Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Trends'

Prognose 2010/11: Politik & Wirtschaft

Donnerstag, 27. Mai 2010 18:10

Mit diesen Bedingungen sollten Unternehmer für die nächsten zwölf bis 18 Monate rechnen: ++ Goldene Jahre der Stagnation ++ Risiko Waschbrett-Konjunktur ++ China bietet  deutschen Unternehmen neue Chancen ++ Der Staat ist der neue Leviathan ++ Trendletter fordert inverse Abwrackprämie – für überflüssige Aktivitäten des Staates ++ Neue faule Aktiva lähmen die Banken ++

Der Rahmen: Die allgemeine Lage entspannt sich – bleiben Sie jedoch auf der Hut

Die meisten entwickelten Volkswirtschaften werden in eine Erholungsphase eintreten. Die  Gesamtwirtschaft wird wieder erkennbar wachsen – und damit die allgemeine Lage deutlich entspannen. Rechnen Sie allerdings für 2010 und die Jahre danach mit einer goldenen Stagnation. Die BIP-Wachstumsraten werden sich im Korridor von 0,9 bis 1,6 Prozent bewegen. Eine Rückkehr der Waschbrett-Konjunktur ist wahrscheinlich; quartalsweise Einbrüche wird es, bedingt durch die Nachbeben der Finanzkrise, auch weiterhin geben. Die Industrieproduktion wird 2010 um fünf Prozent wachsen. Die  Exporte werden um zehn Prozent zulegen. Zinsen werden unverändert bleiben und erst im Spätherbst steigen.

Lokomotive der Weltwirtschaft: Chinas Aufschwung zieht die Industrieländer nach

China wird seine Währung im Jahr 2010 leicht aufwerten. Damit steigt die Kaufkraft der Chinesen auf dem

Weltmarkt – was das Land noch interessanter für Exportgeschäfte deutscher Unternehmen macht. Zusätzlich beschleunigt wird der Hunger der Chinesen nach Produkten von den Weltmärkten durch das wiedererstarkte Wachstum: Mit neun Prozent Plus ist das Tempo wieder so hoch wie vor der Finanzkrise. Deutsche Produkte werden von dem Nachfrageboom besonders stark profitieren. (Hintergrund: Schon seit Februar 2009 hat das Geschäft mit Deutschland um 70 Prozent zugelegt, so viel wie mit keinem anderen westlichen Land.)

Regierungen und öffentliche Hand: Bürger und Unternehmen im Würgegriff des Big Government

In der Folge der Finanzkrise bekam jeder staatliche Eingriff den Segen. Die Regierungen, das sind die „Guten“, so lautet die verbreitete Einschätzung. Das Leitbild des schlanken Staates ist Vergangenheit. Auch der neuen Regierung wird es nicht gelingen, den stark angestiegenen Staatsanteil am BIP (49  Prozent) zu reduzieren. Jetzt müssten Bürger und Unternehmen dem Staat eigentlich eine inverse Abwrackprämie ausloben – als Anreiz dafür, Aktivitäten aufzugeben, deren er sich während der Krise  bemächtigt hat. Unterstützung für sterbende Unternehmen (Opel) oder einseitige Privilegien für einzelne Branchen (Hotellerie) zeugen vom ungebrochenen Willen des Staates, sich weiter einzumischen.

Banken: Nachbeben, die auch die Unternehmen erreichen, sind wahrscheinlich

Die Ruhe im Bankensektor kann sich als trügerisch erweisen. Es ist wahrscheinlich, dass in den  Bankbilanzen weitere marode Aktiva auftauchen, die noch einmal Abschreibungsbedarf in Milliardenhöhe mit sich bringen. Das schränkt die Möglichkeiten zur Kreditvergabe ein. Die vom turbulenten Bankensektor ausgehenden Störungen der Wirtschaft werden freilich eher den Charakter eines Nachbebens haben – die Erschütterungen sind weit geringer als während der Krise 2008/09.

Arbeitsmarkt: Wie die aufgestauten Entlassungen auf die Nachfrage wirken

Ein neues Thema sind die aufgestauten Entlassungen. Viele Unternehmen haben, richtigerweise, auf  Freisetzungen von Mitarbeitern im größeren Stil verzichtet. Aber nicht in allen Branchen lässt sich das weiter durchhalten. Vor allem dort, wo massive Überkapazitäten drücken, wird es Entlassungswellen geben: Automobilindustrie, Bankenwesen, Druckindustrie, Medien. In der Folge wird es nach Schätzungen des Trendletter in den nächsten 18 Monaten zwischen 300.000 und 600.000 weniger Bezieher von Arbeitseinkommen geben – was sich dämpfend auf den Konsum auswirken wird.

Gewinner dieser Entwicklung sind Niedrigpreisanbieter, die einkommensschwache Schichten bedienen. Dieses Segment umfasst nach Schätzungen des Konsumgüterherstellers Nestlé in Europa 100 Mio. Menschen, Tendenz: stark steigend.

Grüne Industrie: Jetzt bricht die Ära des Marktes an

Unternehmen wie die Sonnenkollektor-Hersteller Solarworld oder First Solar werden sich auf ein  Auslaufen der Nachfrage-Subventionen einstellen müssen (weil sie de facto nicht mehr nötig sind). Auch andere grüne Branchen werden von dieser Entwicklung betroffen sein – sie treten jetzt in echte, marktliche Verhältnisse ein. Die Folge: Deutschland wird zwar als größter Greentech-Exporteur der Welt weiter vom Aufschwung der Nachfrage in diesem Geschäft profitieren – aber die Aktiviäten werden sich in einigen Jahren zu 100 Prozent aus dem Umsatz finanzieren müssen.

Über weitere Trends und Prognosen berichtet www.trendletter.de.

