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11 Profi-Tipps für die Auswahl der richtigen PR-Agenturen

Dienstag, 25. Oktober 2011 15:07

So finden Sie professionelle Public-Relations-Dienstleister

In Deutschland gibt es über 5.000 PR-Agenturen und -berater, die es in der Regel verstehen, sich selbst gut in Szene zu setzen. Deshalb ist es für Sie als PR-Leiter nicht einfach, die Spreu vom Weizen zu trennen – und die passende Agentur für die Kommunikationsziele Ihres Unternehmens zu finden. In diesem Artikel zeigt Ihnen der als Agenturscout tätige PR-Profi Ralf Buchholz, anhand welcher Kriterien Sie Ihre Entscheidung treffen sollten.

11 Tipps – So finden Sie den passenden PR-Dienstleister

Die Zusammenarbeit mit einer PR-Agentur sollte immer langfristig angelegt sein. Darum ist schon die Auswahl des richtigen Partners eine strategisch wichtige Aufgabe: Suchen Sie deshalb eine Agentur, die zu Ihrer Aufgabenstellung und Ihrem Unternehmen passt. Dabei gilt es, folgende Punkte zu berücksichtigen:

1. Nehmen Sie nur solche Agenturen in die engere Auswahl, die in den Feldern über ausgewiesene Erfahrungen und Referenzen verfügen, die für Sie besonders wichtig sind (z. B. branchenspezifische PR, Börsen-einführung oder Krisen-PR).

2. Legen Sie Wert darauf, vom Agenturchef oder der Chefin persönlich beraten zu werden. Lassen Sie sich bei größeren Agenturen nicht durch deren Hierarchiestrukturen mit Vertretern der 2. Garde abspeisen. Ziehen Sie in so einem Fall eine kleinere, leistungsfähige Agentur vor.

3. Überprüfen Sie, ob die Gesprächspartner des Erstgesprächs auch Ihre Ansprechpartner in der Tagesarbeit sind. Insbesondere in großen, inzwischen aber auch mittleren Agenturen ist es z. T. üblich, dass ein hochkarätiges Akquisitionsteam potenzielle Kunden besucht und überzeugt, aber anschließend nie wieder auftaucht.

4. Wägen Sie ab, ob die Agentur „rund um Ihren Kirchturm“ angesiedelt sein muss. Regionale Nähe ist in der Regel dann relevant, wenn Sie viele kleinere Projekte schnell umsetzen. Für mittelfristig geplante Aufgaben und Projekte genügen elektronische Medien und regelmäßige Meetings.

5. Prüfen Sie, ob die Agentur in ein Kommunikationsnetzwerk eingebunden ist. Denn immer stärker greifen klassische Kommunikationsinstrumente in die PR-Arbeit ein. Die Verbindung von PR-Agentur und evtl. Werbeagentur kann z. B. bei der Gestaltung von Anzeigen von großem Nutzen sein.

6. Geben Sie Agenturen den Vorzug, die Mitarbeiter haben, die aus dem Journalismus und/oder den Medien kommen. Denn wenn PR-Berater und Medienvertreter die gleiche Sprache sprechen, steigen die Chancen für eine konstruktive Zusammenarbeit.

7. Stellen Sie anhand von Referenzlisten fest, ob die Agentur bereits in den für Ihre Firma relevanten Märkten gearbeitet hat (und somit über die entsprechenden Medienkontakte verfügt).

8. Ziehen Sie Agenturen vor, mit denen die meisten Kunden seit vier und mehr Jahren zusammenarbeiten. Denn gerade im PR-Bereich ist eine langfristig gewachsene Zusammenarbeit ein Indiz für langfristig überzeugende Arbeit.

9. Überprüfen Sie, ob die Agentur in der Vertragsgestaltung flexibel ist. Die Entscheidung, ob Projektaufträge, ein monatliches Fixum oder Jahresetatverträge vergeben werden, sollte bei Ihnen liegen.

10. Akzeptieren Sie nur Angebote, die detailliert, eindeutig und offen in der Leistungsgestaltung sind. Häufig werden nämlich größere Kostenblöcke, wie Reisekosten, technische Kosten, Porto usw., im Kleingedruckten versteckt.

11. Legen Sie Wert darauf, dass das Angebot schon eine klare Linie und konzeptionelle Qualität erkennen lässt. Nur wer schlüssige Angebote vorlegt, ist auch in der Lage, im PR-Bereich konzeptionelle Tagesarbeit zu sichern. Wer  Standardangebote abgibt, wird auch in der Pressearbeit nur Standard leisten.

Thema: Allgemein, Checklisten, Marketing, Public Relations (PR), Trends, Werbung, Zukunft | Kommentare (0)

Wie Sie Ihre Kunden besser durchschauen – und damit Umsatz und Gewinn nachhaltig steigern

Mittwoch, 30. März 2011 6:00

Das Versprechen dieses Beitrags ist so einfach wie wirkungsvoll: „Entschlüsseln Sie die Botschaften, die Ihnen Ihre Kunden geben: Es lohnt sich!“. Kommunikationsstrategien helfen Ihren Mitarbeiter.

Und das Beste: Es funktioniert sofort! Ein Praxisbeispiel:

„Sieht gut aus, das Projekt beim Kunden Grosser“, berichtet voller Stolz einer Ihrer Außendienstmitarbeiter. „Er war sehr freundlich und äußerst interessiert.“ Zwei Wochen später kommt er geknickt von seiner Verkaufstour zurück: „Offensichtlich habe ich den Kunden falsch eingeschätzt. Er wollte sich nur mal informieren was wir alles so können und hat unser Angebot dann brühwarm dem Konkurrenten Neisser unter die Nase gerieben. Der hat natürlich sofort zugeschlagen und einen seiner berühmt-berüchtigten Kampfpreise gemacht, bei denen wir nicht mithalten können. Das hätte ich wirklich nicht gedacht. Wenn man die Kunden doch nur leichter durchschauen könnte!“

Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Zuerst die schlechte Nachricht: Den „gläsernen Kunden“ werden Sie nie bekommen. Da können Sie ein noch so guter Menschenkenner sein: Früher oder später stoßen Sie an natürliche Grenzen. Und auch Ihr top-gepflegtes CRM-System liefert Ihnen letztlich nur die Informationen, die Sie und Ihre Verkäufer bereits über Ihre Kunden gesammelt haben. Die Gedanken Ihrer Kunden können Sie damit ebenfalls nicht lesen.

