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So meistern Sie die Herausforderung Geschäftsbericht

Dienstag, 8. November 2011 11:40

Machen Sie aus trockenen Zahlen spannende Information

Die Zeiten, in denen Geschäftsberichte nur trockene Bilanzzahlen enthielten, sind längst vorbei: Heutzutage setzen immer mehr Unternehmen ihren Geschäftsbericht als zentrales Infomations- und Imagemedium ein – und zwar nicht nur Aktiengesellschaften (die ja gesetzlich dazu verpflichtet sind), sondern auch GmbHs.

Da nichtbörsennotierte Unternehmen in der Regel aber über keine Investor-Relations-Abteilung verfügen, fällt das Konzipieren und Schreiben der Geschäftsberichte dort fast immer in den Aufgabenbereich der PR-Leiter. In diesem Beitrag schildert Ihnen Manfred Piwinger, der mehr als 30 Jahre Erfahrung als Autor von Geschäftsberichten hat, worauf Sie bei der Erstellung dieser ganz speziellen Unternehmenspublikation achten müssen.

Geschäftsberichte taugen nicht als aktuelle Information für den Finanzmarkt

Alle Geschäftsberichte haben einen prinzipiellen Nachteil: Sie sind, wenn sie erscheinen, bereits veraltet. Eine echte Aktualität scheitert ganz einfach an den langen Produktionszeiten und den schwierigen, umständlichen  Abstimmungsprozessen innerhalb des Hauses.

Den Geschäftsbericht allein auf seine Informationsfunktion hin abzustellen, ist unter diesen Aspekten also nicht zweckmäßig. Dementsprechend sollten Sie das Element der Imagebildung in den Vordergrund stellen.

Verwenden Sie kurze Sätze

Wirtschaftsinformationen haben den Ruf, unverständlich und schwer lesbar geschrieben zu sein und vor unbekannter Fachterminologie zu wimmeln. Kaum jemand erwartet in einem Geschäftsbericht eine einfache und direkte Sprache. „So trocken wie ein Geschäftsbericht“ wird vielfach schon redensartlich verwandt.

Dieses Schema sollten Sie durchbrechen, indem Sie vor allem den häufigsten Fehler vermeiden: Schreiben Sie keine zu langen Sätze, die die Leser nicht verstehen. Bedenken Sie: 60 % aller Menschen können einen Satz, der mehr als 14 Wörter enthält, nicht mehr verstehen. 30 % aller Leser haben bei Sätzen mit mehr als 11 Wörtern Verständnisprobleme.

Der erste Eindruck entscheidet

Das Urteil eines Lesers ist schnell gefällt: gut, schlecht, amüsant oder langweilig — und schon steht die Meinung fest. Und das in Bruchteilen von Sekunden. Denn Ihre Leser urteilen ja nicht erst, wenn sie den Bericht von vorne bis hinten durchgelesen haben, sondern viel früher — wahrscheinlich schon nach wenigen Sekunden. Sie nehmen vielleicht die Qualität des Papiers wahr, bemerken das Format, die Farbgebung, schauen auf das Titelbild, blättern ein wenig darin herum, sehen eine Zeichnung oder ein Foto, lesen ein oder zwei Sätze — und in diesem Moment steht das Urteil fest. Sie wissen sofort, ob es sich um einen sympathischen oder amüsanten Bericht handelt oder ob sie es mit einem Produkt zu tun haben, das konventionell, hochtrabend oder einfach nur langweilig ist.

Wenn Sie einen Geschäftsbericht gestalten, sollten Sie sich diese Lesesituation unbedingt vor Augen führen. Denn wenn jährlich zigtausende von Geschäftsberichten auf den Markt drängen, dann kann der interessierte Beobachter des Wirtschaftslebens dem einzelnen Produkt naturgemäß nur wenig Zeit widmen. Der äußere Auftritt entscheidet darüber, ob Interesse geweckt wird, ob die Bereitschaft entsteht, weiterzulesen und sich somit für eine bestimmte Zeitspanne gewissermaßen auf das Unternehmen einzulassen.

Welche formalen Vorgaben gibt es?

Für Geschäftsberichte gibt es keine Formvorschriften bezüglich der Aufmachung und grafischen Gestaltung. Wenn jedoch an einem Geschäftsbericht nicht das für Ihr Unternehmen Typische wahrgenommen wird, dann leistet er auch keinen Beitrag für das Image Ihres Unternehmens. Der Aufwand steht dann in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen.

Studien zeigen: Individualität ist auch bei Geschäftsberichten möglich

In England gibt es seit einiger Zeit Versuche, bei der Beurteilung von Geschäftsberichten ausschließlich auf eine eher „impressionistische“ Ebene abzuheben. In einer Studie der P. Prowse Associates wurden die Jahresberichte von 50 europäischen Firmen bewertet. Dabei wurde der von jedem Bericht erweckte Eindruck in einem Adjektiv zusammengefasst. Die Ergebnisse sind wirklich verblüffend: So erscheinen einige Geschäftsberichte den Betrachtern „schwungvoll“, „markig“, „fürsorglich“ oder „eifrig“, während andere sich sagen lassen müssen, dass sie „bemüht“, „unpersönlich“, „trocken“ oder „fade“ wirken. Die große Vielzahl von unterschiedlichen Charakterisierungsmöglichkeiten zeigt, dass ein Geschäftsbericht  durchaus nicht nur ein nüchternes Pamphlet sein muss, sondern Individualität vermitteln kann.

Vermeiden Sie Allgemeinplätze

An dieser Stelle ist es angebracht, Sie auf einen weit verbreiteten Kommunikationsfehler hinzuweisen: Gemeint ist die Beliebigkeit von Kommunikationsaussagen. Fast jedes Unternehmen will kreativ, innovativ, fortschrittlich, international, mitarbeiter- und ertragsorientiert sein. Bei aller grundsätzlichen Richtigkeit derartiger Unternehmensaussagen ist aber zu bedenken, dass ihre 1:1-Umsetzung keinerlei Differenzierungsspielräume erlaubt.

Unabhängig davon handelt es sich bei den aufgeführten Beispielen um so genannte „kalte“ Eigenschaftswörter. Sie sind unassoziativ, weil sie weder weitere damit verbundene Vorstellungen bei den Adressatengruppen erwecken, noch auf die Gefühle der Menschen eingehen. Doch Kommunikation ohne Gefühlsbeteiligung funktioniert nicht.

