Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Marketing'

Wie bringen Sie Ihr Thema an den Journalisten?

Donnerstag, 1. Juli 2010 11:52

Das ist die Frage der Fragen. Darüber grübeln Sie nach, denn die Antwort ist entscheidend für Ihren Erfolg. Wenn Journalisten Ihre Pressemitteilung beachten und veröffentlichen, dann ist Ihr Chef zufrieden. Und letztendlich sichert das Ihren Job. Aber Achtung! Die Methoden so mancher Lehrbücher sind überholt: Zum klassischen Versand Ihrer Pressemitteilung kommen die Online-Möglichkeiten hinzu. Und Sie sind gut beraten, diese Formen zu mischen.

Ihre E-Mail-Pressemitteilung im Visier

Mehr als 200 Pressemitteilungen landen täglich und durchschnittlich in Deutschlands Zeitungsredaktionen, die als Online-Version versendet werden. Das geht schnell, weil Kopierarbeiten, Eintüten, Etikettieren und der Weg zum Postamt entfallen. Das spart Geld, weil der Versand papier- und portolos geschieht. Aber es birgt auch die Gefahr, in der langen Mail- Reihe zur Bedeutungslosigkeit zu verblassen, weil andere Namen die Aktualität definieren, z. B. wenn BMW seine Jahresbilanz veröffentlicht oder wenn der Quelle-Ausverkauf strategisch zum Desaster wird oder wenn der Fußballwettskandal noch weitere Kreise zieht. So begleitet Ihren E-Mail-Versand die berechtigte Frage: Wird der Journalist sie lesen, beachten und sogar verarbeiten? Immerhin bräuchte es nur ein Klick auf die Tastatur und er würde sich inmitten Ihres Themas wiederfinden. Aber mit einer mindestens 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit klickt der Journalist nicht. Es sei denn, gerade überschlagen sich in Ihrem Unternehmen Krisenmeldungen, die einen handfesten Skandal vermuten lassen, oder Sie rangieren auf der Dax- 30-Liste. Trifft dies nicht zu, dann minimiert sich Ihre Chance um weitere fünf Prozent. Das alles ist jedoch kein Dilemma, wenn Sie jede, wirklich jede Schlüsselwirkung für das Erstellen und Versenden Ihrer Pressemitteilung beachten.

6 Tipps für die optimale Wirkung Ihrer E-Mail-Pressemitteilung

1. Stellen Sie Ihren Verteiler sorgsam und aktuell zusammen

Bitte versenden Sie nie, niemals nach dem Gießkannenprinzip. Auch wenn die Versuchung groß ist, mit einem Tastendruck 2.000 oder gar 4.000 Journalisten zu erreichen, vielleicht mit Hilfe eines groß angelegten gekauften Verteilers oder einer Dienstleistungsagentur, die Ihren Versand sicherlich gerne übernimmt: Verzichten Sie darauf. Denn es kostet viel Geld und generiert wenig Wirkung.

Besser ist:

  • Recherchieren Sie durch Lesen von Zeitungen und Fachblättern, durch Beobachten von Radio- und TV-Formaten, welche Redaktion, welcher Journalist Ihre Themen bearbeitet und beachtet. Diese Auswertung ist für den Aufbau Ihres Presseverteilers und für die Kontaktaufnahme zu den Journalisten wichtig.
  • Wenn Sie mit Hilfe von Dienstleistern Ihren Verteiler zusammenstellen möchten, dann macht das nur dann Sinn, wenn Sie Ihrem Auftrag Schlüsselwörter hinzufügen, damit nur die Redakteure in Ihren Verteiler gelangen, die sich wirklich mit Ihren Themen befassen. Wenn Sie zum Beispiel in der Gesundheitsbranche tätig sind, so lauten Ihre Schlüsselwörter Medizin, Wissenschaft, Gesundheit etc., unter anderen bietet Zimpel solche detaillierten Möglichkeiten an: www.zimpel.de.
  • Recherchieren Sie, welche Presseportale für Ihre Branche am ehesten in Frage kommt. Unter www.pr-gateway.de/white-papers/kostenlosepresseportale finden Sie eine Übersicht zu kostenlosen Presseportalen.
  • Bilden Sie in Ihrem Presseverteiler auf jeden Fall eine VIP-Kategorie. In diese werden die Journalisten aufgenommen, die regelmäßig und positiv über Ihr Unternehmen berichten, und darüber hinaus Journalisten, mit denen Sie im persönlichen Kontakt stehen. Initiieren Sie das ganze Jahr hindurch Gesprächssituationen mit Journalisten, z. B. durch
  • Telefonkontakt
  • Redaktionsbesuch
  • Einlandung zu Ihrer Pressekonferenz und zu Events
  • Einladungen zum Journalistengespräch an Ihren Messestand
  • Einladung zu einem Pressefrühstück zu Beginn des Jahres etc.

2. Geben Sie sich mit Ihrer E-Mail zu erkennen.

  • Versteckspiele und Werbef loskeln sind für Ihre E-Mail-Pressemitteilungen ein absolutes K.O.-Kriterium.
  • Geben Sie sich schon in der Betreffzeile namentlich zu erkennen.
  • Schreiben Sie schon in der Betreffzeile das Wort Pressemitteilung oder PM, damit der Journalist weiß, es handelt sich um eine Information und nicht um eine Werbung.
  • Ihnen bleiben 7 Worte für die Headline – dann muss der Journalist wissen, um welches Thema sich Ihre Pressemitteilung dreht. Die Betreffzeile ist also die wichtigste Zeile Ihrer E-Mail-Pressemitteilung.

3. Beginnen Sie Ihren E-Mail-Text mit einem weiteren Header.

  • Ergänzen Sie die Betreffzeile um eine weitere Information zum Thema.
  • Formulieren Sie hier die Essenz Ihres Themas.
  • Stellen Sie den Zusammenhang zur Betreffzeile her.
  • Formulieren Sie die Schlüsselworte Ihrer Pressemitteilung.

4. Schreiben Sie Ihren Textblock im journalistischen Stil.

  • Das Wichtigste gehört an den Anfang, und zwar prägnant und pointiert.
  • Verbreitern Sie Ihre Information zum Textende hin mit Angaben zu weiterführenden Informationen im Pressebereich Ihrer Website oder teasern Sie Ihren Pressetext mit wenigen Zeilen an.
  • Setzen Sie einen Link zum ausführlichen und ungekürzten Pressetext im Pressebereich Ihrer Website. Übrigens: 400 Zeichen sollten bei einer angeteaserten E-Mail-Pressemitteilung nicht überschritten werden. Denn hier geht es nur um einen Überblick, um das Nennen Ihrer Nachricht, das Wecken der Neugierde auf die Details. Und die findet der Journalist im Anhang bzw. auf Ihrer Website.

5. Fügen Sie keine hochaufgelösten Fotos an.

  • Bieten Sie Pressefotos als Download im Pressebereich Ihrer Website an und setzen Sie den Link dazu.
  • Fügen Sie bei Bedarf nur Bilder mit 72 dpi an, vorzugsweise im JPG-Format.

Achtung: Die Datenmenge für Ihre Mail ist begrenzt und darf nicht größer als 5 MB sein,  diese Grenze akzeptieren die meisten Redaktionen. Ansonten risikieren Sie, dass Ihre Pressemitteilung nicht zugestellt und somit ungelesen bleibt.