Die gute Nachricht: Das alles heißt aber noch lange nicht, dass der Kunde für Sie ein unbekanntes Wesen sein muss. Denn es gibt eine Menge Möglichkeiten, ihm auf die Schliche zu kommen. Dafür brauchen Sie weder hellseherische Fähigkeiten noch übersinnliche Kräfte – Stichwort Kundenkommunikation. Sie müssen ganz einfach gut zuhören, ihren Kunden aufmerksam beobachten und Ihre feinen Antennen noch weiter ausstrecken. Dann werden Sie plötzlich eine Menge über Ihren Kunden he – rausfinden. Laden Sie Ihre Verkäufer ein, mit Ihnen auf Entdeckungsreise zu gehen!
Setzen Sie Ihr Wissen über die Körpersprache ein. Mit Sicherheit haben auch Ihre Verkäufer schon irgendwann mal etwas über das Thema Körpersprache gehört oder gelesen. Doch im Alltag setzen sie dieses Wissen häufig nicht um! Das geht schon los, wenn sich Kunde und Verkäufer zum ersten Mal begegnen und gegenübersitzen. Statt zunächst einmal den Kunden „durch Beobachtung“ wahrzunehmen, haben viele Verkäufer eine panische Angst vor den ersten paar Minuten: Es könnte ja eine Schweigeminute entstehen, so ihre Befürchtung. Die Folge: Sie reden auf Teufel komm raus, nur um etwas zu sagen.

Doch damit haben sie schon ihre erste Chance verpasst und ihre Antennen wieder eingezogen. Unterrichten Sie deshalb Ihre Verkäufer wieder in der nützlichen Lehre der Körpersprache. Sensibilisieren Sie Ihre Außendienstmitarbeiter für die feinen Signale, die der Kunde permanent aussendet. Egal, ob er schweigt oder redet: Seine Körperhaltung, seine Mimik, seine Gestik können Ihnen genau die Informationen geben, die Sie noch benötigen. Ohne dass Sie große Worte wechseln müssen. Achten Sie auf die Übereinstimmung! Sicherlich haben Sie und Ihre Verkäufer auch schon folgende Situation erlebt: Sie sitzen einem Kunden gegenüber und er sagt: „Das gefällt mir sehr gut!“ Doch Sie merken, irgendetwas stimmt hier nicht. Der Kunde weicht Ihrem Blick aus, er sieht zur Seite oder nach unten. Weder lächelt er, noch strahlen seine Augen. Instinktiv haben Sie das Gefühl: „Das stimmt nicht, was er sagt!“ Und Sie haben Recht: Seine Körpersprache sagt etwas anderes als seine Worte. Sie verrät Ihnen also das genaue Gegenteil! Fordern Sie Ihre Verkäufer dazu auf, immer wieder die Worte des Kunden mit seiner Körpersprache zu vergleichen. Ganz hervorragende Botschafter sind übrigens die Augen: Ihr Gesprächspartner lächelt, doch seine Augen bleiben glanzlos und weit geöffnet? Dann ist sein Lächen nicht echt! Es kommt nicht von innen heraus. Bei einem echten Lächeln verändern sich auch die Augen. Sie lächeln mit! Noch auffälliger ist die Gesichtsmimik des Kunden: Vielleicht ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass manche Menschen lächeln – doch sie ziehen dabei nur den einen Mundwinkel hoch.

Das heißt für Sie im Klartext: Der Kunde versucht zu lächeln, doch es gelingt ihm nicht richtig. Er verstellt sich oder ist unsicher und verkrampft! Übrigens: Rechtshänder ziehen in dieser Situation den linken Mundwinkel hoch – Linkshänder den rechten. Enttarnen Sie Ihre Kunden. Solche groben Unstimmigkeiten werden Ihre Verkäufer noch relativ leicht erkennen. Doch nicht jeder Kunde macht es ihnen so leicht: In den meisten Fällen wird es schon etwas kniffliger. Denn sicherlich kennen auch Sie solche Kunden, die stets freundlich und gut gelaunt sind – nur kaufen sie nichts! Mit ihnen können Sie über Gott und die Welt reden. Der Kunde wird Sie nie abweisen. Smalltalk liebt er über alles. Auch die Beziehungsebene stimmt. Nur nicht der Umsatz, den Sie mit diesem Kunden tätigen. Auf den ersten Blick scheint dies unverständlich – doch auch hier können Sie Ihren Verkäufern relativ leicht erklären, warum sie mit diesen besonders freundlichen Kunden oft am wenigsten Umsatz machen. Der wahre Grund: Sie reden zwar über alles Mögliche – jedoch nicht über das Geschäft! Und genau das ist der springende Punkt: Wer statt des Ein-Minuten-Smalltalks schon eine halbe Stunde über seinen nächsten Urlaub palavert, der will nicht kaufen! Er hat ganz andere Dinge im Kopf. Und die bittere Wahrheit lautet: Ihre Verkäufer sind für ihn nichts weiter als geduldige Zuhörer. Mehr nicht.

Lassen Sie es also nicht zu, dass Ihre Leute mit solchen Plaudertaschen ihre wertvolle Zeit vergeuden. Rechnen Sie ihnen vor, was solche Besuche kosten. Sie lohnen sich nicht! Schicken Sie Ihre Verkäufer lieber zu den Kunden, die wirklich über den Auftrag reden wollen. Die Fragen zum Produkt stellen. Die wissen wollen, wann Sie liefern können. Und die nicht die ganze Zeit über Gott und die Welt plaudern. So knacken Sie auch schwierige Kunden. Natürlich gibt es noch weitaus schwierigere Fälle. Nämlich Kunden, bei denen Ihre Verkäufer absolut ratlos sind und nicht die leiseste Ahnung haben, was sie gerade denken. Die stets mit einem Pokerface dasitzen, keine Miene verziehen und nicht einmal die kleinste Regung zeigen, weder positiv noch negativ.

Die gute Nachricht: Auch solche Kunden können Sie knacken! Und zwar mit relativ einfachen Mitteln: Geben Sie ihnen einfach etwas zu tun, so dass sie gefordert sind. Drücken Sie ihnen Ihr neuestes Produkt in die Hand und fordern Sie den Kunden auf, es zu testen. Ermuntern Sie ihn, es auseinanderzunehmen und wieder zusammenzubauen, wenn es sich um ein Modell handelt, das dafür geeignet ist. Oder im Notfall können Sie ihm einen Prospekt reichen: „Schlagen Sie doch bitte mal die Seite 27 auf und schauen Sie sich diese Skizze von unserem Modell ,Gigastar‘ an“ – auch damit animieren Sie den Kunden, zu handeln. Er wird sich dann bewegen und kann nicht mehr reglos dasitzen.