Das können Sie konkret tun:

  • Sie brauchen eine Idee!
  • Ihre Aufgabe ist es, die vielfältigen Teile eines Geschäftsberichts sinnvoll und nachvollziehbar zu verknüpfen. Entwickeln Sie dafür eine tragfähige Leitidee, die zu Ihrem Unternehmen passt und setzen Sie dieses durch entsprechende Texte und Fotos glaubwürdig um.

  • Feilen Sie am Konzept!
  • Alle Elemente des Geschäftsberichtes sollen wie das Unternehmen selbst gleichsam „mit einer Stimme sprechen“. Also sorgen Sie von Anfang an für Stimmigkeit, indem Sie die Leitidee konzeptionell umsetzen: für Vorstand, Unternehmenssprecher, Redakteure, Fotografen, Gestalter.

  • Brillieren Sie mit Gestaltung!
  • Auf der Basis des Corporate Designs steht auch diese Publikation. Doch meist sind weitreichende Freiräume gegeben, um hier zu zeigen, wie exzellente Gestaltung Ideen und Botschaften sichtbar macht. Und denken Sie daran: Die Zielgruppen des Geschäftsberichtes sind hochrangig, anspruchsvoll und kritisch.

  • Sparen Sie nicht an Fotos und Illustrationen!
  • Nichts ist unangenehmer als wenn der Vorstand das eigene Porträt nicht gelungen findet. Zuerst schauen die Leser auf die Bilder: Wird das Selbstverständnis der Firma sichtbar? Sind komplizierte Zusammenhänge eindrucksvoll visualisiert? Denken Sie daran: Ein Geschäftsbericht ist mindestens ein Jahr lang im Fokus der Aufmerksamkeit.

  • Setzen Sie auf äußerste Präzision!
  • Was für den bilanziellen Teil und den Lagebericht gilt, wird für den gesamten Geschäftsbericht erwartet: absolute Fehlerlosigkeit. Durch die komplizierten Abstimmungsprozesse ist es notwendig, der inhaltlichen und redaktionellen Prüfung ausreichend Zeit einzuräumen.

  • Sparen Sie nicht bei der Produktion!
  • Das bei der Regel für Fotos und Illustrationen Gesagte sollten Sie auch bei Litho und Druck beachten: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Hochwertiges Papier, brillante Farben und aufwändige Verarbeitung sind ein „Must“.

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    Wie Sie Fachjournalisten durch ein Online-Gewinnspiel begeistern

    Dienstag, 1. November 2011 11:27

    Statt trockener Zahlen – Spiel mit Zielgruppen-Fantasien

    Um Ihr Unternehmen und „Ihre“ Themen ins Gespräch zu bringen, ist eine professionelle Zusammenarbeit mit Fachjournalisten unverzichtbare Voraussetzung. Manchmal jedoch darf es etwas mehr sein als nur die übliche Pressemitteilung oder Pressekonferenz. Wir stellen Ihnen eine interessante Aktion für Fachjournalisten vor, mit der der Axel-Springer-Verlag für Aufmerksamkeit sorgte.

    Gala-Dinner eröffnete spannende Suche nach der Zielgruppe

    Vor einiger Zeit erhielten 2.000 Agenturen und Unternehmen Post von der HÖRZU. Darin enthalten: ein opulenter Bildband mit dem ungewöhnlichen Titel „Konsumentenbuch“. Mit dem Buch rückt die Fernsehzeitschrift ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt des Interesses. Die HÖRZU selbst definiert ihre Hauptzielgruppe als „Winning Generation“ – als besser verdienende Erwachsene jenseits der 30, die ihre finanzielle und immaterielle Unabhängigkeit schätzen. Nach eigener Aussage gehören 40 % der Leserschaft des Programmies dieser attraktiven Zielgruppe an. Um diese konsumstarken Leser greifbar zu machen, stellt die Zeitschrift in ihrem „Konsumentenbuch“ 7 Themenwelten, die das Lebensumfeld der „Winning Generation“ verdeutlichen, vor: Investment, Wellness, Lifestyle, Automobil, Gourmet, High-Tech und Design. Zu jedem  Lebensbereich gibt es eine eigene kleine Geschichte. Das „Konsumentenbuch“ wurde ausgewählten Journalisten und Mediaplanern in einem exquisiten Rahmen präsentiert: Sky du Mont, bekannter Schauspieler mit sonorer Stimme, las einzelne Kapitel vor – anschließend gab es ein mehrgängiges Galamenü im legendären Landhaus Jacob an der Elbe.

    Online-Fotowettbewerb fordert aktive Beschäftigung mit der Zielgruppe

    Die HÖRZU beließ es nicht bei diesem Auftaktprogramm, sondern lancierte einen attraktiven Online-Wettbewerb: Über 3 Montage lang stand jede Woche eine andere der 7 Lebenswelten der „Winning Generation“ im Mittelpunkt eines Fotowettbewerbs: Zugangsberechtigt waren nur die per Mailing angeschriebenen 2.000 Mediapartner, Agentur- und Unternehmensvertreter.

    Sie konnten unter www.winninggeneration.de zu jedem der 7 Themen Fotos einstellen, die das entsprechende Lebensgefühl der Zielgruppe am besten dokumentieren. Das Foto mit den meisten Votings gewinnt. Auch aus denjenigen, die ihre Stimme abgeben, werden Gewinner ermittelt. Schon in der ersten Wettbewerbs-Woche mit dem Thema Wellness hatten die Voter die Wahl zwischen fröhlichen Urlaubsfotos, Bildern von asiatischen Massageoasen oder meditierenden Großstädtern.

    Für Fotografen und Voter blieb der Wettbewerb gleichermaßen über Wochen interessant. Jede Woche lockte ein neues Thema – und neue Gewinne. Damit die Aktion nicht in Vergessenheit gerät, erhielten Voter und Teilnehmer alle 14 Tage  einen Hinweis darauf, welches Thema ansteht. Um den Bogen zur HÖRZU zu schlagen, kamen diese Informationen auf einem Titelumhefter der HÖRZU.

    Fazit

    Noch ist es für eine Bilanz der Aktion zu früh. Doch schon jetzt zeigt sich: Die Idee, die umworbenen Mediavertreter durch ein Gewinnspiel dazu zu bringen, sich wieder aktiv mit ihrer Zielgruppe auseinander zu setzen, kommt an. Durch den zeitlichen Aufbau des Wettbewerbs und die regelmäßigen Reminder ist dauerhafte Aufmerksamkeit gewährleistet.

