Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Allgemein'

Mit dem KAIZEN-Gedanken Argumentieren

Dienstag, 22. Juni 2010 17:13

Der Einkauf muss auch mal für Unruhe sorgen

Fordern Sie die Lieferanten heraus! Nur dann werden sie sich bewegen und verändern. Es ist wie im Sport. Jeder Trainer weiß, was damit gemeint ist. Der Mensch muss gefordert werden, er muss immer ein höheres Ziel vor Augen haben. Zu sagen „Nun trainiert mal ganz hart“ reicht nicht, die Mannschaft muss dazu angeleitet/motiviert werden. Das ist der Grund, wieso Trainer- und Manageraufgaben so viele  Gemeinsamkeiten haben. Die „Schützlinge“ müssen motiviert, wohldosiert gefordert werden. Das bedeutet, sie dürfen nie mit dem gegenwärtigen Zustand zufrieden sein.

Beachten Sie: Das Einfachste für die meisten Menschen ist es, ihre Arbeit von Tag zu Tag in derselben  Art und Weise zu erledigen. Diese Routine führt aber zu keiner Verbesserung. Daher müssen die Manager/Trainer ihre Mitarbeiter/Sportler herausfordern:

Lean Production fordern

Wenn Sie von Ihren Lieferanten Höchstleistungen erwarten, dann müssen Sie die Rolle des Trainers einnehmen. Bestehen Sie darauf, dass ein Lieferant sich vorwärts bewegt und das auch belegen kann,

dass er sich in konkreten Ergebnissen und Leistungen messen lässt. Lassen Sie einen Lieferanten in Ruhe, dann wird er wohl kaum „aus dem Quark“ kommen. Er denkt einfach, Sie sind zufrieden. Viele Verkäufer fangen dann sogar an zu testen, wie weit sie gehen können, beispielsweise bei Preiserhöhungen.

KAIZEN-Begründer Masaaki Imai verriet 2007 anlässlich eines Kongresses in München, was ein Unternehmen erfolgreich macht:

„Es gibt 2 Arten von Produktionssystemen. Das eine ist das traditionelle Produktionssystem, das andere das‚ Lean Production System‘. Das traditionelle System stützt sich auf die Verkaufsprognosen und baut Bestände auf. Die Produkte werden dem Lager entnommen, wenn Bestellungen eingehen. Das andere, das ‚schlanke System‘, richtet seine Produktionsaktivitäten an den Kundenbestellungen aus. Es versucht, Produkte mit kürzesten Durchlaufzeiten und minimalen Beständen zu fertigen. Nach meiner Einschätzung arbeiten weltweit 99 % aller Unternehmen noch mit dem traditionellen Produktionssystem. Das Management dieser Unternehmen erkennt noch nicht einmal, dass das Produktionssystem die Ursache für alle ihre Probleme wie lange Durchlaufzeiten, hohe Lagerbestände, hohe Arbeitskosten, viele  Qualitätsprobleme und mangelnde Flexibilität im Hinblick auf die Kundenwünsche ist. Das Top-Management solcher Unternehmen muss aufwachen und einsehen, dass es versäumt hat, das ‚schlanke Produktionssystem‘ einzuführen, das der einzige Weg ist, um im globalen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts zu überleben.“

Exkurs: KAIZEN

Unter diesem Schlagwort fasste Masaaki Imai schon in den 1990er Jahren die jahrzehntelang erfolgreichen Strategien japanischer Manager zusammen: KAIZEN ist das ständige Streben nach Verbesserung und soll im Idealfall das ganze Unternehmen durchdringen, vom Top-Manager bis hin zum Arbeiter. Besonders Letztere sollen geschult werden, Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Eigenverantwortlichkeit spielt eine große Rolle sowie die Bereitschaft, ständig Vorschläge für ein noch effizienteres, leichteres oder sicheres Arbeiten zu unterbreiten. Dieses „Vorschlagswesen“ ist Teil der unternehmensweiten Qualitätskontrolle (CWQC bzw. TQC), die eine wichtige Stütze des Konzepts KAIZEN bildet und in Japan anscheinend einen unglaublich hohen Stellenwert besitzt: Millionen Arbeitnehmer bilden auf freiwilliger Basis Arbeitskreise, die sich einzig mit der Verbesserung der aktuellen Situation beschäftigen. Hier werden Mentalitäts- und Kulturunterschiede deutlich sichtbar. Nebeneffekte dieser „QC-Zirkel“ sind aber beispielsweise auch eine höhere Motivation der Arbeiter und ein vermindertes Konkurrenzdenken zwischen den verschiedenen Abteilungen. Dieser im Idealfall mit Eigendynamik ausgestattete Prozess der Qualitätsverbesserung, gepaart mit einer im Vergleich zum Westen viel stärker auf Flexibilität ausgerichteten Qualifikation der Arbeitnehmer, ermöglicht im Endeffekt eine stetige Erhöhung sowohl der Produktivität als auch der Produktionskapazität, ohne auf Mittel wie  Arbeitsplatzabbau zurückgreifen zu müssen.

Weitere Informationen in dem Bereich Einkauf und Verhandlungen zeigt Ihnen www.Einkaufsmanager.net

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Raus aus der Preisnachlass-Falle – die wichtigste Strategie 2010

Freitag, 11. Juni 2010 10:43

Die Zahlen sind eindeutig – und auf den ersten Blick wenig befriedigend: Mehr als die Hälfte der europäischen Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben in einem Preiskrieg und hat die Preise in der Krise massiv reduziert. Das ergibt eine europaweite Studie unter 1.220 Führungskräften aus acht Ländern, die die globale Strategieberatung Simon-Kucher & Partners durchgeführt hat.

Ganz besonders wichtig für Sie an der Verkaufs- und Vetriebsfront sind dabei die Aussagen, die die Unternehmen über ihre derzeitige Preispolitik machen: Obwohl mehr als zwei Drittel der Befragten schätzen, dass Preissenkungen nicht im gleichen Maß den Absatz steigern, reduzierten knapp 40 Prozent dieser Firmen ihre Preise. In Deutschland sehen sich gar 51 Prozent der Befragten in einem Preiskrieg.

Die fatale Entwicklung:

55 Prozent der Unternehmen setzen derzeit ihre strategischen Prioritäten noch stärker auf aktives Kostenmanagement als auf Preismanagement. Nur ein geringer Teil der Befragten (17 Prozent) kümmert sich intensiver um seine Preise. Und das, obwohl Unternehmen mit Fokus auf das Preismanagement nach  Erkenntnissen von Simon-Kucher ertragreicher sind.