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Marken und Marketingsteuerung in der Zukunft

Freitag, 26. März 2010 11:58

Wie Sie in den nächsten Jahren Ihre Marken und Ihre Marketing-Aktivitäten steuern – die wichtigsten Trends aus dem wandlungsbeschleunigten Brand-Universum

Die Architektur unserer Markenwelt hat sich verschoben. Bislang ungekannte Labels und Initiativen bringen  die Markenstatik von Gucci bis Mercedes ins Wanken. Aus der Untersuchung „Building Best Brands“ der  GfK-Forscher Twardawa und Haller geht hervor, dass die Käufer das alte Markendenken ablehnen: Im  Durchschnitt haben Marken in den vergangenen 3 Jahren 43 % ihrer First Choice Buyer verloren. Diese  stehen für 60 bis 80 % des Umsatzes.
Marken werden künftig einen anderen Sinn erfüllen: Die Marken von morgen müssen sich auf Augenhöhe  mit dem Kunden begeben, mehr Lebensberater als angebetete Ikone sein. Richten wir uns also auf eine  neue Markenwelt mit neuen, unkonventionellen Playern ein. Wir zeigen Ihnen mit unseren Marketingtrends,  was Sie von den Pionieren für Ihr eigenes Marketing lernen können.

Ethik-Marketing, Verantwortungsmarketing:

Marken der Zukunft bevorzugen eine Architektur, bei der der Konsument im Mittelpunkt steht und eine aktive Rolle  einnimmt.
Wie die Berufs-Zyniker des „Spiegel“ darauf kommen, dass die kommenden Generationen visionslos seien, bleibt wohl ihr Geheimnis. Wir haben in letzter Zeit jede Menge konstruktive und visionsgeladene Markenprojekte begutachtet, die für die Zukunft hoffen lassen. Es führt jedoch kein Weg an folgender  schmerzlicher Erkenntnis vorbei: Die Käufer von morgen sehnen sich nach neuen Labels, frischen Marken,  die nicht mehr nur Glamour versprechen, sondern auch ihre soziale und ökologische Verantwortung  nachweisen können. Viele Trends im Marketing der Zukunft gehen deshalb in eine Richtung wie z. B. die  der niederländischen Initiative Made By (www.made-by.nl), die ein interessantes Track&Trace-System entworfen hat. Neue Supermarken wie Kuyichi (www.kuyichi.com, verdoppeln Jahr für Jahr ihre Umsätze) oder Intoxica (www.intoxica-jeans.com) sind bereits der Initiative beigetreten und zahlen 0,2 bis 0,5 % des  Einkaufswertes an die Stiftung. Dafür – wir kennen das von deutschen Eierlieferanten – ist jeder Abschnitt  der Produktion für den Käufer einsehbar. Das Eintippen der Identifikationsnummer im Internet reicht aus.
Greenwashing könnte so bald der Vergangenheit angehören. In Freiburg wurde vor Kurzem die erste  deutsche Dependance der Initiative eröffnet. Ein blauer Knopf als Markenzeichen soll das  Herkunftsmarketing von Made By zu einem weltweiten Qualitätssiegel machen.

Multidimensionale Marken:

Die Markenlogik von morgen bringt speziell in der Medienbranche Hybride hervor,  die die gesamte Wertschöpfungskette von Produkt über Inhalt bis Lifestyle-Marketing zum Geschäftsfeld erklären.  Medienmarken werden publizieren, Trends setzen, Kreativ- und Mediaagentur sein.

Das kanadische Hipster-Magazin Vice (www.viceland.de) hat – während andere Tageszeitungen und  Publikumsmagazine nach wie vor über abstürzende Anzeigenerlöse klagen – seinen globalen Siegeszug angetreten. Vice ist provokant, chauvinistisch, pornografisch, aber immer ironisch und vor allem ganz nah an jungen Lebensstilen, ohne langweilige Zielgruppenpublizistik abzuliefern. Die Botschaft von Vice ist sehr  einfach: „Wir identifizieren die aktuellsten Trends der jungen Zielgruppen rund um den Globus!“

Damit weckt das Magazin (das in 13 Ländern, auch in Deutschland und Österreich, mit eigenen redaktionellen Inhalten auftritt) bei den Lesern, aber vor allem bei der Industrie weiter gehende Begehrlichkeiten: Vice als Trendscout und Marketingmotor zu nutzen. Die cleveren Macher haben das längst erkannt und bieten  Marketingkampagnen für Kunden an, die eine junge Klientel ansprechen möchten. Wenn die Werbeerlöse  für das eigene Unternehmen an Grenzen stoßen – warum nicht für andere Marken Kampagnen entwerfen?! Für Red Bull hat die Media-Company von Vice, die auf den viel sagenden Namen Virtue (Keuschheit) hört, Videoprojekte realisiert, ebenso für Dell und eine Menge anderer Medienfirmen.

Amphibische Marken:

Es reicht nicht mehr, mit einer genialen Idee die Kunden zu begeistern. Marken mit Zukunft  verbreiten sich zentrifugal – überall dorthin, wo sich der Kunde aufhält. Selbst ausgewiesene Kultmarken werden künftig an mehr als ein Standbein denken müssen. Mehr denn je  müssen sich Marken den sich immer schneller wandelnden Konsumlaunen der Menschen anpassen.  Starbucks, das in den USA erste Filialen schließen musste, wohingegen das Deutschlandgeschäft  zufrieden stellend läuft, verkauft deshalb Kaffeemischungen und Speiseeis in Supermärkten.  Rezessionsgeplagte Kunden können sich seitdem ihr Starbucks-Erlebnis in bescheidenem Rahmen  zuhause bereiten. Burger King hat vor Kurzem zur gleichen Maßnahme gegriffen und die bei Kindern  beliebten Apple-Fries in Supermärkten angeboten. Die California Pizza Kitchen Inc. ist ein Pionier auf dem   Gebiet der flexiblen Vertriebsorganisation: Sie bietet schon länger ein Pizzaprodukt als Tiefkühlware im Supermarkt an und konnte bisher damit 159 Millionen Dollar umsetzen, ein Zuwachs von 19,6 %.