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    11 Profi-Tipps für die Auswahl der richtigen PR-Agenturen

    Dienstag, 25. Oktober 2011 15:07

    So finden Sie professionelle Public-Relations-Dienstleister

    In Deutschland gibt es über 5.000 PR-Agenturen und -berater, die es in der Regel verstehen, sich selbst gut in Szene zu setzen. Deshalb ist es für Sie als PR-Leiter nicht einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen – und die passende Agentur für die Kommunikationsziele Ihres Unternehmens zu finden. In diesem Artikel zeigt Ihnen der als Agenturscout tätige PR-Profi Ralf Buchholz, anhand welcher Kriterien Sie Ihre Entscheidung treffen sollten.

    11 Tipps – So finden Sie den passenden PR-Dienstleister

    Die Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur sollte immer langfristig angelegt sein. Darum ist schon die Auswahl des richtigen Partners eine strategisch wichtige Aufgabe: Suchen Sie deshalb eine Agentur, die zu Ihrer Aufgabenstellung und Ihrem Unternehmen passt. Dabei gilt es, folgende Punkte zu berücksichtigen:

    1. Nehmen Sie nur solche Agenturen in die engere Auswahl, die in den Feldern über ausgewiesene Erfahrungen und Referenzen verfügen, die für Sie besonders wichtig sind (z. B. branchenspezifische PR, Börsen-einführung oder Krisen-PR).

    2. Legen Sie Wert darauf, vom Agenturchef oder der Chefin persönlich beraten zu werden. Lassen Sie sich bei größeren Agenturen nicht durch deren Hierarchiestrukturen mit Vertretern der 2. Garde abspeisen. Ziehen Sie in so einem Fall eine kleinere, leistungsfähige Agentur vor.

    3. Überprüfen Sie, ob die Gesprächspartner des Erstgesprächs auch Ihre Ansprechpartner in der Tagesarbeit sind. Insbesondere in großen, inzwischen aber auch mittleren Agenturen ist es z. T. üblich, dass ein hochkarätiges Akquisitionsteam potenzielle Kunden besucht und überzeugt, aber anschließend nie wieder auftaucht.

    4. Wägen Sie ab, ob die Agentur „rund um Ihren Kirchturm“ angesiedelt sein muss. Regionale Nähe ist in der Regel dann relevant, wenn Sie viele kleinere Projekte schnell umsetzen. Für mittelfristig geplante Aufgaben und Projekte genügen elektronische Medien und regelmäßige Meetings.

    5. Prüfen Sie, ob die Agentur in ein Kommunikationsnetzwerk eingebunden ist. Denn immer stärker greifen klassische Kommunikationsinstrumente in die PR-Arbeit ein. Die Verbindung von PR-Agentur und evtl. Werbeagentur kann z. B. bei der Gestaltung von Anzeigen von großem Nutzen sein.

    6. Geben Sie Agenturen den Vorzug, die Mitarbeiter haben, die aus dem Journalismus und/oder den Medien kommen. Denn wenn PR-Berater und Medienvertreter die gleiche Sprache sprechen, steigen die Chancen für eine konstruktive Zusammenarbeit.

    7. Stellen Sie anhand von Referenzlisten fest, ob die Agentur bereits in den für Ihre Firma relevanten Märkten gearbeitet hat (und somit über die entsprechenden Medienkontakte verfügt).

    8. Ziehen Sie Agenturen vor, mit denen die meisten Kunden seit vier und mehr Jahren zusammenarbeiten. Denn gerade im PR-Bereich ist eine langfristig gewachsene Zusammenarbeit ein Indiz für langfristig überzeugende Arbeit.

    9. Überprüfen Sie, ob die Agentur in der Vertragsgestaltung flexibel ist. Die Entscheidung, ob Projektaufträge, ein monatliches Fixum oder Jahresetatverträge vergeben werden, sollte bei Ihnen liegen.

    10. Akzeptieren Sie nur Angebote, die detailliert, eindeutig und offen in der Leistungsgestaltung sind. Häufig werden nämlich größere Kostenblöcke, wie Reisekosten, technische Kosten, Porto usw., im Kleingedruckten versteckt.

    11. Legen Sie Wert darauf, dass das Angebot schon eine klare Linie und konzeptionelle Qualität erkennen lässt. Nur wer schlüssige Angebote vorlegt, ist auch in der Lage, im PR-Bereich konzeptionelle Tagesarbeit zu sichern. Wer  Standardangebote abgibt, wird auch in der Pressearbeit nur Standard leisten.

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    Marketing: Viel Werbung hilft nicht immer viel

    Montag, 17. Oktober 2011 13:28

    Manche Marketing-Abteilung steht künftig zur Neupositionierung an. Fällig ist das dann, wenn das Marketing die strategischen Ziele bislang nur unzureichend erfüllt hat. Mitunter ist die Lage so: Die  Verantwortlichen betreiben Over-Marketing; der Absatz schwächelt – aber mehr Anzeigen, mehr Direktwerbung und mehr Promotion bringen nicht die Wende. Das Mehr vom Gleichen ist wirkungslos. Zusätzliche Marketing-Aufwendungen verpuffen ohne Wirkung, wenn der Absatz des Produktes ohnehin schon lahmt. Das ist die Falle des Over-Marketing.

    Auch manche Zielsetzung des Marketing sollte überprüft werden. Die Jagd nach Absatz, Umsatz oder Marktanteil ist ein fragwürdiges Ziel, denn: Nicht jede Marktanteils-Steigerung ist auch profitabel. Zusätzlicher Marketing-Aufwand, der zwar den Absatz, nicht aber den Gewinn oder den Markenwert steigert, ist sinnlos.

    So vermeiden Sie den Weg in die Falle des Overmarketing:

    1. Jagen Sie nicht jedem Kundenbedürfnis nach, das das Marketing ermittelt hat. Befriedigen Sie nur  diejenigen Bedürfnisse, die im Rahmen Ihres Geschäftsmodells profitabel sind.

    2. Wenn der Absatz lahmt: Prüfen Sie erst Ihr Angebot und das Produkt. Sehen Sie Ihr Angebot mit den Augen des Kunden – und überlegen Sie, was man verbessern muss. Erst danach folgen die Marketing-Überlegungen.

    3. Bedenken Sie stets: Marketing ist ein Mittel, kein Ziel. Das Marketing steht im Dienst Ihrer Strategie und Ihres Gewinn-Ziels.

    Trendletter-Einschätzung:

    Konzentrieren Sie Ihr Marketing auf Wirkung. Bedenken Sie, dass reines Unternehmens-Marketing nicht immer Ihrem Gewinnziel nützt. Beispiel: Eine Kampagne des Elektrohändlers Media Markt zeigt weder Produkte noch Preise. Der Effekt ist weitgehend verschenkt, weil das keine zusätzlichen Käufer produziert.