Preismanagement wird unterschätzt: Viele Unternehmen übersehen auch, dass weit mehr Absatz nötig ist, um Preissenkungen auszugleichen, als sie denken. Nur 4 Prozent schätzen den nötigen Absatz bei einem 10-prozentigen Preisrückgang richtig ein. Eine genaue Kalkulation der Preissenkung fehlt daher in vielen Unternehmen. Doch Preisnachlässe kosten enorm viel Geld.

Hierzu ein Praxisbeispiel:

Beispiel: Sie verkaufen Güter zum Stückpreis von 149 €. Die Güter selber kos ten Sie pro Stück 109 €. Je Gut erzielen Sie 16,21 € Gewinn. Gewähren Sie einen Nachlass von 10 € pro Gut, würde Ihr Gewinn pro Stück nur noch 7,81 € betragen (siehe Tabelle). Das heißt: Die 10 € Nachlass kosten Sie rund 50 % Ihres ursprünglichen Gewinns!

Nicht kurzsichtig planen

Deutliche Preisnachlässe sind auch nicht als „Zwischenstrategie“ geeignet. Zwar gehen auch die im Rahmen der Studie befragten Unternehmen davon aus, dass es nach 2010 leichter wird, die Preise wieder auf das alte Niveau anzuheben als Kunden zurückzugewinnen. Die Studienautoren halten – genau wie ich auch – dies aber für einen Trugschluss. Die Realität zeigt doch: Kunden gewöhnen sich sehr schnell an niedrige Preise, und  Preiserhöhungen lassen sich auch in guten Zeiten nur schwer durchsetzen.

Wie können Sie und Ihre Verkaufsmannschaft dem Preiskrieg entkommen?

Machen wir uns nichts vor. Der Preisdruck bleibt hoch – vor allem dann, wenn der Wettbewerb mit „Preisspielchen“ versucht, wenn schon nicht seinen Gewinn, so doch möglicherweise seinen Umsatz zu retten.

Doch statt nun die eigenen Preise (und damit die eigene Gewinnmarge) ebenfalls in den Keller zu drücken und Ihre Angebote damit langfristig auf ein Level zu bringen, das Sie auch später kaum verlassen können, können Sie die folgenden 5 Alternativen andenken und ausprobieren.

1. Abverkäufe

Wenn Sie vermeintliche Abverkäufe anführen, können Sie einen Preisnachlass gewähren, ohne sich langfristig „downzusizen“. Der Grund: Irgendwann ist jeder Abverkauf vorbei – die Aktion ist vorbei.

2. Kostenlose Zugaben

Bei dieser Taktik verzichten Sie komplett darauf, Preise zu senken. Der Kunde bekommt statt seines  Preisnachlasses etwas, was er ansonsten kaufen müsste. Ein Beispiel aus der Consumer-Welt:

• Ein Computer-Händler kann beispielsweise zu jedem Notebook eine kostenlose, aber hochwertige Maus im Gesamtwert von 49,95 € hinzugeben. Wichtig ist dabei, dass dem Kunden klar vor Augen geführt wird, was er spart bzw. kostenlos hinzubekommt, damit diese Taktik funktioniert.

• Es funktioniert auch im BtB-Bereich: Verlängerte Garantie, ein Gratis-Service etc.

Der Effekt ist immer der gleiche: Bei zwei preislich identischen Angeboten wirkt das mit den Zugaben deutlich attraktiver. Deshalb funktioniert diese Taktik in der Praxis vor allem dort so gut, wo sich ein recht einheitliches Preisniveau gebildet hat.

3. Bundling mit anderen Produkten

Verkaufen macht dann am meisten Spaß, wenn es gelingt, möglichst das ganze Potenzial bei einem Kunden auszuschöpfen. Warum dann nicht zwei Produkte im Paket verkaufen und dem Kunden dafür im Gegenzug einen (kleinen) Preisnachlass gewähren? „Bundling“ heißt das Stichwort. Hierbei werden häufig in Kombination benötigte Produkte zu Paketen geschnürt, die zusammen weniger kosten, als wenn die jeweiligen Produkte einzeln erworben würden. Interessante Bundlings finden immer einen Abnehmer.

4. Handlungsgebundene Preisnachlässe

Wenn es tatsächlich allgemeine Preisnachlässe sein sollen, dann ist es mehr als sinnvoll, diese von den Produkten selbst abzukoppeln. Beispielsweise können Sie die Rabatte mit dem Bestellwert koppeln. Ab Betrag X 4 %, ab Betrag Y 5 %, ab Betrag Z 6 %. „Obendrauf“ legen Sie noch einen, wenn Sie (beispielsweise) 5 % bei Vorauszahlung zusätzlich bieten. Auch wenn es sich um einen allgemeinen Preisnachlass handelt, der nicht zeitgebunden ist, geht das Modell auf, weil der Rabatt nicht an einzelne Produkte gebunden ist.

5. Treuerabatte

Das Prinzip dabei ist denkbar einfach: Wer viel und häufig kauft, bekommt einen allgemeinen Rabatt von z. B. 10–20 % je nach Einkaufswert. Das erhöht die Kundenbindung und gleichzeitig kann jeder Kunde selbst durch sein Einkaufsverhalten mitbestimmen, wie viel er spart.

Fazit:

In 2010 wird sehr hart verhandelt. Das zeigen die ersten Feedbacks, die ich von Verkäufern erhalten habe, die  bereits voll in den Frühjahrsverhandlungen 2010 stecken. Auch wenn generelle Preisnachlässe den Wiedereinstieg auf ein normales Preisniveau langfristig erschweren, sollten Sie die hier vorgestellten  Möglichkeiten zumindest ausprobieren. Sie haben sich in der Praxis bestens bewährt – und warum sollten sie dann nicht auch bei Ihnen funktionieren?

Weitere Strategien für Verkaufsförderungen in 2010 finden Sie bei http://www.verkaufsmanagement-aktuell.de

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Wenn die Krise droht – reden Sie mit den Bürgern

Donnerstag, 1. April 2010 16:57

Kurz vor der Sommerpause passiert es: Linien der Berliner S-Bahn werden in Teilen stillgelegt. Quasi  über Nacht. Die Fahrgäste wundern sich am nächsten Morgen, warten vergebens am Bahnsteig. Erklärungen und Entschuldigungen sickern nur langsam durch zu den Bürgern. Häppchenweise  erfahren sie, dass Räderprobleme diese konsequenten Maßnahmen verlangen, dass Risse festgestellt wurden, vermutlich aufgrund verzögerter Wartungstermine. Bis auf Weiteres werden betroffene S- Bahn-Linien stillgelegt, Fahrpläne geändert, verspätet wird erst ein Ersatzverkehr eingerichtet. Die  Krise ist da. Die Bürger und Touristen sind verärgert. Das Sommertheater beginnt – und bietet mit  seinem Auftakt ein Lehrstück dafür, wie eine bürgernahe Kommunikation nicht funktionieren kann.

