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So meistern Sie die Herausforderung Geschäftsbericht

Dienstag, 8. November 2011 11:40

Machen Sie aus trockenen Zahlen spannende Information

Die Zeiten, in denen Geschäftsberichte nur trockene Bilanzzahlen enthielten, sind längst vorbei: Heutzutage setzen immer mehr Unternehmen ihren Geschäftsbericht als zentrales Infomations- und Imagemedium ein – und zwar nicht nur Aktiengesellschaften (die ja gesetzlich dazu verpflichtet sind), sondern auch GmbHs.

Da nichtbörsennotierte Unternehmen in der Regel aber über keine Investor-Relations-Abteilung verfügen, fällt das Konzipieren und Schreiben der Geschäftsberichte dort fast immer in den Aufgabenbereich der PR-Leiter. In diesem Beitrag schildert Ihnen Manfred Piwinger, der mehr als 30 Jahre Erfahrung als Autor von Geschäftsberichten hat, worauf Sie bei der Erstellung dieser ganz speziellen Unternehmenspublikation achten müssen.

Geschäftsberichte taugen nicht als aktuelle Information für den Finanzmarkt

Alle Geschäftsberichte haben einen prinzipiellen Nachteil: Sie sind, wenn sie erscheinen, bereits veraltet. Eine echte Aktualität scheitert ganz einfach an den langen Produktionszeiten und den schwierigen, umständlichen  Abstimmungsprozessen innerhalb des Hauses.

Den Geschäftsbericht allein auf seine Informationsfunktion hin abzustellen, ist unter diesen Aspekten also nicht zweckmäßig. Dementsprechend sollten Sie das Element der Imagebildung in den Vordergrund stellen.

Verwenden Sie kurze Sätze

Wirtschaftsinformationen haben den Ruf, unverständlich und schwer lesbar geschrieben zu sein und vor unbekannter Fachterminologie zu wimmeln. Kaum jemand erwartet in einem Geschäftsbericht eine einfache und direkte Sprache. „So trocken wie ein Geschäftsbericht“ wird vielfach schon redensartlich verwandt.

Dieses Schema sollten Sie durchbrechen, indem Sie vor allem den häufigsten Fehler vermeiden: Schreiben Sie keine zu langen Sätze, die die Leser nicht verstehen. Bedenken Sie: 60 % aller Menschen können einen Satz, der mehr als 14 Wörter enthält, nicht mehr verstehen. 30 % aller Leser haben bei Sätzen mit mehr als 11 Wörtern Verständnisprobleme.

Der erste Eindruck entscheidet

Das Urteil eines Lesers ist schnell gefällt: gut, schlecht, amüsant oder langweilig — und schon steht die Meinung fest. Und das in Bruchteilen von Sekunden. Denn Ihre Leser urteilen ja nicht erst, wenn sie den Bericht von vorne bis hinten durchgelesen haben, sondern viel früher — wahrscheinlich schon nach wenigen Sekunden. Sie nehmen vielleicht die Qualität des Papiers wahr, bemerken das Format, die Farbgebung, schauen auf das Titelbild, blättern ein wenig darin herum, sehen eine Zeichnung oder ein Foto, lesen ein oder zwei Sätze — und in diesem Moment steht das Urteil fest. Sie wissen sofort, ob es sich um einen sympathischen oder amüsanten Bericht handelt oder ob sie es mit einem Produkt zu tun haben, das konventionell, hochtrabend oder einfach nur langweilig ist.

Wenn Sie einen Geschäftsbericht gestalten, sollten Sie sich diese Lesesituation unbedingt vor Augen führen. Denn wenn jährlich zigtausende von Geschäftsberichten auf den Markt drängen, dann kann der interessierte Beobachter des Wirtschaftslebens dem einzelnen Produkt naturgemäß nur wenig Zeit widmen. Der äußere Auftritt entscheidet darüber, ob Interesse geweckt wird, ob die Bereitschaft entsteht, weiterzulesen und sich somit für eine bestimmte Zeitspanne gewissermaßen auf das Unternehmen einzulassen.

Welche formalen Vorgaben gibt es?

Für Geschäftsberichte gibt es keine Formvorschriften bezüglich der Aufmachung und grafischen Gestaltung. Wenn jedoch an einem Geschäftsbericht nicht das für Ihr Unternehmen Typische wahrgenommen wird, dann leistet er auch keinen Beitrag für das Image Ihres Unternehmens. Der Aufwand steht dann in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen.

Studien zeigen: Individualität ist auch bei Geschäftsberichten möglich

In England gibt es seit einiger Zeit Versuche, bei der Beurteilung von Geschäftsberichten ausschließlich auf eine eher „impressionistische“ Ebene abzuheben. In einer Studie der P. Prowse Associates wurden die Jahresberichte von 50 europäischen Firmen bewertet. Dabei wurde der von jedem Bericht erweckte Eindruck in einem Adjektiv zusammengefasst. Die Ergebnisse sind wirklich verblüffend: So erscheinen einige Geschäftsberichte den Betrachtern „schwungvoll“, „markig“, „fürsorglich“ oder „eifrig“, während andere sich sagen lassen müssen, dass sie „bemüht“, „unpersönlich“, „trocken“ oder „fade“ wirken. Die große Vielzahl von unterschiedlichen Charakterisierungsmöglichkeiten zeigt, dass ein Geschäftsbericht  durchaus nicht nur ein nüchternes Pamphlet sein muss, sondern Individualität vermitteln kann.