6. Nennen Sie am Ende der E-Mail Ihren Pressekontakt.

Zu den Kontaktdaten zählen Ihr Name, Ihre Funktion, der Unternehmensname, die Unternehmensanschrift, Telefonund Faxnummer, Handynummer und E-Mail-Kontakt, URL.

Hinweis

Eine Pressemitteilung ist kein persönlicher Brief. Sie ist sachlich, bringt Fakten und verzichtet auf jegliche Floskeln. Folglich sollten Sie auf Anrede und Grußformel verzichten. Sie wirken nicht professionell, sondern überflüssig. Fügen Sie auch Ihrer EMail- Presse mitteilung eine laufende Pressenummer bei, so erleichtern Sie die Zuordnung, die Zitierfähigkeit und die Archivierung.

Fazit

Das Versenden Ihrer E-Mail-Pressemitteilung spart Zeit und Geld. Fragen Sie sich vor jeder PM-Veröffentichung: Für wen ist die Nachricht relevant? Ein Versenden nach dem Gießkannenprinzip ist kontraproduktiv, weil es die Erfolgskontrolle erschwert, weil es zu 95 Prozent die Redaktionen nicht interessiert und weil die Allround-Versendung wenig professionell wirkt. Besser ist es, Sie stellen einen Fachverteiler zusammen, der stets aktuell ist und aus persönlichen Kontakten besteht.

Weitere Informationen über Pressetermine und andere Techniken finden Sie unter www.prpraxis.de

Thema: Marketing, Public Relations (PR) | Kommentare (0)

Marken und Marketingsteuerung in der Zukunft

Freitag, 26. März 2010 11:58

Wie Sie in den nächsten Jahren Ihre Marken und Ihre Marketing-Aktivitäten steuern – die wichtigsten Trends aus dem wandlungsbeschleunigten Brand-Universum

Die Architektur unserer Markenwelt hat sich verschoben. Bislang ungekannte Labels und Initiativen bringen  die Markenstatik von Gucci bis Mercedes ins Wanken. Aus der Untersuchung „Building Best Brands“ der  GfK-Forscher Twardawa und Haller geht hervor, dass die Käufer das alte Markendenken ablehnen: Im  Durchschnitt haben Marken in den vergangenen 3 Jahren 43 % ihrer First Choice Buyer verloren. Diese  stehen für 60 bis 80 % des Umsatzes.
Marken werden künftig einen anderen Sinn erfüllen: Die Marken von morgen müssen sich auf Augenhöhe  mit dem Kunden begeben, mehr Lebensberater als angebetete Ikone sein. Richten wir uns also auf eine  neue Markenwelt mit neuen, unkonventionellen Playern ein. Wir zeigen Ihnen mit unseren Marketingtrends,  was Sie von den Pionieren für Ihr eigenes Marketing lernen können.

Ethik-Marketing, Verantwortungsmarketing:

Marken der Zukunft bevorzugen eine Architektur, bei der der Konsument im Mittelpunkt steht und eine aktive Rolle  einnimmt.
Wie die Berufs-Zyniker des „Spiegel“ darauf kommen, dass die kommenden Generationen visionslos seien, bleibt wohl ihr Geheimnis. Wir haben in letzter Zeit jede Menge konstruktive und visionsgeladene Markenprojekte begutachtet, die für die Zukunft hoffen lassen. Es führt jedoch kein Weg an folgender  schmerzlicher Erkenntnis vorbei: Die Käufer von morgen sehnen sich nach neuen Labels, frischen Marken,  die nicht mehr nur Glamour versprechen, sondern auch ihre soziale und ökologische Verantwortung  nachweisen können. Viele Trends im Marketing der Zukunft gehen deshalb in eine Richtung wie z. B. die  der niederländischen Initiative Made By (www.made-by.nl), die ein interessantes Track&Trace-System entworfen hat. Neue Supermarken wie Kuyichi (www.kuyichi.com, verdoppeln Jahr für Jahr ihre Umsätze) oder Intoxica (www.intoxica-jeans.com) sind bereits der Initiative beigetreten und zahlen 0,2 bis 0,5 % des  Einkaufswertes an die Stiftung. Dafür – wir kennen das von deutschen Eierlieferanten – ist jeder Abschnitt  der Produktion für den Käufer einsehbar. Das Eintippen der Identifikationsnummer im Internet reicht aus.
Greenwashing könnte so bald der Vergangenheit angehören. In Freiburg wurde vor Kurzem die erste  deutsche Dependance der Initiative eröffnet. Ein blauer Knopf als Markenzeichen soll das  Herkunftsmarketing von Made By zu einem weltweiten Qualitätssiegel machen.

Multidimensionale Marken:

Die Markenlogik von morgen bringt speziell in der Medienbranche Hybride hervor,  die die gesamte Wertschöpfungskette von Produkt über Inhalt bis Lifestyle-Marketing zum Geschäftsfeld erklären.  Medienmarken werden publizieren, Trends setzen, Kreativ- und Mediaagentur sein.

Das kanadische Hipster-Magazin Vice (www.viceland.de) hat – während andere Tageszeitungen und  Publikumsmagazine nach wie vor über abstürzende Anzeigenerlöse klagen – seinen globalen Siegeszug angetreten. Vice ist provokant, chauvinistisch, pornografisch, aber immer ironisch und vor allem ganz nah an jungen Lebensstilen, ohne langweilige Zielgruppenpublizistik abzuliefern. Die Botschaft von Vice ist sehr  einfach: „Wir identifizieren die aktuellsten Trends der jungen Zielgruppen rund um den Globus!“

Damit weckt das Magazin (das in 13 Ländern, auch in Deutschland und Österreich, mit eigenen redaktionellen Inhalten auftritt) bei den Lesern, aber vor allem bei der Industrie weiter gehende Begehrlichkeiten: Vice als Trendscout und Marketingmotor zu nutzen. Die cleveren Macher haben das längst erkannt und bieten  Marketingkampagnen für Kunden an, die eine junge Klientel ansprechen möchten. Wenn die Werbeerlöse  für das eigene Unternehmen an Grenzen stoßen – warum nicht für andere Marken Kampagnen entwerfen?! Für Red Bull hat die Media-Company von Vice, die auf den viel sagenden Namen Virtue (Keuschheit) hört, Videoprojekte realisiert, ebenso für Dell und eine Menge anderer Medienfirmen.

Amphibische Marken:

Es reicht nicht mehr, mit einer genialen Idee die Kunden zu begeistern. Marken mit Zukunft  verbreiten sich zentrifugal – überall dorthin, wo sich der Kunde aufhält. Selbst ausgewiesene Kultmarken werden künftig an mehr als ein Standbein denken müssen. Mehr denn je  müssen sich Marken den sich immer schneller wandelnden Konsumlaunen der Menschen anpassen.  Starbucks, das in den USA erste Filialen schließen musste, wohingegen das Deutschlandgeschäft  zufrieden stellend läuft, verkauft deshalb Kaffeemischungen und Speiseeis in Supermärkten.  Rezessionsgeplagte Kunden können sich seitdem ihr Starbucks-Erlebnis in bescheidenem Rahmen  zuhause bereiten. Burger King hat vor Kurzem zur gleichen Maßnahme gegriffen und die bei Kindern  beliebten Apple-Fries in Supermärkten angeboten. Die California Pizza Kitchen Inc. ist ein Pionier auf dem   Gebiet der flexiblen Vertriebsorganisation: Sie bietet schon länger ein Pizzaprodukt als Tiefkühlware im Supermarkt an und konnte bisher damit 159 Millionen Dollar umsetzen, ein Zuwachs von 19,6 %.