    Rendite vor Marktanteil: So vermeiden Sie Over-Marketing

    1. Der Gewinn – und nicht der Marktanteil – ist das entscheidende Ziel.

    2. Marketing ist kein Selbstzweck – sondern- Mittel zur Zielerreichung.

    3. Erforschen Sie nicht nur Kundenwünsche – sondern immer auch Zahlungsbereitschaft.

    4. Quantifizieren Sie nicht nur die Kosten – sondern auch die Erlöswirkungen.

    5. Tun Sie nicht, was der Kunde verlangt – sondern das, was wirtschaftlich sinnvoll ist.

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    Events zur Kundenbindung: Schlemmerparty im Supermarkt

    Donnerstag, 6. Oktober 2011 12:02

    Im Durchschnitt gibt ein Kunde im Laufe seines Konsumentenlebens über 100.000 Euro im Lebensmitteleinzelhandel aus. Grund genug, ihn dauerhaft zu begeistern. Lesen Sie in unserem Beitrag, wie ein Supermarkt Events der besonderen Art für seine Kunden veranstaltet.

    „Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse …“ Nach diesem Motto bietet ein Edeka-Supermarkt in Waltrop nördlich von Dortmund einmal im Jahr einen Schlemmerabend an. Für 10 Euro Eintritt können die Kunden zwischen 20 und 22 Uhr nach Lust und Laune im Supermarkt schlemmen und bei flotter Musik den Abend genießen.

    Unterstützt von der Edeka-Zentrale, die das Fachpersonal und die Technik zur Verfügung stellt, verwandelt sich der 850 qm große Supermarkt im Herzen Waltrops dann in eine kulinarische Hochburg. Den 350 Gästen werden Spezialitäten der italienischen, griechischen und spanischen Küche geboten. Aber auch Klassiker wie Kartoffelsalat und Schnitzel kommen nicht zu kurz.

    Dabei werden nur Produkte aus dem Sortiment des Edeka-Marktes verarbeitet. „Bei Bedarf können sich die Kunden sogar die Rezepte mit nach Hause nehmen“, sagt Marktleiter Thomas Maly, der an diesem Abend zum Kellner wird und seine Gäste mit Cocktails verwöhnt.

    Die Kunden sind nicht nur vom Angebot der Speisen und Getränke begeistert, sondern auch von der Atmosphäre. Die ist für einen Supermarkt schon sehr ungewöhnlich: In den Gängen stehen Bänke und Tische parat, und wenn es eng wird, muss auch schon einmal die Kühltheke als Tischersatz herhalten. Wenn dann der hauseigene DJ zur Polonaise bittet, hat die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht.

    Denkbar ist ein solcher Event auch in anderen Branchen. So kann beispielsweise ein Möbelhaus die neue italienische Polsterkollektion mit entsprechenden Weinen und Spezialitäten aus dem Süden präsentieren. Ein weiteres Beispiel: Das amerikanische Spielzeugkaufhaus FAO Schwarz bietet Partys für Erwachsene an. Der Vorteil für den Händler: Der Kunde verbindet die angenehme Atmosphäre der Feier mit dem Spielzeugladen, die emotionale Bindung wird gestärkt, Loyalität gefördert.

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    7 Tipps für starke Werbebriefe

    Samstag, 1. Oktober 2011 12:33

    Warum reagieren auf einen Werbebrief mehr als 20 % der Empfänger, auf einen anderen aber nur 0,5% ? Wir präsentieren Ihnen hier sieben clevere Ideen, mit denen Sie den Erfolg Ihrer Mailings steigern können.

    Ein deutscher Haushalt erhält pro Tag im Schnitt zwei bis vier Werbebriefe – Unternehmen oft mehr als doppelt so viele. Gehen Sie nicht davon aus, dass der Empfänger gerade auf Ihr Mailing gewartet hat. Rechnen Sie eher damit, dass er Werbung als lästig empfindet. Dem Umschlag kommt hier entscheidende Bedeutung zu – schafft er es, den Empfänger neugierig zu machen und den Brief zu öffnen, haben Sie bereits einen entscheidenden Punkt gewonnen. Doch wie lässt sich ein Umschlag so interessant gestalten, dass der Empfänger der Versuchung widersteht, Ihren Brief direkt in den Papierkorb zu werfen? Sie können sowohl Text als auch innovative Umschlagformen dazu einsetzen, dieses Ziel zu erreichen.

    Beispiel Textgestaltung: Aufgedruckte Teaser sind ein beliebtes Mittel, den Empfänger zum Öffnen des Umschlags zu bewegen. Diese kurzen „Appetithäppchen“ sollen die Neugier des Lesers wecken. Ein Beispiel: „Vorsicht Job-Falle! Prominenter Management-Trainer verrät jetzt die neuen Chef-Kriterien.“

    Beachten Sie: Das Thema des Teasers sollte im Briefeinstieg wieder auftauchen. Die gekonnte Koppelung von Teaser und Briefeinstieg kann den Erfolg um 30 Prozent steigern!

    Beispiel Panorama-Umschlag: Nutzen Sie Briefumschläge, die statt des üblichen Adressfensters noch ein zweites „Guckloch“ haben, mit dem Sie die Neugier des Kunden steigern. Ein Beispiel: Ein Stuttgarter Menü-Service nutzt diese Umschläge, um das Bild des aktuellen Monatsspecials  abzubilden – und dem Kunden bereits vor dem Öffnen des Umschlags den Mund wässrig zu machen. Der Einsatz dieser Umschläge kann die Response um bis zu 100 Prozent steigern! Besonders für Mailings an Endverbraucher ist diese Umschlagsvariante geeignet. Auf Panoramafenster-Mailings hat sich das Unternehmen Jahnke Direkt Marketing spezialisiert (www.jahnke-direktmarketing.de).

    Auch Alternativen zum herkömmlichen Werbebrief sind interessant, wenn es darum geht, die Barriere Umschlag zu umgehen. Ein Beispiel dafür sind die Funcard-Mailings der Deutschen Post. Diese Karten, die sich per Internet konfigurieren lassen, sind ab einer Auflage von 500 Stück und in herkömmlichem Postkartenformat (A6), als Maxicard (12,5 cm x 23,5 cm) oder als Klappkarte erhältlich. Die Klappkarte lässt sich mit einer einfach abtrennbaren Antwortpostkarte kombinieren. Die Kosten hängen ab vom Format und der Auflage der Karten.

    Preisbeispiel: Bei einer Auflage von 5.000 Stück fallen pro Karte 0,82 Euro an, dazu 249 Euro für Datenaufbereitung und Postauflieferung sowie Portokosten und Mehrwertsteuer.