Vermeiden Sie Allgemeinplätze

An dieser Stelle ist es angebracht, Sie auf einen weit verbreiteten Kommunikationsfehler hinzuweisen: Gemeint ist die Beliebigkeit von Kommunikationsaussagen. Fast jedes Unternehmen will kreativ, innovativ, fortschrittlich, international, mitarbeiter- und ertragsorientiert sein. Bei aller grundsätzlichen Richtigkeit derartiger Unternehmensaussagen ist aber zu bedenken, dass ihre 1:1-Umsetzung keinerlei Differenzierungsspielräume erlaubt.

Unabhängig davon handelt es sich bei den aufgeführten Beispielen um so genannte „kalte“ Eigenschaftswörter. Sie sind unassoziativ, weil sie weder weitere damit verbundene Vorstellungen bei den Adressatengruppen erwecken, noch auf die Gefühle der Menschen eingehen. Doch Kommunikation ohne Gefühlsbeteiligung funktioniert nicht.

Das können Sie konkret tun:

  • Sie brauchen eine Idee!
  • Ihre Aufgabe ist es, die vielfältigen Teile eines Geschäftsberichts sinnvoll und nachvollziehbar zu verknüpfen. Entwickeln Sie dafür eine tragfähige Leitidee, die zu Ihrem Unternehmen passt und setzen Sie dieses durch entsprechende Texte und Fotos glaubwürdig um.

  • Feilen Sie am Konzept!
  • Alle Elemente des Geschäftsberichtes sollen wie das Unternehmen selbst gleichsam „mit einer Stimme sprechen“. Also sorgen Sie von Anfang an für Stimmigkeit, indem Sie die Leitidee konzeptionell umsetzen: für Vorstand, Unternehmenssprecher, Redakteure, Fotografen, Gestalter.

  • Brillieren Sie mit Gestaltung!
  • Auf der Basis des Corporate Designs steht auch diese Publikation. Doch meist sind weitreichende Freiräume gegeben, um hier zu zeigen, wie exzellente Gestaltung Ideen und Botschaften sichtbar macht. Und denken Sie daran: Die Zielgruppen des Geschäftsberichtes sind hochrangig, anspruchsvoll und kritisch.

  • Sparen Sie nicht an Fotos und Illustrationen!
  • Nichts ist unangenehmer als wenn der Vorstand das eigene Porträt nicht gelungen findet. Zuerst schauen die Leser auf die Bilder: Wird das Selbstverständnis der Firma sichtbar? Sind komplizierte Zusammenhänge eindrucksvoll visualisiert? Denken Sie daran: Ein Geschäftsbericht ist mindestens ein Jahr lang im Fokus der Aufmerksamkeit.

  • Setzen Sie auf äußerste Präzision!
  • Was für den bilanziellen Teil und den Lagebericht gilt, wird für den gesamten Geschäftsbericht erwartet: absolute Fehlerlosigkeit. Durch die komplizierten Abstimmungsprozesse ist es notwendig, der inhaltlichen und redaktionellen Prüfung ausreichend Zeit einzuräumen.

  • Sparen Sie nicht bei der Produktion!
  • Das bei der Regel für Fotos und Illustrationen Gesagte sollten Sie auch bei Litho und Druck beachten: Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Hochwertiges Papier, brillante Farben und aufwändige Verarbeitung sind ein „Must“.

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    Zukunft der Bildung

    Freitag, 21. Januar 2011 9:08

    Neue Werte verändern den Markt für Wissensdienstleister.

    Speziell bei der Aus- und Weiterbildung zum Master of Business Administration (ein akademischer Abschluss, der zum Führen eines Unternehmens befähigt), zeichnet sich derzeit ein Mentalitätswandel ab. Die jungen Nachwuchstalente verlangen nicht mehr nach knallharten Business-Modellen, sondern nach Soft-Skills, die ihre Persönlichkeit ausbilden. Immer häufiger stehen Nicht-Monetäres, historisch kulturelle Vorlesungen und sogar die Reflektion und die Erforschung des eigenen Ichs auf dem Lehrplan.

    • In Lausanne, an der IMD Business School, können die Studenten als Teil ihrer Ausbildung 20 Einzelstunden in Psychoanalyse nehmen. Was der Großteil der MBA-Studenten auch tatsächlich macht. Ziel ist es, seine Verhaltensweisen besser kennen zu lernen, um seine Führungskompetenz zu verbessern (www.imd.org).