Ein Trick für Mutige: Erschrecken Sie den Kunden ein wenig, so dass er leicht zusammenzuckt und unwillkürlich reagiert. Zum Beispiel, indem Sie „versehentlich“ etwas fallen lassen. Achten Sie aber darauf, dass Sie dadurch keinen  Schaden anrichten: Weder darf etwas zu Bruch gehen – es sei denn, es handelt sich um ein Produktmodell, von dem Sie noch genügend andere haben – noch darf Eigentum des Kunden beschädigt werden. In dem Moment, in dem der Kunde erschrickt, gibt er seine beherrschte, kontrollierte Haltung auf. Er benimmt sich ganz natürlich. Und vergisst, sein Pokerface aufzusetzen.

Schulen Sie Ihre Mitarbeiter, die subtile Körpersprache des Kunden zu interpretieren. So behalten sie die Initiative im Kundengespräch.

Thema: Public Relations (PR), Verkaufsmanagement | Kommentare (0)

Setzen Sie Ihre Stadt durch saisonale Events in Szene

Donnerstag, 23. Dezember 2010 8:03

Bei der Werbung für Ihre Stadt stehen

  • die Sehenswürdigkeiten
  • die Historie
  • die Kultur
  • das Sport- und Sozialangebot
  • der Service
  • die kommunalpolitischen Themen
  • der Dialog mit ihren Bewohnern
  • die Zusammenarbeit mit Unternehmen

und Investoren im Vordergrund. Und darüber hinaus setzen Sie immer wieder Akzente durch Events.

Durch Events in den Bereichen Politik, Kultur, Kunst, Wissenschaft und Sport geben Sie Ihrer Stadt eine lebendige Vielfalt. Sie lässt sich bestens darstellen in Flyern und auf Ihrer Website, auf Plakaten und Transparenten. Und mit jedem Event und jeder Werbung dafür unterstreichen Sie Ihr Image als moderne Stadt, die das Leben Ihrer Bürger abwechslungsreich gestaltet, in der Begegnung und Kultur das soziale Leben bestimmen.

Wichtig für jeden Event: Die passende Werbung

Im Stadtmarketing bedeutet das: Bewerben Sie Ihre Veranstaltungen frühzeitig, ausführlich, ansprechend und am besten auf Ihrer Website.

1. Richten Sie eine Rubrik „Event“ oder „Veranstaltungskalender“ ein.

2. Nennen und bebildern Sie die aktuellen Monatsveranstaltungen auf Ihrer Startseite und führen Sie den User dann mit einem Klick in die weiteren Erläuterungen zu dieser Veranstaltung. Hier geben Sie Hinweise zum Thema, nennen das Programm, bieten eine Anmelde- oder Bestellmöglichkeit für Eintrittskarten etc.

3. Begleiten Sie diese Werbung auf Ihrer Städteseite mit zusätzlichen Transparenten und Flyern.

4. Wecken Sie Emotionen durch Bilder. Bilder erzeugen Stimmungen und eine Bildsprache unterstreicht das Image Ihrer Stadt.

1. Der Blick über den Zaun

Prämieren Sie den schönsten Garten. Schreiben Sie eine Teilnahme der Gartenliebhaber aus und organisieren Sie an drei Frühlingswochenenden sonntags den Gang durch die Stadt mit Besichtigung und Wertung der Gärten. Städte, die zu dieser Veranstaltung im Frühling einladen, freuen sich über viele Besucher, über besonders schöne Gärten und über Fach und Nachbarschaftsgespräche an diesen Tagen. Denn nicht selten laden die Gartenliebhaber Ihre Besucher ein, bei einem Getränk ins Gespräch zu kommen. Die Kosten werden durch eine geringe Besuchergebühr bezahlt. Und die lokalen Redaktionen werden über Ihren Frühjahrs-Event gerne berichten.

2. Fotoimpressionen des Frühlings

Schreiben Sie einen Fotowettbewerb aus. Städtemotive, abgelichtet von Menschen, die in der Stadt leben und die ihre Gefühle für die Stadt künstlerisch festhalten. Sicherlich finden Sie schnell Sponsoren, die eine Vernissage mit Wertung der Sieger- Fotografien unterstützen. Die Galerie der schönsten Fotos erscheint zusätzlich auf Ihrer Website. Und diese Art der Werbung überzeugt.

3. Die Museumsnacht im Frühling

In großen Städten ist dieser Event ein fixer Termin. Die Museen öffnen ihre Pforten – kostenlos, und das die ganze Nacht. Begleitprogramme wie kulinarische Reisen, Lesungen, Theaterspiele, Tanzeinlagen bieten zusätzliche Attraktivität. Informieren Sie die Presse einige Tage vorher in einem Pressegespräch und bitten Sie um kostenlose Veranstaltungshinweise in Zeitung und Lokalradio.

Fazit

Bringen Sie Ihre Stadt ins Gespräch. Durch Veranstaltungen im Frühjahr, die Ihre Bürger und Besucher in der Stadt zusammenbringen, die Ihre Bürger gemeinsam gestalten. Neben Straßenfesten und Flohmärkten sind Wettbewerbe ein Highlight. Werben Sie im Internet mit ansprechenden Fotos und bieten Sie einen monatlichen Veranstaltungskalender im Netz an.

Weitere Tipps und Trends im Bereich Werbung finden Sie unter www.prpraxis.de

Thema: Allgemein, Marketing, Public Relations (PR), Werbung | Kommentare (0)

Diese Abläufe sollten Sie kennen, damit Ihre Meldung gedruckt wird

Donnerstag, 21. Oktober 2010 9:01

Sie arbeiten dafür, dass Journalisten Ihre Texte lesen, bewerten, veröffentlichen. Dazu bedarf es aktueller Themen, die Medien und Öffentlichkeit interessieren, und dazu bedarf es Ihrer Kenntnis der Redaktionsabläufe. Denn in diesem zeitlichen Rahmen können Sie handeln.

Sicherlich haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihr Thema nicht veröffentlicht wurde, obwohl Ihre Pressemitteilung alle wichtigen Kriterien aufweist. Vielleicht haben Sie sogar zuvor mit dem Redakteur gesprochen und auch er hat durchaus eine Chance eingeräumt, dass Ihr Thema zumindest eine Meldung wert sein könnte. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn Sie keine einzige Zeile in der nächsten Ausgabe Ihrer Tageszeitung finden.

Die Themen der Zeitung bestimmt die Redaktionskonferenz

Die Redakteure der Zeitung arbeiten entweder in der klassischen Struktur, nämlich getrennt nach Ressorts, oder sie arbeiten ressortübergreifend am Newsdesk. Beiden Formen gemein ist jedoch die Redaktionskonferenz. Hier schlagen die Redakteure Themen vor, stellen sie zur Diskussion und entscheiden darüber, welche Pressemitteilung neben den Hauptthemen  des Tages den Sprung ins Blatt schafft. Das letzte Wort hat der Chefredakteur.