Sinnmarken:

Die neue Generation der Supermarken tritt mit einer Story und einer Mission auf, wohingegen die  Angeber-Marken des 20. Jahrhunderts Unterwerfung und Anbetung forderten.
Die Konsumenten von morgen erwarten von den neuen Marken und Produkten nicht nur Authentizität und  Ehrlichkeit. Künftig werden die Marken gewinnen, die den Kunden eine Vision geben und ein Sinnangebot  machen können. Der amerikanische Reinigungsmittelhersteller Method produziert nicht nur sehr schöne
und ökologische Produkte, sondern erzählt – mit viel Selbstironie – die eigene Vision einer „sauberen Welt“.  Menschen von nebenan berichten auf der Method- Website, dass ihnen eine saubere Umwelt und eine  saubere Wohnung gleich wichtig sind. Sauberkeit bekommt dadurch ein völlig neues Image, es wird nicht  mehr mit Zwanghaftigkeit und chemischer Keule identifiziert, eine ganze Branche wird mit neuen,  ökologischen Augen betrachtet. In dem Method-„Humanifesto“ (als Download unter www.methodproducts.co.uk/assets/method_humanifesto.pdf) ist zu lesen: „Wir glauben, dass Dreck in seinen schleimigen, verqualmten,  giftigen und widerlichen Manifestationen public enemy Nummer eins ist.“ Voilà: Sauberkeit als LOHAS- Lifestyle. Method hat im Jahr 2007 rund 115 Millionen Dollar umgesetzt, was einem Zuwachs von 60 %  gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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So schreiben Sie das perfekte Nachfass-Mailing

Freitag, 13. November 2009 15:06

Wie Sie beim Nachfassbrief vorgehen, um Erfolg zu haben

Nachfass-Mailings? Braucht es die heutzutage überhaupt noch? Soll man aus Kostengründen nicht alles auf ein Einmal-Anschreiben setzen? Wer dann nicht reagiert, hat vermutlich kein Interesse. So einfach kann man sich die Sache nicht machen! Denn es gibt verschiedene Gründe, die den Einsatz eines Nachfass-Mailings noch sinnvoll machen. Und genauso gute Gründe, es zu unterlassen. Hier sind unsere Tipps für Ihr perfektes Nachfass-Mailing.

Analysieren Sie Ihr erstes Mailing

Um zu den Gründen vorzu­stoßen, weshalb Ihr erstes Mailing wenig Reaktionen erbrachte, analy­sieren Sie es bitte inhaltlich genau: Haben Sie dem Kunden ein konkretes Kaufangebot gemacht? Haben Sie ihm erläutert, wie er Ihr Angebot nutzen kann? Haben Sie Response-Elemente, also z. B. eine Postkarte oder einen Faxvordruck, beigelegt? Stimmen Ihre Kontaktadressen? Simple Fehler wie diese können den Mailing-Erfolg erheblich schmälern. Und: Bereiten Sie ihr Nachfass-Mailing deshalb sorgfältig vor, damit Sie die Fehler aus dem ersten Versuch nicht wie­derholen.

Analysieren Sie Ihre Adressen sehr genau

Wenn es sich um Adressen aus Ihrem eigenen Bestand handelt, fragen Sie sich bitte: Wann haben Sie diese Adressen das letzte Mal geprüft? Sind Aktualisierungen des Bestands zu jedem Datensatz in Ihrer Adresskartei vermerkt? Liegen Aktualisierungen mehr als 6 Monate zurück, machen Sie sich bitte erst an die Aktualisierung Ihres Adressmaterials, bevor Sie ein zweites Mailing versenden und damit doppelte Kosten auslösen.

Rufen Sie Ihre Ansprechpartner an

Oft sind Ansprechpartner nicht mehr im Hause, oder die Zuständigkeiten haben sich geändert. Das können Sie nur durch einen persönlichen Anruf herausbekommen.

Wann Sie Ihr Erst-Mailing nochmals versenden müssen

Es gibt genau einen Fall, bei dem Sie Ihr Erst-Mailing nochmals versenden müssen. Wenn Ihr Ansprechpartner der gleiche ist, aber auf Nachfrage verneint, das Mailing erhalten zu haben. Dann nehmen Sie den Erst­brief und senden ihn unverändert noch mal los.

Gehen Sie zurück auf „Los“

Wenn es einen neuen Ansprechpartner für Sie gibt, weil Stellen neu besetzt oder Zuständigkeiten intern verändert wurden, müssen Sie ganz vorn vorne anfangen. Die nochmalige Aussendung Ihres Mailings wäre dann zu wenig. Denn Ihr neuer Ansprechpartner weiß vermutlich nichts über Sie. Deshalb sollten Sie sich persönlich vorstellen. Bitten Sie zum Beispiel um einen Vorstellungs­termin. Legen Sie eine Darstellung Ihres Unternehmens bei. Versenden Sie den Produktkatalog.

Konzipieren Sie Ihr Nachfass-Mai­ling

Nachdem Sie die Schritte 1 bis 5 hinter sich haben, können Sie sich an die Konzeption Ihres Nachfass-Mailings machen und dieses an die Adressen versenden, die das erste Mailing sicher erhalten haben. Bitte beachten Sie dazu unsere Tipps im unten stehenden Kasten.

Legen Sei den Versandtermin fest

Der optimale Termin für Ihr Nachfass-Mailing ist frühestens eine und spätestens zwei Wochen nach Aussendung des ersten Mai­lings.

Fazit

Nachfass-Mailings sind teuer. Be­vor man sie versendet, muss man klären, welche Fehler im ersten Mailing gemacht wurden, und die­se vermeiden. Außerdem braucht es für ein Nachfass- oder Erinne­rungs-Mailing neue Argumente. Und die müssen überzeugender sein als beim ersten Mal. Nur dann wird ein Nachfass-Mailing auch er­folgreich sein.

Tipps für Ihr Nachfass-Mailing

Wiederholungsschreiben

Sie brauchen neue Argumente. Legen Sie fest, welche neuen Argumente Sie in Ihrem Mailing aufführen wollen. Hier sind ein paar Anregungen: „Nur noch wenige Exemplare vorrätig.“ „Achtung Aktionsangebot läuft aus.“ Oder: „Mehr als 2.000 Kunden haben das Produkt bereits im Einsatz. Hier sind ein paar Referenzen.“

Erwähnen Sie Ihr erstes Anschreiben nicht. Machen Sie es nicht wie in diesem Fall: „Sehr geehrter Herr XY, vor zwei Wochen sandten wir Ihnen unser Angebot mit der Bitte um Prüfung. Leider haben wir nichts von Ihnen gehört …“ Ein solcher Beginn ist aus mehreren Gründen psy­chologisch unwirksam: Zum einen machen Sie dem Leser ein schlechtes Gewissen („eigentlich hätte ich von dir was hören wollen“) und unter­stellen ihm Vergesslichkeit oder langsame Arbeitsweise. Zum anderen zeigt dieser Einstieg nur, wie erfolglos Sie waren. Denn Ihr erstes Mai­ling hat keine Reaktionen ausgelöst.