So verhindern Sie, dass aus offensichtlichen Problemen Krisen werden:

- Informieren Sie Mitarbeiter, Medien, Öffentlichkeit – und zwar frühzeitig mit allen Instrumenten der Kommunikation.

- Nennen Sie die Ursachen und Gründe, sachlich und transparent, die zum Städteproblem führen.

- Erklären Sie die Konsequenzen, die sich aus dem Problem ergeben werden.

- Zeigen Sie Lösungen auf, die Sie für angemessen halten.

- Geben Sie einen zeitlichen Rahmen vor, in dem der Bürger mit dem Problem konfrontiert werden wird.

- Machen Sie das Problem zur Chefsache. Damit demonstrieren Sie, dass Sie Ihre Bürger  ernst nehmen, sich mit allen Mitteln um eine schnelle Lösung bemühen.

Das heißt konkret:  Der Chef ist präsent, nimmt teil, zeigt und äußert sich in der Öffentlichkeit vor Ort und  verschiebt – wenn es sein muss – seinen Urlaub.

- Richten Sie eine Arbeitsgruppe ein, die das Thema kontinuierlich aufbereitet, neue  Informationen sammelt und diese nach Prüfung veröffentlicht.

- Berichten Sie kontinuierlich in den Medien über die Problembearbeitung. Setzen Sie auf  Transparenz und Service. Im Berliner Beispiel wurden nach dem zögerlichen Auftakt zur Krise schnell Sondersendungen in TV und Rundfunk ausgestrahlt, neue Fahrpläne im  Großformat in Zeitungen abgedruckt, es wurde im Internet informiert. Und mit dem  Installieren verlässlicher Information schwand der Ärger bei Bürgern und Touristen zusehends, weil der Grund erkannt und die Sicherheit der S-Bahn höher gewertet wurde als  das Stilllegen der Bahnwagen.

- Richten Sie eine Hotline ein in der heißen Phase. Geben Sie hier freundlich Auskunft auf die  Bürgerfragen, allerdings bitte nur im sachlich abgesprochenen Rahmen.

- Bieten Sie einen Ersatz, eine Erstattung von Eintrittsgeldern, Fahrkarten oder Sonstiges an,  wenn diese durch die Problemlage nicht eingelöst werden können. Erklären Sie Ihre  Mitarbeiter und die Presse zu engen Begleitern auf Ihrem Lösungsweg:

- Informieren Sie im Intranet über neue Ergebnisse.

- Geben Sie zeitnah ein Presse-Statement ab, wenn es neue Entwicklungen beim Krisenthema gibt.

- Richten Sie auf Ihrer Website eine aktuelle Rubrik ein, die mit einem Klick aufrufbar ist.

- Briefen Sie Ihre Mitarbeiter zum Thema und geben Sie klar vor, dass nur Sie als PR- Verantwortlicher mit der Presse reden werden.

- Bleiben Sie in jedem Gespräch sachlich, vermeiden Sie vermutete Schuldzuweisungen. Nennen Sie stattdessen nur Fakten, die bestätigtsind und eine Lösung der Krise nicht  gefährden, zum Beispiel dann, wenn sich die Staatsanwaltschaft einschalten muss.  Ansonsten gilt die Regel, so wenig Interpretationsspielraum durch Verschleierung zu liefern  wie möglich – im Zweifel deckt die Presse diese sowieso auf. Denn bei lokalen Krisen bleibt die Presse am Ball, hält das Thema hoch in jeder Zeitungsausgabe.

Fazit

Lokale Krisen interessieren die Bürger. Immer. Besonders wenn sie betroffen sind. Wenn ihr  Alltag eingeschränkt ist. Wenn Gefährdungen bestehen. Ein spätes Handeln, ein  Verschleiern der Probleme sind nicht ratsam. Im Gegenteil, es erzeugt Ärgernisse auf Seiten der Medien und der Bürger. Zeigen Sie Mut zur Kommunikation, zeigen Sie  Verständnis und Feingefühl in brisanten Themen. Nun ist Information gefragt, um einen  Imageschaden abzuwenden.

Interessante Ansätze, Tipps und Lösungen  zur Öffentlichkeitsarbeit erhalten Sie auch auf www.prpraxis.de

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Wie Sie die Herzen Ihrer Spender erreichen

Montag, 15. Februar 2010 18:37

Es gibt sie nach wie vor: die Spender. Scheinbar unberührt von dem allgemeinen Sparzwang sind sie  willig, Institutionen und Aktionen zu unterstützten. Somit birgt jede Spendenaktion ein hohes Erfolgspotential, wenn Sie Analyse, Argumente und Tonalität richtig einsetzen.

- Sie wollen eine große Fundraising-Aktion starten?

- Sie wollen neben einem kostenintensiven Mailing weitere Kommunikationskanäle nutzen?

- Sie wollen die Antworten auswerten und für Ihre Datenverarbeitung sowie für nächste Projekte verwenden?

- Sie wollen die Medien für Ihr Fundraising-Projekt interessieren?

- Sie wollen wissen, welche Kriterien eine Spendenquittung erfüllen muss?

- Sie wollen wissen, wann es sich lohnt, einen Förderverein zu gründen?

Mit diese Themenheft geben wir Ihnen konkrete Antworten auf Ihre Fragen. Aktuelle  Umfragen durch TNS Infratest belegen, dass das Spendenverhalten in Deutschland  durchaus als großzügig bewertet werden kann. 1.680 Befragte spendeten im Jahr 2008  durchschnittlich 102 €. Und im Ranking der Spendenanlässe führen Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, Sofortund Nothilfe sowie Kirche, Wohlfahrt und Soziales die Statistik an.  Genaue Angaben dazu               finden Sie unter http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2684/umfrage/spendenzweckein-deutschland/.

Allerdings steht vor jedem Fundraising-Erfolg eine wichtige Erkenntnis:

Die Wirkung wird umso höher, je vernetzter Sie arbeiten.

Starten Sie ein Projekt im Rahmen eines integrativen Fundraisings und erhöhen Sie somit  Wirkung und Nutzen. Denn eine Spendenaktion sollte vernetzt stattfinden. Aber vor diesem  Start steht eine differenzierte Zielgruppendefinition, und zwar unabhängig davon, ob Sie

Ihre Adressen bei einem Broker mieten oder auf einen eigenen Spendenverteiler zurückgreifen können. Je klarer Sie  Ihre potentiellen Spender hinsichtlich Alter, Lifestyle,  Bildung, soziografischem Umfeld und Themenaffinität beschreiben können, desto  aussichtsreicher wird Ihre Fundraising-Aktion.