Sinnmarken:

Die neue Generation der Supermarken tritt mit einer Story und einer Mission auf, wohingegen die  Angeber-Marken des 20. Jahrhunderts Unterwerfung und Anbetung forderten.
Die Konsumenten von morgen erwarten von den neuen Marken und Produkten nicht nur Authentizität und  Ehrlichkeit. Künftig werden die Marken gewinnen, die den Kunden eine Vision geben und ein Sinnangebot  machen können. Der amerikanische Reinigungsmittelhersteller Method produziert nicht nur sehr schöne
und ökologische Produkte, sondern erzählt – mit viel Selbstironie – die eigene Vision einer „sauberen Welt“.  Menschen von nebenan berichten auf der Method- Website, dass ihnen eine saubere Umwelt und eine  saubere Wohnung gleich wichtig sind. Sauberkeit bekommt dadurch ein völlig neues Image, es wird nicht  mehr mit Zwanghaftigkeit und chemischer Keule identifiziert, eine ganze Branche wird mit neuen,  ökologischen Augen betrachtet. In dem Method-„Humanifesto“ (als Download unter www.methodproducts.co.uk/assets/method_humanifesto.pdf) ist zu lesen: „Wir glauben, dass Dreck in seinen schleimigen, verqualmten,  giftigen und widerlichen Manifestationen public enemy Nummer eins ist.“ Voilà: Sauberkeit als LOHAS- Lifestyle. Method hat im Jahr 2007 rund 115 Millionen Dollar umgesetzt, was einem Zuwachs von 60 %  gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Weitere informative Neugikeiten und interessante Trendprognosen erhalten Sie auf www.zukunftsletter.de!

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Medien-Sponsoring ist ein Win-win- Instrument in der Finanzkrise

Freitag, 12. Februar 2010 10:48

Gemeinsam stark, das ist die Devise auch im Mediengeschäft. Und mit wem würde sich eine Kooperation eher anbieten als mit Ihrer Zielgruppe Nr. 1, den Medien.
Die Gründe für ein Medien-Sponsoring sind vielfältig, ebenso wie die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Voraussetzung für eine effektvolle Wirkung im Sinne Ihrer Kommunikationsstrategie sind zunächst die klaren Antworten auf diese Fragen:

1. In welchem Medium sehen Sie Ihr Unternehmen imagefördernd dargestellt?

2. Welches Medium berichtete über Ihr Unternehmen in positivem Tenor?

3. In welchem Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe?

4. Wie hoch ist der gegenseitige Nutzen einer Kooperation?

Und die Auswertung dieser Antworten wird Ihnen aufzeigen:

Mit welcher Zeitung, welchem Fachmagazin oder welchem Sender Sie das Gespräch aufnehmen sollten und wem Sie Ihre Sponsoring-Ideen darlegen könnten.

Diese Aktionen im Medien-Sponsoring versprechen Erfolg

1. In den Printmedien Sonderbeilage als Themenheft:

Wenn Ihre Unternehmensthemen für die Leser einer Zeitung bedeutsam sind, bieten Verlage die Möglichkeit, eine Sonderbeilage beizufügen. Und immer ist es dabei sinnvoll, über Sonderpreise zu sprechen.

Ihr Vorteil:
-  Sie können Druckkosten senken, Porto sparen.
-  Sie können das Themenheft zeitlich digital an Ihren Verteiler senden mit dem Hinweis auf die Veröffentlichung in der Zeitung.
-  Sie können auf Ihrer Website mit dem Sonderheft werben.
-  Sie erreichen eine breite Leserzahl und demonstrieren darüber hinaus mit einer Sonderbeilage in Ihrer Zeitung eine höhere Glaubwürdigkeit als mit einem werbemäßigen Flyer, wenn Sie die Beilage im journalistischen Stil – allerdings mit dem wörtlichen Zusatz „Anzeige“ – gestalten.

Achtung: Das Vermischen von Redaktions- und Werbetexten ist verboten. Kennzeichnen Sie Ihre Sonderbeilage eindeutig als Werbebeilage. Die Redaktionen sehen dafür ein gesondertes Layout vor, mit der eindeutigen Kennzeichnung. Entsprechende Gesetzestexte der jeweiligen Landespressegesetze finden Sie unter www.presserecht.de.

Gastkommentar
Ihr CEO sagt zur Branchenentwicklung seine Meinung und wird zum Kommentator aktueller Ereignisse, die er dem Leser anschaulich mitteilt.

Ihr Vorteil:

- Ihr Chef wird von den Lesern als Experte wahrgenommen. l Mit ausführlicher Autorenzeile am Ende des Beitrages werben Sie für Ihr Unternehmen.
-  Das Vertrauensverhältnis und die Zusammenarbeit mit der Redaktion stärken sich mit jeder neuen Veröffentlichung.

Expertenrat und Hotline
Jede Redaktion pflegt einen Experten-Pool, so wie Sie Ihren Journalistenverteiler. Bieten Sie in einem Gespräch die Expertise Ihres Chefs zu bestimmten Themenschwerpunkten an.

Ihr Vorteil:
-  Sie pflegen einen direkten Kontakt im Gespräch zu Lesern.
-  Sie werden namentlich und mit Hinweisen auf Ihr Unternehmen in der Zeitung vor dieser Aktion beworben.
-  Sie erschließen sich eine breitere Zielgruppe.

2. In TV und Rundfunk Titelpatronat und Presenting
Unternehmen werden vor einer Sendung, vor einem Beitrag genannt, erhalten eine kurze Sequenz, um sich darzustellen, oder werden im Vor- bzw. Abspann erwähnt. Sinnvoll ist eine Partnerschaft auf regionaler oder lokaler Ebene.

Ihr Vorteil:
-  Sie erhöhen Ihren Bekanntheitsgrad in der Region.
-  Je nach Auswahl der Sendung vermitteln Sie Sachlichkeit oder Emotion.
-  Sie vernetzen Ihre Kommunikation.

3. Im Internet
Online-Ausgaben der Zeitungsverlage rechnen mit Werbeeinnahmen und sind oftmals verhandlungsbereit hinsichtlich Preis und Gestaltung. Bewährte Aktionen sind:
-  Gewinnspiele,
-  Bannerwerbung,
-  Verlinkung.

Ihr Vorteil:
Sie installieren einen sinnvollen Kommunikationsmix und erreichen
-  eine breite Werbewirkung,
-  neue Zielgruppen,
-  Verlinkung auf Ihre Website und Einsetzen eines interaktiven Elementes.

Mit IT-Werbung liegen Sie im Trend. Nach aktueller Studie von BITKOM wuchs im ersten Quartal 2009 die Investitionsbereitschaft für Online-Werbung um rund 11 Prozent. Die Investitionen in Online-Werbung belief sich somit auf rund 340 Mio. Euro angeführt von der Tourismusbranche. Somit ist dieser Werbebereich ein Bereich der Zukunft und eine hervorragende Art des Medien-Sponsorings.

Weitere effiziente Praxisbeispiele zu erfolgreichen Mailings und Werbekampagnen finden Sie auf www.werbepraxis-aktuell.de

Thema: Allgemein, Marketing, Verkaufsmanagement | Kommentare (0)

Wie Sie das Internet optimal für die tägliche Daten- und Lieferantensuche nutzen

Dienstag, 15. Dezember 2009 11:50

Nutzen Sie noch Firmennachschlagewerke oder Lieferantenverzeichnisse auf CD-ROM? Motten Sie sie ruhig ein, denn das Recherche-Werkzeug Nr. 1 im Einkauf ist heutzutage das Internet. Doch dabei müssen Sie ein paar Dinge beachten, wenn die Arbeit effektiv sein soll. Denn etwas im Internet suchen ist eine Sache – das schnelle Finden eine andere.