Locken Sie mit zusätzlichen Garantien. Um Ihren Ansprechpartner zu überzeugen, können Sie zusätzliche Garantien aussprechen: „Sie riskie­ren nichts. Wenn Ihnen der Artikel nicht gefällt, können Sie ihn jederzeit innerhalb der gesetzlichen Frist zurückgeben.“ Natürlich können Sie die­se Frist auch freiwillig verlängern.

Weitere ausführliche Tipps & Tricks zum Thema “Marketingtrends” und “Verkaufsmanagement” erhalten Sie auf:  www.marketing-trendinformationen.de

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So nutzen Sie einen Podcast für Ihre Firmenkommunikation

Donnerstag, 10. September 2009 14:13

Sie denken über neue Kommunikationswege nach? Sie wollen zum Beispiel über Ihre  Messeaktivitäten im Internet informieren, aber dabei nicht einfach nur einen Text ins Netz  stellen? Oder Sie möchten Ihre Mitarbeiter oder Kunden regelmäßig Neuigkeiten visuell  vermitteln? Dann stellen Sie tägliche Podcasts ins Netz.

Was ist eigentlich ein Podcast?

Der Begriff „Podcasting“ selbst setzt sich aus den zwei  Worten „iPod“ und „Broadcasting“ (engl. für Sendung, Übertragung, Rundfunk) zusammen.  Ein Podcast ist im Prinzip eine Audiodateien-Sendung. Mittlerweile hat sich der Begriff auch für Videos durchgesetzt. Kennzeichen eines Podcasts ist jedoch, dass Sie ihn sozusagen in  Episoden senden. Mit einem Podcast können Sie etwa Ihre Mitarbeiter täglich über neue  Events oder Gespräche auf Ihrer Messe informieren. Die Nutzer haben die Möglichkeit, die  Podcasts zu abonnieren und herunterzuladen, sich über die Neuigkeiten Ihrer Messepräsenz fortlaufend zu informieren. So funktioniert Ihr Podcast-Abo Sie stellen den Podcast als  Mediendatei auf einem Server bereit. Daneben laden Sie zusätzlich eine XML-Datei hoch. Dadurch entsteht ein RSS-Feed. Ein Nutzer Ihres Angebots kann diesen sogenannten Feed  mit einer speziellen Software – etwa: mit iTunes – „abonnieren“. Seine Feed-Software  überprüft dann automatisch, ob Sie neue Beiträge (Episoden) von der Messe ins Netz  gestellt haben, und lädt diese herunter. So erstellen Sie den Podcast

1. Schritt: Aufnahme vorbereiten

Sie benötigen ein Aufnahmegerät – also ein Mikrofon bzw. eine Kamera. In aller Regel  werden Sie Ihre Aufnahme nachbearbeiten, um die Qualität zu erhöhen. Dazu gibt es  kostenlose Programme wie:
Audacity (Freeware, Audio)
Adobe Premiere (Video)

2. Schritt: Im richtigen Format aufnehmen

Für Podcasts eignen sich am besten MP3 für Audio und WMV oder MPEG 4 für Video, da  diese Formate die Aufnahme stark komprimieren und damit die Datei nutzerfreundlich  verkleinern. Die Nutzer können Sie dann also schneller runterladen. Falls Sie Ihren Podcast in einem anderen Format aufgenommen haben, können Sie die Aufnahme mit den Programmen umwandeln.

3. Schritt: Podcast im Internet bereitstellen

Um anderen Internetnutzern Ihre Episode zugänglich zu machen, laden Sie die Datei auf  einen Webserver. Der Webserver muss die Programmiersprache PHP verstehen. Für den  Upload benötigen Sie noch ein FTP-Programm, z. B. FileZilla (Freeware).

4. Schritt: RSS-Feed erstellen

Ein Podcast wird aus Ihrem Audio oder Video aber erst, wenn Sie diesen in einen RSS-Feed einbinden. Damit erst können die Nutzer Ihre aufgenommen Folgen abonnieren. Die meisten  Weblog- und neueren Web-Content-Management- Systeme stellen heute bereits Funktionen zur Verfügung, mit denen Sie automatisch RSS-Dateien erstellen können. Doch auch, wenn  Sie derzeit noch kein solches System einsetzen, haben Sie die Möglichkeit, RSS-Feeds  anzubieten.
So kommunizieren Sie Ihren Podcast Um einen Podcast bekannt zu machen, sollten Sie  diesen vom eigenen Blog aus verlinken, von der eigenen Website aus verlinken und in einem  entsprechenden Verzeichnis listen, z. B. www.podcast.de. Garantieren Sie mit Ihren Podcasts 3 Dinge: Originalität, Kontinuität und Qualität.

Sie sind auf der Suche nach neuen, einzigartigen Marketing & Trendinformaionen? Dann schauen Sie doch auf der Seite www.marketing-trendinformationen.de vorbei und erhalten Sie eine detaillierte Übersicht zu aktuellen Marketing-Trends.

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Chancen-Ticker: Wo die Märkte von morgen entstehen

Mittwoch, 12. August 2009 14:47

Investieren Sie in hilfreiches Web 2.0: ein Service-Markt, der in Deutschland noch stark  unterentwickelt ist.

Wer hat nicht die Nase voll von Gebrauchsanweisungen, die keiner versteht und technischen Geräten, die nicht funktionieren?! In den USA erfahren gerade Seiten wie FixYa.com, die mit klarer Strukturierung auch technophobe Menschen bei der Behebung ihrer  Schwierigkeiten unterstützen massiven Zulauf.