    2. Lassen Sie Bilder sprechen

    Ihr Mailing hat den ersten Wegwerf-Impuls überlebt. Doch noch ist nichts gewonnen. Je nach Zielgruppe landen nun 20 bis 80 Prozent der Werbebriefe im Müll.

    So können Sie gegensteuern: Bilder nimmt der Mensch schneller wahr als Texte. Gewinnen Sie also mit einer aussagekräftigen Abbildung die Aufmerksamkeit des Lesers für sich, ist das bereits die halbe Miete. Beachten Sie: Für den Kunden steht der Nutzen, den er aus Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gewinnt, im Vordergrund - nicht die reinen Produktvorteile. Stellen Sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung also am besten in der Anwendung dar. Reine Werbeabbildungen können schnell als „seelenlos“ empfunden werden. Vorsicht ist auch mit Bildern von Foto-CDs geboten – diese empfindet der Leser oft als gestellt. „Echte“ Menschen – beispielsweise in Stellungnahmen zufriedener Kunden – wirken hier meist besser.

    Beherzigen Sie beim Gestalten Ihres Mailings und der Bildauswahl die Regel „KISS“ (Keep it short and simple), und beschränken Sie sich auf einfache Darstellungen. Zu viel Detail-Lastigkeit lenkt von Ihrem Ziel ab. Verwenden Sie viel Sorgfalt auf das Formulieren der Bildunterschriften – diese Elemente werden nach den Bildern erfahrungsgemäß am schnellsten wahrgenommen und führen den Leser in den Text.

    3. Den Leser optisch führen

    Doch nicht nur das einzelne Bild entscheidet – wichtig ist auch, dass Sie den Leser optisch durch Ihr Mailing führen. Platzieren Sie den Nutzen, den Ihr potenzieller Kunde von Ihrem Angebot hat, entsprechend den Erfahrungswerten des Blickverlaufs:

    Der Einstieg in den Brief ist die linke obere Ecke, der Briefausstieg rechts unten. Platzieren Sie die wichtigsten Informationen so, dass sie diesem Blickverlauf wie in der Grafik aufgeführt folgen.

    4. Personalisierung nicht vergessen

    Auch wenn dieses Stilmittel heute schon fast inflationär gebraucht wird, ist es immer noch ungeheuer wirksam. Denn nichts hört der Mensch lieber als seinen eigenen Namen. Doch wichtig ist hier eine sorgfältig gepflegte Adresskartei. Falsch geschriebene Namen oder falsche Anreden erzeugen wirklich nicht den Eindruck von Kompetenz. Das gut gemeinte Stilmittel wird so zum Bumerang und erzeugt beim Leser ein Störgefühl („Wenn die noch nicht mal meinen Namen richtig schreiben können…“).

    5. Griffiger Einstieg

    Die kritischen 20 Sekunden haben Sie nun fast überstanden. Doch jetzt muss das Mailing auch textlich überzeugen. Bringen Sie gleich am Briefanfang das Thema auf den Punkt und greifen Sie das Teaser-Thema auf. Die Absätze in Ihrem Brief sollten kurz sein. Richtwert: Nur in Ausnahmefällen länger als sechs Zeilen. Der erste Absatz eines Briefs sollte noch kürzer sein: ein, zwei, maximal drei Zeilen. Vier oder fünf Zeilen lassen sich allenfalls dann vertreten, wenn der Briefeinstieg nur durch den langen ersten Absatz so stark wird, dass er den Empfänger zum Weiterlesen bringt. Vermeiden Sie auch lange Schachtelsätze. Kurz und knackig liest sich besser!

    6. Glaubwürdigkeit steigern, einheitlich auftreten

    Jedes Störgefühl, das der Leser beim Betrachten Ihres Mailings empfindet, ist für ihn ein Grund zum „Aussteigen“. Achten Sie etwa darauf, dass die Person, die als Absender Ihres Mailings erscheint, auch den Brief unterschreibt. Beachten Sie: Drucken Sie die Unterschrift möglichst in Blau ein – das wirkt authentischer. Der Leser muss wissen, wer der Absender ist. Also nicht einfach „Peter Müller“, sondern „Peter Müller, Geschäftsführer“.

    7. Stark enden

    Vergessen Sie nicht das P.S. am Schluß Ihres Briefs. 95 % aller Mailing-Renner haben eines. Kein Wunder: Das P.S. ist einer der am häufigsten gelesenen Absätze im Werbebrief. Und „gratis“ ist meistens das wichtigste Wort im P.S. Wenn Sie also ein Gratis-Geschenk anbieten, zum Beispiel als Dankeschön für das Interesse, dann bieten Sie es hier an. Wie lang soll ein P .S. sein? Möglichst kurz. Schließlich wird es deshalb so gern gelesen, weil es meist der kürzeste Absatz ist. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, den Kundennutzen wieder aufzugreifen – so erreichen Sie die Kunden, die nur das P.S. lesen, besser.

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    5 Tipps, wie Sie Ihr Image im Unternehmen stärken

    Mittwoch, 7. September 2011 10:28

    Warum wir PR-Profis Eigenwerbung brauchen

    Sicherlich kennen Sie das: Im Laufe einer Party werden Sie gefragt, was Sie eigentlich beruflich so machen. Antworten Sie daraufhin, Sie seien „PR-Manager“, ernten Sie in der Regel nur fragende Blicke. Nach einer Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts Forsa bringen nur 17 % der Befragten PR-Leuten Vertrauen entgegen. Damit hat unser Beruf – neben Werbern und Politikern – das drittschlechteste Image.

    Imagedefizit für Imageberater

    Eigentlich ist es schon grotesk, dass ausgerechnet wir Imageberater so wenig gegen unser eigenes schlechtes Image tun: Würden wir ebenso tatenlos zusehen, wenn unser Unternehmen in der Öffentlichkeit eine solch schlechte Reputation hätte, wären wir unseren Job wohl schnell los.

    PR in eigener Sache ist angesagt!

    Die fatalen Imagewerte und Selbsteinschätzungen zeigen deutlich, dass wir PR-Profis dringend PR in eigener Sache betreiben müssen. Hierfür schlagen wir Ihnen folgendes 5-Punkte-Programm vor:

    1. Finden Sie eine leicht nachvollziehbare Definition Ihres Jobs

    Je länger die Definition, desto schwerer wird sie verstanden. Deshalb sollten Sie Ihre Aufgaben mit einem einfachen Beispiel beschreiben können. Eine der griffigsten Beschreibungen für die Wirkungsweise von PR stammt vom Hamburger Bankier Alwin Münchmeyer „Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennenlernt und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er sei, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussehe, dann ist das Werbung. Wenn das Mädchen sich aber für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, was für ein prima Kerl er wäre, dann ist das Public Relations.”

