Beiträge vom Oktober, 2010

Versenden Sie Glückskekse mit Ihrer individuellen Werbebotschaft

Mittwoch, 27. Oktober 2010 7:22

Ein Werbeartikel, der es in sich hat

Glückskekse? Das sind die Kekse aus dem China-Restaurant mit dem kleinen Zettel drin. Bislang standen da mehr oder weniger originelle asiatische Lebensweisheiten auf dem Papier. Jetzt können Sie es mit Ihrer individuellen Werbebotschaft bedrucken. Und zwar wirklich einzigartig. Denn den individuellen Glückskeks können Sie schon ab einer Menge von nur einem einzigen Glückskeks bestellen. So können Sie sich auf einzigartige Weise bei Kunden bedanken, zu Konferen­zen und Messen einladen oder mit einer individualisierten Botschaft ein Angebot „unterfüttern“.

Glückskekse ab 1 Stück gibt es bei Wunschkeks.de: http://www.wunsch keks.de, Kosten 3,50 e (zzgl. Versand­kosten). Größere Menge Glückskekse mit Ihrer Werbebotschaft (ab 500 Stück) liefert Sweet & Lucky: http://www.sweetandlucky.de.

PS: So ein Glückskeks taugt auch für die Liebeserklärung, den Heiratsantrag oder als Trösterchen

Mehr Innovative Werbetipps finden Sie bei www.werbepraxis-aktuell.de

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Neuer Markt: Hausbesuch via Bildschirm und Telefon

Montag, 25. Oktober 2010 8:16

Amerikaner, die in Texas leben, brauchen ab sofort nicht mehr das Haus zu verlassen, um einen Arzt zu konsultieren: Sie können sich von einem Mediziner per Videokonferenz untersuchen lassen.

Anbieter dieses Dienstes, der via Internet funktioniert, ist die Firma NowClinic. Wer ihn nutzen will, braucht lediglich einen internetfähigen PC mit Webkamera. Eine zehnminütige Konsultation via Bildschirm kostet zehn Dollar; der Arzt am anderen Ende der Datenleitung kann sogar Rezepte ausstellen.

UnitedHealth-Group, die größte US-Krankenversicherung, bietet ihren Kunden den Dienst bereits an. Hintergrund: In Texas herrscht akuter Ärztemangel. 70 Prozent aller Erkrankten bekommen keinen Termin bei ihrem Hausarzt am gleichen Tag (http://go.optumhealth.com).

Trendletter-Prognose: Diagnose per Webcam wird in wenigen Jahren an der Tagesordnung sein. Noch ist dieser Markt für Telemedizin nahezu unbesetzt – eine große Chance für Unternehmer! Für die Diagnose aus der Ferne sprechen:

1) Vor allem deutsche Patienten gehen zu häufig zum Arzt (17,9-mal im Jahr; in Schweden liegt dieser Wert bei 2,8 Besuchen). Das belastet die Gesundheitskassen.

2) In vielen Gebieten, vor allem im Osten, wird sich in den kommenden Jahren der Ärztemangel verschärfen.

Zukunftstipps und Trends finden Sie bei www.trendletter.de

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Der Un-Trend: Geschäft mit dem Gegenteil

Samstag, 23. Oktober 2010 9:07

Derzeit entwickelt sich eine Bewegung um die Vorsilbe „Un-“.

Eine bewährte Praxis wird in ihr Gegenteil verkehrt – oft mit Erfolg („GDI-Impuls“, 4.09).

Sinnvoll ist dieses Vorgehen, um auf statischen Märkten die Energie des Neuen in ein Angebot zu bringen.

Beispiele:

• Unbranding. In seinem Kaffee-Lokal in Seattle (15. Avenue) verzichtet die Kette Starbucks auf jegliches Markenlogo.

• Unpackaging. Präsente werden aus Umweltschutzgründen nicht mehr in Geschenkpapier eingewickelt.

• Unpricing: Dem Kunden wird die Festlegung des Preises überantwortet – ein Marketing-Gag, der Aufmerksamkeit schafft.

• Unmodeling. Das Frauenmagazin „Brigitte“ verzichtet auf Models – und bildet stattdessen normale Leserinnen ab.

Trendletter-Votum: In unsicheren Zeiten können sich Gegenthesen zu etablierten Angeboten als sehr einträglich erweisen.