Wenn auch Sie immer wieder mal stundenlang im Web suchen und nichts außer unüberschaubaren Trefferlisten finden, dann hilft Ihnen dieser Beitrag garantiert weiter! Für die Suche nach neuen  Lieferanten sind die Online-Lieferantendatenbanken als direkte Nachfolger der Bücher und CDs die 1. Wahl. Im Vergleich zu einer Suchmaschine oder einem Web-Katalog finden Sie in einer Lieferantendatenbank bereits vorsortierte Informationen. Außerdem ist die Bedienung der  Lieferantenverzeichnisse in den meisten Fällen einfacher und komfortabler.

Praxis-Tipp:

Nutzen Sie für Ihre Lieferantensuche zuallererst professionelle Lieferantendatenbanken  im Internet. Die Zahl der weltweit zur Verfügung stehenden Lieferantendatenbanken ist groß – keiner hat sie bisher gezählt, wahrscheinlich gibt es Hunderte, wenn nicht sogar Tausende.

Beachten Sie:

Den schnellen Zugriff auf eine Vielzahl von Lieferantenverzeichnissen im Internet haben  Sie unter http://www.einkauf.oesterreich.com im „Einkaufsleuchtturm“, dem größten deutschsprachigen  Link-Portal für Einkäufer, unter der Rubrik „Wer liefert was?“.

8 Praxis-Tipps für eine schnelle und lohnende Recherche

1. Werden Sie sich klar darüber, was genau Sie suchen, noch bevor Sie online gehen.

2. Wählen Sie die passende Suchhilfe für die Recherche-Aufgabe aus.

3. Stellen Sie sicher, dass Sie die gewählte Suchhilfe vollständig beherrschen.

4. Verwenden Sie nicht nur einen einzelnen Suchbegriff.

5. Wählen Sie die richtigen Stich- und Suchwörter.

6. Verwenden Sie immer nur die Einzahl.  Beispiel:  Schiedsgericht und nicht Schiedsgerichte.

7. Seien Sie äußerst diszipliniert und konzentrieren Sie sich voll auf das, was Sie suchen. Das Internet  birgt ein riesiges Ablenkungspotenzial.

8. Klicken Sie nicht in den Ergebnisseiten herum. Werden Sie nicht im 1. Drittel der Resultate-Seite  fündig, überdenken Sie Ihre Suchanfrage (die verwendeten Suchwörter).

Erfolgreich recherchieren mit Google

Google ist weltweit die Suchmaschine Nummer 1. Selbstverständlich gibt es unzählige andere –  welche Sie verwenden, ist eine Frage Ihres persönlichen Geschmacks.

Beachten Sie:

Egal, welche Suchhilfe Sie verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie sich tatsächlich mit  dieser auskennen. Das Eingeben von Suchwörtern in die Eingabezeile auf der Google-Startseite ist  Ihnen sicherlich bekannt. Daneben finden Sie den Link „Erweiterte Suche“, mit der Sie komplexere  Suchvorhaben starten können. Die danach erscheinende Suchmaske ist in 3 Teile gegliedert:

1. Mit Blau hinterlegte Eingabefelder für Suchbegriffe sowie ein Auswahlmenü für die Zahl der  Ergebnisse, die pro Seite angezeigt werden sollen. Diese 4 Eingabezeilen ersparen Ihnen das  Eingeben von Anführungszeichen, den OR-Operator oder das Minus-Zeichen. Wenn Sie die Suche  durchgeführt haben, zeigt Ihnen Google oben auf seiner Ergebnisseite, wie es Ihre Suchbegriffe in  seine „Suchsprache“ umgesetzt hat.

2. Hier können Sie Ihre Suche nach der Sprache der Ergebnisseiten, dem Dateiformat, dem  Aktualisierungsdatum einer Webseite, der Position der Suchbegriffe auf einer Seite und den Domänen  der Antwortseiten einschränken.
Beachten Sie: Suchanfragen beschränkt Google auf die Eingabe von maximal 10 Wörtern. Bei der  erweiterten Suche ist diese Grenze schnell überschritten. Google ignoriert alle Suchbegriffe jenseits  dieser Grenze, zeigt dies jedoch auf der Ergebnisseite unterhalb der Eingabezeile an.

3. Hier finden Sie die seitenspezifische Suche, die Sie unabhängig von den oberen beiden Abschnitten  verwenden können.

Beachten Sie:

Google unterscheidet bei den Suchbegriffen nicht zwischen Großund Kleinschreibung,  und auch Sonderzeichen wie Bindestriche sind Google egal.

Google schlägt Alarm

Ein Werkzeug, das Sie lieben werden, ist Google Alert (www.google.de/alerts?hl=de). Hiermit können  Sie sich regelmäßig automatisch per E-Mail über Google-Treffer zu bestimmten Begriffen informieren  lassen. Wenn Sie wissen möchten, wann und wo Ihr Name im Internet auftaucht, ob es etwas Neues  über einen wichtigen Lieferanten gibt oder wenn Sie Neues zu einem bestimmten Thema erfahren möchten, dann ist dieses kostenlose Werkzeug genau das Richtige für Sie.

Neue Suchwörter finden

Unter www.metager.de/asso.html finden Sie den Web-Assoziator der Meta-Suchmaschine MetaGer.  Wenn Sie bei einer Internet- Recherche mit Ihren Suchwörtern nicht weiterkommen, fragen Sie  einfach mal den Assoziator.

Auf der Seite www.einkaufsmanager.net erhalten Sie weitere interessante Hinweise zu Themen wie beispielsweise die Lieferantensuche.

Thema: Einkaufsmanagement, Marketing | Kommentare (0)

So schreiben Sie das perfekte Nachfass-Mailing

Freitag, 13. November 2009 15:06

Wie Sie beim Nachfassbrief vorgehen, um Erfolg zu haben

Nachfass-Mailings? Braucht es die heutzutage überhaupt noch? Soll man aus Kostengründen nicht alles auf ein Einmal-Anschreiben setzen? Wer dann nicht reagiert, hat vermutlich kein Interesse. So einfach kann man sich die Sache nicht machen! Denn es gibt verschiedene Gründe, die den Einsatz eines Nachfass-Mailings noch sinnvoll machen. Und genauso gute Gründe, es zu unterlassen. Hier sind unsere Tipps für Ihr perfektes Nachfass-Mailing.

Analysieren Sie Ihr erstes Mailing

Um zu den Gründen vorzu­stoßen, weshalb Ihr erstes Mailing wenig Reaktionen erbrachte, analy­sieren Sie es bitte inhaltlich genau: Haben Sie dem Kunden ein konkretes Kaufangebot gemacht? Haben Sie ihm erläutert, wie er Ihr Angebot nutzen kann? Haben Sie Response-Elemente, also z. B. eine Postkarte oder einen Faxvordruck, beigelegt? Stimmen Ihre Kontaktadressen? Simple Fehler wie diese können den Mailing-Erfolg erheblich schmälern. Und: Bereiten Sie ihr Nachfass-Mailing deshalb sorgfältig vor, damit Sie die Fehler aus dem ersten Versuch nicht wie­derholen.