Somit gibt es für Ihre Pressearbeit klare Zeitvorgaben

1. Die Redaktionsonferenz am Morgen, die in der Regel zwischen 10.00 und 11.00 Uhr stattfindet, je nach Gepflogenheiten und Organisation.

2. Vom späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag finden je nach Terminplan Pressgespräche, Veranstaltungen etc. statt.

3. Der Redaktionsschluss am späten Nachmittag, der in der Regel zwischen 17.00 und 18.00 Uhr liegt, Ausnahmen sind möglich, wenn die Themen brandaktuell und von besonderer Bedeutung sind.

4. Erfolgs-Tipps für Ihre Pressearbeit

Tipp 1: Sie möchten kurzfristig eine Pressemitteilung in die Redaktionen senden?

Beachten Sie den Redaktionszeitplan. Senden Sie diese am Mittag des Vortages. Denn dann ist die aktuelle Tageskonferenz vorüber und der Redakteur hat im Laufe des Tages Zeit, Ihre Pressemitteilung zu sichten und sie vielleicht für die nächste Redaktionskonferenz vorzusehen. Kurz vor der Redaktionskonferenz am Morgen und kurz vor Redaktionsschluss wird Ihre Pressemitteilung kaum beachtet. Es sei denn, sie läuft mit Priorität über den Newsticker.

Tipp 2: Wenn Sie eine besonders wichtige Pressemitteilung in die Redaktion gesendet haben, weisen Sie darauf telefonisch hin.

Aber Achtung: Rufen Sie nur in wirklich wichtigen Fällen an. Ein Anruf nach dem Versand allgemeiner Pressemitteilungen nervt und wirkt unprofessionell.

Tipp 3: Geben Sie sich zu erkennen.

Versenden Sie Ihre Pressemitteilung ausschließlich auf Ihrem Pressebogen, versehen mit Logo, Anschrift und Kontaktdaten, und deklarieren Sie Ihren Text als Pressetext, indem Sie gut sichtbar am Anfang des Bogens das Wort „Pressemitteilung“ ausschreiben.

Tipp 4: Schreiben Sie im journalistischen Stil.

Ihr Pressetext muss sichtbar die Fakten betonen, sachlich und verständlich und in klarer Struktur:

  • Headline: Wichtigste Botschaft knapp formuliert
  • Teaser: Beantwortet die Fragen was, wer, wo, wie, wann, warum
  • Hauptteil: Bringt Fakten und Ergebnisse
  • Schlussteil: Fasst Ihre Botschaft zusammen
  • Weitere Informationsmöglichkeiten z. B. auf Ihrer Website
  • Hinweise auf kostenfreie Pressefotos
  • Ihre Kontaktdaten mit Name, Durchwahl und E-Mail-Anschrift

Fazit

Sie steigern den Erfolg Ihrer Arbeit, wenn Sie die Redaktionsabläufe kennen. Die Redaktionskonferenz am Vormittag und die Deadline am frühen Abend bestimmen Ihren Zeitrahmen für die Pressearbeit, wenn Sie Ihre Texte in die Zeitung bringen wollen.

Weitere Interessante Informationen über Pressearbeit finden Sie bei www.prpraxis.de

Thema: Public Relations (PR), Werbung | Kommentare (0)

Der direkte Draht zum – jungen – Kunden

Dienstag, 14. September 2010 14:25

Sie überlegen, wie Sie jenseits der klassischen PR- und Marketing-Aktionen Ihre Kunden erreichen können? Sie möchten besonders Ihre junge Zielgruppe ansprechen, und zwar ohne hohen Kosten- und Zeiteinsatz?

Das Versenden von Nachrichten über Neuheiten und Aktuelles via SMS liegt nach wie vor im Trend. Allerdings gibt es Regeln, die Sie beachten sollten, um weder Abmahnungen zu riskieren noch Ihre Kunden zu verärgern.

Jeder, wirklich jeder Öffentlichkeitsarbeiter weiß, dass die Werbeflut eines bewirkt: Sie lässt die Konsumenten langsam, aber sicher resistent gegen Werbung werden. Und das Ergebnis ist bekannt: Werbeblätter landen ungelesen im Papierkorb, Werbeanrufe werden gereizt und vorschnell beendet, E-Mails als Spam gefiltert – der direkte Weg zum Kunden scheint schwer zu finden zu sein.

  • Die Kundenansprache via SMS erfolgt zeitnah, kompakt und persönlich.
  • Die SMS an Ihre jungen Kunden bietet eine Kurzinformation, die konkret ist, die Ihre Kunden persönlich erreicht. Und diese Info auf das Handy wird gelesen und gewünscht, wenn
  • der Empfänger einen persönlichen Vorteil erkennt, z. B. Bonuspunkte, exklusive Teilnahme an Umfragen etc.,
  • sie versendet wird, bevor Ihre Information für jedermann zugänglich ist, zum Beispiel auf Ihrer Website oder durch breit angelegte Werbung,
  • Sie eine Antwortmöglichkeit bieten und somit den Dialog zu Ihren Kunden herstellen,
  • Sie auf Ihre Website verweisen, so dass der Kunde weitere Informationen erhält und das Impressum lesen kann,
  • sie kurz und knapp formuliert ist und nicht mehr als 140 Zeichen enthält,
  • Sie alle Telefon-Provider berücksichtigen.

Hinweis

Formulieren Sie Ihre Werbe-SMS im Sprachstil Ihrer Zielgruppe. Junge Kunden mögen eine  flotte und durchaus witzige Ansprache, während die Geschäfts-SMS, in der Sie Ihre Dienstleister und Partner über eine neue Entwicklung unterrichten, sachlich erscheint.

Mit diesen 4 Empfehlungen vermeiden Sie die größten Fallstricke

1. Das Nutzen von Telefonnummern ohne vorherige Genehmigung ist nicht erlaubt. Hier würden Sie hohe Abmahnungen riskieren. Möglichkeiten zur Teilnahme an Ihren SMS-Kampagnen können Sie zum Beispiel auf Ihrer Website anbieten.

2. Der Empfänger muss diese Genehmigung zu jedem Zeitpunkt widerrufen können. Das heißt konkret: Bieten Sie eine Teilnahmemöglichkeit für Ihre Kunden an der SMS-Werbung auf Ihrer Website an, dann muss an dieser Stelle ebenso die Widerruffunktion installiert werden.