Mit einem Spenderprofil verhindern Sie einen Streuverlust Ihres Mailings und sparen Kosten.

Das sind die Merkmale Ihres Spenders:

Weiblich

Untersuchungen belegen, dass bis zu 70 % Ihrer Spender weiblich sind. Dieser Hinweis  diktiert Ihnen geradezu den Stil Ihrer Ansprache, textlich und gestalterisch. Denn neben Ihren Argumenten zu Sinn, Zweck und Verwendung sollten die Appelle an Mitgefühl, Fürsorge und Verantwortung nicht fehlen.

Gebildet

Menschen mit einer hohen Spendenbereitschaft weisen ein überdurchschnittliches Interesse an Politik, Wirtschaft, Kultur auf. Sie beobachten das Weltgeschehen gleichermaßen wie gesellschaftliche Entwicklungen und erkennen die Defizite und Handlungsspielräume. Sie informieren sich in den Medien und wollen eigenverantwortlich einen Beitrag leisten zum Wachstum in allen Lebensbereichen und sie sind darüber hinaus Kenner und Genießer von Kunst und Kultur.

Religiös

Spender leben oftmals nach religiösen Werten und entwickeln darüber ihre spezifische Themenaffinität für Hilfe bei Katastrophen, menschlichen Krisen und humaner Entwicklungshilfe.

Gut verdienend

Das Einkommen der Spender ist überdurchschnittlich hoch. Dementsprechend gestalten sich  das Lebensumfeld, die Kontakte und die Interessen. Sie bevorzugen meist eine ruhige und gediegene Wohngegend, sind häufig Besitzer eines Einfamilienhauses und nehmen aktiv am Vereins- und Clubleben oder in einem politischen Ortsverband ihres Wohnortes teil. Häufig sind sie in Elternräten von Kindergärten und Schulen vertreten oder engagieren sich ehrenamtlich im sozialen Bereich.

Best ager

Die Generation 50 plus verfügt nicht nur über eine hohe Kaufkraft, sondern ist auch überaus spendenbereit. Bei potentiellen Spendern diesen Alters gibt es nach allen Erfahrungen keine Neigung für spezielle Einrichtungen, sondern einzig Zweck und Sinn eines Spendenaufrufes

und Image der Institution sind entscheidend. Dabei legen sie mehr Wert auf Tradition als auf Trends und sind an einer ausführlichen Unternehmensdarstellung interessiert.

Keine Spende ohne Anreiz

Sie wollen das Geld des Spenders. Für Ihre Organisation. Für Ihr Projekt. Aber mit diesem Ziel stehen Sie nicht alleine da. Denn genau das ist das erste Ziel von Organisationen, die  ihre Arbeit gänzlich oder zum Teil durch Spenden finanzieren. Diese Tatsache hat Konsequenzen für Sie und für den Spender: Der Spender erhält viele Bitten und Aufrufe, sein Geld zu geben. Selbst wenn seine Spendenbereitschaft groß ist, er wird nicht alle Bitten erfüllen können und wollen. Das bedeutet für Sie konkret: Sie sollten sich abheben von der allgemeinen Anfrageflut. Ihr Spendenbrief sollte dem Adressaten einen Mehrwert bieten, hinsichtlich:

Gestaltung

Ob Sie sich für einen schlichten Geschäftsbrief oder für einen auffallenden Werbebrief entscheiden – das Corporate Design Ihrer Institution ist auf den ersten Blick erkennbar.

Text

Allgemeine Floskeln überzeugen niemanden. Gestalten Sie Ihren Brief persönlich und  authentisch. Sagen Sie klar, was Sie wollen. Und bieten Sie Beispiele für die Verwendung Ihres Geldes. Versuchen Sie, den Leser mit ins Boot zu nehmen, weil Ihre Institution auf ihn

angewiesen ist, um zu helfen, um zu existieren. Dabei geht es nicht um Betteln oder gar Fordern, es geht um eine Überzeugung durch Argumente und um das Ansprechen von  Gefühl und persönlicher Erfahrung. Beachten Sie dazu die Merkmale Ihres Spenders hin sichtlich Geschlecht, Alter, Bildung und Lebensstandard.

Bild

Mit einer visuellen Gestaltung punkten Sie. Wählen Sie einen Eyecatcher zum Thema, der Interesse weckt, der den Leser thematisch einfängt. Mit einer Bildstrecke zum Thema stellen  Sie Situationen dar, die Sie textlich auffächern.

Exklusivität

Welchen Gegenwert erhält der Spender für seine Großzügigkeit? Für eine Spende ab 10 €  darf er zum Beispiel einen kostenlosen Newsletter über die Projektentwicklung erwarten, für  100 € eine Einladung zum nächsten Jubiläum oder zum Tag der offenen Tür oder ab 1.000 €  eine Einladung zur feierlichen Spendenüberreichung während eines Festakts. Mit diesem  Angebot zeigen Sie, wie wichtig es Ihnen ist, eine dauerhafte und persönliche Beziehung zum Spender aufzubauen, den Respekt für die Großzügigkeit des Spenders zu unterstreichen. Diese Instrumente der Spenderbindung sichern Ihren langfristigen Erfolg am heiß umkämpften Markt. Weisen Sie bitte immer darauf hin, dass Sie eine Spendenquittung ausstellen.

Wertvolle Tipps zu Themen wie beispielsweise Werbung, Pressearbeit oder Verkaufsmanagement, finden Sie auf www.marketing-trendinformationen.de

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Medien-Sponsoring ist ein Win-win- Instrument in der Finanzkrise

Freitag, 12. Februar 2010 10:48

Gemeinsam stark, das ist die Devise auch im Mediengeschäft. Und mit wem würde sich eine Kooperation eher anbieten als mit Ihrer Zielgruppe Nr. 1, den Medien.
Die Gründe für ein Medien-Sponsoring sind vielfältig, ebenso wie die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Voraussetzung für eine effektvolle Wirkung im Sinne Ihrer Kommunikationsstrategie sind zunächst die klaren Antworten auf diese Fragen:

1. In welchem Medium sehen Sie Ihr Unternehmen imagefördernd dargestellt?

2. Welches Medium berichtete über Ihr Unternehmen in positivem Tenor?

3. In welchem Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe?

4. Wie hoch ist der gegenseitige Nutzen einer Kooperation?

Und die Auswertung dieser Antworten wird Ihnen aufzeigen:

Mit welcher Zeitung, welchem Fachmagazin oder welchem Sender Sie das Gespräch aufnehmen sollten und wem Sie Ihre Sponsoring-Ideen darlegen könnten.