Analysieren Sie Ihre Adressen sehr genau

Wenn es sich um Adressen aus Ihrem eigenen Bestand handelt, fragen Sie sich bitte: Wann haben Sie diese Adressen das letzte Mal geprüft? Sind Aktualisierungen des Bestands zu jedem Datensatz in Ihrer Adresskartei vermerkt? Liegen Aktualisierungen mehr als 6 Monate zurück, machen Sie sich bitte erst an die Aktualisierung Ihres Adressmaterials, bevor Sie ein zweites Mailing versenden und damit doppelte Kosten auslösen.

Rufen Sie Ihre Ansprechpartner an

Oft sind Ansprechpartner nicht mehr im Hause, oder die Zuständigkeiten haben sich geändert. Das können Sie nur durch einen persönlichen Anruf herausbekommen.

Wann Sie Ihr Erst-Mailing nochmals versenden müssen

Es gibt genau einen Fall, bei dem Sie Ihr Erst-Mailing nochmals versenden müssen. Wenn Ihr Ansprechpartner der gleiche ist, aber auf Nachfrage verneint, das Mailing erhalten zu haben. Dann nehmen Sie den Erst­brief und senden ihn unverändert noch mal los.

Gehen Sie zurück auf „Los“

Wenn es einen neuen Ansprechpartner für Sie gibt, weil Stellen neu besetzt oder Zuständigkeiten intern verändert wurden, müssen Sie ganz vorn vorne anfangen. Die nochmalige Aussendung Ihres Mailings wäre dann zu wenig. Denn Ihr neuer Ansprechpartner weiß vermutlich nichts über Sie. Deshalb sollten Sie sich persönlich vorstellen. Bitten Sie zum Beispiel um einen Vorstellungs­termin. Legen Sie eine Darstellung Ihres Unternehmens bei. Versenden Sie den Produktkatalog.

Konzipieren Sie Ihr Nachfass-Mai­ling

Nachdem Sie die Schritte 1 bis 5 hinter sich haben, können Sie sich an die Konzeption Ihres Nachfass-Mailings machen und dieses an die Adressen versenden, die das erste Mailing sicher erhalten haben. Bitte beachten Sie dazu unsere Tipps im unten stehenden Kasten.

Legen Sei den Versandtermin fest

Der optimale Termin für Ihr Nachfass-Mailing ist frühestens eine und spätestens zwei Wochen nach Aussendung des ersten Mai­lings.

Fazit

Nachfass-Mailings sind teuer. Be­vor man sie versendet, muss man klären, welche Fehler im ersten Mailing gemacht wurden, und die­se vermeiden. Außerdem braucht es für ein Nachfass- oder Erinne­rungs-Mailing neue Argumente. Und die müssen überzeugender sein als beim ersten Mal. Nur dann wird ein Nachfass-Mailing auch er­folgreich sein.

Tipps für Ihr Nachfass-Mailing

Wiederholungsschreiben

Sie brauchen neue Argumente. Legen Sie fest, welche neuen Argumente Sie in Ihrem Mailing aufführen wollen. Hier sind ein paar Anregungen: „Nur noch wenige Exemplare vorrätig.“ „Achtung Aktionsangebot läuft aus.“ Oder: „Mehr als 2.000 Kunden haben das Produkt bereits im Einsatz. Hier sind ein paar Referenzen.“

Erwähnen Sie Ihr erstes Anschreiben nicht. Machen Sie es nicht wie in diesem Fall: „Sehr geehrter Herr XY, vor zwei Wochen sandten wir Ihnen unser Angebot mit der Bitte um Prüfung. Leider haben wir nichts von Ihnen gehört …“ Ein solcher Beginn ist aus mehreren Gründen psy­chologisch unwirksam: Zum einen machen Sie dem Leser ein schlechtes Gewissen („eigentlich hätte ich von dir was hören wollen“) und unter­stellen ihm Vergesslichkeit oder langsame Arbeitsweise. Zum anderen zeigt dieser Einstieg nur, wie erfolglos Sie waren. Denn Ihr erstes Mai­ling hat keine Reaktionen ausgelöst.

Locken Sie mit zusätzlichen Garantien. Um Ihren Ansprechpartner zu überzeugen, können Sie zusätzliche Garantien aussprechen: „Sie riskie­ren nichts. Wenn Ihnen der Artikel nicht gefällt, können Sie ihn jederzeit innerhalb der gesetzlichen Frist zurückgeben.“ Natürlich können Sie die­se Frist auch freiwillig verlängern.

Weitere ausführliche Tipps & Tricks zum Thema “Marketingtrends” und “Verkaufsmanagement” erhalten Sie auf:  www.marketing-trendinformationen.de

Thema: Marketing, Trends, Verkaufsmanagement | Kommentare (0)

Expertenrat: So optimieren Sie Ihre PR im Internet

Dienstag, 20. Oktober 2009 11:05

Das Internet wird immer wichtiger im Alltag, besonders für die 14- bis 49-Jährigen. 55  Prozent der Deutschen nutzen nach einer aktuellen Studie von BITCOM das Internet als  Informations- und Kontaktplattform. Was bedeutet dieser wachsende Trend für die PR in den  Unternehmen? Auf jeden Fall ein klares Votum dafür, die klassische PR um den Faktor Online-PR zu ergänzen. Dass dies ohne nennenswerten zusätzlichen Aufwand, aber mit  hoher Wirkung möglich ist, zeigt eine Expertin im Online Marketing: Melanie Tamblé berät  seit neun Jahren Unternehmen und Agenturen in diesem Bereich:

Was unterscheidet Online-PR von der klassischen PR?

Im Wesentlichen geht es um die Nutzung neuer Medien wie Online-Presseportale und RSS,  Web-Verzeichnisse und Suchmaschinen, Blogs und Foren sowie Podcasts und Videos.  Online-PR ist kein Ersatz für die klassische PR, sondern eine Ergänzung, um wichtige  Zielgruppen im Internet zu erreichen.

Sollten nach Ihrer Meinung auch kleine Unternehmen Online-PR verstärkt nutzen?

Ja, auf jeden Fall. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen, die über keine  großen Budgets verfügen, bietet sich Online-PR an. Viele Instrumente der Online-PR bieten  kostengünstige Möglichkeiten, um mit einfachen Mitteln eine hohe Reichweite zu erzielen und ganz neue Zielgruppen anzusprechen. Zum Beispiel kann ein Fachbeitrag in einem Blog  oder Online-Magazin den Zugang zu völlig neuen Zielgruppen eröffnen. Wer die neuen  Medien vernachlässigt, ist im Internet quasi nicht existent.

Welche Presseportale werden besonders frequentiert und sollten auf jeden Fall – unabhängig  von Branchen – genutzt werden?

Newsportale lösen nach und nach die klassischen Tageszeitungen als wichtigste Nachrichtenquellen ab. Es gibt im Internet inzwischen über 100 Presseportale, einige  kostenpflichtig, viele auch kostenfrei. Für Unternehmen mit knappen Budgets bieten sich vor allem die kostenfreien Portale an, um Pressemitteilungen zu veröffentlichen. Eine Übersicht  über die wichtigsten Portale finden Sie unter www.pr-gateway.de/presse/presseportale.

Welchen Vorteil bringt eine zusätzliche Online-PR konkret?

In erster Linie generieren die Unternehmen eine hohe Reichweite. Denn eine Pressemitteilung, die an einen dezidierten Presseverteiler gesendet wird, erreicht eben nur  diesen Verteiler und eine Veröffentlichung ist damit nicht garantiert. Eine Pressemitteilung  hingegen, die auf vielen Online-Portalen veröffentlicht wird, ist auch tatsächlich lesbar, und zwar nicht nur für Journalisten, sondern für jeden User, der sich für das Thema interessiert.