3. Geben Sie sich mit jeder SMS-Werbung als Unternehmen zu erkennen und verschleiern Sie keine Nummern oder Absenderdaten.

4. Kennzeichnen Sie Ihre SMS als Werbung.

Achtung: Auch bei einem werblichen SMS-Kontakt sind Sie verpflichtet, ein Impressum zu liefern. Durch Verweis auf Ihre Website kommen Sie dieser Pflicht nach, wenn hier ein vollständiges Impressum abrufbar ist, und dazu sind Sie nach dem Telekommunikationsgesetz verpflichtet. Hinweise dazu finden Sie im exklusiven Abonnentenbereich von PRPraxis unter www.prpraxis.de.

Fazit

Eine SMS-Werbung kann ein trendiges Modul Ihrer PR sein – wenn Sie die Regeln beachten: kurze Texte verfassen, Neuheiten bieten, zum Impressum auf Ihrer Website leiten. Zusätzlich ist Feingefühl  dafür nötig, welche Zielgruppe diese Art der Werbung schätzt, damit Ihre SMS-Werbung nicht als lästig, sondern als bereichernd empfunden wird. Thema, Formulierung und Zeitpunkt sind drei Kriterien, deren Feinabstimmung zum Erfolg beiträgt.

Weitere Informationen über PR Praktiken und Tipps finden Sie auf www.prpraxis.de

Thema: Public Relations (PR), Trends, Werbung | Kommentare (0)

Wie bringen Sie Ihr Thema an den Journalisten?

Donnerstag, 1. Juli 2010 11:52

Das ist die Frage der Fragen. Darüber grübeln Sie nach, denn die Antwort ist entscheidend für Ihren Erfolg. Wenn Journalisten Ihre Pressemitteilung beachten und veröffentlichen, dann ist Ihr Chef zufrieden. Und letztendlich sichert das Ihren Job. Aber Achtung! Die Methoden so mancher Lehrbücher sind überholt: Zum klassischen Versand Ihrer Pressemitteilung kommen die Online-Möglichkeiten hinzu. Und Sie sind gut beraten, diese Formen zu mischen.

Ihre E-Mail-Pressemitteilung im Visier

Mehr als 200 Pressemitteilungen landen täglich und durchschnittlich in Deutschlands Zeitungsredaktionen, die als Online-Version versendet werden. Das geht schnell, weil Kopierarbeiten, Eintüten, Etikettieren und der Weg zum Postamt entfallen. Das spart Geld, weil der Versand papier- und portolos geschieht. Aber es birgt auch die Gefahr, in der langen Mail- Reihe zur Bedeutungslosigkeit zu verblassen, weil andere Namen die Aktualität definieren, z. B. wenn BMW seine Jahresbilanz veröffentlicht oder wenn der Quelle-Ausverkauf strategisch zum Desaster wird oder wenn der Fußballwettskandal noch weitere Kreise zieht. So begleitet Ihren E-Mail-Versand die berechtigte Frage: Wird der Journalist sie lesen, beachten und sogar verarbeiten? Immerhin bräuchte es nur ein Klick auf die Tastatur und er würde sich inmitten Ihres Themas wiederfinden. Aber mit einer mindestens 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit klickt der Journalist nicht. Es sei denn, gerade überschlagen sich in Ihrem Unternehmen Krisenmeldungen, die einen handfesten Skandal vermuten lassen, oder Sie rangieren auf der Dax- 30-Liste. Trifft dies nicht zu, dann minimiert sich Ihre Chance um weitere fünf Prozent. Das alles ist jedoch kein Dilemma, wenn Sie jede, wirklich jede Schlüsselwirkung für das Erstellen und Versenden Ihrer Pressemitteilung beachten.

6 Tipps für die optimale Wirkung Ihrer E-Mail-Pressemitteilung

1. Stellen Sie Ihren Verteiler sorgsam und aktuell zusammen

Bitte versenden Sie nie, niemals nach dem Gießkannenprinzip. Auch wenn die Versuchung groß ist, mit einem Tastendruck 2.000 oder gar 4.000 Journalisten zu erreichen, vielleicht mit Hilfe eines groß angelegten gekauften Verteilers oder einer Dienstleistungsagentur, die Ihren Versand sicherlich gerne übernimmt: Verzichten Sie darauf. Denn es kostet viel Geld und generiert wenig Wirkung.

Besser ist:

  • Recherchieren Sie durch Lesen von Zeitungen und Fachblättern, durch Beobachten von Radio- und TV-Formaten, welche Redaktion, welcher Journalist Ihre Themen bearbeitet und beachtet. Diese Auswertung ist für den Aufbau Ihres Presseverteilers und für die Kontaktaufnahme zu den Journalisten wichtig.
  • Wenn Sie mit Hilfe von Dienstleistern Ihren Verteiler zusammenstellen möchten, dann macht das nur dann Sinn, wenn Sie Ihrem Auftrag Schlüsselwörter hinzufügen, damit nur die Redakteure in Ihren Verteiler gelangen, die sich wirklich mit Ihren Themen befassen. Wenn Sie zum Beispiel in der Gesundheitsbranche tätig sind, so lauten Ihre Schlüsselwörter Medizin, Wissenschaft, Gesundheit etc., unter anderen bietet Zimpel solche detaillierten Möglichkeiten an: www.zimpel.de.
  • Recherchieren Sie, welche Presseportale für Ihre Branche am ehesten in Frage kommt. Unter www.pr-gateway.de/white-papers/kostenlosepresseportale finden Sie eine Übersicht zu kostenlosen Presseportalen.
  • Bilden Sie in Ihrem Presseverteiler auf jeden Fall eine VIP-Kategorie. In diese werden die Journalisten aufgenommen, die regelmäßig und positiv über Ihr Unternehmen berichten, und darüber hinaus Journalisten, mit denen Sie im persönlichen Kontakt stehen. Initiieren Sie das ganze Jahr hindurch Gesprächssituationen mit Journalisten, z. B. durch
  • Telefonkontakt
  • Redaktionsbesuch
  • Einlandung zu Ihrer Pressekonferenz und zu Events
  • Einladungen zum Journalistengespräch an Ihren Messestand
  • Einladung zu einem Pressefrühstück zu Beginn des Jahres etc.

2. Geben Sie sich mit Ihrer E-Mail zu erkennen.

  • Versteckspiele und Werbef loskeln sind für Ihre E-Mail-Pressemitteilungen ein absolutes K.O.-Kriterium.
  • Geben Sie sich schon in der Betreffzeile namentlich zu erkennen.
  • Schreiben Sie schon in der Betreffzeile das Wort Pressemitteilung oder PM, damit der Journalist weiß, es handelt sich um eine Information und nicht um eine Werbung.
  • Ihnen bleiben 7 Worte für die Headline – dann muss der Journalist wissen, um welches Thema sich Ihre Pressemitteilung dreht. Die Betreffzeile ist also die wichtigste Zeile Ihrer E-Mail-Pressemitteilung.