    • An der IE Business School in Madrid werden die MBA-Studenten seit einiger Zeit auch in geisteswissenschaftlichen Fächern ausgebildet. Die unterschiedlichen Denkweisen sollen ihnen alternative Lösungsansätze in ökonomischen Entscheidungssituationen vermitteln (www.ie.edu).

    • Die Judge Business School an der University of Cambridge gewährt ihren Studenten bereits seit Längerem Einblicke in andere Denk-Disziplinen. Neben Mathematik und Medizin stehen auch Philosophie und Psychologie auf dem Lehrplan (www.jbs.cam.ac.uk)

    Auf www.trendletter.de finden Sie weitere spannende Themen rund um Zukunftstrends

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    Forecasting

    Montag, 3. Januar 2011 7:37

    Suchmaschienen verraten Ihnen, wie das Geschäft von morgen läuft

    Das Web liefert gute Prognosen über das Kaufverhalten der Kunden von morgen.

    Grundregel: viele Suchvorgänge zu einem Produkt heute = hohe Verkaufszahlen morgen. In der Musik-, Film- und Computerspiele- Branche sind Web-Vorhersagen schon üblich. Hier werden die Suchanfragen beobachtet, die bei Google zu einem bestimmten Titel eingegeben werden. Die Suchmaschine als Prognosewerkzeug ist besonders dort hilfreich, wo andere Prognosemethoden versagen.

    So funktioniert die Prognose per Suchmaschine: Unter www.google.de/trends können Sie Trendgrafiken erstellen lassen. Geben Sie einen oder mehrere (dann durch Kommas getrennte) Begriffe ein. Google zeigt die Häufigkeit der Suchanfragen im Zeitverlauf. Englische und/oder stark verbreitete Begriffe funktionieren am besten.

    Weitere spannenden Trends finden Sie bei www.trendletter.de

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    Der Un-Trend: Geschäft mit dem Gegenteil

    Samstag, 23. Oktober 2010 9:07

    Derzeit entwickelt sich eine Bewegung um die Vorsilbe „Un-“.

    Eine bewährte Praxis wird in ihr Gegenteil verkehrt – oft mit Erfolg („GDI-Impuls“, 4.09).

    Sinnvoll ist dieses Vorgehen, um auf statischen Märkten die Energie des Neuen in ein Angebot zu bringen.

    Beispiele:

    • Unbranding. In seinem Kaffee-Lokal in Seattle (15. Avenue) verzichtet die Kette Starbucks auf jegliches Markenlogo.

    • Unpackaging. Präsente werden aus Umweltschutzgründen nicht mehr in Geschenkpapier eingewickelt.

    • Unpricing: Dem Kunden wird die Festlegung des Preises überantwortet – ein Marketing-Gag, der Aufmerksamkeit schafft.

    • Unmodeling. Das Frauenmagazin „Brigitte“ verzichtet auf Models – und bildet stattdessen normale Leserinnen ab.

    Trendletter-Votum: In unsicheren Zeiten können sich Gegenthesen zu etablierten Angeboten als sehr einträglich erweisen.

    Weitere Trendinformationen bekommen Sie bei www.trendletter.de

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    Überkapazitäten drücken die Preise

    Montag, 18. Oktober 2010 8:26

    Für Stahleinkäufer bleiben die Zeiten entspannt.

    Gewaltige Überkapazitäten in China und Europa machen ihnen das Beschaffungsgeschäft leicht.

    1. China: Die Produktionskapazität betrug zum Jahreswechsel 2008/09 rund 660 Mio. t, während sich die Produktion selbst auf 512 Mio. t belief – bei einer Nachfrage von nur 470 Mio. t! So kamen unterm Strich schon zu Beginn der Wirtschaftskrise Kapazitätsüberschüsse von rund 150 Mio. t zusammen. Nicht eingerechnet die Kapazitäten, die über das Jahr 2009 aufgebaut wurden.

    2. EU: Ein ähnliches Bild in der Europäischen Union. Zwar wird nach Einschätzung des Herstellerverbandes Eurofer die Stahlnachfrage innerhalb der EU im 1. Quartal 2010 um schätzungsweise 10 bis 15 % steigen, Überkapazitäten werden die Preise aber niedrig halten. Dabei hatten die europäischen Stahlkocher ihre Produktion im vergangenen Jahr schon um beinah 50 % zurückgefahren. Nicht genug, sagt Eurofer. Um das Geschäft aus Herstellersicht wieder auf gesunde Beine zu stellen, hält der Verband Kürzungen der Produktionskapazitäten von 25 bis 30 Mio. t für nötig.

    Beachten Sie: Um knapp 50 % sind im vorigen Jahr auch die EU-Importzahlen gefallen. Diese Entwicklung ist einerseits der Wirtschaftskrise zuzuschreiben und anderserseits den teuren Transportwegen. Eurofer hält lediglich 1.000 bis 1.500 km für wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Interessant für deutsche Stahleinkäufer sind unter diesen Gesichtspunkten:

    • Frankreich: Dort sind bspw. Die Preise für Flachprodukte stark rückläufig.
    • Italien: Der Branchenprimus Riva hat alle Basispreise gesenkt, um den Absatz anzukurbeln.
    • Spanien: Wegen Überkapazitäten und Nachfrageflaute haben die meisten spanischen Hersteller ihre Preise nach unten angepasst.
    • Russland: Auf dem Inlandsmarkt wird Baustahl für 500 $/t frei Werk angeboten.