Diese Aktionen im Medien-Sponsoring versprechen Erfolg

1. In den Printmedien Sonderbeilage als Themenheft:

Wenn Ihre Unternehmensthemen für die Leser einer Zeitung bedeutsam sind, bieten Verlage die Möglichkeit, eine Sonderbeilage beizufügen. Und immer ist es dabei sinnvoll, über Sonderpreise zu sprechen.

Ihr Vorteil:
-  Sie können Druckkosten senken, Porto sparen.
-  Sie können das Themenheft zeitlich digital an Ihren Verteiler senden mit dem Hinweis auf die Veröffentlichung in der Zeitung.
-  Sie können auf Ihrer Website mit dem Sonderheft werben.
-  Sie erreichen eine breite Leserzahl und demonstrieren darüber hinaus mit einer Sonderbeilage in Ihrer Zeitung eine höhere Glaubwürdigkeit als mit einem werbemäßigen Flyer, wenn Sie die Beilage im journalistischen Stil – allerdings mit dem wörtlichen Zusatz „Anzeige“ – gestalten.

Achtung: Das Vermischen von Redaktions- und Werbetexten ist verboten. Kennzeichnen Sie Ihre Sonderbeilage eindeutig als Werbebeilage. Die Redaktionen sehen dafür ein gesondertes Layout vor, mit der eindeutigen Kennzeichnung. Entsprechende Gesetzestexte der jeweiligen Landespressegesetze finden Sie unter www.presserecht.de.

Gastkommentar
Ihr CEO sagt zur Branchenentwicklung seine Meinung und wird zum Kommentator aktueller Ereignisse, die er dem Leser anschaulich mitteilt.

Ihr Vorteil:

- Ihr Chef wird von den Lesern als Experte wahrgenommen. l Mit ausführlicher Autorenzeile am Ende des Beitrages werben Sie für Ihr Unternehmen.
-  Das Vertrauensverhältnis und die Zusammenarbeit mit der Redaktion stärken sich mit jeder neuen Veröffentlichung.

Expertenrat und Hotline
Jede Redaktion pflegt einen Experten-Pool, so wie Sie Ihren Journalistenverteiler. Bieten Sie in einem Gespräch die Expertise Ihres Chefs zu bestimmten Themenschwerpunkten an.

Ihr Vorteil:
-  Sie pflegen einen direkten Kontakt im Gespräch zu Lesern.
-  Sie werden namentlich und mit Hinweisen auf Ihr Unternehmen in der Zeitung vor dieser Aktion beworben.
-  Sie erschließen sich eine breitere Zielgruppe.

2. In TV und Rundfunk Titelpatronat und Presenting
Unternehmen werden vor einer Sendung, vor einem Beitrag genannt, erhalten eine kurze Sequenz, um sich darzustellen, oder werden im Vor- bzw. Abspann erwähnt. Sinnvoll ist eine Partnerschaft auf regionaler oder lokaler Ebene.

Ihr Vorteil:
-  Sie erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad in der Region.
-  Je nach Auswahl der Sendung vermitteln Sie Sachlichkeit oder Emotion.
-  Sie vernetzen Ihre Kommunikation.

3. Im Internet
Online-Ausgaben der Zeitungsverlage rechnen mit Werbeeinnahmen und sind oftmals verhandlungsbereit hinsichtlich Preis und Gestaltung. Bewährte Aktionen sind:
-  Gewinnspiele,
-  Bannerwerbung,
-  Verlinkung.

Ihr Vorteil:
Sie installieren einen sinnvollen Kommunikationsmix und erreichen
-  eine breite Werbewirkung,
-  neue Zielgruppen,
-  Verlinkung auf Ihre Website und Einsetzen eines interaktiven Elementes.

Mit IT-Werbung liegen Sie im Trend. Nach aktueller Studie von BITKOM wuchs im ersten Quartal 2009 die Investitionsbereitschaft für Online-Werbung um rund 11 Prozent. Die Investitionen in Online-Werbung belief sich somit auf rund 340 Mio. Euro angeführt von der Tourismusbranche. Somit ist dieser Werbebereich ein Bereich der Zukunft und eine hervorragende Art des Medien-Sponsorings.

Weitere effiziente Praxisbeispiele zu erfolgreichen Mailings und Werbekampagnen finden Sie auf www.werbepraxis-aktuell.de

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Gemeinsam Kosten senken – Verbesserte Strukturen und Prozesse sind nur in Teamarbeit zu schaffen

Donnerstag, 4. Februar 2010 11:43

Ob Wert- oder Prozesskostenanalyse: Im Alleingang können Sie als Einkäufer diese Herkulesarbeit nicht stemmen. Dazu brauchen Sie viel zu viele Daten, Informationen und Knowhow von Kollegen aus anderen Unternehmensbereichen. Die aber müssen Sie erst einmal an einen Tisch sowie ihre Köpfe und Ideen dann auch noch unter einen Hut bringen. Aufgaben, die allerhand Führungsqualitäten von Ihnen verlangen!

Keine Quatsch-Runden zulassen!

Wie zu viele Köche den Brei verderben, so machen zu groß geratene Teams aus einer Arbeitsgruppe schnell einen Quasselklub, in dem zwar viel geredet (und noch mehr Kaffee getrunken) wird, aber keine prozessrelevanten Entscheidungen getroffen werden. Als Teamleiter kommen Sie dann nicht um ein Machtwort herum, um im ärgsten Fall Beschlüsse und Festlegungen top down durchzusetzen.

Praxis-Tipp: Um Arbeitsabläufe flüssig zu halten, haben sich bei der Analyse Teamgrößen von 4 bis maximal 6 Beteiligten bewährt.

Vermeiden Sie Führungsfehler

Um als Teamleiter einen guten Job zu machen, müssen Sie nicht gleich einen Kurs für Personal- Coaching belegen. Ein paar Grundregeln und ein wacher Menschenverstand tun es meist auch:

- Führen Sie Ihre Teamkollegen immer an einer ausreichend langen Leine (jeder Mensch braucht Entscheidungsund Handlungsfreiräume).

- Formulieren Sie selbst Probleme und Stolpersteine so klar wie möglich (wo genau drückt der Schuh?).

- Kritisieren Sie sachlich und in offener Runde – aber nie hinterrücks.

- Vermeiden Sie ungenaue oder mehrdeutige Aussagen und Anweisungen (sie verwirren und demotivieren).

- Stoppen Sie Besserwisser. Es gibt sie in jedem Team. Weisen Sie sie immer wieder darauf hin, dass es keine unumstößlichen Wahrheiten gibt.

- Haben Sie keine Angst vor Fehlern. Sie sind selten eine Katastrophe. Im Gegenteil: Im Spannungsfeld Versuch und Irrtum stecken oft die besten Lösungen.