3. Beginnen Sie Ihren E-Mail-Text mit einem weiteren Header.

  • Ergänzen Sie die Betreffzeile um eine weitere Information zum Thema.
  • Formulieren Sie hier die Essenz Ihres Themas.
  • Stellen Sie den Zusammenhang zur Betreffzeile her.
  • Formulieren Sie die Schlüsselworte Ihrer Pressemitteilung.

4. Schreiben Sie Ihren Textblock im journalistischen Stil.

  • Das Wichtigste gehört an den Anfang, und zwar prägnant und pointiert.
  • Verbreitern Sie Ihre Information zum Textende hin mit Angaben zu weiterführenden Informationen im Pressebereich Ihrer Website oder teasern Sie Ihren Pressetext mit wenigen Zeilen an.
  • Setzen Sie einen Link zum ausführlichen und ungekürzten Pressetext im Pressebereich Ihrer Website. Übrigens: 400 Zeichen sollten bei einer angeteaserten E-Mail-Pressemitteilung nicht überschritten werden. Denn hier geht es nur um einen Überblick, um das Nennen Ihrer Nachricht, das Wecken der Neugierde auf die Details. Und die findet der Journalist im Anhang bzw. auf Ihrer Website.

5. Fügen Sie keine hochaufgelösten Fotos an.

  • Bieten Sie Pressefotos als Download im Pressebereich Ihrer Website an und setzen Sie den Link dazu.
  • Fügen Sie bei Bedarf nur Bilder mit 72 dpi an, vorzugsweise im JPG-Format.

Achtung: Die Datenmenge für Ihre Mail ist begrenzt und darf nicht größer als 5 MB sein,  diese Grenze akzeptieren die meisten Redaktionen. Ansonten risikieren Sie, dass Ihre Pressemitteilung nicht zugestellt und somit ungelesen bleibt.

6. Nennen Sie am Ende der E-Mail Ihren Pressekontakt.

Zu den Kontaktdaten zählen Ihr Name, Ihre Funktion, der Unternehmensname, die Unternehmensanschrift, Telefonund Faxnummer, Handynummer und E-Mail-Kontakt, URL.

Hinweis

Eine Pressemitteilung ist kein persönlicher Brief. Sie ist sachlich, bringt Fakten und verzichtet auf jegliche Floskeln. Folglich sollten Sie auf Anrede und Grußformel verzichten. Sie wirken nicht professionell, sondern überflüssig. Fügen Sie auch Ihrer EMail- Presse mitteilung eine laufende Pressenummer bei, so erleichtern Sie die Zuordnung, die Zitierfähigkeit und die Archivierung.

Fazit

Das Versenden Ihrer E-Mail-Pressemitteilung spart Zeit und Geld. Fragen Sie sich vor jeder PM-Veröffentichung: Für wen ist die Nachricht relevant? Ein Versenden nach dem Gießkannenprinzip ist kontraproduktiv, weil es die Erfolgskontrolle erschwert, weil es zu 95 Prozent die Redaktionen nicht interessiert und weil die Allround-Versendung wenig professionell wirkt. Besser ist es, Sie stellen einen Fachverteiler zusammen, der stets aktuell ist und aus persönlichen Kontakten besteht.

Weitere Informationen über Pressetermine und andere Techniken finden Sie unter www.prpraxis.de

Thema: Marketing, Public Relations (PR) | Kommentare (0)

So kooperieren Sie mit dem Messeveranstalter und schonen Ihr PR-Budget

Montag, 6. Juli 2009 12:52

Die Pressearbeit zur Messe bedarf einer langfristigen Vorbereitung – im Gegensatz zur PR-Arbeit im Alltagsgeschäft. Denn Ihre Zielgruppe zur Messe sind in erster Linie: Fachjournalisten.

Und Fachmagazine arbeiten mit anderen zeitlichen Vorgaben als die Tagespresse.

Fachjournalisten nähern sich der Messe mit besonderer Strategie: Sie kontaktieren die Messe. Kooperieren Sie also mit dem Messeveranstalter. Auf diese Weise sparen Sie Zeit und Geld. Die Pressearbeit beginnt vier Monate vor dem Messetermin. Zu diesem Zeitpunkt werden die Messekataloge zusammengestellt und in Auftrag gegeben und weitere Werbemittel konzipiert. Und allen Messeteilnehmern wird die Chance geboten, sich zu beteiligen – kostenfrei oder gegen eine geringe Gebühr.

  • Nehmen Sie frühzeitig Kontakt zur Pressestelle des Veranstalters auf.
  • Fragen Sie, welche Messe-Werbemittel kostenfrei zur Verfügen stehen, wie zum Beispiel Hallenpläne, Standpläne, Aufkleber etc.
  • Wo können Sie Ihr Logo, Ihr Motto, Ihre Leitsätze im Messekatolog, in Broschüren, in Rubriken der Webpage ergänzen?
  • Werden auf der Webpage Firmen nach Branchen sortiert verlinkt?
  • Besteht die Möglichkeit zu einem frühzeitigen persönlichen Gespräch in der Pressestelle der Messe? Dann sollten Sie diese Chance nutzen und eine Mappe zu Ihrem Messeauftritt überreichen. Denn oftmals fragen Fachjournalisten nach Ansprechpartnern zu Branchenthemen und Ihr Name kann vermittelt werden.

Achtung: Diese kooperative PR-Arbeit ersetzt nicht Ihre Pressearbeit im Unternehmen, sondern fällt unter die Sparte der zusätzlichen Maßnahmen.

  • Verfassen Sie Ihre eigenen Pressemitteilungen zu Ihrer Messepräsenz, zu Ihren Produktneuheiten und senden Sie die Texte an relevante regionale und überregionale Medien.
  • Veröffentlichen Sie diese in den Messe-Termindiensten und Internetportalen wie www.openpr.de.
  • Ergänzen Sie Ihre Texte durch den Lageplan mit der Standkennzeichnung des Messeveranstalters.