Answerbag.com ist eine Seite, die über Stichworteingabe funktioniert und bereits auf mehr als 750.000 registrierte Nutzer kommt. MacFixIt.com liest  aufmerksam die Apple-Foren und bietet schlaue Lösungen an, während sich anderswo noch dir Köpfe rauchen. Besonders Ungeduldige – vor allem Smartphone-Nutzer – sollten sich von Video-Tutorials ins Bild setzen lassen, z.B. auf CnetTV.

Zuversicht in MeckPom

Die lange Zeit abgeschriebene Region Mecklenburg-Vorpommern  hat optimistische Unternehmer. Die meisten Firmen vor Ort erwarten für 2009 im Vergleich zum  Vorjahr konstante bis etwas niedrigere Umsätze. Jeder 5. Betrieb geht laut mecklenburgischem Unternehmerverband (VUMV) von einer besseren eigenen wirtschaftlichen Situation gegenüber dem Vorjahr aus, während nur 13 % pessimistischer sind.

IBM mit Gewinnzuwachs trotz Krise

Auch der Computer-Gigant IBM galt lange Zeit als  überholt und nicht mehr zeitgemäß. Mittlerweile macht das Unternehmen aus North Castle weniger als 10 % des Umsatzes mit Hardware-Produkten.

Business-as-Usual in der Sehnsuchtsbranche

Drei Viertel der Deutschen haben ihre Reisepläne für 2009 bereits gemacht. Laut einer Studie der Forschungsgemeinschaft „Urlaub und  Reisen“ wird die Hälfte der Reisenden mehr und die andere Hälfte weniger für den Urlaub ausgeben. Das Jahr 2008 verlief erfreulich, mit einem Zuwachs der Übernachtungen in  Deutschland von 3 %.

Brain AG, eine besondere Form der Biotechnologie

Die Brain AG von der hessischen Bergstraße hat im vergangenen Jahr den Deutschen Umweltpreis erhalten. Das Unternehmen  bedient sich im Baukasten der Natur (Eiweiße, Bakterien, Mikroorganismen), um mit kleinen Produktverbesserungen große Effekte zu erzielen.

Für Henkel hat das Team um  Unternehmensgründer Holger Zinke ein Waschmittelenzym entwickelt, das es erlaubt viele  Sachen auf 40° C statt auf 60° C zu waschen. Ergebnis: Dadurch lassen sich in Deutschland  jährlich mehr als eine Million Tonnen CO2 einsparen.Die Brain AG steht für einen klaren  Zukunftstrend: die Biologisierung der Chemie-und Konsumgüterindustrie – so genannte weiße Biotechnologie. Informieren Sie sich ausführlich über die Chancenmärkte in der Krise. Das  Zukunftsinstitut hat sich die Märkte mit Zukunft genauer angeschaut und sie in einer Studie gebündelt.

Weitere interessante Chancen und Trends für 2009 sowie ausführliche Informationen zu aktuellen Wachstumsmärkten finden Sie bei www.Zukunftsletter.de.

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Digitale Poesiealben erobern die Geschäftswelt

Dienstag, 14. Juli 2009 16:31

Die Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) führt jedes Jahr Pioniere aus Internetwirtschaft, Medien und Wissenschaft in München zusammen. Die Beiträge liefern ein Spiegelbild der Entwicklungen, die uns in den nächsten Jahren erwarten.

Der Trendletter hat die 2,5-tägige Konferenz besucht und fasst die wichtigsten Ergebnisse aus Unternehmersicht zusammen:

Der Siegeszug der sozialen Netzwerke geht weiter

Bald werden sich dort alle Ihre jüngeren Mitarbeiter beteiligen.

Fakten:
Facebook, ein digitales Poesiealbum mit Kontaktmöglichkeit, wurde vor gut einem Jahr in Deutschland gestartet. Heute gibt es 2 Mio. Nutzer. Das größte soziale Netz der Welt gewinnt derzeit 1.000.000 Nutzer pro Woche hinzu. Andere Netze wie StudiVZ, Xing, Linkedin sind ebenso erfolgreich.

Neue Verhaltensweisen:
Nutzer laden mehr eigene Bilder und Videos hoch. Viele sind überdies im Dauerkontakt mit ihrer Online-Präsenz etwa auf Facebook – und geben halbstündlich Statusmeldungen ab.

Nutzen für Unternehmer:

1) Hier können Sie Stellenbewerber kennen lernen und
2) hier finden Sie Diskussionen, Foren sowie Fanclubs, die Ihre Firma, Ihre Produkte oder Ihre Branche betreffen.

Unternehmen setzen diese Technologie künftig auch für ihre internen Zwecke ein

Tendenz:
Firmen-Netzwerke werden zum Problemlösungswerkzeug.
Ein Beispiel liefert Best Buy. Der 1968 gegründete Elektronik- Einzelhändler betreibt heute 1.300 Läden, vornehmlich in den USA, mit 150.000 Mitarbeitern. Zentrale interne Plattform ist Blueshirtnation.com, ein internes Facebook.

Idee:
Das Unternehmen wollte Aktivitäten, die Mitarbeiter ohnehin in sozialen Netzwerken entfalten, in die Firma holen. So entstand eine Mischung aus lebendigem Telefonverzeichnis, Wissensnavigator, Kontakt-Plattform und sozialem Kitt. Für die Teamführung und -kommunikation sowie den Ideenaustausch wurde überdies das Forum Watercooler im Internet geschaffen. Mitarbeiter treffen sich am virtuellen Getränkeautomaten, wo sie schnell Informationen austauschen. Die Rolle der Kommunikationsabteilung von Best Buy hat sich deutlich verändert. Sie verbreitet nicht mehr die Nachrichten, sondern stellt die Plattformen bereit, die Nachrichten verbreiten die Mitarbeiter selbst. Durch die Konkurrenz der boomenden sozialen Netze wird Fernsehen zu einem irrelevanten Medium. Ganz besonders gilt das für die Digital Natives (übers. digitale Eingeborene), also die nach 1986 Geborenen, die derzeit die Arbeitswelt in allen Betrieben erobern.

