Wie sich die Computerwelt in den kommenden Jahren verändert
Grüne IT verändert den Einsatz von Computern im Unternehmen.
„Bitte denken Sie an die Folgen für die Umwelt, bevor Sie diese Nachricht ausdrucken.“ Das steht inzwischen unter vielen E-Mails als Standard-Zusatz. Absender stärken mit diesem Trend ihr grünes Image. Überdies werden physische Treffen durch Videokonferenzen ersetzt mit dem Argument, die ersparten Reisen der Teilnehmer entlasten die Umwelt. Das wird den Markt für Videokonferenz-Systeme schüren (ein passabel funktionierendes Gratis-System gibt es unter www.skype.de, Voraussetzung: Ihr PC hat Mikrofon, Lautsprecher und Webcam). IT-Hersteller werden die neuen Produktgenerationen in der Zukunft mit grünen Verkaufsargumenten vermarkten.
Bald in jedem beliebigen Buch blättern und lesen; bezahlt wird pro abgerufener Seite.
Google hat den Inhalt von Millionen Büchern elektronisch erfasst. Dieser soll, in Häppchen portioniert, gratis über die Suchmaschine zugänglich sein. Das schafft einen neuen Lesekanal jenseits des Buchkaufs: Leser können absatzweise auf Inhalte aller gängigen Bücher zugreifen.
Wer mehr lesen will, zahlt: Eine Gebühr pro Seite ist geplant. Einnahmen teilen sich Google (37 Prozent) und Rechte-Inhaber (63 Prozent).
Auf dem IT-Markt wird nicht mehr allein die Hardware zählen, sondern das Geschäft Hardware + Service.
Das ist das neue Geschäftsmodell, an Beispielen: Apple bietet nicht nur das Musik-Abspielgerät iPod, sondern auch den Plattenladen im Internet (iTunes).
Tom-Tom und Garmin, Hersteller von Navigationssystemen, werden den Markt mit ihren Geräten bald durchdrungen haben. Wenn jeder ein Navi besitzt, wird das Geschäft mit Services wie Staumeldungen, aktuellen Warnungen vor Radarkontrollen und Karten-Aktualisierungen wichtig. Hier entstehen Wachstum und Deckungsbeiträge.
Mitgliedschaft im Sozialen Netz (StudiVZ, Facebook, Xing) ist bald so wichtig wie ein Bankkonto oder ein Telefon
Wer nicht dabei ist, macht sich als Außenseiter verdächtig. In Zukunft wird dieser Kanal für Standard-Kommunikation genutzt. Indiz: Der Rechtsanwalt Mark McCormack erreichte die Prozessgegner nicht per Post oder Mail. So stellte er die Mahnungen per Facebook den Schuldnern zu. Auch Suchen nach Knochenmarkspendern und Ideen-Wettbewerbe werden bereits über die sozialen Netzwerke veranstaltet.
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