    2. Zeigen Sie mehr Selbstbewusstsein! Der Kommunikationswissenschaftler

    Professor Dr. Lothar Rolke hat unlängst festgestellt: „PR gibt es bekanntlich seit rund 100 Jahren, Marketing seit etwa 50 Jahren. Wer aber sitzt eher in Vorständen, verfügt über die größeren Etats und ist in der akademischen Welt durch gut ausgestattete Lehrstühle vertreten? Nicht die PR.“ In der Tat sind wir PR-Leute viel bescheidener als unser Ruf – und als unsere Kollegen von der Werbung. Das liegt sicher auch daran, dass PR-Arbeit oft im Hintergrund geschieht und nicht so direkt in Erscheinung tritt wie die Produkte der Werbung. Umso wichtiger ist es, dass wir die Resultate unserer Arbeit sichtbar machen: Sorgen Sie dafür, dass z. B. Pressespiegel nicht nur an die Geschäftsführung verteilt werden, sondern machen Sie diese auch allen anderen Mitarbeitern zugänglich (beispielsweise durch Aushänge am schwarzen Brett oder die Archivierung im Intranet).

    3. Kommunizieren Sie nach außen und innen

    Viele Öffentlichkeitsarbeiter verwenden den größten Teil ihrer Arbeitszeit auf die externe Kommunikation. Insofern ist es kein Wun der, dass die Kolleginnen und Kollegen nicht sehen oder erleben, was die PR-Abteilung eigentlich tut. Um auch die eigene Belegschaft auf dem Laufenden zu halten, sollten Sie alle Pressemitteilungen parallel zur Übermittlung an die Medien auch innerhalb des Unternehmens verbreiten (z. B. per E-Mail-Rundsendung oder Aushang).

    4. Setzen Sie sich im Unternehmen in Szene

    Es gibt wohl kaum eine Vertriebstagung oder Außendienstkonferenz, auf der die Kollegen vom Marketing nicht in Präsentationen über ihre Arbeit informieren. Fordern Sie dieses Recht auch für sich ein – und nutzen Sie die Chance, die Belegschaft über Ihre Arbeitsschwerpunkte und Ziele in Kenntnis zu setzen.

    5. Erstellen Sie Monatsberichte

    Belassen Sie es nicht beim unkommentierten Pressespiegel: Erstellen Sie jeden Monat einen Bericht, in dem Sie über Ihre PR-Aktionen und Erfolge berichten.

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    Sponsoring – einmal nicht mit Geld, sondern mit Ihren Produkten

    Sonntag, 4. September 2011 9:53

    Wie Sie Gutes tun – und andere darüber berichten

    Unter Sponsoring verstehen die meisten Firmen lediglich das Überreichen großformatiger Geldschecks. Das folgende Beispiel zeigt jedoch, dass Sponsoringaktivitäten sehr viel mehr sein können als nur eine finanzielle Zuwendung. Das Beispiel der Schuhfabrikanten Wessels aus dem münsterländischen Vreden zeigt, dass auch Ihre Produkte selbst der beste Sponsoringbeitrag und Werbeträger für Sie sein können.

    Spezialisierung auf Nischenangebot

    Eigentlich sieht das Schuhgeschäft der Brüder Wessels aus wie jedes andere. Auf einer Verkaufsfläche von 350 qm werden Damen-, Herren- und Sportschuhe verkauft. Doch auf den zweiten Blick fällt auf: Alle Schuhe haben stattliche Übergrößen. Damenschuhe werden erst ab Größe 42 1/2 angeboten, Herrenschuhe gibt’s ab Größe 47, Sportschuhe ab Größe 48 aufwärts.

    Die beiden Schuhmacher haben schon früh festgestellt, dass viele Menschen nicht in die genormten Größenstandards der üblicherweise angebotenen Schuhe passen – und sich auf die Herstellung von Schuhen in Übergrößen spezialisiert. Für sie sind Menschen mit Schuhgröße 59 keine Exoten, sondern Kunden, die ein Recht auf bequeme und modische Schuhe haben. Ihrer Firmenphilosophie folgend sind die Sonderanfertigungen aus Vreden nicht teurer als Schuhe in Normalgröße. Angesichts dieser konsequent kundenorientierten Geschäftspolitik sind Georg und Peter Wessels seit Jahrzehnten unangefochtene Marktführer in ganz Europa.

    PR-Erfolg auf „großem Fuße“

    Durch Zufall erfuhren die Brüder von Leonid Stadnik aus St. Petersburg. Mit 2,54 m ist er einer der größten lebenden Menschen und hat ein Problem – seine Füße sind fast einen halben Meter lang. Ohne passende Schuhe musste Stadnik seinen Beruf aufgeben und lebte völlig isoliert im Haus seiner Mutter. Georg Wessels reiste daraufhin nach Russland, nahm Maß und schenkte dem jungen Mann sein erstes Paar passender Schuhe. Sandalen und gefütterte Winterstiefel folgten. Die Fotos von der Übergabe der Riesenschuhe gingen um die ganze Welt, und immer mehr Betroffene meldeten sich in Vreden. Mittlerweile haben die Experten die weltweit größten Konfektionsschuhe hergestellt und stehen zweimal im Guinness Buch der Rekorde. Sandy Allen – die größte Frau der Welt mit Schuhgröße 54 – und Matthew McGrory – er hat die größten Füße der Welt und benötigt Schuhgröße 69 – gehen mit geschenkten Wessels- Schuhen durchs Leben.

    Der PR-Effekt dieser Schuhschenkungen ist enorm: Nachrichtenagenturen auf der ganzen Welt verbreiten die Fotos und die anrührenden Schicksale der Beschenkten und ihrer großzügigen Sponsoren.

    Auf ihrer Web-Seite betonen die Schuhmacher: „Wir haben durch die Berichterstattung in den Medien einen  Bekanntheitsgrad erreicht, der uns nun eine Lagerhaltung an Übergrößen erlaubt, die in Vielfalt und modischer Aktualität dem Angebot eines gut geführten Schuhhauses mit Normalgrößen zumindest entspricht, wenn nicht übertrifft. Sie sehen also, dass Sie durch ein breiteres Angebot direkt von unserem Guinness-Rekord und Aktivitäten als Hersteller der größten Schuhe der Welt profitieren.“

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    So meistern Sie die Herausforderung „Pressekonferenz“

    Freitag, 2. September 2011 9:16

    5 Profi-Tipps für Ihre erfolgreiche Presseveranstaltung

    Im Bemühen um die öffentliche Aufmerksamkeit für eigene Themen erscheint manchem PR-Leiter eine Pressekonferenz als das Allheilmittel. So werden unter dem Motto: „Ein repräsentativer Raum und ein gutes Buffet werden die Journalisten schon locken“ immer häufiger Neuigkeiten verkündet, die eigentlich keine sind – oder die man besser als Pressemitteilung verbreitet hätte. Der Unmut der Journalisten über derlei Zeitverschwendung wächst.