Der entscheidende Mangel am TV aus Sicht dieser Generation

Fernsehen ist reiner Konsum, man kann keine Kontakte mit anderen Mediennutzern schaffen. Deshalb rückt Fernsehen künftig in die Rolle eines ambience media – der Bildschirm läuft, aber er ist nicht mehr als ein elektronisches Lagerfeuer, das kaum beachtet wird. Den größten Teil ihres Medien-Zeitbudgets widmen die Digital Natives ihren Kontakten im Internet.

Trendletter-Einschätzung:
Diese Erkenntnis setzt sich auch unter den digitalen Gurus durch: In turbulenten Zeiten gewinnt der Produktionsfaktor Vertrauen an Gewicht. Digitale Netze sind wichtig, weil sie das Ideen- und Beziehungskapital mobilisieren. Aber nur die persönliche Begegnung schafft jenes Vertrauen, das nötig ist, um in unsicheren Zeiten die Flexibilität und die Risikofreude der Mitarbeiter zu erhalten.

Einen spannenden Trendreport und sich daraus ergebende Strategien für die Zukunft sowie die aktuelle Trendprognose über das Web2.0 findet man bei www.Zukunftsletter.de.

Interessante weiterführende Links über den Gesellschaftswandel und seine Folgen für die Mediennutzung, über kommende Technologie Trends von morgen, über erfolgreiche Pressearbeit in Zeiten von Web2.0 und zahlreiche weitere Zukunftsprognosen finden Sie bei www.Trendletter.de.

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4 Konsumtrends, die künftig die Märkte prägen

Montag, 6. Juli 2009 14:47

Lieber reparieren als neu kaufen

50 Prozent mehr Aufträge verzeichnen derzeit amerikanische Schuster. Statt neues Schuhwerk zu kaufen, lassen die Amerikaner Sohlen und Absätze wieder reparieren. Nach einem jahrzehntelangen Abstieg erlebt das Handwerk derzeit einen wahren Boom. Sogar im Netz sind die Reparaturbetriebe aktiv.

Beispiel: AmericanHeelers.com bekommt pro Woche 100 Schuhe zur Reparatur zugeschickt – überwiegend von Menschen, die in Gegenden leben, wo der letzte Schuster vor Jahren geschlossen hat. Was den Boom antreibt, ist klar: Viele US-Haushalte sind klamm, für Neuanschaffungen fehlt schlichtweg das Geld (Schuhhändler berichten über 3,2 Prozent gesunkene Umsätze im letzten Jahr).

Selbst auf dem Markt für Unterhaltungselektronik dreht sich der Wind. Gerade hier galt bisher Reparieren lohnt sich nicht. Die neue Devise dagegen lautet: Reparier‘ s selbst. Eine wachsende Anzahl von kleinen Internet- Versendern spezialisiert sich darauf, den Kunden zum Wartungstechniker zu machen. PDAparts.com zum Beispiel verkauft Ersatzteile für Mini-Computer vom Typ Palm Treos; auf der Seite sind Videos hinterlegt, die zeigen, wie man das Gerätegehäuse öffnet und die Reparaturen selbst durchführt.

Gut genug reicht völlig aus

Firlefanz ist out, Nutzwert ist gefragt. Konsumenten verhalten sich zunehmend konservativ. Das Produkt muss nicht ultramodern sein, sondern seine Funktion erfüllen. Bestes Beispiel für diesen Trend ist der Boom bei den so genannten Netbooks (abgespeckte Laptop-Computer). Die Rechner sind klein, billig und perfekt geeignet, um auf dem Sofa im Internet zu surfen. Für die allerneuesten Spiele reicht die Rechenleistung der 300-Euro-Winzlinge allerdings nicht. Dennoch verkaufen sich Netbooks rasant: 11 Mio. Stück im letzten Jahr (2007 waren es nur 182.000).

Hintergrund: Konsumenten wünschen zunehmend Technologie, die das Gleiche für weniger Geld tut – anstatt mehr für einen höheren Preis.

Dieser Trend zum Gut genug zeigt sich auch bei der Software

Beispiel: Das kostenlose Textverarbeitungsprogramm von Google verfügt zwar längst nicht über die gleichen Funktionen wie Word vom Marktführer Microsoft. Dafür ist es kostenlos und läuft im Internet-Browser ab.

Für Ultra-Luxus ist weiter Geld da

24 Meter lang, 1.120 PS stark und vier Mio. Euro teuer ist die „Tiger Rose“, die Yacht von Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher. Solche Edelboote verkaufen sich nach wie vor gut. Spezialisten wie Drettmann, Bremen, berichten von konstanten oder wachsenden Umsätzen (www.drettmann.com) mit Luxusyachten.

Ähnlich gut läuft das Geschäft mit Luxusreisen. Kurztrips nach Istanbul, Ausspannen auf den Malediven, Wellness-Urlaub in thailändischen Resorts – so sieht die Angebotspalette der Münchener Firma Designreisen aus. Die Trips kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro; auch eine halbstündige Reise in den Weltraum für 200.000 Dollar ist im Programm.
Designreisen ist die einzige Agentur in Deutschland, die Plätze beim Anbieter Virgin Galactic vermitteln darf. Der Luxusanbieter vermeldet derzeit 20 Prozent Umsatzplus (www.designreisen.de).

Diagnose: Hochpreisiges findet trotz Finanzkrise weiter eine Kundschaft (Ausnahme: Privatflugzeuge). Das zeigen die immer neuen Angebote auf dem Luxusmarkt.

Aktuelle Beispiele:

  • 35 Dollar kostet die Eintrittskarte in den Kinos der amerikanischen Kette Village Roadshow Gold Class. Dafür erhält jeder Besucher seinen eigenen Sessel und kann sich von einem Kellner Sushi bringen lassen
    (www.goldclasscinemas.com).
  • Eine Flasche Bier für 270 Euro bietet die dänische Brauerei Carlsberg demnächst an. Der Gerstensaft reift sechs Monate in Eichenfässern und wird dann in eine verkorkte Designerflasche abgefüllt (www.carlsberggroup.com).

Wichtig: Der Luxusmarkt ist nur im Top-Segment krisenimmun! Mittelgroße Yachten etwa verkaufen sich nur noch schlecht.

