat Konsequenzen für Sie und für den Spender: Der Spender erhält viele Bitten und Aufrufe, sein Geld zu geben. Selbst wenn seine Spendenbereitschaft groß ist, er wird nicht alle Bitten erfüllen können und wollen. Das bedeutet für Sie konkret: Sie sollten sich abheben von der allgemeinen Anfrageflut. Ihr Spendenbrief sollte dem Adressaten einen Mehrwert bieten, hinsichtlich:

Gestaltung

Ob Sie sich für einen schlichten Geschäftsbrief oder für einen auffallenden Werbebrief entscheiden – das Corporate Design Ihrer Institution ist auf den ersten Blick erkennbar.

Text

Allgemeine Floskeln überzeugen niemanden. Gestalten Sie Ihren Brief persönlich und  authentisch. Sagen Sie klar, was Sie wollen. Und bieten Sie Beispiele für die Verwendung Ihres Geldes. Versuchen Sie, den Leser mit ins Boot zu nehmen, weil Ihre Institution auf ihn

angewiesen ist, um zu helfen, um zu existieren. Dabei geht es nicht um Betteln oder gar Fordern, es geht um eine Überzeugung durch Argumente und um das Ansprechen von  Gefühl und persönlicher Erfahrung. Beachten Sie dazu die Merkmale Ihres Spenders hin sichtlich Geschlecht, Alter, Bildung und Lebensstandard.

Bild

Mit einer visuellen Gestaltung punkten Sie. Wählen Sie einen Eyecatcher zum Thema, der Interesse weckt, der den Leser thematisch einfängt. Mit einer Bildstrecke zum Thema stellen  Sie Situationen dar, die Sie textlich auffächern.

Exklusivität

Welchen Gegenwert erhält der Spender für seine Großzügigkeit? Für eine Spende ab 10 €  darf er zum Beispiel einen kostenlosen Newsletter über die Projektentwicklung erwarten, für  100 € eine Einladung zum nächsten Jubiläum oder zum Tag der offenen Tür oder ab 1.000 €  eine Einladung zur feierlichen Spendenüberreichung während eines Festakts. Mit diesem  Angebot zeigen Sie, wie wichtig es Ihnen ist, eine dauerhafte und persönliche Beziehung zum Spender aufzubauen, den Respekt für die Großzügigkeit des Spenders zu unterstreichen. Diese Instrumente der Spenderbindung sichern Ihren langfristigen Erfolg am heiß umkämpften Markt. Weisen Sie bitte immer darauf hin, dass Sie eine Spendenquittung ausstellen.

Wertvolle Tipps zu Themen wie beispielsweise Werbung, Pressearbeit oder Verkaufsmanagement, finden Sie auf www.marketing-trendinformationen.de

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Medien-Sponsoring ist ein Win-win- Instrument in der Finanzkrise

Freitag, 12. Februar 2010 10:48

Gemeinsam stark, das ist die Devise auch im Mediengeschäft. Und mit wem würde sich eine Kooperation eher anbieten als mit Ihrer Zielgruppe Nr. 1, den Medien.
Die Gründe für ein Medien-Sponsoring sind vielfältig, ebenso wie die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Voraussetzung für eine effektvolle Wirkung im Sinne Ihrer Kommunikationsstrategie sind zunächst die klaren Antworten auf diese Fragen:

1. In welchem Medium sehen Sie Ihr Unternehmen imagefördernd dargestellt?

2. Welches Medium berichtete über Ihr Unternehmen in positivem Tenor?

3. In welchem Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe?

4. Wie hoch ist der gegenseitige Nutzen einer Kooperation?

Und die Auswertung dieser Antworten wird Ihnen aufzeigen:

Mit welcher Zeitung, welchem Fachmagazin oder welchem Sender Sie das Gespräch aufnehmen sollten und wem Sie Ihre Sponsoring-Ideen darlegen könnten.

Diese Aktionen im Medien-Sponsoring versprechen Erfolg

1. In den Printmedien Sonderbeilage als Themenheft:

Wenn Ihre Unternehmensthemen für die Leser einer Zeitung bedeutsam sind, bieten Verlage die Möglichkeit, eine Sonderbeilage beizufügen. Und immer ist es dabei sinnvoll, über Sonderpreise zu sprechen.

Ihr Vorteil:
-  Sie können Druckkosten senken, Porto sparen.
-  Sie können das Themenheft zeitlich digital an Ihren Verteiler senden mit dem Hinweis auf die Veröffentlichung in der Zeitung.
-  Sie können auf Ihrer Website mit dem Sonderheft werben.
-  Sie erreichen eine breite Leserzahl und demonstrieren darüber hinaus mit einer Sonderbeilage in Ihrer Zeitung eine höhere Glaubwürdigkeit als mit einem werbemäßigen Flyer, wenn Sie die Beilage im journalistischen Stil – allerdings mit dem wörtlichen Zusatz „Anzeige“ – gestalten.