    Lesen Sie hier, wann sich eine Pressekonferenz für Sie und die Journalisten wirklich lohnt und was Sie bei der Vorbereitung bedenken sollten.

    1. Der richtige Anlass

    Am wichtigsten ist, dass Sie einen attraktiven Aufhänger für Ihre Pressekonferenz haben. Sie sollten also ein Ereignis von einer gewissen Tragweite zu verkünden haben – beispielsweise die Einführung eines neuen Produkts, die aktuellen Quartalszahlen oder die Eröffnung eines neuen Firmenstandorts.

    Praxis-Tipp

    Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihre Neuigkeiten eine Pressekonferenz rechtfertigen, so sollten Sie alternativ auch  Redaktionsbesuche bei den relevanten Journalisten in Erwägung ziehen. Unter Umständen haben Sie in dieser kleinen Runde eher die Möglichkeit, die Fragen der Pressevertreter zu beantworten. Bieten Sie den einzelnen Redaktionen Exklusiv-Informationen an, können Sie sich einer ausführlichen Berichterstattung fast sicher sein. Zudem festigen Sie den guten Kontakt zu den Redaktionen, der die Grundlage für die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit ist.

    2. Der richtige Ort

    Führen Sie die Pressekonferenz möglichst in Ihren eigenen Räumlichkeiten durch. So können Sie Ihr Unternehmen auch gleich vor Ort präsentieren. Allerdings macht dies nur Sinn, wenn 1. geeignete Räume vorhanden sind und 2. Ihre Firma auch gut zu erreichen ist. Erleichtern Sie den Pressevertretern die Anund Abreise, indem Sie z. B. einen Shuttle- Service zum nächsten ICE-Bahnhof oder Flughafen anbieten.

    Praxis-Tipp

    Als Alternative zu Ihren eigenen Räumlichkeiten bieten sich auch zentral gelegene Hotels oder Restaurants an, die häufig separate Tagungsräume zur Verfügung stellen. In größeren Städten können Sie auch den Tagungsraum des örtlichen Presseclubs anmieten. Dieser ist speziell für Pressekonferenzen ausgestattet und verfügt über ISDNund Laptop-Anschlüsse.

    Stellen Sie neue Produkte oder soziale Projekte vor, sind auch Örtlichkeiten mit einem direkten Bezug zum Thema geeignet: So lässt sich ein neues Auto auch hervorragend auf der nächsten Rennstrecke präsentieren.

    3. Der richtige Zeitpunkt

    Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Pressekonferenz nicht mit anderen wichtigen Branchenevents, öffentlichen Ereignissen oder saisonalen Besonderheiten kollidiert. Dann kommt unter Umständen nicht mehr die „erste Garde“ zu Ihrer Veranstaltung, die Redaktionen bleiben ganz fern oder Sie müssen sich bei der Berichterstattung mit einem Mini-Artikel begnügen. Findet Ihre Pressekonferenz werktags statt, so hat sich ein Veranstaltungsbeginn zwischen 10 und 11 Uhr bewährt. Die Vertreter der Tagespresse haben dann noch genug Zeit bis zum täglichen Redaktionsschluss. Grundsätzlich können bei einem frühen Beginn auch alle Pressegäste noch am selben Tag nach Hause kommen.

    Praxis-Tipp

    Bei Ihrem örtlichen Presseclub oder bei der Geschäftsstelle des Deutschen Journalisten Verbandes erfahren Sie, ob Ihr Wunschtermin für Ihre Pressekonferenz mit anderen Veranstaltungen kollidiert.

    4. Die richtige Einladung

    Verschicken Sie Ihre Einladung ca. 2 bis 3 Wochen vor dem Termin. Benennen Sie klar und deutlich das genaue Thema Ihrer Veranstaltung. Um besser planen und ggf. noch einmal nachhaken zu können, sollten Sie Ihre Einladung grundsätzlich mit einer Antwortkarte oder -fax verschicken.

    Praxis-Tipp

    Versehen Sie am besten Ihre Einladungen und die entsprechenden Antwortelemente mit einem Nummerncode. So können Sie die Anmeldung eines Journalisten auch dann zuordnen, wenn Ihnen der Name noch nicht bekannt ist oder er den Redaktionsstempel vergessen hat.

    5.Was Sie bei der Vorbereitung und Durchführung einer Pressekonferenz beachten sollten

    1. Prüfen Sie die Räumlichkeiten persönlich

    Nichts ist peinlicher, als wenn Sie oder Ihr Geschäftsführer während der Pressekonferenz mit einem Overhead-Projektor oder Laptop arbeiten wollen und die Technik funktioniert nicht. Machen Sie also vorab unbedingt einen Probelauf und überprüfen Sie, ob Ihre vorhandenen Geräte kompatibel sind. Machen Sie auch einen Mikrofon-Check, bei dem Sie die Lautstärke richtig aussteuern.

    2. Legen Sie einen genauen Zeitplan fest

    Ihre Pressekonferenz sollte insgesamt nicht länger als 1 bis 1 1/2 Stunden dauern. Um den Zeitrahmen zu halten, sollten Sie exakt festlegen, wer wann wie lange spricht. Lassen Sie lieber mehrere Redner und potenzielle Gesprächspartner für die  Journalisten zu Wort kommen, als Ihre Gäste mit einem halbstündigen Monolog zu langweilen. Es sollte selbstverständlich sein, dass Sie als PR-Leiter die Pressekonferenz moderieren und die einzelnen Referenten vorstellen. Planen Sie für die Fragen der Journalisten ca. 45 Minuten ein.

    3. Bereiten Sie Pressemappen vor

    Wichtigster Inhalt der Pressemappe, die Sie den anwesenden Journalisten aushändigen, ist eine Pressemitteilung, in der die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz zusammengefasst sind. Darüber hinaus sollten Sie die Reden der Referenten und weiterführende Informationen über Ihr Unternehmen sowie ein Pressefoto beilegen. Sorgen Sie dafür, dass die Journalisten, die nicht kommen konnten, die Presssemitteilung direkt nach dem Ende der Veranstaltung per Fax zugeschickt bekommen. Die ausführliche Pressemappe reichen Sie dann per Post nach. Außerdem sollten Sie die Presseinformationen und -fotos zum Download im Pressebereich Ihres Internetauftritts hinterlegen.