Zweite Hand ist erste Wahl

Secondhand ist in, nicht nur auf dem Textilmarkt. Auch in anderen Branchen bekommen Produkte immer häufiger ein zweites Leben.

Beispiel Videospiele: Gamestop macht derzeit gute Geschäfte: Die US-Kette verkauft gebrauchte Videospiele für PC und Konsolen. Der Preis für Titel aus zweiter Hand liegt etwa 5 bis 10 Dollar unter dem durchschnittlichen Neupreis von 60 Dollar. Gamestop ist hoch profitabel: Der Bruttogewinn liegt bei Gebrauchttiteln um die 42 Prozent – doppelt so hoch wie im Geschäft mit neuen Games. Gamestop berichtet von 10 Prozent Umsatzwachstum – im Monat.

Weitere praktische und zuverlässige Prognosen, wie beispielsweise über gesellschaftliche Trends, kommende Technologie Trends, wegweisende Trends der Zukunft und vieles mehr finden Sie unter www.trendletter.de.

Weiterführende relevante Informationen über erfolgreiche Strategien in der Zukunft, zur aktuellen Marktforschung und über relevante Wachstumsmärkte finden Sie unter www.zukunftsletter.de.

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Ja, auch wir können: Wir-Gefühl startet eine neue Karriere

Montag, 1. Juni 2009 12:32

Was ist das Werbewort des Jahres, welcher Begriff wurde im vergangenen Jahr im Rahmen von Werbung auf dem deutschen Werbemarkt am häufigsten genutzt?

Es ist das kleine, aber viel sagende Wörtchen “Wir”.

Obama sagte ja auch nicht, “Yes, I can”, und der schnell dahingeworfene Claim wurde zum Programm für einen neuen Aufbruch in Politik und Wirtschaft. Sich im Kollektiv wiederzufinden und nach Identitäten zu suchen, die über das eigene Ich hinausgehen, wird in den kommenden Monaten zu einem zentralen Trend in der Gesellschaft, aber auch auf unseren Märkten werden.

Gerade ist das Magazin “Wir” an den Kiosk gegangen.

Der Untertitel der Zeitschrift (“Kommt in den besten Familien vor”) verrät, was mit “Wir” vor allem gemeint ist: die Familie. “Wir” ist ein Magazinprojekt der Süddeutschen Zeitung”, das sich mit viel Herzblut dem von uns unter “Familie 2.0″ definierten Trend widmet. Die Anzeigenkunden beteiligen sich zumindest in der ersten Ausgabe intensiv am Wir-Marketing: Neben den erwartbaren Kunden wie Kinderwagenhersteller schalten auch Versicherungen, Banken und Premiummarken wie BMW, Microsoft und Hugo Boss Anzeigen für Jung und Alt.

Wertemonitor

Auch im Wertemonitor des Zukunftsinstituts (“Wie geht’s der Welt”), der in Zusammenarbeit mit GfK Roper entsteht und in dem Menschen in 25 Nationen nach den für sie wichtigen Werten befragt wurden: Familie, stabile soziale Beziehungen und Freundschaft gehören überall zu den Top-10-Werten, wohingegen Werte wie Macht (Platz 52), Status (Platz 49) und Egoismus (Platz 52) abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landeten.

Buchtittel

Nicht zuletzt hat Eric Greenbergs Buch „Generation We: How Millennial Youth Are Taking Over America and Changing Our World Forever“ den Trend angeschoben. Längst hat sich im Internet eine Gemeinde gebildet, die die neue Liebe zum „Wir sagen“ zur Generationenfrage erhebt (www.gen-we.org).

Einschätzung Zukunftsletter

Es gibt eine tiefe Sehnsucht nach kollektiven Identitäten und nach einer Kultur, die Beziehungen schafft. Dieses neu erwachende Vergemeinschaftungsbedürfnis kann von Handel und Industrie gar nicht ernst genug genommen werden. Marken werden zukünftig nicht mehr nur ihre Einzigartigkeit nach vorne stellen, die Konsumenten erwarten eine kollektive Vision.

American Apparel, dm, IKEA oder doch Apple: Wo ist die neue Volksmarke?

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Jetzt kommt die Renaissance der Sparsamkeit

Montag, 18. Mai 2009 9:18

Die Trendletter-Prognose steht: Die nächsten 12 Monate stehen im Zeichen der Rezession.

Das bedeutet:

Eine Renaissance des Sparsamkeit steht bevor, vor allem auf den Konsumentenmärkten.

Die Hälfte aller Deutschen will ihre Konsumausgaben in diesem Jahr zurückfahren, ergab eine Studie der Unternehmensberatung BCG. Selbst die konsumfreudigen Amerikaner halten das Geld zusammen: Aktuell sparen die US-Bürger jeden Monat 260 Mrd. Dollar – vor einem Jahr waren es nur 70 Mrd.!

Doch es wird auch Gewinner der Konsumkrise geben.

Dazu gehören zum Beispiel diese Branchen:
10 Prozent höhere Einnahmen, meldete Dollar General im dritten Quartal des vergangenen Jahres – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Damit gehört die amerikanische Discountkette zu den am schnellsten wachsenden Einzelhandelsunternehmen weltweit (Wal-Mart kam nur auf plus 3 Prozent, US-Biomärkte vermeldeten minus 20 Prozent). Das Sortiment in den 8.000 Filialen: Schönheitsprodukte, Haushaltsartikel, Spielwaren, Lebensmittel in Dosen – vieles davon Hausmarken; ein Viertel aller Produkte kostet weniger als einen Dollar.

Auch in Deutschland ist das Format auf dem Vormarsch: 40 neue Filialen will die Kette EuroShops in diesem Jahr eröffnen. In den Läden werden Dinge des täglichen Gebrauchs zu Tiefpreisen angeboten – von Glühbirnen bis zu Toilettenbürsten. 118 EuroShops gibt es mittlerweile. Gründer der Kette ist der Würzburger Unternehmer Rainer Schum. Das Konzept wird seit den 1990er Jahren bereits erfolgreich von der ostdeutschen Kette McGeiz (224 Filialen) verfolgt.