Weitere Trendinformationen bekommen Sie bei www.trendletter.de

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Diese Abläufe sollten Sie kennen, damit Ihre Meldung gedruckt wird

Donnerstag, 21. Oktober 2010 9:01

Sie arbeiten dafür, dass Journalisten Ihre Texte lesen, bewerten, veröffentlichen. Dazu bedarf es aktueller Themen, die Medien und Öffentlichkeit interessieren, und dazu bedarf es Ihrer Kenntnis der Redaktionsabläufe. Denn in diesem zeitlichen Rahmen können Sie handeln.

Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Thema nicht veröffentlicht wurde, obwohl Ihre Pressemitteilung alle wichtigen Kriterien aufweist. Vielleicht haben Sie sogar zuvor mit dem Redakteur gesprochen und auch er hat durchaus eine Chance eingeräumt, dass Ihr Thema zumindest eine Meldung wert sein könnte. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn Sie keine einzige Zeile in der nächsten Ausgabe Ihrer Tageszeitung finden.

Die Themen der Zeitung bestimmt die Redaktionskonferenz

Die Redakteure der Zeitung arbeiten entweder in der klassischen Struktur, nämlich getrennt nach Ressorts, oder sie arbeiten ressortübergreifend am Newsdesk. Beiden Formen gemein ist jedoch die Redaktionskonferenz. Hier schlagen die Redakteure Themen vor, stellen sie zur Diskussion und entscheiden darüber, welche Pressemitteilung neben den Hauptthemen  des Tages den Sprung ins Blatt schafft. Das letzte Wort hat der Chefredakteur.

Somit gibt es für Ihre Pressearbeit klare Zeitvorgaben

1. Die Redaktionsonferenz am Morgen, die in der Regel zwischen 10.00 und 11.00 Uhr stattfindet, je nach Gepflogenheiten und Organisation.

2. Vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag finden je nach Terminplan Pressgespräche, Veranstaltungen etc. statt.

3. Der Redaktionsschluss am späten Nachmittag, der in der Regel zwischen 17.00 und 18.00 Uhr liegt, Ausnahmen sind möglich, wenn die Themen brandaktuell und von besonderer Bedeutung sind.

4. Erfolgs-Tipps für Ihre Pressearbeit

Tipp 1: Sie möchten kurzfristig eine Pressemitteilung in die Redaktionen senden?

Beachten Sie den Redaktionszeitplan. Senden Sie diese am Mittag des Vortages. Denn dann ist die aktuelle Tageskonferenz vorüber und der Redakteur hat im Laufe des Tages Zeit, Ihre Pressemitteilung zu sichten und sie vielleicht für die nächste Redaktionskonferenz vorzusehen. Kurz vor der Redaktionskonferenz am Morgen und kurz vor Redaktionsschluss wird Ihre Pressemitteilung kaum beachtet. Es sei denn, sie läuft mit Priorität über den Newsticker.

Tipp 2: Wenn Sie eine besonders wichtige Pressemitteilung in die Redaktion gesendet haben, weisen Sie darauf telefonisch hin.

Aber Achtung: Rufen Sie nur in wirklich wichtigen Fällen an. Ein Anruf nach dem Versand allgemeiner Pressemitteilungen nervt und wirkt unprofessionell.

Tipp 3: Geben Sie sich zu erkennen.

Versenden Sie Ihre Pressemitteilung ausschließlich auf Ihrem Pressebogen, versehen mit Logo, Anschrift und Kontaktdaten, und deklarieren Sie Ihren Text als Pressetext, indem Sie gut sichtbar am Anfang des Bogens das Wort „Pressemitteilung“ ausschreiben.

Tipp 4: Schreiben Sie im journalistischen Stil.

Ihr Pressetext muss sichtbar die Fakten betonen, sachlich und verständlich und in klarer Struktur:

  • Headline: Wichtigste Botschaft knapp formuliert
  • Teaser: Beantwortet die Fragen was, wer, wo, wie, wann, warum
  • Hauptteil: Bringt Fakten und Ergebnisse
  • Schlussteil: Fasst Ihre Botschaft zusammen
  • Weitere Informationsmöglichkeiten z. B. auf Ihrer Website
  • Hinweise auf kostenfreie Pressefotos
  • Ihre Kontaktdaten mit Name, Durchwahl und E-Mail-Anschrift

Fazit

Sie steigern den Erfolg Ihrer Arbeit, wenn Sie die Redaktionsabläufe kennen. Die Redaktionskonferenz am Vormittag und die Deadline am frühen Abend bestimmen Ihren Zeitrahmen für die Pressearbeit, wenn Sie Ihre Texte in die Zeitung bringen wollen.