Achtung: Das Vermischen von Redaktions- und Werbetexten ist verboten. Kennzeichnen Sie Ihre Sonderbeilage eindeutig als Werbebeilage. Die Redaktionen sehen dafür ein gesondertes Layout vor, mit der eindeutigen Kennzeichnung. Entsprechende Gesetzestexte der jeweiligen Landespressegesetze finden Sie unter www.presserecht.de.

Gastkommentar
Ihr CEO sagt zur Branchenentwicklung seine Meinung und wird zum Kommentator aktueller Ereignisse, die er dem Leser anschaulich mitteilt.

Ihr Vorteil:

- Ihr Chef wird von den Lesern als Experte wahrgenommen. l Mit ausführlicher Autorenzeile am Ende des Beitrages werben Sie für Ihr Unternehmen.
-  Das Vertrauensverhältnis und die Zusammenarbeit mit der Redaktion stärken sich mit jeder neuen Veröffentlichung.

Expertenrat und Hotline
Jede Redaktion pflegt einen Experten-Pool, so wie Sie Ihren Journalistenverteiler. Bieten Sie in einem Gespräch die Expertise Ihres Chefs zu bestimmten Themenschwerpunkten an.

Ihr Vorteil:
-  Sie pflegen einen direkten Kontakt im Gespräch zu Lesern.
-  Sie werden namentlich und mit Hinweisen auf Ihr Unternehmen in der Zeitung vor dieser Aktion beworben.
-  Sie erschließen sich eine breitere Zielgruppe.

2. In TV und Rundfunk Titelpatronat und Presenting
Unternehmen werden vor einer Sendung, vor einem Beitrag genannt, erhalten eine kurze Sequenz, um sich darzustellen, oder werden im Vor- bzw. Abspann erwähnt. Sinnvoll ist eine Partnerschaft auf regionaler oder lokaler Ebene.

Ihr Vorteil:
-  Sie erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad in der Region.
-  Je nach Auswahl der Sendung vermitteln Sie Sachlichkeit oder Emotion.
-  Sie vernetzen Ihre Kommunikation.

3. Im Internet
Online-Ausgaben der Zeitungsverlage rechnen mit Werbeeinnahmen und sind oftmals verhandlungsbereit hinsichtlich Preis und Gestaltung. Bewährte Aktionen sind:
-  Gewinnspiele,
-  Bannerwerbung,
-  Verlinkung.

Ihr Vorteil:
Sie installieren einen sinnvollen Kommunikationsmix und erreichen
-  eine breite Werbewirkung,
-  neue Zielgruppen,
-  Verlinkung auf Ihre Website und Einsetzen eines interaktiven Elementes.

Mit IT-Werbung liegen Sie im Trend. Nach aktueller Studie von BITKOM wuchs im ersten Quartal 2009 die Investitionsbereitschaft für Online-Werbung um rund 11 Prozent. Die Investitionen in Online-Werbung belief sich somit auf rund 340 Mio. Euro angeführt von der Tourismusbranche. Somit ist dieser Werbebereich ein Bereich der Zukunft und eine hervorragende Art des Medien-Sponsorings.

Weitere effiziente Praxisbeispiele zu erfolgreichen Mailings und Werbekampagnen finden Sie auf www.werbepraxis-aktuell.de

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Gemeinsam Kosten senken – Verbesserte Strukturen und Prozesse sind nur in Teamarbeit zu schaffen

Donnerstag, 4. Februar 2010 11:43

Ob Wert- oder Prozesskostenanalyse: Im Alleingang können Sie als Einkäufer diese Herkulesarbeit nicht stemmen. Dazu brauchen Sie viel zu viele Daten, Informationen und Knowhow von Kollegen aus anderen Unternehmensbereichen. Die aber müssen Sie erst einmal an einen Tisch sowie ihre Köpfe und Ideen dann auch noch unter einen Hut bringen. Aufgaben, die allerhand Führungsqualitäten von Ihnen verlangen!

Keine Quatsch-Runden zulassen!

Wie zu viele Köche den Brei verderben, so machen zu groß geratene Teams aus einer Arbeitsgruppe schnell einen Quasselklub, in dem zwar viel geredet (und noch mehr Kaffee getrunken) wird, aber keine prozessrelevanten Entscheidungen getroffen werden. Als Teamleiter kommen Sie dann nicht um ein Machtwort herum, um im ärgsten Fall Beschlüsse und Festlegungen top down durchzusetzen.

Praxis-Tipp: Um Arbeitsabläufe flüssig zu halten, haben sich bei der Analyse Teamgrößen von 4 bis maximal 6 Beteiligten bewährt.