Wie erreichen Sie durch eine Pressemitteilung im Internet eine Suchmaschinenoptimierung?

Suchmaschinen bewerten für das Ranking einer Website insbesondere zwei Kritierien:  Content (Inhalt) und Backlinks (Links von anderen Websites). Durch die Veröffentlichung von  Pressemitteilungen auf vielen verschiedenen Websites und Presseportalen im Internet erzielt  ein Unternehmen eine Vielzahl so genannter guter Backlinks auf die eigene Website. Nicht  nur die Anzahl der Backlinks, sondern auch die Qualität der verlinkenden Seiten werden von  den Suchmaschinen bewertet. Presseportale haben naturgemäß eine hohe Relevanz im  Internet, da sie täglich aktuelle Informationen zu vielen verschiedenen Themen publizieren,  die von vielen Menschen im Internet gesucht werden.

Konkret: Welche Kriterien muss eine Online-Pressemitteilung erfüllen, um ein Suchmaschinen-Ranking zu beeinflussen?

Eine Online-PM muss gut und verständlich geschrieben sein, sie muss die wichtigsten Keywords enthalten, die für das Unternehmen und seine Produkte gesucht werden. Ziel ist es, die PM auf möglichst vielen Websites und Portalen zu veröffentlichen. Wichtig ist, eine  Pressemitteilung zusätzlich auf der eigenen Website zu platzieren, denn auch hier erzeugt  sie aktuellen und thematisch relevanten Content. Das wird von den Suchmaschinen positiv  bewertet.

Wie funktioniert Ihre webbasierte Software für Online-PR?

PR-Gateway wurde entwickelt, um den Aufwand der Online-Pressearbeit so gering wie  möglich zu halten. Jede Pressemitteilung wird nur einmal erfasst und kann per Klick parallel  an zahlreiche kostenfreie Presseportale im Internet übermittelt werden. Während die  händische Einzelerfassung auf nur zehn Presseportalen mindestens einen halben Arbeitstag  verschlingen kann, reduziert sich der Aufwand mit PR-Gateway auf fünf Minuten.

Und die Kosten?

Wir bieten ein sehr attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis für Unternehmen mit eigener PR- Stelle wie auch für Agenturen. Bei ein bis fünf Pressemitteilungen im Monat kostet die  Nutzung von PRGateway lediglich 19 € monatlich. Unternehmen, die weniger als eine  Pressemitteilung pro Monat veröffentlichen, können auch eine Einzelversandoption für 9,99 €  pro Pressemitteilung wählen.

Anmerkung der Redaktion:

Neue Medien spielen in der PR eine zunehmend größere Rolle. Um junge Zielgruppen zu  erreichen, kann die klassische Pressearbeit um Online-PR erweitert werden. Dieses  Interview und die Einschätzung der Expertin können Ihnen eine Anregung geben, mit einer webbasierten Software den Einstieg zu finden.

Sofern Sie auf der Suche nach weiteren PR-Tipps sind, schauen Sie sich doch auf der Seite www.prpraxis.de um. Dort  erhalten Sie imformationsreichen Inhalt rund um die Pressearbeit für die klassische- und Online-PR.

Thema: Marketing, Public Relations (PR) | Kommentare (0)

Die warmen Tage kommen: Gehen Sie mit Ihrer Werbung nach draußen!

Freitag, 18. September 2009 15:25

So gewinnen Sie neue Kunden in ihrer Freizeit

Die eigene Werbung den Menschen nahebringen – das will doch jeder. Nur tun muss man es! Und zwar im wortwörtlichen Sinne: Denn sobald die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, wollen alle raus ins Freie. Nur logisch, dass Sie auch mit Ihrer Werbung ins Freie müssen. Treffen Sie die Menschen in ihrer Freizeit.

1. Legen Sie fest, welche Ziele Sie mit der Aktion erreichen wollen

Wichtig ist, dass Sie diese Ziele nachprüfbar festlegen. Etwa: „100 neue Kunden erreichen, die uns bisher noch nicht kannten.“

2. Legen Sie fest, welche Kunden¬gruppen Sie erreichen wollen

Wollen Sie mit Ihrer Werbeaktion „alle“ erreichen oder wenden Sie sich an bestimmte Kunden oder Altersgruppen? Oft ist eine Einschränkung auf bestimmte Gruppen sinnvoll. Sie können dann Ihre Maßnahmen viel ziel¬gerichteter planen.

3 Überlegen Sie, wo Sie diese Kundengruppen antreffen

In welchen Freizeiteinrichtungen halten sie sich auf? Welche Veranstaltungen besuchen sie? Welches sind die besten Tage und Uhrzeiten für Ihre Aktion? Erstellen Sie eine Liste der Veranstaltungen, Feste und Verbrauchermessen in Ihrer Region.

4. Was können Sie Ihren Kunden in der Freizeit bieten?

Wie wollen Sie es umsetzen? In den Biergarten gehen und Flyer verteilen – das wäre ein Schuss in den Ofen. Wer die Kunden in der Freizeit „stört“, muss sich etwas einfallen lassen; etwa einen kostenlosen Service anbieten oder Warenproben verteilen.

5. Wie wollen Sie Ihre Idee umsetzen?

Was brauchen Sie zu der geplanten Aktion? Wie viele Mitarbeiter sind nötig, um sie umzusetzen? Müssen Sie eventuell Fachkräfte hinzuziehen? Oder ist Ihre Aktion so einfach, dass sie mit Studenten oder Hilfspersonal umgesetzt werden kann?

6. Wie gut ist Ihre Idee?

Wenn Sie Ihre Idee an den Ort und die zeitlichen Umstände anpassen, ist sie umso perfekter. Simples Beispiel: Verteilen Sie Sonnenkäppis an Regentagen, erhalten Sie nur die halbe Aufmerksamkeit. Eine Parfümerie, die einen Eincreme- Service im Freibad anbietet, dürfte allerdings der Renner sein.

7. Unterscheiden Sie zwischen privaten und öffentlichen Aktionen

Wenn Sie Ihre Werbeaktionen auf öffentlichem Grund und Boden durchführen wollen, müssen Sie sich an die zuständigen Ämter – z. B. das Rechts- und Ordnungsamt Ihrer Gemeinde – wenden. Neben unrealistischen Gebührensätzen können diese allerdings auch mit langen Genehmigungsverfahren nerven. Besser ist die Zusammenarbeit mit Privatveranstaltern oder gewerblichen Partnern. Den Preis drücken können Sie, wenn Ihre Aktion auch Werbecharakter für das Unternehmen hat, mit dem Sie zusammenarbeiten

8. Mit wem können Sie kooperieren?

Denken Sie auch an die Möglichkeiten einer wechselseitigen Kooperation. Wenn Sie eine Modenschau in einem Autohaus veranstalten, bieten Sie dem Autohaus auch mal die Ausstellung eines Pkw in Ihren Geschäftsräumen an. Oder binden Sie die Logos Ihrer Partner in die Werbemaßnahme mit ein.