    Kohle:

    Die Weltmarktpreise bleiben hoch

    In China wurden für die 12,5 %-Aschequalität zum Jahreswechsel 2009/10 durchschnittlich 243 $/t FOB verlangt. Dazu kommt noch eine Koksexportsteuer in Höhe von 162 $/t! Der Spotpreis C&F (Cost and Freight) Nordwest-Europa für Koks der Qualität 10,5 bis 11,5 % Asche lag bei rund 290 $/t. Für australische Hard Coking Coal wurden am Spotmarkt im Schnitt 150 $/t (FOB) verlangt. Die  Vertragspreise lagen knapp darunter, bei rund 148 $/t (FOB).

    Eisenerz:

    China verstärkt seine Marktmacht

    Das Reich der Mitte begnügt sich nicht mehr nur mit der bloßen Erzbeschaffung. Die Volksrepublik will auch Erzgruben besitzen. In diesem Zusammenhang ist der Einstieg von Baosteel bei der australischen Eisenerzmine Aquila Resources Ltd. zu verstehen. Die 15 % Anteil ließ sich Baosteel 158,8 Mio. € kosten. Die Chinesen werden damit zweitgrößter Aktionär des Bergbauunternehmens.

    Schrott:

    Ziehen die Preise wieder an?

    Die Türkei, der wichtigste Schrottmarkt der Welt, kauft massiv Material auf. Wahrscheinlich, um sich beim Wiederanspringen der Weltwirtschaft eine günstige Marktposition zu verschaffen. Derweil betrugen im Hafen von Rotterdam die durchschnittlichen Preise zur Jahreswende:

    • HMS 1 und 2 (80/20): 255–260 $/t FOB.
    • Schredderschrott: 260 $/t.

    Weitere wertvolle Informationen für die Beschaffung finden Sie bei www.rohstoffeinkauf-aktuell.de

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    Chancen-Ticker: Wo die Märkte von morgen entstehen

    Mittwoch, 12. August 2009 14:47

    Investieren Sie in hilfreiches Web 2.0: ein Service-Markt, der in Deutschland noch stark  unterentwickelt ist.

    Wer hat nicht die Nase voll von Gebrauchsanweisungen, die keiner versteht und technischen Geräten, die nicht funktionieren?! In den USA erfahren gerade Seiten wie FixYa.com, die mit klarer Strukturierung auch technophobe Menschen bei der Behebung ihrer  Schwierigkeiten unterstützen massiven Zulauf.

    Answerbag.com ist eine Seite, die über Stichworteingabe funktioniert und bereits auf mehr als 750.000 registrierte Nutzer kommt. MacFixIt.com liest  aufmerksam die Apple-Foren und bietet schlaue Lösungen an, während sich anderswo noch dir Köpfe rauchen. Besonders Ungeduldige – vor allem Smartphone-Nutzer – sollten sich von Video-Tutorials ins Bild setzen lassen, z.B. auf CnetTV.

    Zuversicht in MeckPom

    Die lange Zeit abgeschriebene Region Mecklenburg-Vorpommern  hat optimistische Unternehmer. Die meisten Firmen vor Ort erwarten für 2009 im Vergleich zum  Vorjahr konstante bis etwas niedrigere Umsätze. Jeder 5. Betrieb geht laut mecklenburgischem Unternehmerverband (VUMV) von einer besseren eigenen wirtschaftlichen Situation gegenüber dem Vorjahr aus, während nur 13 % pessimistischer sind.

    IBM mit Gewinnzuwachs trotz Krise

    Auch der Computer-Gigant IBM galt lange Zeit als  überholt und nicht mehr zeitgemäß. Mittlerweile macht das Unternehmen aus North Castle weniger als 10 % des Umsatzes mit Hardware-Produkten.

    Business-as-Usual in der Sehnsuchtsbranche

    Drei Viertel der Deutschen haben ihre Reisepläne für 2009 bereits gemacht. Laut einer Studie der Forschungsgemeinschaft „Urlaub und  Reisen“ wird die Hälfte der Reisenden mehr und die andere Hälfte weniger für den Urlaub ausgeben. Das Jahr 2008 verlief erfreulich, mit einem Zuwachs der Übernachtungen in  Deutschland von 3 %.

    Brain AG, eine besondere Form der Biotechnologie

    Die Brain AG von der hessischen Bergstraße hat im vergangenen Jahr den Deutschen Umweltpreis erhalten. Das Unternehmen  bedient sich im Baukasten der Natur (Eiweiße, Bakterien, Mikroorganismen), um mit kleinen Produktverbesserungen große Effekte zu erzielen.