    4. Stellen Sie sich auf kritische Fragen ein

    Eine Pressekonferenz bietet den anwesenden Journalisten natürlich auch das Podium für manch kritische Frage. Eine solche Situation wird für Sie dann zum PR-Gau, wenn Sie nicht darauf vorbereitet sind. Erstellen Sie deshalb rechtzeitig einen Katalog, in dem alle möglichen kritischen Fragen beleuchtet werden. Stellen Sie entsprechende Antworten zusammen. Diese Liste muss allen Teilnehmern der Geschäftsleitung vorliegen. Einigen Sie sich auf eine gemeinsame Sprachregelung.

    Praxis-Tipp

    Um die peinliche Situation zu vermeiden, dass überhaupt keine Fragen gestellt werden, können Sie mit einem „befreundeten“ Journalisten vorab Präventivfragen absprechen. Dies geht natürlich nur, wenn Sie über einen entsprechenden Kontakt verfügen.

    5. Sorgen Sie für einen angenehmen äußeren Rahmen Ihrer Veranstaltung

    Natürlich erwarten die Journalisten auch einen gewissen gastronomischen Rahmen. Achten Sie darauf, dass Ihr Buffet zum Tenor der Veranstaltung passt: Legen Sie hervorragende Geschäftsbilanzen vor, darf’s ein bisschen mehr sein. Bei der Bekanntgabe von Standortschließungen dagegen wäre Hummer fehl am Platze. Eröffnen Sie das Buffet grundsätzlich nach dem Ende des offiziellen Teils. Anderenfalls müssen Sie gegen klapperndes Geschirr anreden. Auch ein kleines Gastgeschenk an die Medienvertreter ist keine Bestechung, sondern eine nette Geste, mit der Sie sich fürs Kommen bedanken. Halten Sie also bereits am Eingang eine kleine Aufmerksamkeit bereit.

    Thema: Allgemein, Checklisten, Public Relations (PR) | Kommentare (0)

    20 % aller E-Mailings kommen nicht an! Gefahr: Spam-Filter!

    Donnerstag, 25. August 2011 16:22

    9 Tipps, mit denen Ihre E-Mails die Filter passieren

    Bleibt der Response auf Ihre E-Mailings deutlich hinter Ihren Erwartungen zurück, muss das nicht an falschen oder veralteten E-Mail-Adressen liegen. Studien zeigen: 15 bis 20 % aller E-Mails, die mit dem ausdrücklichen Einverständnis des Empfängers verschickt werden, bleiben in Spamfiltern hängen. Ihre E-Mails kommen also gar nicht erst bei Ihren Kunden an.

    Damit sind Spamfilter, die von Providern und Privatkunden eingesetzt werden, um lästigen E-Mail-„Müll“ auszusortieren, zu einer ernsthaften Bedrohung für den Erfolg Ihrer E-Mail-Werbung geworden sind. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, damit Ihre E-Mails und E-Mail-Newsletter nicht von Spamfiltern abgefangen werden:

    So machen Sie Ihre Absender-Adresse unverdächtig für Spamfilter

    1. Verwenden Sie einen „Real Name“!

    Geben Sie zusätzlich zu Ihrer Absender-Adresse immer auch einen so genannten Real Name, wie z. B. Ihren vollen Namen oder den Namen der Firma, an. Grund: Viele Spamfilter werten das Fehlen eines Real Names als spamverdächtig.

    2. Lassen Sie sich in die Adressbücher Ihrer Empfänger eintragen!

    Bitten Sie Ihre Mailing-Empfänger darum, Ihre Absender-Adresse in ihr persönliches Adressbuch aufzunehmen.

    Grund: Zahlreiche Spamfilter lassen nur die E-Mails problemlos passieren, deren Absender-Adresse im Adressbuch des Empfängers erfasst ist.

    9 Tipps für die Gestaltung Ihrer Betreffzeile und Ihres E-Mail-Texts

    Alle folgenden Indizien werden von Spam-Filtern negativ bewertet — und die betreffenden E-Mails laufen Gefahr, als „Müll“ aussortiert zu werden.

    Besonders die Betreffzeile einer E-Mail wird von Spamfiltern kritisch analysiert und sollte sorgsam getextet werden.

    1. Schreiben Sie in der Betreffzeile keine Wörter durchgehend in Großbuchstaben! Grund: Diese Schreibweise wird von fast allen Spamfiltern als extrem verdächtig eingestuft.

    2. Verwenden Sie nicht mehrere Ausrufeoder Fragezeichen hintereinander!

    3. Verwenden Sie nicht mehrere Leerzeilen hintereinander! Grund: Viele Spam- Mail-Versender setzen mehrere Leerzeilen hintereinander, um am Ende ihrer EMailings zusätzlichen Text zur Ablenkung von Spam-Filtern zu platzieren.

    4. Setzen Sie nicht zu viele Ziffern in der Betreffzeile, also z. B. auch keine Kundennummern oder IDs!

    5. Verzichten Sie auf sexuelle Reizwörter – wie z. B. „Sex“ oder „Viagra“ –, die von allen Spam-Filtern negativ bewertet werden.

    6. Verschicken Sie einen periodisch erscheinenden Newsletter, platzieren Sie in der Kopfzeile Angaben zu dessen Erscheinungsweise sowie Monat, Woche und Datum. Grund: Diese Angaben werden von Spam-Filtern positiv bewertet.

    7. Schreiben Sie grundsätzlich alle Links komplett aus, d. h. inklusive des vorangestellten „http://“. Geben Sie in Ihren Links immer den Domainnamen – z. B. werbepraxis-aktuell.de – an und nicht die technische Adresse „http://42.7.125.35/cgi-bin …“

    8. Versenden Sie Ihre E-Mailings im HTML-Format, sollten Sie unbedingt den so genannten MIME-Multipart-Standard zur Codierung verwenden. Auf diese Weise ist in Ihren E-Mails ein alternatives Textformat hinterlegt.

    9. Verwenden Sie bei Ihren HTML-Mails keine großen und farbigen Überschriften. Vor allem auf die Farben „Rot“ („FF0000“) und „Blau“(„0000FF“) reagieren die meisten Spam-Filter allergisch.

    Thema: Allgemein, Checklisten, Marketing, Werbung | Kommentare (0)