So nutzen Sie das Angebot des Messeveranstalters für Ihre Pressearbeit

  • Sie möchten die Journalisten über eine aktuelle Erfolgsmeldung informieren? Im Pressecenter stellt der Veranstalter Pressefächer für diese Informationen bereit.
  • Sie möchten Ihre Pressekontakte intensivieren? Fragen Sie nach der Akkreditierung für die Presselounge, um bei einem Kaffee mit Journalisten ins Gespräch zu kommen.
  • Sie möchten Ihren Bekanntheitsgrad bei Journalisten erhöhen? Fragen Sie nach Pressetreffen am Rande der Messe, nach Themen und Expertengesprächen und vor allem nach der Möglichkeit, Ihr Unternehmen aktiv einzubinden. Darüber hinaus erfahren Sie dort aus erster Hand, was Ihre Konkurrenz plant.

Mehr Informationen zur erfolgreichen Pressearbeit, zielgerichteter Online-PR, effizienter Unternehmenskommunikation sowie moderner Öffentlichkeitsarbeit finden Sie unter www.prpraxis.de.

Thema: Public Relations (PR) | Kommentare (0)

Cross-Media als Strategie in schwierigen Zeiten

Freitag, 20. Februar 2009 11:43

Die crossmediale Strategie bedient alle Kommunikationskanäle, und zwar zeitgleich. Sie ist ein Feuerwerk markanter Werbebotschaften, weil sie vor allem eines garantiert: die ganzheitliche Ansprache der Sinne. Mit Ton, Bild und Sprache erreichen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kunden und Sie steigern Ihre Werbewirkung um mindestens 60 Prozent – messen Sie diese mit Hilfe einer Werbeanalyse!

Aktuelle Quartalserhebungen, zum Beispiel unter www.ivw.de, belegen, dass Werbung in Print zur Zeit nicht sonderlich attraktiv ist. Die Auflagenhöhen sinken vielfach. Im Gegenzug dazu vermelden Medienanalysen steigende Nutzer- und Werbequoten im Internet. Wer sich nun lediglich auf die Wirkung neuer Medien verlässt, ist schlecht beraten. Nach wie vor ergänzen sich Zeitung und Netz, weil sich die Zielgruppen, die Lesegewohnheiten, die Informationsdichte der Texte unterscheiden.

Regel Nr. 1: Denken Sie bei jeder PR-Maßnahme dreidimensional

Ob Sie eine Pressemitteilung herausgeben, ob Sie über Ihre Veranstaltung berichten oder ob ihr Chef ein Statement zur Unternehmensentwicklung veröffentlicht, fragen Sie immer, wie Sie Ihre PR-Maßnahmen in Wort, Bild und – manchmal – Ton umsetzen können.

  • Das Statement Ihres Chefs zu einem aktuellen Thema interessiert den Lokaljournalisten
  • Es sollte darüber hinaus in verkürzter Version – und damit dem Verhalten der Internetnutzer angepasst – Online-Redaktionen angeboten und…
  • … als Podcast auf Ihrer Homepage erscheinen, denn das Zusammenspiel von Wort und Bild erhöht die Wirkung Ihrer Unternehmenskommunikation um ein Vielfaches!

Regel Nr. 2: Setzen Sie Prioritäten bei der Medienwahl

Ihre Cross-Media-Strategie kann nur erfolgreich sein, wenn Sie Aktionismus vermeiden und planvoll vorgehen. Es bewährt sich immer wieder, ein Leitmedium zu wählen und dann erst die Synergien durch das Nutzen weiterer Kommunikationskanäle zu erzeugen.

  • Legen Sie das erste Augenmerk auf die Zeitung. In diesem Bereich eine gute Pressearbeit zu leisten, indem Ihr Pressetext als redaktioneller Beitrag veröffentlicht wird, sollte handlungsleitend für Ihre PR-Konzepte sein.
  • Wenn Ihre Aktion optimal verläuft, versuchen Sie im zweiten Schritt, Ihre Botschaft in weiteren Medien zu lancieren, in lokalen TV- und Rundfunksendern, in Fachzeitschriften.
  • ine direkte Ansprache Ihrer Kunden erreichen Sie durch einen Newsletter. Wenn Sie einen einfachen HTMLCode wählen, bietet Ihr Newsletter eine preiswerte Möglichkeit, Ihre Kunden in Wort und Bild zu aktuellen Themen anzusprechen. Aber Achtung: Versenden Sie Ihren Newsletter nur mit Einwilligung des Kunden. Achten Sie darauf, dass Ihr Newsletter nicht als Spam aussortiert wird: Geben Sie sich als Unternehmen in der Absenderzeile zu erkennen, vermeiden Sie Sonderzeichen und Begriffe der Superlative in der Betreffzeile.
  • Ständig aktuelle und erweiterte Hinweise auf Ihrer Homepage komplettieren Ihre Kette der PR-Maßnahmen.

Regel Nr. 3: Sprechen Sie jede PR- und Werbeaktion mit Ihren Kollegen ab

Kooperation mit allen Abteilungen im Unternehmen, die in irgendeiner Weise öffentlich wahrgenommen werden, ist die Grundvoraussetzung für eine gelungene Cross-Media-Strategie, und zwar inhaltlich und gestalterisch. Der Hintergrund ist so banal wie wichtig: Jeder kleinste Widerspruch im Text, jede minimale Änderung Ihres Erscheinungsbildes irritiert Ihre Kunden. Und nur ein funktionierender Workflow vor jeder PR-Maßnahme kann Fehler verhindern und die Qualität Ihrer Arbeit erhöhen.

Daher:

  • Informieren Sie sich, was die Kollegen aus den Abteilungen Vertrieb, IT sowie in der Geschäftsführung planen,
  • laden Sie zu einer Projektgruppe vor jeder Werbemaßnahme ein,
  • bestehen Sie darauf, dass Sie als PR-Verantwortlicher jede Unterlage vor der Veröffentlichung prüfen können, wenn nötig mit Hilfe Ihres Chefs.

Damit Ihre Cross-Media-Strategie eine starke Präsenz in den Medien und einen hohen Wiedererkennungswert bei Ihren Zielgruppen sichert, prüfen Sie vor jeder Text- und Werbeveröffentlichung, ob Sie die folgenden Fragen mit Ja beantworten können:

  • Ist Ihr Logo gut sichtbar?
  • Wird Ihre Hausschrift verwendet?
  • Entspricht der Seitenaufbau den Vorgaben Ihres Corporate Designs?
  • Werden Ihre Hausfarben als gestalterisches Element Ihrer Coporate Identity eingesetzt?
  • Ist Ihr Corporate Wording erkennbar?
  • aben Sie die Lesegewohnheiten in den verschiedenen Medien beachtet?
  • Ist Ihr Leitmotiv, Ihre Leitidee, Ihr Leitbild in jedem Werbemittel erkennbar?
  • Beinhalten die Werbemaßnahmen Dialogkomponenten?
  • Finden sich Querverweise zu weiteren Kommunikationskanälen?
  • Gibt es Angaben zur Kontaktperson im Unternehmen?
  • Haben Sie wirklich alle Möglichkeiten der Vermarktung in Sprache, Bild und Ton berücksichtigt?