    Für Henkel hat das Team um  Unternehmensgründer Holger Zinke ein Waschmittelenzym entwickelt, das es erlaubt viele  Sachen auf 40° C statt auf 60° C zu waschen. Ergebnis: Dadurch lassen sich in Deutschland  jährlich mehr als eine Million Tonnen CO2 einsparen.Die Brain AG steht für einen klaren  Zukunftstrend: die Biologisierung der Chemie-und Konsumgüterindustrie – so genannte weiße Biotechnologie. Informieren Sie sich ausführlich über die Chancenmärkte in der Krise. Das  Zukunftsinstitut hat sich die Märkte mit Zukunft genauer angeschaut und sie in einer Studie gebündelt.

    Weitere interessante Chancen und Trends für 2009 sowie ausführliche Informationen zu aktuellen Wachstumsmärkten finden Sie bei www.Zukunftsletter.de.

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    Digitale Poesiealben erobern die Geschäftswelt

    Dienstag, 14. Juli 2009 16:31

    Die Digital-Life-Design-Konferenz (DLD) führt jedes Jahr Pioniere aus Internetwirtschaft, Medien und Wissenschaft in München zusammen. Die Beiträge liefern ein Spiegelbild der Entwicklungen, die uns in den nächsten Jahren erwarten.

    Der Trendletter hat die 2,5-tägige Konferenz besucht und fasst die wichtigsten Ergebnisse aus Unternehmersicht zusammen:

    Der Siegeszug der sozialen Netzwerke geht weiter

    Bald werden sich dort alle Ihre jüngeren Mitarbeiter beteiligen.

    Fakten:
    Facebook, ein digitales Poesiealbum mit Kontaktmöglichkeit, wurde vor gut einem Jahr in Deutschland gestartet. Heute gibt es 2 Mio. Nutzer. Das größte soziale Netz der Welt gewinnt derzeit 1.000.000 Nutzer pro Woche hinzu. Andere Netze wie StudiVZ, Xing, Linkedin sind ebenso erfolgreich.

    Neue Verhaltensweisen:
    Nutzer laden mehr eigene Bilder und Videos hoch. Viele sind überdies im Dauerkontakt mit ihrer Online-Präsenz etwa auf Facebook – und geben halbstündlich Statusmeldungen ab.

    Nutzen für Unternehmer:

    1) Hier können Sie Stellenbewerber kennen lernen und
    2) hier finden Sie Diskussionen, Foren sowie Fanclubs, die Ihre Firma, Ihre Produkte oder Ihre Branche betreffen.

    Unternehmen setzen diese Technologie künftig auch für ihre internen Zwecke ein

    Tendenz:
    Firmen-Netzwerke werden zum Problemlösungswerkzeug.
    Ein Beispiel liefert Best Buy. Der 1968 gegründete Elektronik- Einzelhändler betreibt heute 1.300 Läden, vornehmlich in den USA, mit 150.000 Mitarbeitern. Zentrale interne Plattform ist Blueshirtnation.com, ein internes Facebook.

    Idee:
    Das Unternehmen wollte Aktivitäten, die Mitarbeiter ohnehin in sozialen Netzwerken entfalten, in die Firma holen. So entstand eine Mischung aus lebendigem Telefonverzeichnis, Wissensnavigator, Kontakt-Plattform und sozialem Kitt. Für die Teamführung und -kommunikation sowie den Ideenaustausch wurde überdies das Forum Watercooler im Internet geschaffen. Mitarbeiter treffen sich am virtuellen Getränkeautomaten, wo sie schnell Informationen austauschen. Die Rolle der Kommunikationsabteilung von Best Buy hat sich deutlich verändert. Sie verbreitet nicht mehr die Nachrichten, sondern stellt die Plattformen bereit, die Nachrichten verbreiten die Mitarbeiter selbst. Durch die Konkurrenz der boomenden sozialen Netze wird Fernsehen zu einem irrelevanten Medium. Ganz besonders gilt das für die Digital Natives (übers. digitale Eingeborene), also die nach 1986 Geborenen, die derzeit die Arbeitswelt in allen Betrieben erobern.

    Der entscheidende Mangel am TV aus Sicht dieser Generation

    Fernsehen ist reiner Konsum, man kann keine Kontakte mit anderen Mediennutzern schaffen. Deshalb rückt Fernsehen künftig in die Rolle eines ambience media – der Bildschirm läuft, aber er ist nicht mehr als ein elektronisches Lagerfeuer, das kaum beachtet wird. Den größten Teil ihres Medien-Zeitbudgets widmen die Digital Natives ihren Kontakten im Internet.

    Trendletter-Einschätzung:
    Diese Erkenntnis setzt sich auch unter den digitalen Gurus durch: In turbulenten Zeiten gewinnt der Produktionsfaktor Vertrauen an Gewicht. Digitale Netze sind wichtig, weil sie das Ideen- und Beziehungskapital mobilisieren. Aber nur die persönliche Begegnung schafft jenes Vertrauen, das nötig ist, um in unsicheren Zeiten die Flexibilität und die Risikofreude der Mitarbeiter zu erhalten.