Beachten Sie: Sparen Sie auch nicht mit Lob. Finden Sie das richtige Maß: nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Keine Scheu vor Konflikten

Konflikte kosten nicht nur Zeit, Geld und Nerven, fast jeder Mensch versucht, ihnen aus dem Weg zu gehen – ein Urtrieb, der sich aus der Tierwelt in uns erhalten hat. Deshalb werden Konflikte im Privat- und Berufsleben auch als lästig, lähmend oder gar zerstörerisch empfunden. Nicht die offenen Sachkonflikte sind das große Problem eines jeden Teams (auf ihr Konto gehen nur 13 % aller Streitigkeiten, haben Forscher herausgefunden), sondern die vielen verdeckten Konflikte zwischen den Kollegen (87 %). Dabei sind die häufigsten Konfliktursachen: unterschiedliche Arbeitsmethoden, Rechthaberei, mangelhafte Teamführung, Organisationsdefizite usw. Vergessen wird dabei, dass Konflikte auch ihre positiven Seiten haben und mehr als Krach und Streit bedeuten können. Es kommt nur darauf an, die positiven Kräfte eines Konfliktes zu erkennen und freizulegen.

Denn:

  • Konflikte sind Wurzeln für Veränderungen.
  • Konflikte regen Interesse und Neugierde an.
  • Konflikte helfen, Probleme zu lösen.

Bleiben Sie sachlich

Genau genommen sind Konflikte nichts anderes als eine Form der Kommunikation. Und die läuft beim Menschen immer zweigleisig ab:

- Sachebene: Zahlen, Daten, Fakten, Ziele, Strukturen usw.

- Beziehungsebene: Ängste, Hoffnungen, Stimmungen, Erfahrungen, Interessen usw.

Beide Ebenen sind meist enger miteinander verknüpft, als uns lieb ist. Schon mit einer einfachen Warum-Frage, mit der Sie im Grunde nur einen Sachverhalt klären wollten, können Sie mächtig danebenliegen (z. B. „Warum haben Sie das gemacht?“). Warum-Fragen werden fast immer als Angriff gewertet. Sie signalisieren Missbilligung und drücken Schuldzuweisungen aus.
Fragen Sie stattdessen besser: „Wie stellen wir es an, dass das in Zukunft nicht mehr passiert?“ Und schon haben Sie die ganze Situation von der Beziehungs- auf die Sachebene hinaufgezogen und damit entschärft.

7 Tipps zur Konfliktlösung

1.  Streichen Sie immer das Gemeinsame und Verbindende heraus.

2.  Suchen Sie nicht nach Schuldigen (ein Team ist kein Gericht), sondern nach Lösungen.

3.  Offenheit ist die beste Medizin gegen Zank und Streit.

4.  Berücksichtigen Sie Bedürfnisse und Neigungen. Was kann der Kollege hervorragend,
was gut, was nur mittelmäßig?

5.  Finden Sie Lösungsvarianten. Gibt es noch andere Ideen und Vorschläge im Team?

6.  Trennen Sie Probleme und Konflikte immer von der Person. Zeigen Sie Ihrem Teamkollegen deutlich, dass Sie ihn als Mensch akzeptieren.

Beachten Sie: Diese Trennung ist nicht immer leicht und oft genug sogar der Knackpunkt einer jeden Konfliktlösung. Bemühen Sie sich trotzdem darum.

Eine umfangreiche Auswahl an spannenden und hochwertigen Artikeln zur Teamführung, Maßnahmen und Konfliktlösungen finden Sie beispielsweise auf www.marketing-trendinformationen.de

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Werben Sie doch einfach mit Ihrem Kopf!

Mittwoch, 13. Januar 2010 10:18

Veröffentlichen Sie ein kostenloses Unternehmerporträt auf Google

Deutschland ist das Land der kleinen und mittleren Unternehmen. Und da ist im Mittelstand bei den inhaber- und familiengeführten Unternehmen die Persönlichkeit des Mannes oder der Frau an der Spitze erfolgsentscheidend. Viel zu selten werben diese Unternehmen dann auch tatsächlich mit ihrer Person.
Ausnahmen wie Dr. Claus Hipp (der Babykosthersteller) oder Wolfgang Grupp (Trigema) zeigen, wie werbewirksam die Verbindung von Unternehmen und Unternehmer sein kann.

Man muss nicht gleich auf ein TV-Interview warten, um den Weg in die Öffentlichkeit zu gehen. Denn die weltweite Suchmaschine Nr. 1 bietet bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit, ein Profil für Personen anzulegen. Und diese Gelegenheit sollten Sie wahrnehmen.

Ein Google-Profil ermöglicht es Ihnen  gezielt die von Ihnen gewünschten Informationen über Ihre Person und Karriere zu veröffentlichen. Auf der Google-Profilseite können Sie Links zu den offiziellen Webseiten Ihres Unternehmens einpflegen. Das Google-Profil bietet die Möglichkeit der sofortigen E-Mail-Kontaktaufnahme. So sind Sie sowohl für Kunden als auch für Medienvertreter schnell zu finden. Das Google-Profil wird unter einer  URL abgelegt, die Ihren Namen trägt. Eine hervorragende Chance, Ihren Namen bei Suchmaschinenanfragen besser zu platzieren.

In 9 Schritten zu Ihrem persönlichen Google-Profil

1. Eröffnen Sie bei Google ein „Konto“.

Dieses Konto ist Voraussetzung für die Anlage eines Profils. Es ermöglicht Ihnen aber auch die individuelle Nutzung der unterschiedlichsten Dienste von Google, wie z. B. die Google Mail oder die Google Maps. Falls Sie bereits ein Google-Konto haben, können Sie diesen Schritt übergehen. Sie loggen sich dann unter Ihren Zugangsdaten ein.

2. Wählen Sie dann in Ihrem Google Konto unter „Meine Produkte“ den Bereich „Profile“ aus.

Im Bereich “Profile bearbeiten“ finden Sie nun eine Handvoll Eingabefelder. Wählen Sie aus, welche Sie füllen möchten. Natürlich sollten Sie Ihren tatsächlichen Vor- und Zunamen eingeben. Denn Sie möchten ja darunter bei der Veröffentlichung Ihres Profils gefunden werden.

Stellen Sie sicher, dass Sie ein Häkchen bei den folgenden 2 Feldern gemacht haben:

a. Vollständigen Namen anzeigen, damit andere nach mir suchen können.
b. Kontaktaufnahme ermöglichen (ohne Anzeige meiner E-Mail-Adresse).