Vermeiden Sie Führungsfehler

Um als Teamleiter einen guten Job zu machen, müssen Sie nicht gleich einen Kurs für Personal- Coaching belegen. Ein paar Grundregeln und ein wacher Menschenverstand tun es meist auch:

- Führen Sie Ihre Teamkollegen immer an einer ausreichend langen Leine (jeder Mensch braucht Entscheidungsund Handlungsfreiräume).

- Formulieren Sie selbst Probleme und Stolpersteine so klar wie möglich (wo genau drückt der Schuh?).

- Kritisieren Sie sachlich und in offener Runde – aber nie hinterrücks.

- Vermeiden Sie ungenaue oder mehrdeutige Aussagen und Anweisungen (sie verwirren und demotivieren).

- Stoppen Sie Besserwisser. Es gibt sie in jedem Team. Weisen Sie sie immer wieder darauf hin, dass es keine unumstößlichen Wahrheiten gibt.

- Haben Sie keine Angst vor Fehlern. Sie sind selten eine Katastrophe. Im Gegenteil: Im Spannungsfeld Versuch und Irrtum stecken oft die besten Lösungen.

Beachten Sie: Sparen Sie auch nicht mit Lob. Finden Sie das richtige Maß: nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Keine Scheu vor Konflikten

Konflikte kosten nicht nur Zeit, Geld und Nerven, fast jeder Mensch versucht, ihnen aus dem Weg zu gehen – ein Urtrieb, der sich aus der Tierwelt in uns erhalten hat. Deshalb werden Konflikte im Privat- und Berufsleben auch als lästig, lähmend oder gar zerstörerisch empfunden. Nicht die offenen Sachkonflikte sind das große Problem eines jeden Teams (auf ihr Konto gehen nur 13 % aller Streitigkeiten, haben Forscher herausgefunden), sondern die vielen verdeckten Konflikte zwischen den Kollegen (87 %). Dabei sind die häufigsten Konfliktursachen: unterschiedliche Arbeitsmethoden, Rechthaberei, mangelhafte Teamführung, Organisationsdefizite usw. Vergessen wird dabei, dass Konflikte auch ihre positiven Seiten haben und mehr als Krach und Streit bedeuten können. Es kommt nur darauf an, die positiven Kräfte eines Konfliktes zu erkennen und freizulegen.

Denn:

  • Konflikte sind Wurzeln für Veränderungen.
  • Konflikte regen Interesse und Neugierde an.
  • Konflikte helfen, Probleme zu lösen.

Bleiben Sie sachlich

Genau genommen sind Konflikte nichts anderes als eine Form der Kommunikation. Und die läuft beim Menschen immer zweigleisig ab:

- Sachebene: Zahlen, Daten, Fakten, Ziele, Strukturen usw.

- Beziehungsebene: Ängste, Hoffnungen, Stimmungen, Erfahrungen, Interessen usw.

Beide Ebenen sind meist enger miteinander verknüpft, als uns lieb ist. Schon mit einer einfachen Warum-Frage, mit der Sie im Grunde nur einen Sachverhalt klären wollten, können Sie mächtig danebenliegen (z. B. „Warum haben Sie das gemacht?“). Warum-Fragen werden fast immer als Angriff gewertet. Sie signalisieren Missbilligung und drücken Schuldzuweisungen aus.
Fragen Sie stattdessen besser: „Wie stellen wir es an, dass das in Zukunft nicht mehr passiert?“ Und schon haben Sie die ganze Situation von der Beziehungs- auf die Sachebene hinaufgezogen und damit entschärft.

7 Tipps zur Konfliktlösung

1.  Streichen Sie immer das Gemeinsame und Verbindende heraus.

2.  Suchen Sie nicht nach Schuldigen (ein Team ist kein Gericht), sondern nach Lösungen.

3.  Offenheit ist die beste Medizin gegen Zank und Streit.

4.  Berücksichtigen Sie Bedürfnisse und Neigungen. Was kann der Kollege hervorragend,
was gut, was nur mittelmäßig?

5.  Finden Sie Lösungsvarianten. Gibt es noch andere Ideen und Vorschläge im Team?

6.  Trennen Sie Probleme und Konflikte immer von der Person. Zeigen Sie Ihrem Teamkollegen deutlich, dass Sie ihn als Mensch akzeptieren.

Beachten Sie: Diese Trennung ist nicht immer leicht und oft genug sogar der Knackpunkt einer jeden Konfliktlösung. Bemühen Sie sich trotzdem darum.

Eine umfangreiche Auswahl an spannenden und hochwertigen Artikeln zur Teamführung, Maßnahmen und Konfliktlösungen finden Sie beispielsweise auf www.marketing-trendinformationen.de

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