Weitere Interessante Informationen über Pressearbeit finden Sie bei www.prpraxis.de

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Überkapazitäten drücken die Preise

Montag, 18. Oktober 2010 8:26

Für Stahleinkäufer bleiben die Zeiten entspannt.

Gewaltige Überkapazitäten in China und Europa machen ihnen das Beschaffungsgeschäft leicht.

1. China: Die Produktionskapazität betrug zum Jahreswechsel 2008/09 rund 660 Mio. t, während sich die Produktion selbst auf 512 Mio. t belief – bei einer Nachfrage von nur 470 Mio. t! So kamen unterm Strich schon zu Beginn der Wirtschaftskrise Kapazitätsüberschüsse von rund 150 Mio. t zusammen. Nicht eingerechnet die Kapazitäten, die über das Jahr 2009 aufgebaut wurden.

2. EU: Ein ähnliches Bild in der Europäischen Union. Zwar wird nach Einschätzung des Herstellerverbandes Eurofer die Stahlnachfrage innerhalb der EU im 1. Quartal 2010 um schätzungsweise 10 bis 15 % steigen, Überkapazitäten werden die Preise aber niedrig halten. Dabei hatten die europäischen Stahlkocher ihre Produktion im vergangenen Jahr schon um beinah 50 % zurückgefahren. Nicht genug, sagt Eurofer. Um das Geschäft aus Herstellersicht wieder auf gesunde Beine zu stellen, hält der Verband Kürzungen der Produktionskapazitäten von 25 bis 30 Mio. t für nötig.

Beachten Sie: Um knapp 50 % sind im vorigen Jahr auch die EU-Importzahlen gefallen. Diese Entwicklung ist einerseits der Wirtschaftskrise zuzuschreiben und anderserseits den teuren Transportwegen. Eurofer hält lediglich 1.000 bis 1.500 km für wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Interessant für deutsche Stahleinkäufer sind unter diesen Gesichtspunkten:

  • Frankreich: Dort sind bspw. Die Preise für Flachprodukte stark rückläufig.
  • Italien: Der Branchenprimus Riva hat alle Basispreise gesenkt, um den Absatz anzukurbeln.
  • Spanien: Wegen Überkapazitäten und Nachfrageflaute haben die meisten spanischen Hersteller ihre Preise nach unten angepasst.
  • Russland: Auf dem Inlandsmarkt wird Baustahl für 500 $/t frei Werk angeboten.

Kohle:

Die Weltmarktpreise bleiben hoch

In China wurden für die 12,5 %-Aschequalität zum Jahreswechsel 2009/10 durchschnittlich 243 $/t FOB verlangt. Dazu kommt noch eine Koksexportsteuer in Höhe von 162 $/t! Der Spotpreis C&F (Cost and Freight) Nordwest-Europa für Koks der Qualität 10,5 bis 11,5 % Asche lag bei rund 290 $/t. Für australische Hard Coking Coal wurden am Spotmarkt im Schnitt 150 $/t (FOB) verlangt. Die  Vertragspreise lagen knapp darunter, bei rund 148 $/t (FOB).

Eisenerz:

China verstärkt seine Marktmacht

Das Reich der Mitte begnügt sich nicht mehr nur mit der bloßen Erzbeschaffung. Die Volksrepublik will auch Erzgruben besitzen. In diesem Zusammenhang ist der Einstieg von Baosteel bei der australischen Eisenerzmine Aquila Resources Ltd. zu verstehen. Die 15 % Anteil ließ sich Baosteel 158,8 Mio. € kosten. Die Chinesen werden damit zweitgrößter Aktionär des Bergbauunternehmens.

Schrott:

Ziehen die Preise wieder an?

Die Türkei, der wichtigste Schrottmarkt der Welt, kauft massiv Material auf. Wahrscheinlich, um sich beim Wiederanspringen der Weltwirtschaft eine günstige Marktposition zu verschaffen. Derweil betrugen im Hafen von Rotterdam die durchschnittlichen Preise zur Jahreswende:

  • HMS 1 und 2 (80/20): 255–260 $/t FOB.
  • Schredderschrott: 260 $/t.

Weitere wertvolle Informationen für die Beschaffung finden Sie bei www.rohstoffeinkauf-aktuell.de

Thema: Allgemein, Globaler Einkauf | Kommentare (0)