    Einen spannenden Trendreport und sich daraus ergebende Strategien für die Zukunft sowie die aktuelle Trendprognose über das Web2.0 findet man bei www.Zukunftsletter.de.

    Interessante weiterführende Links über den Gesellschaftswandel und seine Folgen für die Mediennutzung, über kommende Technologie Trends von morgen, über erfolgreiche Pressearbeit in Zeiten von Web2.0 und zahlreiche weitere Zukunftsprognosen finden Sie bei www.Trendletter.de.

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    4 Konsumtrends, die künftig die Märkte prägen

    Montag, 6. Juli 2009 14:47

    Lieber reparieren als neu kaufen

    50 Prozent mehr Aufträge verzeichnen derzeit amerikanische Schuster. Statt neues Schuhwerk zu kaufen, lassen die Amerikaner Sohlen und Absätze wieder reparieren. Nach einem jahrzehntelangen Abstieg erlebt das Handwerk derzeit einen wahren Boom. Sogar im Netz sind die Reparaturbetriebe aktiv.

    Beispiel: AmericanHeelers.com bekommt pro Woche 100 Schuhe zur Reparatur zugeschickt – überwiegend von Menschen, die in Gegenden leben, wo der letzte Schuster vor Jahren geschlossen hat. Was den Boom antreibt, ist klar: Viele US-Haushalte sind klamm, für Neuanschaffungen fehlt schlichtweg das Geld (Schuhhändler berichten über 3,2 Prozent gesunkene Umsätze im letzten Jahr).

    Selbst auf dem Markt für Unterhaltungselektronik dreht sich der Wind. Gerade hier galt bisher Reparieren lohnt sich nicht. Die neue Devise dagegen lautet: Reparier‘ s selbst. Eine wachsende Anzahl von kleinen Internet- Versendern spezialisiert sich darauf, den Kunden zum Wartungstechniker zu machen. PDAparts.com zum Beispiel verkauft Ersatzteile für Mini-Computer vom Typ Palm Treos; auf der Seite sind Videos hinterlegt, die zeigen, wie man das Gerätegehäuse öffnet und die Reparaturen selbst durchführt.

    Gut genug reicht völlig aus

    Firlefanz ist out, Nutzwert ist gefragt. Konsumenten verhalten sich zunehmend konservativ. Das Produkt muss nicht ultramodern sein, sondern seine Funktion erfüllen. Bestes Beispiel für diesen Trend ist der Boom bei den so genannten Netbooks (abgespeckte Laptop-Computer). Die Rechner sind klein, billig und perfekt geeignet, um auf dem Sofa im Internet zu surfen. Für die allerneuesten Spiele reicht die Rechenleistung der 300-Euro-Winzlinge allerdings nicht. Dennoch verkaufen sich Netbooks rasant: 11 Mio. Stück im letzten Jahr (2007 waren es nur 182.000).

    Hintergrund: Konsumenten wünschen zunehmend Technologie, die das Gleiche für weniger Geld tut – anstatt mehr für einen höheren Preis.

    Dieser Trend zum Gut genug zeigt sich auch bei der Software

    Beispiel: Das kostenlose Textverarbeitungsprogramm von Google verfügt zwar längst nicht über die gleichen Funktionen wie Word vom Marktführer Microsoft. Dafür ist es kostenlos und läuft im Internet-Browser ab.

    Für Ultra-Luxus ist weiter Geld da

    24 Meter lang, 1.120 PS stark und vier Mio. Euro teuer ist die „Tiger Rose“, die Yacht von Ex-Rennfahrer Ralf Schumacher. Solche Edelboote verkaufen sich nach wie vor gut. Spezialisten wie Drettmann, Bremen, berichten von konstanten oder wachsenden Umsätzen (www.drettmann.com) mit Luxusyachten.

    Ähnlich gut läuft das Geschäft mit Luxusreisen. Kurztrips nach Istanbul, Ausspannen auf den Malediven, Wellness-Urlaub in thailändischen Resorts – so sieht die Angebotspalette der Münchener Firma Designreisen aus. Die Trips kosten zwischen 10.000 und 20.000 Euro; auch eine halbstündige Reise in den Weltraum für 200.000 Dollar ist im Programm.
    Designreisen ist die einzige Agentur in Deutschland, die Plätze beim Anbieter Virgin Galactic vermitteln darf. Der Luxusanbieter vermeldet derzeit 20 Prozent Umsatzplus (www.designreisen.de).

    Diagnose: Hochpreisiges findet trotz Finanzkrise weiter eine Kundschaft (Ausnahme: Privatflugzeuge). Das zeigen die immer neuen Angebote auf dem Luxusmarkt.