9. Planen Sie eine Mitmachaktion – aber vergessen Sie die Passiven nicht

Besonders gefragt sind Aktionen, bei denen man mitmachen kann – weil man selbst etwas ausprobiert, weil man eine Kostprobe einer Dienstleistung erhält (ein Freiburger Masseur bietet z. B. kostenlose Probemassagen in Cafés und Kneipen an). Aber vergessen Sie nicht die Passiven. Nur die Mutigen trauen sich auf den Stuhl oder ans Spielgerät – die weniger Mutigen schauen zu. Sorgen Sie dafür, dass auch weniger Mutige etwas mitnehmen können – etwa eine kleine Kostprobe oder ein Werbegeschenk.

10. Verlängern Sie die Wirksamkeit

Je länger Sie sich im Gedächtnis verankern, desto stärker ist der Werbeerfolg Ihrer Aktion. Ich denke da zum Beispiel an meine kleine Nichte (6 Jahre), die nach einem Ausflug in die Autostadt Wolfsburg einen kleinen Kinderführerschein mitbrachte: Der wird wohl ein paar Jahre in ihrem Kinderzimmer hängen und möglicherweise nie weggeworfen.

Die in München und Bad Tölz mit mehreren Filialen vertretene Parfümerie Wiedemann zum Beispiel kommt ihren Kundinnen seit rund 10 Jahren auf diese Weise nahe. Motto: Raus aus dem Laden, ran an die Kundinnen. Seit mehr als10 Jahren gibt es Schminkaktionen, z. B. auf Golfturnieren, bei verkaufsoffenen Sonntagen oder Straßenfesten, bei Modenschauen und Bällen, Ballettvorführung der Rosenheimer Ballettschule, Hochzeits-messen, in Autohäusern, Sportstudios, Modegeschäften usw. – überall dort, wo sich die Chance bietet, potenzielle Kundinnen anzutreffen.
Um die Aktionen noch werbewirk¬samer durchführen zu können, haben sie sich im Jahre 2006 einen winzigen Wohnanhänger gekauft und ihn pinkfarben lackieren lassen. Überall, wo er parkt, kann man sich kostenlos schminken lassen. Produkte werden nicht verkauft – aber die verschönerten Mädchen und Frauen erhalten einen Schminkpass, auf dem vermerkt ist, welche Produkte für sie verwendet wurden. Schätzungsweise 1.500 Damen wurden in diesen 10 Jahren geschminkt – nicht viel. Denn der Anteil der Damen, die sich dann tatsächlich trauen, liegt häufig nur bei 1 % der Anwesenden – allerdings bemerken 100 % der Besucherinnen die Werbeaktion und behalten sie im Gedächtnis. Und auch wer sich nicht an den Schminktisch traut, wird mit Warenproben oder Flyern beschenkt. So wurden dann in der Tat mehrere 100.000 Menschen direkt erreicht.

Weitere, interessante News und Informationen zum Thema “Kundengewinnung” erhalten Sie auf www.werbepraxis-aktuell.de

Thema: Marketing, Verkaufsmanagement, Werbung | Kommentare (0)

So nutzen Sie einen Podcast für Ihre Firmenkommunikation

Donnerstag, 10. September 2009 14:13

Sie denken über neue Kommunikationswege nach? Sie wollen zum Beispiel über Ihre  Messeaktivitäten im Internet informieren, aber dabei nicht einfach nur einen Text ins Netz  stellen? Oder Sie möchten Ihre Mitarbeiter oder Kunden regelmäßig Neuigkeiten visuell  vermitteln? Dann stellen Sie tägliche Podcasts ins Netz.

Was ist eigentlich ein Podcast?

Der Begriff „Podcasting“ selbst setzt sich aus den zwei  Worten „iPod“ und „Broadcasting“ (engl. für Sendung, Übertragung, Rundfunk) zusammen.  Ein Podcast ist im Prinzip eine Audiodateien-Sendung. Mittlerweile hat sich der Begriff auch für Videos durchgesetzt. Kennzeichen eines Podcasts ist jedoch, dass Sie ihn sozusagen in  Episoden senden. Mit einem Podcast können Sie etwa Ihre Mitarbeiter täglich über neue  Events oder Gespräche auf Ihrer Messe informieren. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die  Podcasts zu abonnieren und herunterzuladen, sich über die Neuigkeiten Ihrer Messepräsenz fortlaufend zu informieren. So funktioniert Ihr Podcast-Abo Sie stellen den Podcast als  Mediendatei auf einem Server bereit. Daneben laden Sie zusätzlich eine XML-Datei hoch. Dadurch entsteht ein RSS-Feed. Ein Nutzer Ihres Angebots kann diesen sogenannten Feed  mit einer speziellen Software – etwa: mit iTunes – „abonnieren“. Seine Feed-Software  überprüft dann automatisch, ob Sie neue Beiträge (Episoden) von der Messe ins Netz  gestellt haben, und lädt diese herunter. So erstellen Sie den Podcast

1. Schritt: Aufnahme vorbereiten

Sie benötigen ein Aufnahmegerät – also ein Mikrofon bzw. eine Kamera. In aller Regel  werden Sie Ihre Aufnahme nachbearbeiten, um die Qualität zu erhöhen. Dazu gibt es  kostenlose Programme wie:
Audacity (Freeware, Audio)
Adobe Premiere (Video)

2. Schritt: Im richtigen Format aufnehmen

Für Podcasts eignen sich am besten MP3 für Audio und WMV oder MPEG 4 für Video, da  diese Formate die Aufnahme stark komprimieren und damit die Datei nutzerfreundlich  verkleinern. Die Nutzer können Sie dann also schneller runterladen. Falls Sie Ihren Podcast in einem anderen Format aufgenommen haben, können Sie die Aufnahme mit den Programmen umwandeln.

3. Schritt: Podcast im Internet bereitstellen

Um anderen Internetnutzern Ihre Episode zugänglich zu machen, laden Sie die Datei auf  einen Webserver. Der Webserver muss die Programmiersprache PHP verstehen. Für den  Upload benötigen Sie noch ein FTP-Programm, z. B. FileZilla (Freeware).

4. Schritt: RSS-Feed erstellen

Ein Podcast wird aus Ihrem Audio oder Video aber erst, wenn Sie diesen in einen RSS-Feed einbinden. Damit erst können die Nutzer Ihre aufgenommen Folgen abonnieren. Die meisten  Weblog- und neueren Web-Content-Management- Systeme stellen heute bereits Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie automatisch RSS-Dateien erstellen können. Doch auch, wenn  Sie derzeit noch kein solches System einsetzen, haben Sie die Möglichkeit, RSS-Feeds  anzubieten.
So kommunizieren Sie Ihren Podcast Um einen Podcast bekannt zu machen, sollten Sie  diesen vom eigenen Blog aus verlinken, von der eigenen Website aus verlinken und in einem  entsprechenden Verzeichnis listen, z. B. www.podcast.de. Garantieren Sie mit Ihren Podcasts 3 Dinge: Originalität, Kontinuität und Qualität.

Sie sind auf der Suche nach neuen, einzigartigen Marketing & Trendinformaionen? Dann schauen Sie doch auf der Seite www.marketing-trendinformationen.de vorbei und erhalten Sie eine detaillierte Übersicht zu aktuellen Marketing-Trends.

Thema: Marketing, Trends, Zukunft | Kommentare (0)

Achtung, Wertewandel: Das war’s mit der Spaßgesellschaft

Mittwoch, 8. Juli 2009 14:46

Wie Sie jetzt Ihre Werbung in Wort und Bild umstellen müssen

„Mami Mami, die Sparkasse ist ja eine Riesenbank!“
Kennen Sie den Sparkassen-Spot, bei dem ein junges Mädchen, während ihre Eltern beim Beratungsgespräch sitzen, eine Entdeckungsreise durch die Bank unternimmt?
Sie wandelt mutterseelenallein durch riesen Hallen, taucht in das Getümmel des Börsengeschehens ein und ist am Ende von der schieren Größe begeistert. Zu sehen sind Broker, Immobiliengeschäfte – all das, was uns den Beinah-Zusammenbruch des Banksystems beschert hat.