3. Füllen Sie nun Ihre Kurzbiografie aus.

Beschreiben Sie Ihren beruflichen Werdegang. Achten Sie darauf, dass Sie Schlüsselbegriffe verwenden, die zum Tätigkeitsfeld Ihres Unternehmens passen. Sie können auch Produkte Ihres Unternehmens erwähnen. Die Kurzbiografie können Sie auch durch stichwortartige Punkte ergänzen. Auch Links können Sie hier einfügen.

4. Fügen Sie Links zu Ihren Webseiten 6 ein.

Unter dem Menüpunkt „Links einfügen“ können Sie nun alle Websites aufzählen, die Sie selbst oder Ihr Unternehmen betreiben. Unter Umständen macht Ihnen Google hier schon eine Vorschlagsliste, da Google anhand Ihres Namens schon einige Suchergebnisse gefunden hat. Dort bereits vorhandene Links können Sie mit einem Klick Ihrem Profil „Hinzufügen“. Hat Google die gewünschte Website nicht gefunden, können Sie diese selbst eintragen unter dem Stichwort: „meinem Profil benutzerdefinierte Links hinzufügen“.

5. Wählen Sie Ihre Profil-URL.

Nun sollten Sie sich Ihre Profil-URL reservieren. Diese ist nach folgendem Muster aufgebaut: http://www.google.com/profiles/Vorname.Nachname. Diese Profil-URL erhalten Sie allerdings nur, wenn Sie ein Google-Mail-Konto unter Ihrem Vor- und Zunamen einrichten. Dieses Google-Mail-Konto liefert dann quasi die Adresse zur URL. Sie müssen es aber nicht benutzen, sondern können eingehende E-Mails auch auf Ihr bereits vorhandenes E-Mail-Postfach umleiten.

6. Laden Sie ein Foto von sich auf Ihre Profilseite.

Sie können eine JPG-, GIF- oder PNG-Datei hochladen. Das Foto, das Sie hier angeben, wird in allen Google-Produkten und -Services verwendet, die Ihre öffentlichen Fotos zeigen.
Rufen Sie nun den Bereich „Kontaktinfos“ auf. Unter „Kontaktinfos“ können Sie Ihre Adresse, Telefonnummer(n) und E-Mail-Adresse eintragen. Da insbesondere bei E-Mail-Adressen Missbrauch durch Spam getrieben werden kann, sind diese Kontaktinformationen nicht öffentlich. Sie könnten allerdings festlegen, welchen Personen Sie die Kontaktdaten zugänglich machen möchten. Um diese Person freizuschalten, müssten Sie allerdings deren E-Mail-Adressen eingeben.

Unsere Meinung:

Die Kontaktinfos können Sie getrost vernachlässigen. Schließlich haben Sie auch Ihre Website angegeben, unter der man Sie finden kann. Außerdem dient die mit dem Profil verknüpfte Google Mail-Adresse nun als Kontaktadresse, wenn Sie jemand erreichen möchte.

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Edelstahl: Preise wie Anfang 2006

Dienstag, 1. September 2009 13:55

Wenig Neues gibt es auch am Edelstahlmarkt. Die Nachfrage ist verhalten und die  Preise bleiben moderat. Inzwischen sind sie bei einem Stand von Anfang 2006 angelangt.

Viel weiter nach unten kann es aber kaum gehen, vermuten nicht nur Analysten, sondern  auch Einkäufer. Über mangelnde Angebote können sie sich in diesen Tagen jedenfalls nicht  beklagen. Überall, ob in Asien oder der EU, sind sie nicht nur gern gesehene Kunden –  Händler und Hersteller rennen ihnen geradezu die Bude ein. Besonders aktiv sind derzeit italienische Stahlkocher, die mit vielen guten Angeboten glänzen können. Aber auch Posco (Korea) bietet Nachlässe von 14 % und mehr an.

Die Londoner Metal Exchange (MEPS) sieht zwar auch die Talsohle bei den Edelstahlpreisen erreicht, hält einen baldigen Auftrieb jedoch für unwahrscheinlich. Im  Gegenteil: Für einzelne Sorten kann es noch tiefer nach unten gehen. So könnte der Preis  für flachgewalzte Bleche (Güte 304) bspw. Auf 650 €/t rutschen, 150 € weniger als noch im  Januar.

Sie interessieren sich für weitere nützliche Tipps und Informationen rund um das Thema  “Globaler Einkauf“?          Dann sind Sie hier genau richtig: www.globalereinkauf.de – Die Website bieten Ihnen brauchbare Informationen und enthält beispielsweise wertvolle Ratschläge zu Themen wie:  “Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf!

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Mit dieser Führerscheinkontrolle sind Sie haftungsrechtlich auf der sicheren Seite

Dienstag, 30. Juni 2009 16:09

Als Fuhrparkleiter übernehmen Sie fast immer automatisch die so genannte Halterhaftung. Und die hat es im wahrsten des Wortes „in sich“, denn Sie haften im Zweifelsfall mit Ihrem persönlichen Vermögen, wenn Sie – wissentlich oder auch unwissentlich – gegen genau festgelegte Pflichten verstoßen.
Deshalb ist es immer eine gute Idee, sich mit der Problematik genau auseinandersetzen und insbesondere bei der Führerscheinüberprüfung besonders sorgfältig vorzugehen.

Betreibt ein Unternehmen eine eigene oder auch eine geleaste Fahrzeugflotte, so trägt prinzipiell dessen Geschäftsführung die so genannte Halterhaftung. Die überträgt diese Haftung jedoch meistens einem Führparkverantwortlichen. Diese Übertragung sollte immer schriftlich erfolgen. Voraussetzung für die Rechtsgültigkeit ist weiterhin, dass die Geschäftsführung diese Tätigkeit nur an zuverlässige, sachkundige und erprobte Mitarbeiter delegieren darf.

Mit einer solchen Übertragung treten Sie in die Halterrolle und in eine umfassende zivil- und strafrechtliche Haftung ein. So trifft Sie beispielsweise bei einer Verletzung der Halterpflichten im zivilrechtlichen Bereich nach einem Schaden eine vollumfängliche Schadenersatzpflicht.

Achtung: Diese Haftung für Schäden kann unbegrenzt sein. Darüber hinaus sind Sie immer persönlich für einen eingetretenen Schaden haftbar – und dies tun Sie mit Ihrem gesamten privaten Vermögen. Doch auch im strafrechtlichen Sinne kann Sie die ganze Härte des Gesetzes treffen.
Kommen Sie also Ihren Halterpflichten nicht nach – beispielsweise wenn Sie es mit der Führerscheinüberprüfung nicht allzu genau nehmen und einem führerscheinlosen Fahrer ein Fahrzeug überlassen –, so drohen Ihnen nicht nur empfindliche Geldstrafen, sondern auch Freiheitsstrafen.