Trendletter-Einschätzung: Der Siegeszug der 1-Euro-Läden geht weiter.

Auch Lebensmitteldiscounter machen in den kommenden Monaten gute Geschäfte. Allerdings: Das große Wachstum findet in diesem Segment im Ausland statt (UK, USA). Der deutsche Discountmarkt ist gesättigt.

2009 wird voraussichtlich ein Rekordjahr für Ketten wie McDonald‘s, Burger King oder Kentucky Fried Chicken.

Allein im vergangenen November stiegen bei McDonald‘s die Umsätze in bestehenden Filialen um 7,7 Prozent – in Asien sogar um 13 Prozent.

Die Lage in Hongkong

Während in hochpreisigen Restaurants mittlerweile kaum noch Reservierungen nötig sind, stehen die Kunden bei lokalen Schnellimbiss-Ketten wie Fairwood Schlange – nicht wenige davon in Geschäftskleidung.

Trendletter-Einschätzung: Fast-Food gewinnt kurzfristig neue Kunden, die ausschließlich auf den Preis achten.

Der langfristige Trend weg vom Junkfood dagegen ist ungebrochen: Künftig setzen sich auch im Imbiss-Geschäft nur Anbieter durch, die gesunde Produkte (wenn möglich aus heimischer Erzeugung) in ansprechendem Ambiente servieren; sobald sich die Konjunktur erholt, wird nicht mehr schnelles Sattwerden, sondern dieses Fast Good gefragt sein.

Die Zeiten, in denen der Automechaniker bei größeren Reparaturen auch gratis Wischwasser nachfüllte, könnten bald vorbei sein.

In den kommenden Jahren werden Discount-Autowerkstätten den Markt erobern, das prognostiziert die Unternehmensberatung Arthur D. Little in einer Studie. Sie bieten exakt definierte Serviceleistungen zu Festpreisen an. Der Kunde bucht einen festen Termin per Internet und zahlt im Voraus. Wer nicht pünktlich erscheint, wird auch nicht bedient. Die Werkstätten folgen dem Vorbild der Discountflieger und fahren ein strenges Kostenmanagement: Die Filialen liegen am Stadtrand, ohne großzügige Warteräume und Empfangspersonal.

Trendletter-Einschätzung: Discount-Werkstätten werden kommen – aber eine Marktnische bleiben.

Denn: Die Komplexität des Produkts Automobil steigt. Den einfachen Ölwechsel kann der Discounter übernehmen; für Arbeiten im Motor wird der Kunde aber nach wie vor eine Vertragswerkstatt aufsuchen, da nur hier die nötigen elektronischen Diagnosegeräte stehen.

Gebrauchte Herzkatheter, Schläuche, Ultraschallscheren – was in vielen Krankhäusern normalerweise im Müll landet, macht Robert Schrödel zu Geld.

Der Unternehmer arbeitet medizinische Instrumente wieder auf. 680 Kliniken beliefert seine Firma Vanguard bereits; für die Häuser kann ein wiederaufgearbeitetes Instrument 50 Prozent billiger sein als ein neues Einmalprodukt (www.vanguard.de).

Trendletter-Einschätzung: Das Beispiel zeigt: Selbst in sensiblen Branchen gibt es große Chancen für so genannte Remanufactured Parts.

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Wissen was übermorgen passiert…

Freitag, 8. Mai 2009 12:00

… das möchten sicherlich viele.

Hätte man da geade im ökonomischen Umfeld nicht einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber den weniger informierten Mitbewerben?

Ganz bestimmt sogar, denn mit wertvollen Informationen über die Entwicklung der kommenden Tage, Wochen oder gar Jahre hat man die Möglichkeit sich auf das Kommende einzustellen.

Dabei ist es gar nicht so wichtig sich auf konkrete Umstände mit bestimmten Maßnahmen einzustimmen, sondern vor allem eine hohe geistige Flexibilität zu beweisen, die im Idealfall dazu führt, sich offen gegenüber sich abzeichnenden sozialen, psychologischen und wirtschaftlichen Tendenzen zu zeigen.
Um ein konkretes Bild zu skizzieren: Es ist grundsätzlich sinnvoller, sich als Kapitän auf einem Schiff auf die Wellenbewegungen auf offener See längsseits einzustellen, als permanent zu versuchen sich mit seinem Schiff querzustellen, da dies langfristig nur zermürbt, ohne dass sich ein positiver Aspekt einstellt.

Hierfür haben wir in diesem Blog bereits mehrfach auf die zukunftsweisenden Beiträge im Trendletter hingewiesen, die sich beispielsweise mit aktuellen Arbeitsmarkt Trends, dem sozialen Gesellschaftswandel, der neuesten Trendforschung oder mit Wirtschaftsprognosen der Zukunft befassen.

Doch nun geht der Trendletter einen Schritt weiter. Zusätzlich zu den weiterhin erscheinenden Artikeln, die über das Trendletter News-Archiv abrufbar sind, gibt es nun den neuen Trendletter Blog mit dem sinnvollen Namen über_morgen.

In diesem Blog schreibt Axel Gloger, der Chefredakteur des Trendletter. Axel Gloger beschäftigt sich seit den achtziger Jahren mit Zukunftsfragen, die Unternehmer bewegen. Er spürt weltweit Trends auf, die Gesellschaft und Wirtschaft verändern. So auch in seinen Blogbeiträgen, die sich in regelmäßigen Abständen um die folgenden Fragen drehen:

  • Was zeichnet erfolgreiche Unternehmen aus?
  • Was sind die Unternehmensmodelle der Zukunft?
  • Welche Wirtschafts- und Marketingstrends werden relevant?
  • Welche sind die erfolgsversprechenden Management Trends von morgen?
  • Welche Arbeitsmärkte erwarten uns in der kommenden Zeit?
  • Welche Technologien bergen ein zukunftsfähiges Potenzial in sich?

Dank dem Trendletter-Blog erhält man nun noch rascher als bisher, frühzeitig exklusive Informationen über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Zukunft.

Wissen was übermorgen passiert…
… kein Problem mit dem über_morgen Blog von Trendletter.de!

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