    Aktuelle Beispiele:

    • 35 Dollar kostet die Eintrittskarte in den Kinos der amerikanischen Kette Village Roadshow Gold Class. Dafür erhält jeder Besucher seinen eigenen Sessel und kann sich von einem Kellner Sushi bringen lassen
      (www.goldclasscinemas.com).
    • Eine Flasche Bier für 270 Euro bietet die dänische Brauerei Carlsberg demnächst an. Der Gerstensaft reift sechs Monate in Eichenfässern und wird dann in eine verkorkte Designerflasche abgefüllt (www.carlsberggroup.com).

    Wichtig: Der Luxusmarkt ist nur im Top-Segment krisenimmun! Mittelgroße Yachten etwa verkaufen sich nur noch schlecht.

    Zweite Hand ist erste Wahl

    Secondhand ist in, nicht nur auf dem Textilmarkt. Auch in anderen Branchen bekommen Produkte immer häufiger ein zweites Leben.

    Beispiel Videospiele: Gamestop macht derzeit gute Geschäfte: Die US-Kette verkauft gebrauchte Videospiele für PC und Konsolen. Der Preis für Titel aus zweiter Hand liegt etwa 5 bis 10 Dollar unter dem durchschnittlichen Neupreis von 60 Dollar. Gamestop ist hoch profitabel: Der Bruttogewinn liegt bei Gebrauchttiteln um die 42 Prozent – doppelt so hoch wie im Geschäft mit neuen Games. Gamestop berichtet von 10 Prozent Umsatzwachstum – im Monat.

    Weitere praktische und zuverlässige Prognosen, wie beispielsweise über gesellschaftliche Trends, kommende Technologie Trends, wegweisende Trends der Zukunft und vieles mehr finden Sie unter www.trendletter.de.

    Weiterführende relevante Informationen über erfolgreiche Strategien in der Zukunft, zur aktuellen Marktforschung und über relevante Wachstumsmärkte finden Sie unter www.zukunftsletter.de.

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    Jetzt kommt die Renaissance der Sparsamkeit

    Montag, 18. Mai 2009 9:18

    Die Trendletter-Prognose steht: Die nächsten 12 Monate stehen im Zeichen der Rezession.

    Das bedeutet:

    Eine Renaissance des Sparsamkeit steht bevor, vor allem auf den Konsumentenmärkten.

    Die Hälfte aller Deutschen will ihre Konsumausgaben in diesem Jahr zurückfahren, ergab eine Studie der Unternehmensberatung BCG. Selbst die konsumfreudigen Amerikaner halten das Geld zusammen: Aktuell sparen die US-Bürger jeden Monat 260 Mrd. Dollar – vor einem Jahr waren es nur 70 Mrd.!

    Doch es wird auch Gewinner der Konsumkrise geben.

    Dazu gehören zum Beispiel diese Branchen:
    10 Prozent höhere Einnahmen, meldete Dollar General im dritten Quartal des vergangenen Jahres – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Damit gehört die amerikanische Discountkette zu den am schnellsten wachsenden Einzelhandelsunternehmen weltweit (Wal-Mart kam nur auf plus 3 Prozent, US-Biomärkte vermeldeten minus 20 Prozent). Das Sortiment in den 8.000 Filialen: Schönheitsprodukte, Haushaltsartikel, Spielwaren, Lebensmittel in Dosen – vieles davon Hausmarken; ein Viertel aller Produkte kostet weniger als einen Dollar.

    Auch in Deutschland ist das Format auf dem Vormarsch: 40 neue Filialen will die Kette EuroShops in diesem Jahr eröffnen. In den Läden werden Dinge des täglichen Gebrauchs zu Tiefpreisen angeboten – von Glühbirnen bis zu Toilettenbürsten. 118 EuroShops gibt es mittlerweile. Gründer der Kette ist der Würzburger Unternehmer Rainer Schum. Das Konzept wird seit den 1990er Jahren bereits erfolgreich von der ostdeutschen Kette McGeiz (224 Filialen) verfolgt.

    Trendletter-Einschätzung: Der Siegeszug der 1-Euro-Läden geht weiter.

    Auch Lebensmitteldiscounter machen in den kommenden Monaten gute Geschäfte. Allerdings: Das große Wachstum findet in diesem Segment im Ausland statt (UK, USA). Der deutsche Discountmarkt ist gesättigt.

    2009 wird voraussichtlich ein Rekordjahr für Ketten wie McDonald‘s, Burger King oder Kentucky Fried Chicken.

    Allein im vergangenen November stiegen bei McDonald‘s die Umsätze in bestehenden Filialen um 7,7 Prozent – in Asien sogar um 13 Prozent.

    Die Lage in Hongkong

    Während in hochpreisigen Restaurants mittlerweile kaum noch Reservierungen nötig sind, stehen die Kunden bei lokalen Schnellimbiss-Ketten wie Fairwood Schlange – nicht wenige davon in Geschäftskleidung.

    Trendletter-Einschätzung: Fast-Food gewinnt kurzfristig neue Kunden, die ausschließlich auf den Preis achten.