Nicht immer eignet sich ein Thema für alle Medien und Werbeformen. Daher gilt es, vor jeder Cross-Media-Aktion vorherzusehen, wie die Resonanz in den verschiedenen Sparten ausfallen wird, welche Kanäle am sinnvollsten bedient werden können. Aber immer erhöhen Sie die PR-Wirkung mit einer Kombination aus Wort, Bild, Ton.

Thema: Marketing, Public Relations (PR), Werbung | Kommentare (0)

Kreative PR leicht gemacht: So bringen Sie System in Ihre Ideen

Montag, 8. Dezember 2008 11:28

Sie setzen das Kommunikationskonzept Ihres Unternehmens konsequent um. Sie sind ein verbindlicher Ansprechpartner für die Presse und Sie wenden das gesamte Spektrum der Medieninstrumente an. Das ist gut so. Und dennoch will Ihr Chef mehr.

  • Ihr Chef will positive Medienberichte – dafür sind Sie verantwortlich.
  • Ihr Chef will eine außergewöhnliche Kampagne starten – und erwartet von Ihnen Idee und Konzept.
  • Ihr Chef will ein Produkt mit neuem Slogan bewerben – und erwartet Ihre Vorschläge.

Und er hat Recht damit. Denn das alles zählt zu Ihren Aufgaben als PR-Verantwortlicher im Unternehmen. Aber die Aufforderung: „Seien Sie kreativ“ ist genauso widersinnig wie der Ruf nach Spontaneität. Nicht zufällige Blitzgedanken je nach Stimmungslage helfen Ihnen weiter, sondern eine klare Strategie für kreative PR. Bringen Sie Systematik in die kreativen Sonderaufgaben – entwickeln Sie Ihre Ideen schrittweise. Kreativ sein bedeutet, konzentriert und vor allem in der richtigen Reihenfolge zu arbeiten. Es gibt immer viele Wege, die zum Ziel führen, aber im Kreativbereich sollten Sie sich nicht gedanklich verlaufen. Denn die Gefahr ist groß, dass entweder die Phantasie Kapriolen schlägt, sich weit entfernt von annehmbaren Realitäten oder dass eben allein der Wunsch nach kreativen Einfällen eine gedankliche Blockade verursacht. Beides führt Sie also nicht zum Ziel und den Chef nicht zur Zufriedenheit. Darum: Gehen Sie den Weg mit kleinen Schritten und mit freiem Kopf. Betrachten Sie Ihre Aufgabe aus verschiedenen Perspektiven.

Die Kreativmethode der 10 Schritte

Ihr Chef will zum Beispiel einen neuen Slogan für das neue Produkt? Fragen Sie sich:

1. Was assoziieren Sie mit dem neuen Produkt?
Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf. Das Mindmapping eignet sich hervorragend als Methode für Ihre Ideenfindung. Ihr neues Produkt ist eine Espressomaschine? Schreiben Sie alles in Gedankenblasen, was Ihnen einfällt, wenn Sie an Espresso denken.

Mein Tipp
Ausführliche Informationen und Anleitungen zum Thema Mindmapping finden Sie inklusiver weiterführender Literatur unter www.laum.unihannover.de/ilr/lehre/Ptm/Ptm_Krea-MindMap.htm.

2. Was unterscheidet Ihre Neuheit von allen anderen Produkten dieser Kategorie
Arbeiten Sie die Vorteile heraus. Beachten Sie dabei jedes Detail wie technische Daten,Optik, Bedienerfreundlichkeit etc. Hier eignet sich eine Matrix zu den Kriterien, die Ihr Alleinstellungsmerkmal definieren. Diese Unique Selling Proposition, USP, beschreibt Ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz.

3. Warum ist Ihr Produkt so einzigartig und innovativ?
Welchen Mehrwert für den Verbraucher bietet Ihr neues Produkt? Jeder kleine Unterschied zählt.

4. Welche Bedürfnisse, welche Wünsche erfüllt Ihr Produkt?
Wie schnell, wie heiß, wie dosiert, wie variantenreich lässt sich der Espresso mit Ihrem neuen Produkt brühen? Listen Sie alle Vorteile auf.

5. Welche Zielgruppe möchten Sie ansprechen?
Definieren Sie Ihre Zielgruppe nach Geschlecht, Alter, Kaufverhalten, Lebensgefühl etc.

6. Welche Emotionen möchten Sie wecken?
Was ist Trend in Ihrer Zielgruppe? Welches Lebensgefühl möchten Sie mit Ihrem Produkt ansprechen? Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und fragen Sie sich, wo Ihr Produkt im Alltag der Zielgruppe seinen Platz finden könnte.

7. Wo liegt der besondere Pfiff, der unverwechselbare Charme?
Das sind Fragen zum Image, das sie prägen möchten. Hier entscheiden Sie über Sprachstil und Wortwahl, über die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe. Bilden Sie Ihr Corporate Wording zumProdukt.

8. Fassen Sie Ihre Ergebnisse zusammen
Beachten Sie auch jene Ideen, die Ihnen zunächst fremd oder phantasievoll erscheinen und lassen Sie alle Antworten in Ruhe wirken. Engen Sie Ihre Kreativität nicht ein. Denn das Erfolgsgeheimnis liegt darin, neue Ideen im Werbedschungel zu finden, Ideen, die jenseits der ausgetrampelten Pfade liegen. Und alles Neue braucht ein wenig Zeit, um Wirkung zu entfalten.

9. Bündeln Sie die Antworten in Kategorien
Erst mit dieser Übersicht – einer Bewertung in aufsteigender Reihenfolge – sollten Sie Ihre Ideen favorisieren.

10.Welche Analogien, Bilder, Szenen fallen Ihnen zu den Ergebnissen ein?
Konzentrieren Sie sich in dieser Schlussphase auf Ihre favorisierte Idee. Entwerfen Sie Ihre „Story“ aufgrund aller Erkenntnisse aus den Punkten 1–7.

Mein Tipp
Gestalten Sie die Assoziationsrunde im Team. Die Ideen Ihrer Kollegen sind von unschätzbarem Wert. Denn je mehr Teilnehmer sich einbringen, desto vielfältiger, origineller wird Ihre Ideenbank zum Thema. Und das ist die beste Voraussetzung, um alle Aspekte zu berücksichtigen. Ebenso erhöht sich die Chance auf eine zündende Slogan-Idee im Team.

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