Mit Spots wie diesem kann man heute keine Werbung mehr machen. Denn Sparkassen und Volksbanken kommen gerade deshalb besser durch die Krise, weil sie in den Augen der Verbraucher noch persönlich und kundennah sind. Aber das ist nicht der einzige Spot, der geändert werden muss. Bis hinein in Texte und Bilder muss der Wertewandel gehen – die Verbraucher wollen nicht mehr mit den großspurigen Tönen der letzten Jahre angesprochen werden.

Diese 7 Werte liegen jetzt im Trend:

Empathie ist das Gefühl der Stunde.
1. Ging es in den letzen Jahren um Lustgewinn, Selbstverwirklichung und Partylaune (selbst Geiz war bekanntlich geil), so ist das Gefühl der Stunde das Einfühlungsvermögen. Wer es schafft, den Ton zu treffen, die Bedürfnisse der Umworbenen mitfühlend aus- und anzusprechen, bei dem klappt es auch mit den Werbekampagnen.

Wachstum ist out.
2. An fantastische Zuwachsraten glaubt derzeit niemand mehr. Global, international, dynamisch – das sind Worte, die Sie aus Texten streichen können. Zuverlässig, beruhigend, sicher – das sind die Adjektive, die jetzt gefragt sind. Das klappt bei der Allianz schon ganz gut. Die bewirbt ihre Lebensversicherungen mit dieser Headline: „Für die einen ist es eine langweilige Geldanlage, für Millionen Allianz-Kunden der Grund, warum sie ruhig schlafen können.“

Großspurigkeit ade.
3. Mein Auto, mein Haus, meine Yacht – dieser Dreiklang ist passé. Aber jetzt heißt es: meine Familie, meine Freunde, mein Sparstrumpf. In die Werbung zieht also mehr Realismus ein – allerdings weich gezeichnet, harmonisch und farbenfroh.

Nähe ist Trumpf.
4. Wer es schafft, mehr Nähe zu seinen Kunden zu demonstrieren und auch umzusetzen, der wird sie auch in schwierigen Zeiten noch erreichen. Nähe demonstrieren Sie unter anderem auch durch die Verwendung des Wortes „wir“.
Gehen Sie mit der Kamera näher ran. Aufnahmen, die Distanz vermitteln – durch Größe und Weite –, senden derzeit die falschen Signale aus. Ihre Bilderwelt sollte klein, überschaubar und heimelig sein.

Familien, Freunde, Netzwerke sind in.
5. In schwierigen Zeiten haben diese Werte wieder Zulauf. Sorgen Sie dafür, dass Sie in diese Vertrauensnetzwerke gehören. Mehr als je zuvor sollten Sie versuchen, Konzernverhalten, unpersönliche Briefe oder anonyme Kundenbetreuung zu verbannen. Wer verkaufen will, muss zuhören und beraten können – auch wenn dies mehr Zeit kostet.

Sicherheit ist gefragt.
6. Auch dieses Wort hat Hochkonjunktur. Je höherpreisiger die von Ihnen angebotenen Waren und Dienstleistungen sind, desto mehr müssen Sie Sicherheit verkaufen. Bei Investitionsentscheidungen im B-to-B-Bereich kommen zur Sicherheitsbotschaft auch Werte wie Kostenreduktion hinzu.

Merke: „Gewinnmaximierung“ ist als Werbewort weniger wertvoll als der Begriff „Einsparung“.

Strahlen Sie Wärme aus.
7. Coolness ist jetzt nicht mehr angesagt. Werbung muss sozusagen für Wellness sorgen! Werden Sie kuschelig! Kalte bläuliche Farben hatten in den letzten Jahren Hochkonjunktur. Jetzt soll es wärmer werden! Orange, Braun, Ocker, Gelb und warme Rottöne transportieren freundliche emotionale Botschaften.

Ergänzende Hinweise rund um zeitgemäße Werbeaktionen, innovative Werbeideen und die Werbetrends von morgen finden Sie unter www.werbepraxis-aktuell.de.

Weiterführende Tipps und Informationen über Märkte im Wandel, innovative Ideen in der Werbung und intelligentes und emotionales Werbetexten finden Sie unter www.marketing-trendinformationen.de.

Thema: Marketing, Werbung | Kommentare (0)

Ja, auch wir können: Wir-Gefühl startet eine neue Karriere

Montag, 1. Juni 2009 12:32

Was ist das Werbewort des Jahres, welcher Begriff wurde im vergangenen Jahr im Rahmen von Werbung auf dem deutschen Werbemarkt am häufigsten genutzt?

Es ist das kleine, aber viel sagende Wörtchen “Wir”.

Obama sagte ja auch nicht, “Yes, I can”, und der schnell dahingeworfene Claim wurde zum Programm für einen neuen Aufbruch in Politik und Wirtschaft. Sich im Kollektiv wiederzufinden und nach Identitäten zu suchen, die über das eigene Ich hinausgehen, wird in den kommenden Monaten zu einem zentralen Trend in der Gesellschaft, aber auch auf unseren Märkten werden.

Gerade ist das Magazin “Wir” an den Kiosk gegangen.

Der Untertitel der Zeitschrift (“Kommt in den besten Familien vor”) verrät, was mit “Wir” vor allem gemeint ist: die Familie. “Wir” ist ein Magazinprojekt der Süddeutschen Zeitung”, das sich mit viel Herzblut dem von uns unter “Familie 2.0″ definierten Trend widmet. Die Anzeigenkunden beteiligen sich zumindest in der ersten Ausgabe intensiv am Wir-Marketing: Neben den erwartbaren Kunden wie Kinderwagenhersteller schalten auch Versicherungen, Banken und Premiummarken wie BMW, Microsoft und Hugo Boss Anzeigen für Jung und Alt.

Wertemonitor

Auch im Wertemonitor des Zukunftsinstituts (“Wie geht’s der Welt”), der in Zusammenarbeit mit GfK Roper entsteht und in dem Menschen in 25 Nationen nach den für sie wichtigen Werten befragt wurden: Familie, stabile soziale Beziehungen und Freundschaft gehören überall zu den Top-10-Werten, wohingegen Werte wie Macht (Platz 52), Status (Platz 49) und Egoismus (Platz 52) abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landeten.

Buchtittel

Nicht zuletzt hat Eric Greenbergs Buch „Generation We: How Millennial Youth Are Taking Over America and Changing Our World Forever“ den Trend angeschoben. Längst hat sich im Internet eine Gemeinde gebildet, die die neue Liebe zum „Wir sagen“ zur Generationenfrage erhebt (www.gen-we.org).

Einschätzung Zukunftsletter

Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach kollektiven Identitäten und nach einer Kultur, die Beziehungen schafft. Dieses neu erwachende Vergemeinschaftungsbedürfnis kann von Handel und Industrie gar nicht ernst genug genommen werden. Marken werden zukünftig nicht mehr nur ihre Einzigartigkeit nach vorne stellen, die Konsumenten erwarten eine kollektive Vision.

American Apparel, dm, IKEA oder doch Apple: Wo ist die neue Volksmarke?

Thema: Marketing, Trends | Kommentare (0)