    Der langfristige Trend weg vom Junkfood dagegen ist ungebrochen: Künftig setzen sich auch im Imbiss-Geschäft nur Anbieter durch, die gesunde Produkte (wenn möglich aus heimischer Erzeugung) in ansprechendem Ambiente servieren; sobald sich die Konjunktur erholt, wird nicht mehr schnelles Sattwerden, sondern dieses Fast Good gefragt sein.

    Die Zeiten, in denen der Automechaniker bei größeren Reparaturen auch gratis Wischwasser nachfüllte, könnten bald vorbei sein.

    In den kommenden Jahren werden Discount-Autowerkstätten den Markt erobern, das prognostiziert die Unternehmensberatung Arthur D. Little in einer Studie. Sie bieten exakt definierte Serviceleistungen zu Festpreisen an. Der Kunde bucht einen festen Termin per Internet und zahlt im Voraus. Wer nicht pünktlich erscheint, wird auch nicht bedient. Die Werkstätten folgen dem Vorbild der Discountflieger und fahren ein strenges Kostenmanagement: Die Filialen liegen am Stadtrand, ohne großzügige Warteräume und Empfangspersonal.

    Trendletter-Einschätzung: Discount-Werkstätten werden kommen – aber eine Marktnische bleiben.

    Denn: Die Komplexität des Produkts Automobil steigt. Den einfachen Ölwechsel kann der Discounter übernehmen; für Arbeiten im Motor wird der Kunde aber nach wie vor eine Vertragswerkstatt aufsuchen, da nur hier die nötigen elektronischen Diagnosegeräte stehen.

    Gebrauchte Herzkatheter, Schläuche, Ultraschallscheren – was in vielen Krankhäusern normalerweise im Müll landet, macht Robert Schrödel zu Geld.

    Der Unternehmer arbeitet medizinische Instrumente wieder auf. 680 Kliniken beliefert seine Firma Vanguard bereits; für die Häuser kann ein wiederaufgearbeitetes Instrument 50 Prozent billiger sein als ein neues Einmalprodukt (www.vanguard.de).

    Trendletter-Einschätzung: Das Beispiel zeigt: Selbst in sensiblen Branchen gibt es große Chancen für so genannte Remanufactured Parts.

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    Wie sich die Computerwelt in den kommenden Jahren verändert

    Montag, 20. April 2009 15:56

    Grüne IT verändert den Einsatz von Computern im Unternehmen.

    „Bitte denken Sie an die Folgen für die Umwelt, bevor Sie diese Nachricht ausdrucken.“ Das steht inzwischen unter vielen E-Mails als Standard-Zusatz. Absender stärken mit diesem Trend ihr grünes Image. Überdies werden physische Treffen durch Videokonferenzen ersetzt mit dem Argument, die ersparten Reisen der Teilnehmer entlasten die Umwelt. Das wird den Markt für Videokonferenz-Systeme schüren (ein passabel funktionierendes Gratis-System gibt es unter www.skype.de, Voraussetzung: Ihr PC hat Mikrofon, Lautsprecher und Webcam). IT-Hersteller werden die neuen Produktgenerationen in der Zukunft mit grünen Verkaufsargumenten vermarkten.

    Bald in jedem beliebigen Buch blättern und lesen; bezahlt wird pro abgerufener Seite.

    Google hat den Inhalt von Millionen Büchern elektronisch erfasst. Dieser soll, in Häppchen portioniert, gratis über die Suchmaschine zugänglich sein. Das schafft einen neuen Lesekanal jenseits des Buchkaufs: Leser können absatzweise auf Inhalte aller gängigen Bücher zugreifen.

    Wer mehr lesen will, zahlt: Eine Gebühr pro Seite ist geplant. Einnahmen teilen sich Google (37 Prozent) und Rechte-Inhaber (63 Prozent).

    Auf dem IT-Markt wird nicht mehr allein die Hardware zählen, sondern das Geschäft Hardware + Service.

    Das ist das neue Geschäftsmodell, an Beispielen: Apple bietet nicht nur das Musik-Abspielgerät iPod, sondern auch den Plattenladen im Internet (iTunes).

    Tom-Tom und Garmin, Hersteller von Navigationssystemen, werden den Markt mit ihren Geräten bald durchdrungen haben. Wenn jeder ein Navi besitzt, wird das Geschäft mit Services wie Staumeldungen, aktuellen Warnungen vor Radarkontrollen und Karten-Aktualisierungen wichtig. Hier entstehen Wachstum und Deckungsbeiträge.

    Mitgliedschaft im Sozialen Netz (StudiVZ, Facebook, Xing) ist bald so wichtig wie ein Bankkonto oder ein Telefon

    Wer nicht dabei ist, macht sich als Außenseiter verdächtig. In Zukunft wird dieser Kanal für Standard-Kommunikation genutzt. Indiz: Der Rechtsanwalt Mark McCormack erreichte die Prozessgegner nicht per Post oder Mail. So stellte er die Mahnungen per Facebook den Schuldnern zu. Auch Suchen nach Knochenmarkspendern und Ideen-Wettbewerbe werden bereits über die sozialen Netzwerke veranstaltet.

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