Das müssen Sie über die strafrechtliche Seite der Halterhaftung wissen

Grundsätzlich darf ein Fahrzeughalter niemandem ein Fahrzeug überlassen, wenn dieser überhaupt keinen gültigen oder für das Führen des Fahrzeugs gültigen Führerschein besitzt. Ob dies der Fall ist, müssen Sie in jedem Fall überprüfen, bevor Sie ihm ein Fahrzeug überlassen.
Tun Sie das nicht und der Fahrer hat keinen gültigen Führerschein, so müssen Sie in jedem Fall nach Paragraf 21 Absatz 1 Nummer 2 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) mit einer einjährigen Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe rechnen.

Dies heißt im Klartext: Lassen Sie einen Fahrer ans Steuer eines Fahrzeugs aus Ihrem Verantwortungsbereich, obwohl dieser die hierfür notwendige Fahrerlaubnis

  • gar nicht besitzt
  • oder wegen einer Fahrerlaubnisentziehung nicht mehr besitzt
  • oder wegen eines verhängten Fahrverbotes nur zeitweise und vorübergehend von seiner Fahrerlaubnis keinen Gebrach machen darf,

so müssen Sie mit einer Gefängnis- oder Geldstrafe rechnen.

So prüfen Sie die Führerscheine rechtssicher

Wie Sie sehen, sollten Sie bei der Führerscheinkontrolle mit der notwendigen Sorgfalt vorgehen, wenn Sie keine „gesiebte Luft“ atmen wollen. Diese Prüfung müssen Sie in jedem Fall vornehmen, wenn Sie einem Mitarbeiter ein Fahrzeug zum ersten Mal überlassen. Hat der Fahrer das Fahrzeug zur permanenten Verfügung, müssen Sie diese Führerscheinüberprüfung übrigens dann nicht vor jedem Fahrtantritt vornehmen.

Hier genügt es, wenn Sie

  • nach der Erstüberprüfung die weiteren Überprüfungen mindestens zwei Mal im Jahr durchführen und
  • Sie zumindest bei einem begründeten Verdacht, wie beispielsweise bekannte Alkoholprobleme, bei mehrfacher Aufforderungen zur Fahrerfeststellung des betreffenden Fahrzeugs durch die Polizei oder auch bei Ihnen bekannten ernsthaften Gesundheitsproblemen des Fahrers Stichprobenprüfungen durchführen.

Doch auch bei der eigentlichen Führerscheinüberprüfung müssen Sie einige Dinge beachten, wenn Sie rechtlich abgesichert sein wollen:

  • Lassen Sie sich immer den Originalführerschein vorlegen und akzeptieren Sie niemals Fotokopien.
  • Prüfen Sie immer, ob die im Führerschein angegebenen Klassen auch zum Führen des betreffenden Fahrzeugs berechtigen.
  • Werfen Sie immer einen besonders aufmerksamen Blick auf eventuell im Führerschein eingetragene Einschränkungen. War dies beim alten „Grauen“ oder auch dem rosafarbenen Führerschein noch recht einfach, so müssen Sie beim neuen Kartenführerschein richtig aufpassen. Hier sind nämlich die Beschränkungen in Schlüsselzahlen kodiert. Besonders viele Kollegen sind hier über die Schlüsselzahl „78“ gestolpert. Diese besagt nämlich, dass der Inhaber des Führerscheins nur Fahrzeuge mit einem Automatikgetriebe fahren darf. Händigen Sie ihm ein Fahrzeug mit Schaltgetriebe aus, so kann Sie beispielsweise nach einer Fahrzeugkontrolle oder auch nach einem Unfall die ganze Härte des Gesetzes treffen. Zwar verzichten viele Richter in einem solchen Fall zumeist auf Gefängnisstrafen, aber auch Geldstrafen sind nicht wirklich erstrebenswert.
  • Halten Sie bei jeder Überprüfung fest, wann die nächste Folgeprüfung ansteht. Dies sollten Sie immer auf dem Prüfkontrollbogen festhalten. Eine gute Idee ist es auch, eine Jahresübersicht der durchzuführenden Führerscheinüberprüfungen anzulegen. So sehen Sie mit einem Blick, welche Fahrer Sie demnächst zu Überprüfung bitten müssen.

Tipp: Lassen Sie sich bei den Terminen zur Führerscheinüberprüfung nicht auf „Spielchen“ und Ausreden ein. Legt ein Fahrer seinen Führerschein nicht zu Prüfung vor, so müssen Sie ihm schnellstmöglich das Fahrzeug wegnehmen. Um rechtlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie die Verpflichtung zur pünktlichen Führerscheinvorlage in die Überlassungsverträge mit aufnehmen und auch vereinbaren, dass das Fahrzeug entzogen werden kann, wenn der Führerschein nicht rechtzeitig vorgelegt wird.
Bei Fahrern, denen Sie ab und zu Pool- Fahrzeuge überlassen, müssen Sie den Führerschein übrigens vor jeder Fahrzeugübergabe überprüfen. Hier genügt es keinesfalls, sich auf die halbjährliche Prüfung zu berufen.

Ständig aktualisierte Informationen rund um das Fuhrparkmanagement finden Sie unter www.fuhparkmanagement-aktuell.de.

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Kupfer: 3.400 $/t und weniger als Kupferpreis!

Samstag, 27. Juni 2009 15:21

Nach Ansicht des Branchenriesen Corporacion Nacional del Cobre de Chile (Codelco) verharren die Kupferpreise nicht nur in diesem Jahr bei ihren Tiefständen, sondern bis weit in 2010 hinein. Chief Executive Jose Pablo Arellano sieht sogar erst für 2011, wenn das Tal der Tränen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise durchschritten sein wird, “Licht am Ende des Tunnels”.

Zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommt auch die staatliche chilenische Kupferkommission Cochilco. Sie erwartet für 2009 einen Durchschnittspreis bei Kupfer von rund 3.500 $/t. Im nächsten Jahr könnten es sogar noch weniger sein. Cochilco hält dann einen Preis von 3.300 $/t für realistisch.

Im Vergleich: 2008 lag der durchschnittliche Kupferpreis bei 6.950 $/t! Kupfereinkäufer können also ganz beruhigt ihrem Job nachgehen. Denn für die niedrigen Preise machen die Chilenen nicht nur die globale Wirtschaftskrise verantwortlich, sondern auch den immer größer werdenden Materialüberschuss. Cochilco schätzt, dass in diesem Jahr 550.000 t auf Halde produziert werden und 2010 sogar 600.000 t: eine so gewaltige Menge, die den Kupferpreis geradezu physisch zu Boden drückt. Von neuen Höhenflügen ist das rote Metall jedenfalls meilenweit entfernt.

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